Starman_JHR
Mitglied
Hallo, alle zusammen,
um das Tubusseeing während der Beobachtung in den Griff zu bekommen möchte ich am Tubusende hinter der Spiegelfassung eine, den Tubus luftdicht abschließende, Platte mit einem saugenden Lüfter anbringen. Diese Lüfter-Platte soll abnehmbar sein und eigentlich nur während der Beobachtung Verwendung finden.
Ein stärkeres Herunterkühlen des HS auf Umgebungstemperatur ist nicht nötig, da das Teleskop (Ein Dobson 14", f/4,5) zusammen mit meinem fest montierten Refraktor draußen in meiner Garten-Sternwarte steht.
Zum Beobachten nehme ich den Dobs dann raus und beobachte im Garten oder, je nach Lust und Laune, packe ich alles ins Auto und fahre zu einem dunkleren Ort. Auf jeden Fall hat der HS weitestgehend Umgebungstemperatur, da auch die Sternwarte recht gut durchlüftet wird und kein größerer Wärmestau darin entsteht.
Nun suche ich den passenden Lüfter für meine geplante "Absaugvorrichtung" und da fangen die Probleme an...
Mit der Suchfunktion finde ich hier im Forum zum Thema "Lüfter" zwar einiges (wo montieren, wie montieren, Richtung des Luftstroms im Tubus, usw.) und ich lese auch, daß man besser große, langsam laufende Lüfter verwenden sollte, alles klar, aber alle diese Infos helfen mir bei der Auswahl des "Richtigen" irgendwie nicht weiter...
Gut, ein Lüfter sollte möglichst vibrationsarm und rel. leise sein, das ist klar, nur - welchen nimmt man?
Reicht ein Lüfter mit Gleitlager (evtl. Probleme bei Minustemperaturen?) oder sollte es ein kugelgelagerter sein?
Und welche Größe nimmt man denn am besten? 8x8cm? 12x12cm? Ich habe sogar einen PC-Gehäuselüfter mit 22cm Durchmesser bei Conrad Electronic (AKASA AK-F2230SM 22CM PC-LÜFTER, Preis:14,95) gesehen, der möglicherweise auch astrotauglich wäre...
Oder ist weniger die Größe des Lüfters, sondern eher die Luft-Fördermenge in Verbindung mit möglichst kleiner Drehzahl für die Auswahl entscheidend?
Wieviele "Luftwechsel" pro Stunde (oder pro Minute) im Tubus sind eigentlich nötig, um das Tubusseeing zu minimieren? Ich habe mal gelesen, 10 pro Stunde reichen völlig, ein anderer schreibt, es sollten mehrere pro Minute sein...?
Mein Tubus hat ein Volumen von 0,176 Kubikmeter (38 cm Innendurchmesser, 155 cm lang). Wenn ich mal von 10 Luftwechsel pro Stunde ausgehe würde das ja bedeuten, es bräuchten in dieser Zeitspanne nur 1,76 Kubikmeter Luft durchgesaugt zu werden - da schafft ja selbst der lahmste Lüfter locker das zehnfache... Oder reicht diese Menge wirklich aus?
Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.
CS
Jörg
um das Tubusseeing während der Beobachtung in den Griff zu bekommen möchte ich am Tubusende hinter der Spiegelfassung eine, den Tubus luftdicht abschließende, Platte mit einem saugenden Lüfter anbringen. Diese Lüfter-Platte soll abnehmbar sein und eigentlich nur während der Beobachtung Verwendung finden.
Ein stärkeres Herunterkühlen des HS auf Umgebungstemperatur ist nicht nötig, da das Teleskop (Ein Dobson 14", f/4,5) zusammen mit meinem fest montierten Refraktor draußen in meiner Garten-Sternwarte steht.
Zum Beobachten nehme ich den Dobs dann raus und beobachte im Garten oder, je nach Lust und Laune, packe ich alles ins Auto und fahre zu einem dunkleren Ort. Auf jeden Fall hat der HS weitestgehend Umgebungstemperatur, da auch die Sternwarte recht gut durchlüftet wird und kein größerer Wärmestau darin entsteht.
Nun suche ich den passenden Lüfter für meine geplante "Absaugvorrichtung" und da fangen die Probleme an...
Mit der Suchfunktion finde ich hier im Forum zum Thema "Lüfter" zwar einiges (wo montieren, wie montieren, Richtung des Luftstroms im Tubus, usw.) und ich lese auch, daß man besser große, langsam laufende Lüfter verwenden sollte, alles klar, aber alle diese Infos helfen mir bei der Auswahl des "Richtigen" irgendwie nicht weiter...
Gut, ein Lüfter sollte möglichst vibrationsarm und rel. leise sein, das ist klar, nur - welchen nimmt man?
Reicht ein Lüfter mit Gleitlager (evtl. Probleme bei Minustemperaturen?) oder sollte es ein kugelgelagerter sein?
Und welche Größe nimmt man denn am besten? 8x8cm? 12x12cm? Ich habe sogar einen PC-Gehäuselüfter mit 22cm Durchmesser bei Conrad Electronic (AKASA AK-F2230SM 22CM PC-LÜFTER, Preis:14,95) gesehen, der möglicherweise auch astrotauglich wäre...
Oder ist weniger die Größe des Lüfters, sondern eher die Luft-Fördermenge in Verbindung mit möglichst kleiner Drehzahl für die Auswahl entscheidend?
Wieviele "Luftwechsel" pro Stunde (oder pro Minute) im Tubus sind eigentlich nötig, um das Tubusseeing zu minimieren? Ich habe mal gelesen, 10 pro Stunde reichen völlig, ein anderer schreibt, es sollten mehrere pro Minute sein...?
Mein Tubus hat ein Volumen von 0,176 Kubikmeter (38 cm Innendurchmesser, 155 cm lang). Wenn ich mal von 10 Luftwechsel pro Stunde ausgehe würde das ja bedeuten, es bräuchten in dieser Zeitspanne nur 1,76 Kubikmeter Luft durchgesaugt zu werden - da schafft ja selbst der lahmste Lüfter locker das zehnfache... Oder reicht diese Menge wirklich aus?
Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.
CS
Jörg