Lochfraß verhindern?

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YellowHorseHead

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Eines meiner größten Probleme in der Bearbeitung meiner Bilder ist, dass ich mir regelmäßig unschöne Artefakte, Löcher und anderes ins Bild hole.

Konkret würde ich aktuell gerne versuchen, möglichst viel Details in meinem Pleijaden Bild darzustellen.


Die drei Fotos zeigen, ein normales Bild (welches mir aber zu wenige Details aufzeigt, eine mit Starnet++ entsternte Version (Starnet Artefakte habe ich mit Affinity Photo restauriert) und ein Bild das mir im Stil gefällt welches im Detail aber sehr bescheiden aussieht.

Wie schaffe ich es die Nebel so stark wie im Dritten Bild darzustellen, ohne aber das gesamte Bild mit Lochfraß zu zerstören?
 

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Hab es nochmal mit einer etwas besseren Sternmaske zur Korrektur des starnet Bilds versucht.
Wirklich zufriedenstellend ist das aber auch nicht.
 

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Hallo!

Du gibst uns zur Beantwortung viel zu wenig Infos. Womit hast du das Foto gemacht? Wie lange hast du belichtet (insgesamt und pro Frame) und hast du Korrekturframes erstellt? Mit welcher Software machst du die Bearbeitung ode welche Software steht dir zur Verfügung?
Ich weiß auch nicht, was du mit "Lochfraß" genau meinst. Wenn ich jetzt raten sollte, würde ich vermuten, du hast insgesamt zu kurz belichtet und versuchst Strukturen aus dem Bild zu gewinnen, die aber noch im Rauschen untergehen. Da hilft nur mehr Licht zu sammeln.
Und verstehe ich das richtig, dass du die Sterne entfernen möchstest und auch im fertigen Bild nicht drin haben willst?

Das erste Bild in deinem zweiten Beitrag ist schon ziemlich gut, finde ich. Die Sterne sind etwas verformt, aber ansonsten ist das recht ansehnlich. Was stört dich daran genau?

Ach, und ein Name wäre schön. Ich beginne meine Posts so gerne mit "Hallo [Name],".

Gruß
Sebastian
 
Hallo!

Du gibst uns zur Beantwortung viel zu wenig Infos. Womit hast du das Foto gemacht? Wie lange hast du belichtet (insgesamt und pro Frame) und hast du Korrekturframes erstellt? Mit welcher Software machst du die Bearbeitung ode welche Software steht dir zur Verfügung?
Ich weiß auch nicht, was du mit "Lochfraß" genau meinst. Wenn ich jetzt raten sollte, würde ich vermuten, du hast insgesamt zu kurz belichtet und versuchst Strukturen aus dem Bild zu gewinnen, die aber noch im Rauschen untergehen. Da hilft nur mehr Licht zu sammeln.
Und verstehe ich das richtig, dass du die Sterne entfernen möchstest und auch im fertigen Bild nicht drin haben willst?

Das erste Bild in deinem zweiten Beitrag ist schon ziemlich gut, finde ich. Die Sterne sind etwas verformt, aber ansonsten ist das recht ansehnlich. Was stört dich daran genau?

Ach, und ein Name wäre schön. Ich beginne meine Posts so gerne mit "Hallo [Name],".

Gruß
Sebastian
Hey ?

Erst mal danke für die Antwort. Ich bin der Andi ✨

Das Foto wurde mit ner Z6 auf ner Star Adventurer gemacht, geguided wurde mit Mgen. Als Aufnahme Objektiv wurde ein Nikkor 300f4 ed if verwendet.
109*120 sekunden (bzw. Ne serie mit 90 Sekunden eine mit 120 und eine mit 180)

Die Lights wurden mit Bias- und Flatframes korrigiert.

150 Fotos von denen letztlich 109 in nem drizzle Stack gelandet sind. Gestacked wurde in Astro Pixel Prozessor.
Mit dem Bild aus dem APP bin ich dann in Starnet++ gegangen.
In Affinity Photo habe ich dann ne Sternenmaske basierend auf der Differenz der beiden Bilder erstellt und mit dem Restaurationsmodus die Artefakte nach meinen Möglichkeiten entfernt.
Die beiden Bilder wurden dann gemerged, ne Tonwertkorrentur und Kurvenanpassung vorgenommen.
Anschließend habe ich noch etwas Sättigung zu gegeben und das Bild in topaz denoise entrauscht.

Was mich an meinen Bildern stört ist der immens unruhige Hintergrund. In der ersten Serie kann ich einiges davon auf ne unzureichende Korrektur des Starnet Bilds schieben aber auch mit den Bildern im zweiten Post sehe ich noch ordentlich Verbesserungspotential.

