Linsen verdrehen beim Skylux Lidlscope, aber wie?

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HeikoR1

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Hallo,

ich habe ja nun mehrfach gelesen, dass man den Asti beim Skyluxrefraktor verringern kann, wenn man die beiden Linsen gegeneinander verdreht. Wollte ich jetzt mal machen, aber wie bekomme ich die beiden Dinger da eigentlich raus? Hat das schon mal einer gemacht? Dazu habe ich nämlich noch keine Anleitung bekommen. Ich habe übrigends scheinbar noch einen der ersten Generation (Auf der Montierung ist noch die Mutter und die Taukappe ist noch aus Metall).

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß Heiko

PS: Taukappe habe ich schon gelockert.
 
Hallo Heiko,

ich habe von Bresser das Mars Explorer. Meines Wissens ist es das gleiche Teleskop.

Zumindest ähnelt es dem Lidlscope sehr.

Bei meinem ist am Ende des Teleskops ein Plastigring mit Gewinde, das lässt sich abschrauben wie Du an den Fotos sehen kannst.

Eventuell ist es bei Dir auch so, wenn Du erstmal die Taukappe weg hast.

Aber aufgepasst, das die Linsen Dir nicht entgegen kommen. Die sitzen locker drin.


Grüße

Giuseppe
 

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Hallo Giuseppe,

herzlichen Dank für die Bilder. Es sieht genau so aus. Allerdings sitzt das Gewinde saumäßig fest. Aber wenn ich weiß, dass es ein Gewinde ist, dann bekomme ich es auch auf. Hast du deine Linsen auch schon verdreht?
Wenn ja, wie hast du das ganze gehändelt?

Vielen Dank für deine Hilfe.

Gruß Heiko
 
Moin Heiko!

Vorsicht! Bei einigen Lidls ist das Objektivgewinde verklebt - ich besitze aktuell auch so einen Fall - zum Glück ist die Optik hier okay. Diese Verklebung ist extrem fies und Du machst eher die Plastikhalterung kaputt, als daß sich das Gewinde bewegt.

Bist Du sicher, daß es sich um Asti im Lidl handelt? Hast Du die Kollimation des OAZ mit Laser überprüft? - mit und ohne Zenitspiegel?

Ich habe schon einen Haufen Lidls besessen - den ersten brauchbaren, den ich fand, war der Sechste (!), den ich in der Hand hatte. Ich habe allerdings auch schon andere erlebt, da nützte auch das Linsenverdrehen nichts mehr. Also erwarte nicht allzu viel von dieser Aktion.
 
Moin Micha,

mit dem Laser habe ich nichts geprüft. Erhalte ich das selbe Bild wie mit Asti, wenn der OAZ nicht gerade sitzt. Das Objektivgewinde habe ich abbekommen. (Zerstörungsfrei :-))

Gruß Heiko
 
Hallo Heiko,

hast du auch selber kein Asti im Auge ? Also mir isses mal so gegangen .. bin schier verzweifelt beim Einstellen.. bis ich dann gemerkt habe, dass es mein eigenes Auge ist ..

Scope drehen .. wenn er gleichbleibt, dann ists das Auge ...

P.S. Mein erstes Revue Teleskop hatte auch vorne ein verklebtes Gewinde .. war ne ziemliche Mühe, wurde aber irgendwann locker ..


Grüße und CS, Chris

 
Hallo Heiko,

ich selbst habe die Linsen nicht verdreht. Habe erst vor ein paar Tagen davon gelesen und möchte es bei Gelegenheit ausprobieren.

Hast Du es zwischenzeitlich mal getestet.

Grüße

Giuseppe
 
Moin Heiko!

Das Überprüfen mit Laser, ob der OAZ auch zentral auf's Objektiv zeigt, ist bei mir immer das Erste, wenn ein Refri ins Haus kommt. Gerade die billigen Plastikauszüge neigen ja (im wahrsten Sinne des Wortes) bei Zuladung dazu, nach unten wegzukippen.
Wenn das Objektiv korrekt in seiner Fassung und der Auszug - und damit das Okular - schief sitzt, hast Du genauso Asti im System. Nur: Mit dem Laser erstmal den Auszug zu checken, ist einfacher als großartig am Objektiv herumzuhantieren. Es kann dabei auch sein, daß die gesamte Objektivhalterung schief auf dem Tubus sitzt - da kann man dann "Linsendrehen", soviel man will: es wird nichts bringen...
Also: Zuerst einmal die einfachen Fehlerquellen eleminieren, bevor's ans Eingemachte gehen soll!
 
Hallo,

ich habe noch nichts verdreht. Kommt noch. Das Auge will ich erstmal ausschließen. Probiere ich aber noch.

Den Asti durch den OAZ könnte ich doch dann ausschließen wenn ich am OAZ "rumwackle" und der Asti dann besser/schlechter wird. richtig?
Das die ganze Linsenhalterung schief steht kann ich nicht erkennen. Wie bekomme ich den sowas raus.

