Lutz_11
Aktives Mitglied
Hallo,
Teleskop 6" f/6 Dobson, Okulare: 36mm, 8-24 mm Zoom, 24mm, 6mm
Nach dem Auspacken zeigt sich der Himmel fast wolkenfrei.
Nur im Südosten und Nordwesten waren kleine Wolkenbänke zu sehen.
Der Boden war durch die vergangenen Regenfälle aufgeweicht. Ich habe es mir deshalb auf der Straße gemütlich gemacht.
Die Durchsicht zum Horizont war ordentlich. Tauproblem gab es nicht.Einzig der Wind war kräftiger als sonst und böig.
Als erstes habe ich mich an den Plejaden warm geguckt.
Als nächstes war NGC 7331 an der Reihe.
Im September hatte ich die Galaxie schon mal vor der Linse. Das Aufsuchen hatte mir damals Probleme bereitet.
Deswegen war ich auf der Suche nach dem besten Starhop.
Sowohl ausgehend von Eta Peg, Pi Peg oder 38 Peg habe ich jeweils minutenlang rumgerührt ohne zuverlässig in die Zielregion zu finden. Es sind einfach zuviel Sterne und man verliert leicht die Übersicht. Nach Studium der Karte habe ich es dann mit HIP 11627/111527 versucht. Das ist ein markantes Sternenpärchen etwas nördlich vom Objekt der Begierde.
Eine Minute später hatte ich 7331 gefunden. Bei 16mm direkt zu sehen, elongiert mit deutlicher Aufhellung im Zentralbereich.
Als nächstes war 7479 dran. Bei der letzten Beobachtung war ich mir nicht bzgl. der Sichtung nicht sicher. Ich war damals schon ganz schön durchgefroren. Obwohl deutlich schwächer, habe ich diese Funzel recht schnell gefunden. Am besten bei 12 mm aber nur indirekt als inhomgene Aufhellung des Himmelshintergrundes sichtbar. Sehr schön ist die Umrahmung durch Sterne.
Nun zu den Objekten, die den Titel repräsentieren. M33 zeigte sich als heller Nebelfleck. Irgendwie erschien mir die Galaxie dabei strukturiert, d.h. nicht als homogener milchiger Fleck wie sonst. Nun ging es zu M31 mit seinen beiden Begleitgalaxien. Auch hier spürte man das noch mehr Strukur da war als es auf ersten und sonst gewohnten Blick aussah. Ich kann es schlecht beschreiben. An bestimmten Stellen waren shwache Unregelmäßigkeiten zu sehen, die bei genauerem (direktem) Hinsehen wieder verschwanden.
Als nächstes waren 3 Erstbeobachtungen dran: NGC 891,NGC 185 und NGC 147.
Für NGC 891 (ok ist zwar nicht lokale Gruppe, aber wie sich herausstellte auch 'ne Funzel) muss ich mir noch einen guten Starhop raussuchen. Südlich von Gamma And sind 2 ineinander geschachtelte rechtwinklige Dreiecke zu sehen.
Folgt man diesen, sollte man direkt auf die Galaxie treffen. Statt dessen traf ich auf M34. Beim Blick auf die Karte sah ich , dass ich einfach den halben Weg wieder zurücklegen muss. Im 24 mm Okular habe ich sie dann indirekt erhascht. Im 12 mm direkt zu sehen. Eine schwache Lichtspindel ohne Aufhellung im Zentralbereich. Ich muss sagen das habe ich mir heller vorgestellt. Beim nächsten Mal muss ich Sie mir genauer vornehmen (Skizze). Auch wegen des Staubstreifens.
In Zenitnähe könnte da was gehen.
Schnell waren 185 und 147 gefunden. Einfach senkrecht von Pi und Omi Cas weggehen und 185 ist direkt zu sehen.
Das hatte ich mir komplizierter vorgestellt. 147 war dann auch schnell gefunden, wenn man der Zickzacklinie der Sterne folgt.
Der visuelle Eindruck war dabei ähnlich schwach wie bei 7479 in Peg. Interessant ist dass der Größenunterschied zwischen 185 und 147 sofort ins Auge fällt.
Vielleicht auch deshalb weil 185 deutlich zum Zentrum heller wird.
Zum Abschluss gab es dann noch einen Rundgang zu ein paar hellen Messier Objekten (1,42,43,NGC 1981,78).
Kurz nach 23 Uhr meinten die Eisklumpen am Ende meines Körpers, es reicht.
