Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der Sternwarte

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KopyM

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Hallo!

Jetzt hat ja die eher feuchte Jahreszeit begonnen und meine Sternwarte ist vor knapp einem Monat fertig geworden. Nun habe ich mir bezüglich Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Herbst und Winter genmacht.

Wie verhindert ihr zu hohe Luftfeuchtigkeit innerhalb der Sternwarte, bzw. ab wieviel Prozent Luftfeuchtigkeit sollte ich mir sorgen machen?

Im Winter können die Temperaturen an meinem Standort auch schon mal unter -20 Grad fallen. Stellt das ein Problem für die Elektronik dar? Sollte ich einen Frostwächter aufstellen?

Danke für Eure Tipps!!

Beste Grüße,
Martin

 
Meine Faustregel?
Vor Feuchtigkeit von oben abdichten.
Vor Feuchtigkeit aus dem Boden abdichten oder erst garnicht in Kontakt kommen lassen.
Gute Durchlüftung sicherstellen.
Denn alle anderen Massnamen führen zwangsläufig zu einer Vakuumkammer. Und selbst darin schimmelt es.
Ic besitze z.B. einen Bauwagen auf einer Obstwiese.
Da drin ist es furz trocken.
Denn das Blechdach ist isoliert gegen den Innenraum.
Der Raum wird mit mehreren Lüftungslöchern immer gut durchlüftet. Und der Wagen steht naturgemäß nicht auf dem Boden.
Er steht ca.50 cm auf dem Fahrwerk.
D.h. nur Luftfeuchtigkeit kann eindringen aber auch wieder entweichen.
Da deine Sternwarte schon steht würde ich für gute durchlüftung sorgen.
Heir im Forum gibt es auch Beispiele wie man es nicht machen sollte.
Also Finger weg von der Silikonsprizte und irgend welchen Lufttrocknern.
Das kann immer nur erste Hilfe sein wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
 
Hallo Jadran!

Vielen herzlichen Dank für Deine Rückmeldung!

Zum Boden hin habe ich 25cm Abstand auf einem Punktfundament und es ist soweit auch dicht. Zwischen Säule und Hütte habe ich eine spezielle Gummidichtung, die keine Vibrationen überträgt eingebracht. Das Blechdach ist auch dicht aber von innen her nicht isoliert. Hast Du da einen Tipp bezüglich Isolierung?

Ich hatte bisher immer gedacht (aufgrund von Recherchen im Netz), dass eine Isolierung eher kontraproduktiv ist, da sich sonst die Wärme im Sommer drinnen staut.
Derzeit habe ich in der Sternwarte immer ziemlich genau die gleichen Bedingungen wie draußen - d.h. Temperatur ist meist die gleiche (nur 1-2 Grad Unterschied). Luftfeuchtigkeit liegt meist auch bei 5-7% unter der von außen. Aber da es außen derzeit des öfteren 80% - 90% hat, ist in der Sternwarte meist auch eine entsprechend höhere Luftfeuchte zu messen.

Das mit dem Silikon kommt leider etwas zu spät. Die Übergänge Metall zu Holz (also das Dach) habe ich damit bereits dicht gemacht. Und die Öffnungsspalte (Tür, Dach) haben Dichtungsbänder dazwischen. Das habe ich vorwiegend gemacht, damit bei Schneeverwehungen kein Pulverschnee eindringen kann.

Grüße,
Martin




 
Hallo Martin,
das mit dem Bodenabstand ist schon mal gut.
Da die Säule die Temperatur der Erde übernimmt kann es sein das warme und damit feuchtere Luft im Inneraum daran kondensiert.
Da kannst du dir im Falle des Falles mit einer Isolierung um die Säule behelfen.
Das Blechdach solltest du in jedem Fall isolieren da jeder Sonnenstrahl die Hütte aufheizt und damit die Innentemperatur und die Feuchtigkeit nach oben treibt.
Die Isolierung (Dampfbremse) erfolgt immer gegen den Innenraum.
D.h. du kannst, falls das Dach dicht ist, direkt Steinwolle einbringen und dann mit Dachfolien und passendem Klebeband das Dach von unten abdichten. Diese Abdichtung mit Folie erfolgt wie gesagt gegen den Innenraum und darin aufsteigende Feuchtigkeit.
Die Verkleidung vor der Folie ist Geschmachssache.
Dies können Profilbretter oder auch dünne HDF oder Sperrholzplatten sein.
Also nochmal. Eine Dachisolierung erfüllt mehrere Zwecke.
1. Wärme vom Blechdach wird durch die Steinwolle isoliert.
2. Feuchtigkeit wird von innen durch Dampfbremse von der Steinwolle und dem Blechdach fern gehalten.
Solch ein Dach sollte im besten Fall keinerlei Einfluss auf den Inneraum haben.
Du siehst, danach musst du nur noch die Feuchtigkeit die spätestens bei geöffnetem Dach in die Hütte kommt wieder los werden.
Dies erreichst du am besten durch eine gute Belüftung.
Die trockensten Hütten sind meiner Erfahrung nach niemals komplett Liftdicht.