Wie testest du das ganze mit nem Laser? Da fängt es bei mir schon mal an. Muss ich erst besorgen.
Ich stelle mir mal gerade vor, dass du mit nem Laser vorn reinleuchtest, oder? Wenn ja, was soll ich den dann hinten sehen?

Für mich ist nur erstmal fraglich, mit was fasse ich die Linsen an? Die frisch eingecremten Hände schließe ich erstmal auß :-). Ich kann ja auch schlecht die Linsenhalterung wie beim Kniffel mit nem Ruck umstülpen. Ich hatte da ein Brillenputztuch im Sinn. Spricht da was dagegen?

Gruß Heiko
 
Moin Heiko!

Vorne mit dem Laser reinzuleuchten ist reichlich sinnlos...

Der Laser kommt in den OAZ - mal mit, mal ohne Zenitspiegel. Der Laserpunkt sollte dann zentral auf den Linsenmittelpunkt zeigen. Evtl. eine kreisrunde Schablone im Objektivdurchmesser aus Papier schnippeln, Mittelpunkt markieren und auf die Linse legen.
Man kann auch den Tubus mit dem Objektiv nach unten auf einen Planspiegel (Spiegelfliese o.ä.) stellen und dann den Laser oben in den OAZ stecken. So funktioniert die Autokollimation mit doppelter Genauigkeit. Den reflektierten Laserpunkt sieht man dann auf der schrägen Peilfläche des Lasers - quasi wie beim Newton-Justieren.
Weiter: Tubus senkrecht auf eine waagerechte Fläche stellen, dann mit Wasserwaage checken, ob das Objektiv gerade sitzt.

> Ich hatte da ein Brillenputztuch im Sinn.

Das ist eine Möglichkeit, die andere sind diese kleinen Saug-Nupsis, mit denen Kontaktlinsen aufgenommen werden. Gummihandschuhe ohne Talkum-Beschichtung tun's auch... (gibt's ab und an bei Aldi im 100er-Pack)

Sei mal kreativ! ;)
 
Hallo Micha,

ok. Dann wird nicht vorn reingeleuchtet. Da mir die Materialien für die Autokollimation fehlen (außer die Schere, das Papier und Wasserwaage) habe ich gestern mal an meinem künstlichen Joghurtdeckelstern die Optik getestet. Auch am künstlichen Joghurtdeckelstern hatte ich den gleichen Effekt wie auf der Seite bei Verspannung durch die Taukappe angegebenen Bild.
Nach dem Wackeln des OAZ konnte ich auch keine Änderung feststellen. Also das Brillenputztuch raus und die Linsen am Rand markiert und gegeneinander verdreht.
Nach verdrehen der Linsen (Einteilung nach der Uhrzeit 2/4/6/8/10/12 Uhr) auf 2 Uhr war am Stern der Asti wie auf der Seite verschwunden. Der Stern war ein klarer Punkt. Allerdings mit einem flächigen hellen Ausriss an einer Seite. Nach dem unscharfstellen waren die Ringe auf einer Seite heller als auf der anderen und nach dem Umdrehen des Sterns (könnte ja auch daran liegen) war das gleiche Bild vorhanden. ==> muss wohl an der Optik liegen.
Also wieder ab und auf 4 Uhr gedreht. Wieder kein Asti aber ein ähnliches Bild bei den Ringen. Dann ist mir die schiesitzende Objektivhalterung eingefallen und ich habe mal dran gedrückt und siehe da ==> saubere Ringe und ein punktförmiger Joghurtdeckelstern.

Da werd ich die Linsen wohl erstmal auf 4 Uhr lassen.
Mir ist da aber noch aufgefallen, dass der Abstandshalter ein ca. 2mm starker Kunststoffring ist und ich mal gelesen habe, dass wohl zu breit ist. Ich könnte ja versuchen mit ein paar selbstgebastelteten Abstandshaltern (Tesa 2-3x gefaltet?) den Abstand zu verringern. Ich sehe die Ringe auch nur auf einer Seite (ich glaube innerhalb des Fokus)klar. Die außerhalb sind mehr ein nebeliges irgendwas. Ändert sich das mit einem anderen Luftspalt zwischen den Linsen?

Gruß Heiko
 
Re: Linsen verdrehen beim Skylux Lidlscope, aber w

Hallo,

jetzt hatte ich mal wieder Zeit am Skylux rumzuschrauben und mit einer NEQ5 als Basis wackelt da auch nichts mehr. Da macht das rumprobieren gleich doppelt Spass. Allerdings sollte man sich wirklich merken wie man das ganze demontiert. Den vorangegangenen flächigen Außriss an einer Seite habe ich dadurch wegbekommen, indem ich die Linsen wieder richtig montiert habe. Ich hatte die Reihenfolge gleich am Anfang vertauscht. Schön blöd. Da war auch gleich wieder der Asti da, welchen ich aber meiner Meinung nach fast vollständig durch erneute Linsenverdreheung eliminiert (Laienmeinung)habe. Ich werde demnächst mal ein kundigeres Auge durchblicken lassen.


Gruß Heiko
 
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