Grüße
Andi
 
um den hintergrund eben zu bekommen, brauchst du bei DSLR um einiges mehr an frames. also mehr zeit in der belichtung. zudem kann ich zu deinen programmen wenig sagen. ich arbeite mit pixinsight. auch dort brauchst du mehr zeit, um die feinen strukturen mehr vom hintergrund abzuheben. auch ist die bearbeitung dort um einiges leichter - wenn man sich mal auskennt... finde aber, dass deine aufnahme sehr gelungen ist. leg einfach nochmal etwas zeit drauf. du hast ja den ganzen winter zeit dazu. ich würde es mal mit insgesamt 10 stunden probieren. je mehr licht du hast, umso einfacher ist dann die bearbeitung und du kannst dann auch wohlwollend schlechte aufnahmen entfernen. für mich ist astro immer ein projekt. also mehrere nächte mit einem objekt.
lg
andreas
 
um den hintergrund eben zu bekommen, brauchst du bei DSLR um einiges mehr an frames. also mehr zeit in der belichtung. zudem kann ich zu deinen programmen wenig sagen. ich arbeite mit pixinsight. auch dort brauchst du mehr zeit, um die feinen strukturen mehr vom hintergrund abzuheben. auch ist die bearbeitung dort um einiges leichter - wenn man sich mal auskennt... finde aber, dass deine aufnahme sehr gelungen ist. leg einfach nochmal etwas zeit drauf. du hast ja den ganzen winter zeit dazu. ich würde es mal mit insgesamt 10 stunden probieren. je mehr licht du hast, umso einfacher ist dann die bearbeitung und du kannst dann auch wohlwollend schlechte aufnahmen entfernen. für mich ist astro immer ein projekt. also mehrere nächte mit einem objekt.
lg
andreas
Danke für die Antwort.

Wenn ich später noch mehr Daten/Bilder zu dem Projekt hinzufügen möchte brauch ich dann die gesamten raw Daten dieser Aufnahme oder kann ich die neuen Daten eventuell zu einer bereits vorhanden Fits Datei hinzurechnen?

Grüße
Andi
 
Hallo Andi! :D

Du kannst jede Aufnahmesession quasi einzeln stacken und am Ende nochmals die Summenbilder jeder Nacht stacken. Aber das ist nicht unbedingt zu empfehlen. Klüger ist es, die Einzelframes je Nacht mit den jeweiligen Korrekturframes zu kalibrieren, aber danach alle gemeinsam zu registrieren und zu stacken.
Der Grund liegt darin, dass die statistische Zurückweisung von Ausreißern bei der Kombination von vielen Frames - z.B. mit dem Sigma-Clipping - besser funktioniert, wenn man viele Frames zur Ermittlung des Normalwertes eines Pixels hat. Teilst du die Nächte auf, verringerst du die Grundgesamtheit.

Jedenfalls bin auch ich der Meinung, du brauchst mehr Licht. Die erwähnten 10 Stunden klingen gut. Bei hellerem Himmel vielleicht sogar etwas mehr.

Gruß
Sebastian
 
Hallo Andi! :D

Du kannst jede Aufnahmesession quasi einzeln stacken und am Ende nochmals die Summenbilder jeder Nacht stacken. Aber das ist nicht unbedingt zu empfehlen. Klüger ist es, die Einzelframes je Nacht mit den jeweiligen Korrekturframes zu kalibrieren, aber danach alle gemeinsam zu registrieren und zu stacken.
Der Grund liegt darin, dass die statistische Zurückweisung von Ausreißern bei der Kombination von vielen Frames - z.B. mit dem Sigma-Clipping - besser funktioniert, wenn man viele Frames zur Ermittlung des Normalwertes eines Pixels hat. Teilst du die Nächte auf, verringerst du die Grundgesamtheit.

Jedenfalls bin auch ich der Meinung, du brauchst mehr Licht. Die erwähnten 10 Stunden klingen gut. Bei hellerem Himmel vielleicht sogar etwas mehr.

Gruß
Sebastian
Danke!

Dann werd ich mal versuchen da noch ordentlich Daten zu sammeln.
Das einzigste, dass problematisch wird ist mein Festplattenspeicher ?
Für den drizzle Stack der 109 Aufnahmen wurden knapp 100gb benötigt.
 
Hallo Andi,

3,6 Std. sind schon ne Menge für 300mm Brennweite . Vielleicht hat APP sehr doll gestretcht . Und das Bildrauschen, kalte /warme Pixel , werden rausgerechnet und dadurch könnten diese Löcher und Artefakte entstehen . Keine Ahnung ob APP das auch ordnungsgemäß mit der richtigen Farbe auch wieder Stopft .
Beim Dithering kreisen die blauen roten oder grünen Fehlpixel im Kreis . Die werden dann wegerechnet . Manchmal bleibt auch noch ein rest .
 
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