 
Hallo Jadran!

Alles klar! Kann ich anstatt der Steinwolle auch Styropor oder Styrodur verwenden? Das wäre bei meiner Konstruktion leichter anzubringen.

Grüße,
Martin
 
Jein.
Es gibt da dedizierte Styrodur Platten die sich nicht mit feuchtigkeit vollsaugen und schwer brennbar sind.
Habe allerdings noch nicht damit gearbeitet.
Die Steinwolle lässt sich meiner Meinung nach leichter verarbeiten.
Die brauchst du nicht so exakt zuzuschneiden damit sie zwischen den Sparren sitzt und mit diesen Abschließt.
Aber prinzipiell sind da alle Techniken valide die der Markt hergibt.
Du solltest halt immer die Empfehlungen der jeweiligen Hersteller bezüglich des Einbaus beherzigen.
Falls du dich doch für die Steinwolle entschließen solltest.
Nimm Klemmfilz dann kannst du dir eventuelle fixierung beim Einbau sparen.
Danach die Dampfbremse an den Sparren und am Rand fest tackern.
Anschließend mit passendem Klebeband (gibt's meist dierekt bei der Folie) die Überlappungen abkleben.
Die Folie wird übrigens quer und von oben nach unten also in Fließrichtung verlegt.
Falls du das dann wirklich 100% machen willst kannst du noch die Folien Ränder mir dem Dach mit Dichtsilikon verkleben.
Hab ich bei meiner Hütte allerdings nicht gemacht.
Hab dir mal was rausgesucht wo du das ganze nochmal sehen kannst:
https://www.bauen.de/a/dampfsperre-richtig-anbringen.html
 
Moin zusammen,

Zitat von yukons:
Dies erreichst du am besten durch eine gute Belüftung.
Die trockensten Hütten sind meiner Erfahrung nach niemals komplett Liftdicht.

so ist es! Bei mir liegt das Alu-Profilblech vom Dach gut unterlüftet auf einer 22mm OSB-Platte, so brauchts werder Dämmung noch Dampfsperre und die Sonne heizt das ganze auch nicht unnötig auf.

Für den Rest habe ich mir 4 PC-Lüfter in den Ecken der sternwarte angebracht. 2 die unten Luft ansaugen und 2 die an der jeweils gegenüberliegenden Ecke das ganze wieder aus der Sterwarte "rausdrücken". Auf diese Weise habe ich einen permanenten Luftstrom und keinerlei Probleme mit Feuchtigkeit!
 
Hallo!

Herzlichen Dank an euch!!
Jetzt hab ich schon einen besseren Überblick und kann ungefähr abschätzen, was ich zu tun habe.

Beste Grüße,
Martin

 
Ja das mit der Unterlüftung ist auch eine Möglichkeit da die Wärme vom Blechdach quasi rausblubbern kann.
Nur dann kann man sich andere Probleme einhandeln.
Bei meinem Bauwagen z.B. war das Dach an einer Stelle etwas angehoben da sich die alten Nägel aus der Lattung gezogen haben.
Das Blech hatte also eine kleine Lücke.
Die Mäuse aus meinem Garten haben einen Busch der direkt an der Hütte stand dazu genutzt über die Regenrinne ins Dach zu steigen und sich dort häuslich einzurichten.
Man würde sich wundern wie untriebig die Natur mit unserem Besitz sein kann.
Folge ist das ich das Dach erst mal von innen rausgerissen habe und mir ca.10kg Wallnussschalen gemischt mit Glaswolle und Mäusekot entgegen gekommen sind.
Habe das geahnt und vorher noch eine Folie ausgelegt.
Um weiteren Befall zu verhindern habe ich an allen Öffnungen Fliegengitter angebracht und alle Büsche an der Hütte zurück geschnitten.
Was ich mit all dem ausdrücken will, halt die Wärme den Regen und die Viecher draussen und sorge für Belüftung.
Und dafür gibt es verschiedenste Möglichkeiten.
 
