Timm
Aktives Mitglied
Hallo Spechtelfreunde,
jetzt ist der lowrider optimiert und hat die Feuertaufe bestanden! Er funktioniert so, wie ich es mir erträumt hatte.
Hier der Bericht zum second light:
Freitag, 9.7.04
Nach Regen und Wind klarte es auf und zwischen einzelnen Cirren ein traumhaft klarer Himmel.
Zusammen mit Wolfgang, einem erfahrenen Astrofotografen, sind wir nach einem guten Essen
im Kinzigstrand nach Hofstetten bei Haslach im Schwarzwald zu meinem Spechtelplatz gefahren.
Ich wollte ihm die Objekte zeigen, die er schon oft fotografiert, aber noch nie in einem Zwanzigzöller gesehen hat.
Der lowrider war in ein paar Minuten aufgebaut und justiert. Schon die ersten Objekte waren beeindruckend,
obwohl es noch nicht richtig dunkel war. Es begann mit M 13, mit dem 16mm Nagler ein grandioser Anblick.
Auch M 51 war noch vor Ende der Dämmerung sehr schön und zeigte uns seine Spiralarme.
In lockerer Reihenfolge zeigte ich den Cirrus, der mit dem O III im 30mm Zeiss unglaublich kontrastreich erschien.
Bei höherer Vergrößerung waren viele Strukturen erkennbar und sogar zarten Nebelschwaden der Mittelteiles waren gut zu sehen.
Der Ringnebel und der Hantelnebel folgten. Den Zentralstern im M 57 konnte man nicht erkennen,
warscheinlich waren der noch zu helle Himmel und das miese seeing die Ursache.
Der M 27 war sehr hell und im O III war die Hantelform wegen der hellen "Ohren" kaum zu sehen.
Sogar der Zentralstern blitzte durch den Filter. Ganz leicht war der Crescentnebel zu sehen... wenn man das 30mm Zeiss
zusammen mit dem O III benützt.
Hier fast im Zenit zeigt der lowrider seine ganze Stärke! Man klettert nicht auf Leitern herum,
sondern kann bequem und locker im Stehen beobachten.
Noch einfacher zu beobachten sind natürlich die Sommerparadeobjekte: Lagunennebel. Trifidnebel, Omeganebel
und Adlernebel.
Und da zeigt es sich, dass 20 Zoll eine neue Welt für mich bedeutet. So detailreich und hell habe ich diese Objekte noch nie gesehen.
Nur einmal in Spanien mit meinem 16-Zöller unter Spitzenbedingungen und 1000 m hoch...
und da standen alle Objekte 10 Grad höher!
Weiter ging es mit M 22, M 11, dem Kugelsternhaufen NGC 6712 bei der Schildwolke und Streifzügen durch die
Sternmassen der Sommermilchstrasse. Wunderschöne Eindrücke!
Nach knapp zwei Stunden zogen Wolken auf und wir bauten den lowrider wieder ab... nach 2 Minuten war er verstaut
und wir fuhren befriedigt nach Hause.
Leute, baut mehr lowriders... die bringen es!
CS
Timm
jetzt ist der lowrider optimiert und hat die Feuertaufe bestanden! Er funktioniert so, wie ich es mir erträumt hatte.
Hier der Bericht zum second light:
Freitag, 9.7.04
Nach Regen und Wind klarte es auf und zwischen einzelnen Cirren ein traumhaft klarer Himmel.
Zusammen mit Wolfgang, einem erfahrenen Astrofotografen, sind wir nach einem guten Essen
im Kinzigstrand nach Hofstetten bei Haslach im Schwarzwald zu meinem Spechtelplatz gefahren.
Ich wollte ihm die Objekte zeigen, die er schon oft fotografiert, aber noch nie in einem Zwanzigzöller gesehen hat.
Der lowrider war in ein paar Minuten aufgebaut und justiert. Schon die ersten Objekte waren beeindruckend,
obwohl es noch nicht richtig dunkel war. Es begann mit M 13, mit dem 16mm Nagler ein grandioser Anblick.
Auch M 51 war noch vor Ende der Dämmerung sehr schön und zeigte uns seine Spiralarme.
In lockerer Reihenfolge zeigte ich den Cirrus, der mit dem O III im 30mm Zeiss unglaublich kontrastreich erschien.
Bei höherer Vergrößerung waren viele Strukturen erkennbar und sogar zarten Nebelschwaden der Mittelteiles waren gut zu sehen.
Der Ringnebel und der Hantelnebel folgten. Den Zentralstern im M 57 konnte man nicht erkennen,
warscheinlich waren der noch zu helle Himmel und das miese seeing die Ursache.
Der M 27 war sehr hell und im O III war die Hantelform wegen der hellen "Ohren" kaum zu sehen.
Sogar der Zentralstern blitzte durch den Filter. Ganz leicht war der Crescentnebel zu sehen... wenn man das 30mm Zeiss
zusammen mit dem O III benützt.
Hier fast im Zenit zeigt der lowrider seine ganze Stärke! Man klettert nicht auf Leitern herum,
sondern kann bequem und locker im Stehen beobachten.
Noch einfacher zu beobachten sind natürlich die Sommerparadeobjekte: Lagunennebel. Trifidnebel, Omeganebel
und Adlernebel.
Und da zeigt es sich, dass 20 Zoll eine neue Welt für mich bedeutet. So detailreich und hell habe ich diese Objekte noch nie gesehen.
Nur einmal in Spanien mit meinem 16-Zöller unter Spitzenbedingungen und 1000 m hoch...
und da standen alle Objekte 10 Grad höher!
Weiter ging es mit M 22, M 11, dem Kugelsternhaufen NGC 6712 bei der Schildwolke und Streifzügen durch die
Sternmassen der Sommermilchstrasse. Wunderschöne Eindrücke!
Nach knapp zwei Stunden zogen Wolken auf und wir bauten den lowrider wieder ab... nach 2 Minuten war er verstaut
und wir fuhren befriedigt nach Hause.
Leute, baut mehr lowriders... die bringen es!
CS
Timm