LowBudget: Monokular mit Fotografie

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Sneer1

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Hallo,
vielleicht ist dies das falsche Forum für meine Frage, aber ich suche ein preiswertes Monokular oder etwas ähnliches, um gelegentlich Schnappfotos in der Natur zu machen. Landschaft und Tiere, vielleicht mal den Vollmond anschauen und knipsen. Ich muss kein Fotowettbewerb gewinnen und würde es auch eher selten nutzen. Es darf also eine Notlösung sein, bzw. könnte man etwas aus der Astro-Bereich zweckentfremden ?

Mir steht zu Verfügung:
- Nikon (D3200) DSLR Kamera
- Smartphone MI A2 inkl. Adapter für Okulare (23-50mm)
- kleine und große standfeste Stative

Mir fehlt ist etwas Zoom. Was wäre für mich sinnvoll und worauf sollte ich achten ? Ich wollte den Preis gern unter 200€ halten.
 
Mir fallen da geradsichtige Spektive ein - die gibt's mit Zoomokular, und sind (mit Neigekopf o.ä.) auf Stativen montierbar. Ob mit den genannten Geräten durch das Zoomokular fotografiert werden kann, ist von der Lage der Austrittspupille anhängig, ist jedoch kein Vergnügen. Bei den schon erheblichen Brennweiten (20x entspräche (bei VF) 1000mm) ist eine solide Befestigung von Kamera oder Smarty eine Grundbedingung für erfolgreiche afokale Fotografie (Stichwort wäre hier Digiscoping, Digiskopie zu lesen im birdnet o.ä.). Eine günstiges Gerät wäre z.B. das kleine Kowa 502.

csm
 
Danke, das Kowa 502 läge dann preislich auch schon bei meiner Grenze. Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt solch hohe Qualität benötige und wenn ich mehr investieren würde, wäre ein gebrauchtes 400 oder 600mm Teleobjektiv für die DSLR dann sicher die bessere Wahl. Mir ist schon klar, dass die Digiskopie (danke für den Begriff) nur eine Notlösung und recht fummelig im Einsatz ist. Ich hab bei Birdnet mal ein Thread eröffnet und werd dort stöbern.

Sind die günstigere Spektive unter 300€ denn wirklich so schlecht ?
 
Hallo,
Wenn Du probieren und erstmal Erfahrungen sammeln möchtest : gebraucht kaufen.
Bei Monokularen wichtig: man braucht eine Auflage "ohne Anfassen", dh. idealer Weise einen Anschluss fürs Stativ+Kugelkopf.
Das Monokular kann man auch einfach zum beobachten und mitnehmen nutzen.
Preiswerte, gebrauchte Teleobjektive sind fototechnisch die bessere Wahl, die gibt es schon ab 50€, zB. die "Wundertüten" (500mm/f8)
von verschiedenen Herstellern und Alter. Die lassen sich an deine Nikon adaptieren.
(ich hab eines von Wallimex zu verkaufen, quasi neu, bei Interesse gern eine PN senden ... ;) )

Beste Grüße - Frank
 
Kann man an einer "Wundertüte" auch einen Adapter für ein Okular ran schrauben um auch ein Spektiv zu erhalten ?
 
im Prinzip ja, aber unpraktisch man braucht ein Okular (Kosten), weiterhin einen Prisma zum Bild aufrichten (wieder Kosten),
der Lichtweg dafür (meist vom T2 Gewinde des Objektivs) ist idR. zu kurz. Also nur mit massiver Bastelei, ich würde das lassen.

Frank
 
Hallo zusammen, das mit der Wundertüte ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Man kann den hinteren Teil (der Tubus ohne Linsen, an dem hinten das T2 Gewinde endet) abschrauben und man kann dann an das Gewinde (M48) einen kurzen Adapter auf T2 anbringen. Damit erhält man zusätzlichen freien Abstand (Backfokus), um z.B. bequem Amici-Prismen, Zenitprismen oder Zenitspiegel anzusetzen. Dann noch ein Baader Hyperion-Zoom dran und das Spektiv ist fertig. Wenn Fragen hierzu sind, einfach fragen...so habe ich vor 2 Jahren begonnen und kam lange Zeit gut zurecht.
Qualitativ würde ich aber zur Beroflex-Wundertüte raten, die Klone sind z.T. von der optischen Leistung schlechter...

Viele Grüße Kay
 
Guten Abend zusammen, hier nochmal ein kurzer Faden (insbesondere ab Seite 2), in dem ich meine Low-Budget Lösung vorgestellt habe.
Ich empfehle das wirklich als günstigen Einstieg, selbst heute (über 2 Jahre nach meinem erneuten Einstieg) stelle ich das kleine Grüne gerne mal kurz in den Hof und grase die aktuell sichtbaren Objekte ab.
Viele Grüße Kay
 
Svbony SV41 mit dem extra erhältlichen Astro-Okular-Adapter. Das SV41 Pro ist teurer und hat bereits das Maß für 1,25".
Hatte es mir letztens nur geholt weil es ein Angebot gab und ich für Knipserei etwas zum testen haben wollte, ansonsten bleibt es beim Schießstand.
 
Wer bereit ist nur Preise für Schrott zu bezahlen, wird auch Schrott erhalten. Gute Optiken waren nie sehr günstig.
Das ist wie nicht selten bei den Einsteigern in die Astrofotografie zu beobachten.
Wollen für maximal 500€ gute Gerätschaften haben inklusive vernünftiger Astrofotografie.
 
Ich hab ja schon angemerkt, dass das hier evtl. das falsche Forum für meine Frage ist...
Das Svbony SV41 wird heute geliefert, das deckt meine Bedürfnisse wahrscheinlich vollkommen ab.
 
Hallo Sneer1,
es ist völlig in Ordnung zu schauen, was mit kleinem oder gar minimalem Budget möglich ist. Oftmals geht erstaunlich viel, was ggf. die ärgert die meinen alles was günstig ist müsse "Schrott" sein. Es gibt halt immer wieder das Phänomen das manche Leute günstige Ansätze diffamieren wollen müssen.

Viel Erfolg bei deinen Versuchen! Wichtige Regel: Schauen was geht, aber sich nicht immer mit den Ergebnissen anderer Leute vergleichen wollen. "Jedes Fernrohr hat seinen Himmel" ist eine alte Weisheit. Auch das ärgert manche Leute. "Mist, der andere Kerl hat Spass, dabei ist sein Equipment so viel billiger als was gscheites/meins. Das muss ich ihm jetzt aber sagen, wie schrottig sein Zeug doch ist..."
 
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