Lösung für PC in Sternwarte gesucht

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Florian_Mikulik

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Hallo Forum!

Nach langer Zeit will ich hier wieder mal eine Frage stellen:
Seit 2 Wochen ist meine Sternwarte endlich ziemlich fertig, deshalb ist das Wetter jetzt auch schon seit 2 Wochen schlecht....

Da nun aber die Kalte Jahreszeit kommt mache ich mir Gedanken über den PC und den Monitor... vertragen diese Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes?
Wie habt ihr Euren PC/Monitor gegen die Kälte geschützt?

Ich würde mich über einige Ratschläge freuen!

CS
Florian
 
Hallo Florian!

Seit vielen Jahren beherbergt meine Vereinssternwarte PC und Monitor, bei Wind und Wetter und auch im Winter, immer ohne Schaden zu nehmen. Ich habe aber gehört, dass Flachbildschirmen (TFT) der Temperaturschock nicht so gut bekommt. Wir benutzen jedoch noch nen Röhrenmonitor.

Viele Grüße,
Jan-David
 
Hi!

Bei uns stehen ein TFT und ein Desktop-PC in der nicht isoliertern Klappdachhütte. Das TFT wird träge, hat aber schon mindestens zwei Winter überlebt; der PC läuft im Winter durch, damit die Festplatte nicht einfriert. Der Rechner steht außerdem im offenen Schrank und über den Monitor kommt eine Staubschutzhülle, damit von oben kein Wasser drauf tropft, wenn das Dach zugeklappt wird.

Gruß,
Alex
 
Bau die Festplatte in einen Wechselrahmen, die ist nämlich das einzige, was an einem Computer die Kälte nicht verträgt. Dann kannst du die mit rein nehmen und brauchst nicht den ganzen Winter über etliche teure kWh nutzlos verbraten. Davon wird es schließlich draußen auch nicht wärmer. Und gerade jetzt, wo der Strom wieder teurer wird, lohnt sich das erst Recht. Monitore überleben es draußen auch ganz gut, unser bester im Verein hat es auf 5 Winter gebracht und billige 17" oder 19"-Röhren zum auf Vorrat einkellern sollte es ja fast für lau geben.
 
Hallo Florian,

ich setze schon lange einen etwas älteren - aber recht robusten - Acer Laptop ein. Da musste ich mitunter auch schon den Raureif vom Display wischen.

Das Teil, das meines Wissens am meisten Probleme mit tiefen Temperaturen ist die Festplatte. Ich hatte daher meinem Laptop eine SSD-Festplatte gegönnt. Die ist schön schnell und vor allem kaum noch temperaturempfindlich, da dort keine beweglichen Teile verbaut sind.

Der Laptop steht Sommers wie Winters mitunter Wochenlang in der Sternwarte, nur bei sehr langen, sehr feuchten Regenperioden hole ich ihn manchmal ins Haus.

Bislang gab es keine Probleme.

Grüße, Bernd
 
Hallo zusammen,

habe kleine Gartensternwarte, feste Säule und wegfahrbare Hütte. Ein verschließbarer Holzkasten, mit der Säule über ein Kabelbündel verbunden, enthält alle Verkabelungen für den PC, er wird zum Beobachten nebenan auf einen Tisch gestellt, ist sonst in der Hütte.
Der PC ist im Nu angeschlossen, Stromversorgung und drei USB Stecker, nach Beobachtung kommt er sofort wieder ins Haus.
Bei ganz eisigen Temperaturen hänge ich eine Wärmflasche in den Kasten, auch dafür sind Vorrichtungen da, und mach die Klappe zu.
Übrigens kann auch das Display der Steuerung einfrieren oder träge werden (Celestron CAM), hier tut eine zweite Wärmflasche gute Dienste.

Gruß Gerhard
 
Ich hatte jahrelang ein altes Laptop zur Fahrzeugdiagnose in der Garage zu liegen, nie Probleme mit dem Display oder der Festplatte gehabt, auch bei -20°C liefen Platte und TFT problemlos an. Problematisch waren her die steifen Kabel.
 
Hallo!
Danke für die vielen Antworten!
Ich denke auch dass die Festplatte und der Monitor die Heikelsten Teile sind.
Deshalb werde ich eine Wechselfestplatte einbauen, und den Monitor so gut es geht gegen alle Umwelteinflüsse schützen.
Den PC laufen lassen würde mir zu viel Strom verbrauchen, also absolutes No-Go.
Alles auf und Abbauen würde der Vorstellung meiner Sternwarte widersprechen, da ich mir ja gerade deshalb eine Sternwarte gebaut habe, dass ich nicht immer alles schleppen muss...
Der PC hat mich 20 Euro gekostet, der TFT 36, also wenn trotzdem etwas über den Jordan geht wars kein großer Verlust...

CS
 
Hallo Florian

Nett von dir mal wieder zu hören!!!
Wie gehts so?

Ich verwende seit jeher mein HP Notebook. Ich hatte damit nieeeeeeee ein Problem. Auch bei den kältesten Temperaturen.
(~-20°)
Das Notebook habe ich dann einfach wieder mit nachhause gebracht.

Ruf an wenn du irgendwas brauchst.
A1 6070056229 (tagsüber)

LG
Robert
 
Hi Robert!

Ich bin auch nie dazu gekommen dich mal auf der Sternwarte zu Besuchen;-)
Jetzt steht meine Rolldachhütte schon, warte nur auf das First-Light, seit die Sternwarte eingerichtet ist nur ein einzigel mal Sternklare Nacht, und in der war ich bis spät abends Universitätstechnisch verhindert...