Bau dir ne Sternwarte, dann hast du endlich Ruhe haben sie gesagt, musst nicht mehr Basteln und Schleppen haben sie gesagt...

Bau dir ne Sternwarte und du hast IMMER was zu tun ;-)
 
Hallo Markus,

deinen letzten Satz kann ich nicht bestätigen.
Ich habe seit Jahren eine Skyshed POD Sternwarte im Garten.
Am Anfang hatte ich Probleme mit Regenwasser welches an den
Kippgelenken rein kam. Habe mir aus Kunststoffformteile
zwei Ablaufrinnen gebastelt, seit dem habe ich es trocken
im Innenraum. Bei Zweien der Fünf Kästen habe ich Lüfter
gegenüber liegend eingebaut. Beide auf saugen. Denn die Luft
kann an dem fingerdicken Spalt unter dem Kuppelrand
entweichen. Habe also genug Luftzirkulation.
Probleme mit Mäuse habe ich auch nicht, da ich in der
Sternwarte keine Speisen verzehre :/ :/
Einziges Problem sind Spinnweben. Da habe ich Duftsäckchen
ausgelegt mit Lavendelblüten. Seit dem ist es weniger geworden.
Wenn jetzt das Wetter besser wäre könnte ich sofort loslegen.

Gruß Anton.
 
Hey Martin,

ich habe seit drei Jahren eine Rolldachhütte aus Holz. Gegend hat recht hohe Luftfeuchte (muss auch jede Menge Heizbänder gegen Tau einsetzen) allerdings hatte ich in der Hütte noch gar keine Feuchtigkeitsprobleme obwohl sie den Großteil des Tages im Winter im Schatten des Nachbarhauses steht.

Der Abstand vom Boden ist durch das Fundament gegeben, speziell abgedichtet habe ich da aber nichts. Ich wollte extra eine gute Durchlüftung und habe die Abdichtung daher vermieden.

Einzig was ich extra eingebaut hab war ein kleines Lüftungsgitter an der höchsten Stelle auf einer Seite knapp unter dem Dach damit sich die warme Luft oben im Sommer da nicht staut. Und eines der beiden Fenster ist fast immer in Kippstellung.

In der Hütte ist es total trocken obwohl ich in einer feuchten Beobachtungsnacht jede Menge Reif auf den Geräten und dem Holz selbst habe. Die Feuchtigkeit verflüchtigt sich aber über den Tag problemlos.

Tom
 
Hallo Martin,
ich hatte bei meiner Rolldachhütte das Problem so gelöst, dass ich unter dem Blechdach ein zweite Ebene aus billigen PVC-Lichtplatten eingezogen habe. Der Zwischenraum war gut belüftet (durch entsprechend angebrachte Lüftungsschlitze), so dass Nässe, und bei Sonnenschein die Warme Luft, gut abgeleitet wurde. Im Winter hat sich in klaren Nächten die Unterseite des Blechdachs immer mit Eis überzogen. Am Tag ist das Eis getaut, das Wasser wurde von der zweiten Dachhaut aufgefangen, und konnte nach aussen abfliesen. Im Mauerwerk hatte ich Lüftungslöcher kurz über dem Boden, so dass es immer von unten nach oben gezogen hat. Die Lüftungslöcher hatte ich mit Fliegengaze aus Metall gegen eindringedes Viechzeug gesichert.
Bei mir hat sich das so bewährt, die Sternwarte war immer staubtrocken. Allerdings musste ich öfter mal Staub wischen.


C.S. Frank
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo alle zusammen!

Herzlichen Dank für Eure zahlreichen Rückmeldungen! Eure Erfahrungen und Tipps helfen mir sehr.

