Lösung für das Sucher im Zenit Problem

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Augentierchen

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Hallo,

bei meinen ersten Beobachtungen ist mir vor allem eine Sache auf den Nerv gegangen: Dass man als Brillenträger mit einem Leuchtpunktsucher zenitnah kaum gescheit peilen kann. (Habe einen Skywatcher 1025 Refraktor auf AZ3)

Nun bin ich am überlegen, was man als Ersatz mit angenehmeren Einblick nehmen könnte. Es gibt Telrads mit Spiegel wie diesem hier: http://www.teleskop-express.de/shop...e-mit-90--Spiegel-fuer-den-Telrad-Sucher.html oder halt das "klassische" Sucher-Teleskop.

Gibt es (insbesondere zu ersterem) Erfahrungsberichte oder vergleichende Empfehlungen?

LG
Holger
 
Hallo Holger,

KSM an: ?)
korrekt bedient bringt man das Stativ des Refraktors immer auf eine Höhe, die den gewüßnschten Einblick bestens ermöglicht.
Klugscheißmodus aus: :D

Da die Praxis oft nicht ganz korrekt sein kann, weil man nicht hoch genug kommt oder Stativ/Monti dann zu instabil werden, oder man einfach keine Lust dazu hat, käme eine Verlegung des Suchers in Frage.
Für Geradsichtsucher ist nun mal die Anbringung direkt auf der OAZ-Basis, wie das meistens bei Refraktoren gelöst ist, vielfach ungünstig.

Wenn der Peiler weiter vorne, z.B. auf der Taukappe, ein Plätzchen hätte wäre das schon wesentlich einfacher. Noch besser wird es, wenn der Peiler etwas höher baut, also z.B. ein Rigel oder ein Telrad auf den optionalen Böcken. Bei der Frontmontage muss man allerdings das Gewicht bedenken, da könnte sich ein leichter Peiler als sinnvoll erweisen.

Dazu hinten noch ein Winkelsucher mit passender Bildorientierung, dessen Einblickposition man ja immer mit der des Okulars (mit Zenitspiegel) übereinstimmen lassen kann und schon hat man wesentlich bessere Voraussetzungen zum schnellen Peilblick und zur Objektsuche über optischen Winkelsucher.

Mit dem Winkeleinblick des Telrad liegen mir keine eigenen Erfahrungen vor. Ich hörte nur, dass es (Zitat)"nicht so der Burner" ist.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin zusammen!

Problem bei der zenitnahen Auffindung der Objekte ist immer, den Tubus in den richtigen Winkel zu bringen, Winkelsucher hin oder her. Irgendwie muß man in Tubusachse peilen, erst danach kann man von einem markanten Punkt aus per (meinetwegen) Winkelsucher weiterhoppen bis zum Ziel.

Die Parallaktiker habens ohne ordentlich eingestellte Teilkreise schwer. Ich als überzeugter Nutzer von Alt-Az-Montierungen behelfe mir schon seit einiger Zeit mit einer kleinen Digital-Wasserwaage *** (= digit. Winkelmesser). Damit stelle ich die Elevation (Objekthöhe über Horizont) ein, den Azimut habe ich zumindest leichter im Blick. Die genauen Werte liefert mir mein Astro-Programm. Übersichtsokular rein, dann erspart man sich in bestommt der Hälfte der Fälle die Suche per Sucher.

*** "Bevelbox" heit das kleine Ding.
 
Hallo Holger,

ich habe mir in der Bucht einen Winkelsucheraufsatz für Fotoapparate besorgt (bekommt man mit etwas Geduld und Glück für 10-15€), den Anschluss für das Sucherfenster abgeschraubt und mir stattdessen mit Plastikhülsen einen Adapter zum Aufstecken an meinen 8x50-Sucher gebaut.

Bei Bedarf setze ich nun den Winkelsucher auf. Da er nur aufgesteckt ist, kann ich ihn beliebig in die optimale Stellung drehen ohne den Sucher selber zu bewegen.

Das ist zwar nicht die perfekte Lösung, aber durchaus praktikabel.

CS
Michael
 
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