Notebook mit nach hause nehmen ist praktisch, aber wenn ich den PC und im besonderen die Festplatte bei feuchtem, frostigem Wetter im freien lasse hab ich ernsthafte bedenken dass das ganze schlicht und einfach zufriert... wenn die HD läuft dann läuft sie eh, da hab ich keine Bedenken;-)
 
Hallo Florian

Es waren schon ein paar Freunde mit am Berg - war lustig.

Wo hast du deine RDH gebaut. Ich habe deine Webseite durchgeschaut, aber nix gefunden.

Das Notebook wurde bei mir noch nie so nass, da es ein wenig Wärme erzeugt und so wie eine beheizte Taukappe arbeitet. Wie das bei einem Stand PC ist, weiss ich nicht.

Hannes Schedler hat auch manchmel Tauprobleme in seiner STW und hat um die Kamera und Filterrad einen Heizschlauch herumgewickelt, damit dort kein Tau entsteht.

Hast du genug Strom vor Ort?
Dann könntest du ja ein Feuchtigkeitsmessgerät installieren, das ein Relais schaltet, das dann wiederrum evt. eine kleine Heizplatte wärmt, auf der der PC steht.
Oder überhaupt eingeschaltet lassen. Da gäbe es mehrere Möglichkeiten.
Wenn die Stw. aus Holz ist und langfristig sehr feucht sein sollte, dann mußt du auf Schimmel achten!(Nur sicherheitshalber angesprochen)

Bei mir ist Energie sehr knapp. (Nur Solar und Batterie)
Wenn ich gunug Strom hätte (Netz), würde ich einen Entfeuchter oder Klimagerät 1h / Tag laufen lassen.

Am Steinberg ist er in einem Kasten >> wenn der zu verschließen ist, dann könntest du ja vom Baumarkt so ein Trockending reinstellen.....

Liebe Grüße
Robert
 
Hallo Florian
Habe meinen PC auch in der Sternwarte gehabt, das ging so 2 Jahre gut dann ging plötzlich nichts mehr obwohl ich auch auf Dauerbetrieb war.
Ich habe jetzt einen neuen Beobachtungsort, ist immerhin auf 1200müM, und jetzt habe ich mein Konzept umgestellt, das heisst ich habe mir einen Teleskopserver angeschafft und kann so den PC im Hause haben.
Habe meine Sternwarte ca. 4m neben dem Hause und dadurch auch noch div. Kabel (3 Netzwerk, Videokabel, Pin 9 Kabel usw.)
Ich steuere jetzt alles von fern, inkl. Dach öffnen, Licht,Ventilation, Webcam.
Grüsse
Peter
 
Wow.. klingt ja interessant... hab ich mir auch schon überlegt, aber ist mir noch zu unsicher, da ich eben schon öfters noch was am Teleskop und an der Montierung korrigieren muss...

Bei 2 Jahren Dauerbetrieb klingt das für mich aber eher nach Materialermüdung... da gehn so diverse Teile gerne mal flöten...

Ich werde jetzt mal schauen wie sich die Sache mit Tau und so weiter verhält, und dann weitere Maßnahmen ergreifen... Strom hätte ich ja genug, hab ein Kabel direkt ins unser Haus gelegt, aber sinnlos verbraten will ich halt auch nix...
 
Hallo!
Wenn es um automatisch gesteuerten Frostschutz, bzw. Erwärmung geht, möchte ich in dem Zusammenhang einmal auf selbstregulierende Heizbänder hinweisen. In der einfachsten Version: Heizband mit Netzstecker versehen und die Steckdose einstecken. Ende der Arbeit.

Solche Heizbänder sind Selbstbegrenzend, das bedeutet:
Sinkt die Umgebungstemperatur - steigt die Heizleistung. Die Strompfade zwischen Plus und Minus-Leiter werden auf molekularer Ebene verbunden und erzeugen so eine höhere Heizleistung, das Band wird warm.
Steigt die Umgebungstemperatur (also wird das Band deutlich "wärmer") - sinkt die Heizleistung. Die Strompfade werden auf molekularer Ebene unterbrochen, der Widerstand steigt und die Heizleistung nimmt ab.
Dies geschieht an jeder Stelle des Heizbandes entsprechend den dort herrschenden Umgebungstemperaturen und den an dieser Stelle vorhandenen Wärmeableitbedingungen.
Die Teile regeln sich vollkommen selber, verbrauchen recht wenig (10-30W, bei 0 Grad Celsius, pro genutzen Meter) und reichen aus um an den entsprechenden Stellen Eis- und Reifbildung zu verhindern).
Läuft übrigens normalerweise unter "Dachrinnenheizung" ...
CS, Andreas

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Eine Festplatte kann nicht einfrieren, dazu müßte Feuchtigkeit in das Innere der Platte kommen. Sollte das passieren, ist die Platte sowieso Schrott. Ich an Deiner Stelle würde mir keine Gedanken um den PC machen.
 
Zitat von Erposs:
Eine Festplatte kann nicht einfrieren, dazu müßte Feuchtigkeit in das Innere der Platte kommen.
Hi!

Doch, sie kann - ist mir zumindest schon passiert. Zumindest war der Effekt der selbe, kann auch daran liegen, dass irgendwelches Öl zu zäh wird anstatt dass Wasser gefriert. Nachdem die Frostperiode vorbei war, lief der PC wieder einwandfrei, bei nennenswerten Minusgraden ging nichts, nur die Lüfter waren zu hören, aber kein Festplattensurren.

Gruß,
Alex
 
also ich hab jetzt ein Wechselfestplattenrack eingebaut, ist auch insofern sinnvoll, dass ich die Festplatte einfach mit ins haus nehmen kann und dort die Planetenvideos oder ähnliches auf den Laptop überspielen kann...
 
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