Auf jeden Fall werde ich Lüftungslöcher einbauen um eine gute Durchlüftung im Inneren zu haben, denn im Augenblick ist alles komplett dicht.

Bezüglich Dachisolierung muss ich mir noch überlegen, welche Eurer Tipps für mich die bessere Lösung ist, da ich auf das Gewicht achten muss. Es ist nämlich kein Rolldach, sondern ein zweigeteiltes Kippdach, das über zwei Seile und eine Seilwinde geöffnet wird. Eine Hälfte Richtung Nord, die andere Richtung Süd. Daher muss ich auf das Gewicht achten, da dadurch doch einige Kräfte auf die Seilwinde einwirken.

Beste Grüße,
Martin
 
Hallo Martin,
hier nochmal einen Link zu den PVC-Platten: https://www.amazon.de/PVC-Lichtplat...50396&sr=8-10&keywords=pvc+lichtplatten+welle
Die Dinger gibt es auch im Baumarkt. Die Platten sind leicht (da gibt es billige, dünne - die sind zwar nicht Hagelfest, das ist aber für eine Innenverkleidung unerheblich). Ich kenne zwar die Konstruktion Deines Daches nicht, aber, falls sich eine zweite Dachhaut anbringen lässt, dürfte das der geringere Aufwand sein, die Dinger mit etwas Abstand unter dem Alu-Dach anzubringen. Eine Innenisolierung sollte schon einigermaßen dampfdicht sein, sonst sammelt sich im innern Kondenswasser, was dann leicht schimmelt.
Wenn Du nur ein einfaches Blechdach hast, wirst Du was machen müssen. Falls die Dachneigung nicht so groß ist, dass Tauwasser nach einer klaren Winternacht sofort abläuft, hast Du sonst eine Tropfsteinhöhle.

C.S. Frank
 
Hallo Martin,

den Boden meine Sternwarte habe ich 25cm über der Erde angelegt. Der Fußboden der Sternwarte besteht aus 40er Lerchen Brettern mit jeweils 2cm Abstand und darüber liegt ein mittel dichter Teppich. Dadurch bleibt der Boden immer schön trocken. Im Bereich des Daches habe ich ebenso große überlappende Bereiche vorgesehen. Da kommt kein Schnee rein – aber genug Luft. Dadurch bleibt die Sternware immer schön trocken. Nachteil bei dieser Bauweise ist allerdings der Staub und vor allem die Pollen im Frühjahr.

Herzlich Grüße aus den Alpen
Max
 
Servus Martin,
zu Dachisolierung u. Belüftung/Hinterlüftung bist du jetzt gut beraten.
Vorsicht ist geboten bei PC´s und Bildschirme die in der Sternwarte oft ihren festen Platz haben und Deine -20°.
Bei einer nicht zu trockenen Sternwarte oder nach einer bereiften Beobachtungsnacht könnte dann beim einschalten und Erwärmung der Geräte Kondensat entstehen und die Elektronik schädigen. Ich habe so mal einen alten Monitor abgefackelt.
PC und Monitor schon beim beobachten vor Bereifung schützen!

CS
Wolfi


 
Hallo Frank!

Danke für den Link. Muss mir allerdings noch überlegen, wie ich das bei meiner Konstruktion anbringen kann.

Hallo Max!

Ja, stimmt. Staub und vor allem Pollen im Frühjahr sind immer ein Problem, vorwiegend bei offenen Systemen.

Mein Boden besteht aus OSB-Platten. Die Öffnung zwischen Boden und Säule habe ich mit einer Gummidichtung zugestopft, die keine Vibrationen überträgt. Bei Fertigstellung hatte ich nämlich ein massives Ameisenproblem. Daher habe ich den Boten komplett dicht gemacht.

Anfangs hatte ich auch die Idee, einen Teppich auszulegen, bin aber davon schnell abgekommen, da ich befürchtete, dass ein Teppich in einer "feuchten" Beobachtungsnacht die Feuchtigkeit wie ein Schwamm speichert. Ich bin überrascht, dass Du diesbezüglich keine Probleme hast?

Hi Wolfi!

Danke für den Tipp bezüglich PC und Monitor. An das habe ich garnicht gedacht, dass dort intern auch Kondensat entsteht. Wie schützt Du deinen PC und Monitor vor Bereifung und Feuchtigkeit?