Viele Grüße
Lutz
Teleskop 6" f/6 Dobson, Okulare: 36mm, 8-24 mm Zoom, 24mm, 6mm
Nach dem Auspacken zeigt sich der Himmel fast wolkenfrei.
Nur im Südosten und Nordwesten waren kleine Wolkenbänke zu sehen.
Der Boden war durch die vergangenen Regenfälle aufgeweicht. Ich habe es mir deshalb auf der Straße gemütlich gemacht.
Die Durchsicht zum Horizont war ordentlich. Tauproblem gab es nicht.Einzig der Wind war kräftiger als sonst und böig.
Als erstes habe ich mich an den Plejaden warm geguckt.
Als nächstes war NGC 7331 an der Reihe.
Im September hatte ich die Galaxie schon mal vor der Linse. Das Aufsuchen hatte mir damals Probleme bereitet.
Deswegen war ich auf der Suche nach dem besten Starhop.
Sowohl ausgehend von Eta Peg, Pi Peg oder 38 Peg habe ich jeweils minutenlang rumgerührt ohne zuverlässig in die Zielregion zu finden. Es sind einfach zuviel Sterne und man verliert leicht die Übersicht. Nach Studium der Karte habe ich es dann mit HIP 11627/111527 versucht. Das ist ein markantes Sternenpärchen etwas nördlich vom Objekt der Begierde.
Eine Minute später hatte ich 7331 gefunden. Bei 16mm direkt zu sehen, elongiert mit deutlicher Aufhellung im Zentralbereich.
Als nächstes war 7479 dran. Bei der letzten Beobachtung war ich mir nicht bzgl. der Sichtung nicht sicher. Ich war damals schon ganz schön durchgefroren. Obwohl deutlich schwächer, habe ich diese Funzel recht schnell gefunden. Am besten bei 12 mm aber nur indirekt als inhomgene Aufhellung des Himmelshintergrundes sichtbar. Sehr schön ist die Umrahmung durch Sterne.
Nun zu den Objekten, die den Titel repräsentieren. M33 zeigte sich als heller Nebelfleck. Irgendwie erschien mir die Galaxie dabei strukturiert, d.h. nicht als homogener milchiger Fleck wie sonst. Nun ging es zu M31 mit seinen beiden Begleitgalaxien. Auch hier spürte man das noch mehr Strukur da war als es auf ersten und sonst gewohnten Blick aussah. Ich kann es schlecht beschreiben. An bestimmten Stellen waren shwache Unregelmäßigkeiten zu sehen, die bei genauerem (direktem) Hinsehen wieder verschwanden.
Als nächstes waren 3 Erstbeobachtungen dran: NGC 891,NGC 185 und NGC 147.
Für NGC 891 (ok ist zwar nicht lokale Gruppe, aber wie sich herausstellte auch 'ne Funzel) muss ich mir noch einen guten Starhop raussuchen. Südlich von Gamma And sind 2 ineinander geschachtelte rechtwinklige Dreiecke zu sehen.
Folgt man diesen, sollte man direkt auf die Galaxie treffen. Statt dessen traf ich auf M34. Beim Blick auf die Karte sah ich , dass ich einfach den halben Weg wieder zurücklegen muss. Im 24 mm Okular habe ich sie dann indirekt erhascht. Im 12 mm direkt zu sehen. Eine schwache Lichtspindel ohne Aufhellung im Zentralbereich. Ich muss sagen das habe ich mir heller vorgestellt. Beim nächsten Mal muss ich Sie mir genauer vornehmen (Skizze). Auch wegen des Staubstreifens.
In Zenitnähe könnte da was gehen.
Schnell waren 185 und 147 gefunden. Einfach senkrecht von Pi und Omi Cas weggehen und 185 ist direkt zu sehen.
Das hatte ich mir komplizierter vorgestellt. 147 war dann auch schnell gefunden, wenn man der Zickzacklinie der Sterne folgt.
Der visuelle Eindruck war dabei ähnlich schwach wie bei 7479 in Peg. Interessant ist dass der Größenunterschied zwischen 185 und 147 sofort ins Auge fällt.
Vielleicht auch deshalb weil 185 deutlich zum Zentrum heller wird.
Zum Abschluss gab es dann noch einen Rundgang zu ein paar hellen Messier Objekten (1,42,43,NGC 1981,78).
Kurz nach 23 Uhr meinten die Eisklumpen am Ende meines Körpers, es reicht.
Viele Grüße
Lutz