Beste Grüße,
Martin
 
Hallo Martin,
nimm Kunstrasen: https://www.amazon.de/Evergreen-Ras...=1507625379&sr=8-1&keywords=kunstrasenteppich
Das Zeug saugt sich nicht so stark voll, wie ein normaler Teppich (es ist ja für draussen gedacht, da regnet es manchmal, man muss dann noch drüber gehen können, ohne nasse Füße zu bekommen). Ich habe mit dem Zeug gute Erfahrungen gemacht. Bindet Staub, lässt sich absaugen und verrottet nicht. Außerdem ist das Zeug billig, wenn es sich nicht bewährt, kann man es ohne tränenreichen Abschied wegschmeißen.

C.S. Frank
 
Servus Martin,
-mit einem Verlegeteppich mit Gummi- Unterseite auf OSB-Platten würde ich vorsichtig sein. Einfach mal einen Test mit 1qm machen. Bildet sich dazwischen Feuchtigkeit kann diese nur sehr langsam austrocknen. Dieser Teppich fängt dann an zu modern. Teppich ist in der Sternwarte aber vorteilhaft.
Der Teppich in meiner Warte hat schon manchen Absturzschaden vermeiden können.
Bei mir ist der Teppich übriges nie vollgesaugt wie ein Schwamm, nur die oberste Schicht wird feucht.



- PC ist unterm Tisch mit Abstand zum Boden. Der Monitor wurde eingehaust. Wichtig ist eine Abdeckung von oben. So bleibt alles Tau- und Reiffrei.

Schönen Gruß

Wolfi
 
Hallo,

bezüglich Feuchtigkeit auf dem Teppich: Da besteht bei der Konstruktion meiner Sternwarte keine Gefahr, da der Boden ca. 25cm über der Erde ist und die Bodenbretter jeweils ca. 2cm Abstand haben (offene Bauweise). Somit wird meine Sternwarte von unten nach oben belüftet – da bleibt nichts feucht. Diese Konstruktion hat sich nun schon seit knapp zehn Jahren bewährt.

Herzliche Grüße aus den Alpen
Max
 
Servus Max,
meine Sternwarte hat die gleiche Bodenkonstruktion wie Deine. Der Abstand der Bodenbretter ist nicht ganz so weit.
Zusätzlich kommt noch eine gute natürliche Belüftung dazu.
Der lange Spalt zwischen Rolldach und Seitenwände wird nur von außen mit einem länglichen Brett abgedeckt. Die Zirkulation der Luft reich aus um am Tag auszutrocknen.
Aber bei Minus-Grade gibt es auch Probleme.

Der Boden von Martin`s Sternwarte besteht aber aus OSB-Platten, die sind Wasserdicht. Deshalb erst testen!

Schönen Gruß
Wolfi
 
Hallo Wolfi,

so praktisch die OSB-Platten auch sind – nass sollten die Dinger natürlich nicht werden. Bei meiner Sternwarte habe ich den Boden aus 40er Lärchenbrettern erstellt. Diesen Boden wird es vermutlich in 100 Jahren noch geben.

Herzliche Grüße aus den Alpen
Max
 
Moin Max!

> so praktisch die OSB-Platten auch sind – nass sollten die Dinger natürlich nicht werden.

Es gibt auch wasserfeste OSB-Platten für den Außenbereich. Unsere Schornsteine, soweit sie aus dem Dach ragen, sind bspw. damit verkleidet. Das funktioniert schon, keine Bange.
 
Moin Micha,

so weit ich weiß, sind die Oberflächen dieser Platten zusätzlich/gesondert versiegelt (selbst die günstigen Baumarkt-Platten sind schon rudimentär versiegelt), funktionieren aber im Prinzip auch nur weil der Regen durch die umströmende Luft recht zügig wieder abtrocknet. Wenn du da permanent Feuchtigkeit hättest wie zwischen einer OSB-Platte und einem feuchten Tepppich, wirst du egal bei welcher OSB-Platte früher oder später Pilzkulturen züchten!

In meiner Hütte habe ich auch OSB-Platten als Bodenbelag, so lange da nichts flächiges drauf liegt, ist auch Feuchtigkeit in der Übergangszeit oder Schnee (den man sich unweigerlich reinschleppt im Winter) kein Thema.
 
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