LUNT 20x70 Magnesium Bino

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portaball

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Hallo,

hat denn schon jemand Erfahrung mit dem neuen Lunt 20x70 Magnesium Bino?

http://www.apm-telescopes.de/de/fernglaeser/fernglaeser-90mm-oeffnung/lunt-engineering-20-x-70-magnesium-series-fernglas.html


Vom 16x70 aus dieser Serie hört man ja nur gutes, es soll dem "Vorbild" von Fujinon ja eher noch überlegen sein.
Hier ein entsprechender Bericht und Vergleich:

http://www.cloudynights.com/topic/509564-an-evening-with-two-16x70-binoculars/#entry6742673

Leider schweigt sich die Website über das Eigengesichtsfeld der 20x70 aus.
Beim 16x70 soll es analog zum Fujinon auch um 64° liegen.
Weiss denn jemand wie gross das Eigengesichtsfeld beim 20x70 ist?

Natürlich würden mich auch subjektive Eindrücke zu diesem Glas, insbesondere im Vergleich zum 16x70 interessieren.

Grüsse Jochen

 
Laut einer Aussage bei Cloudy Nights haben beide Gläser 66° Eigengesichtsfeld.
Das 16x70 hat 20mm eye relief, das 20x70 nur noch 16mm

Dennoch würde mich ein persönlicher Eindruck das 20x70 interessieren, hat das Glas denn wirklich noch niemand?

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

ich habe durch die Lunt Gläser mal durchschauen können. Und zwar die Modelle 11/16x70 und 7/10x50. Bei Tage allerdings (ich weiß, hilft nicht wirklich).
Insgesamt meine ich bei den Fujinon doch noch einen leichten Vorsprung gesehen zu haben. Optisch und mechanisch. Insbesondere bei den 50er Modellen rein von der Optik. Ich kann es explizit nicht richtig festmachen, ist aber so. Etwas unsicherer bin ich mir bei den 16x70 Gläsern von Fujinon und Lunt. Hier muss man aufpassen dass ein eventueller, etwas komfortabler wirkender "Einblick" beim Lunt einem eine etwas bessere Optik vorgaukelt.

Ich denke die Lunt wir man im Groben zwischen den UO Marine Gläsern und den Fujinon einstufen können.
Das ganze natürlich rein subjektiv;-)
Und ich müsste die Gläser mal unterm Sternhimmel sehen um mir ein sicheres Urteil zu bilden.

Gruß

Mike
 
Hi Jochen

ich mach dir nen Vorschlag , ich schicke dir mein einzigstes Exemplar 20 x 70 und du schreibst darüber was du davon hälst und wenn du es behalten möchtest, darfst du auch das tun, musste dann halt bezahlen.

Na ?
 
Das Glas ist nun auf dem Weg zu mir, dafür herzlichen Dank an Markus !

Ich werde es ausgiebig testen, auch in der hoffentlich wolkenfreien kommenden Neumondphase, und besorge mir von einem Freund auch noch ein 16x70 Fujinon zum "Vergleich"

Natürlich werde ich hier im Thread ausführlich über meine Erfahrungen berichten.

Hintergrund für mein Interesse an dem Glas ist der Wunsch, die Lücke zwischen dem Canon 15x50 IS und dem 125mm Doppelborg zu füllen, welcher bei einer Minimalvergrösserung von 25x beginnt.

Das 16x70 Fujinon hatte ich schon mal getestet und natürlich zeigt es durch seine grössere Öffnung mehr als das Canon, allerdings war mir der Unterschied in der Vergrösserung zu gering.

Das 20x70 könnte die Lücke ideal füllen.

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

ich weiss nicht, ob ich dir schon über das Nikon 18x70 IF WP WF geschrieben habe.

Nur kurz: Ich kenne auch das Fujinon 16x70 aus eigener Erfahrung,ist aber schon eine Weile her.

Das Fujion ist sicherlich randschäfer. Aber zum einen hat das Nikon ein größeres scheinbares Gesichtfeld (>70°), da nehme ich die größere Randunschärfe in kauf. Da schwebt man mit dem großen Gesichtsfeld den Nikon so richtig im Raum.

Und das Nikon hat eine dermaßen hohe Mittenschärfe und einen Kontrast - einfach nur Klasse! Und wenn man die Augenmuscheln des Nikon ein wenig adaptiert, ist das Einblickverhalten einfach nur genial, da ist das gesamte Gesichtsfeld überblickbar.
Beim Fujinon 16x70 musste ich die Augenmuscheln abdrehen, damit ich das Gesichtfeld einigermaßen überblicken konnte.

Weiters sind die Okular des Nikon einfach kleiner als die des Fujinon, da hat Augen, Nase, einfach alles wunderbar Platz.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir das Nikon 18x70 nur empfehlen, und du weißt, ich habe schon durch viele Optiken geguckt.

Beste Grüße
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

vielen Dank für den Hinweis!
Das Nikon hatte ich schon mal auf dem Schirm und damals auch viel recherchiert.
Die Daten sehen wirklich sehr gut aus und Deine Empfehlung bedeutet mir recht viel, haben wir doch einen sehr ähnlichen Astrogeschmack ;-)

Heute ist das Lunt 20x70 bei mir angekommen und ich schildere mal meine ersten Eindrücke.
Das Glas kommt sehr gut verpackt und mit dabei ist eine sehr ansprechende und gut gemachte Tasche aus robustem Canvas mit Innentasche für Kleinteile und Zubehör:

Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/lunt01.jpg

Und hier das corpus delicti neben dem Canon 15x50 IS:

Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/lunt02.jpg

Der Grössenunterschied ist gewaltig, beim Gewicht ist es nicht ganz so schlimm, 1200 Gramm gegen 1950 Gramm

Hier das Lunt mit dem Stativadapter, der mir übrigens sehr gut gefällt. Er wird nach Abnehmen eines kleinen Schutzdeckels von vorne in die Schwenkachse des Glases geschraubt und nimmt das Glas deshalb fast in seinem Schwerpunkt auf. Das gefällt mir deutlich besser als Adapter, welche die Schwenkachse klemmen und dadurch viel zu weit hinten ansetzen.
Durch diese Art der Befestigung des Adapters stehen einem auch alle Möglichkeiten offen, kleine Einarmgabeln zu adaptieren, die es auf dem Zubehörmarkt gibt:

Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/lunt03.jpg

Hier die rückseitige Ansicht mit den grossen und schön vergüteten Okularen.

Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/lunt04.jpg

Und hier die blau vergüteten Objektive.
Das innere des Glases ist schön tief geriffelt und gut geschwärzt. Das sollte für einen guten Kontrast sorgen:

Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/lunt05.jpg

Und hier nun das Glas wie ich es benutzen und testen werde, mit dem Manfrotto MagicArm am zero gravity chair:

Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/lunt06.jpg

Natürlich habe ich gleich ein paar Tagbeobachtungen gemacht, auch im Vergleich mit meinen beiden Canon 10x42 und 15x50.
Testobjekte waren ein etwa 1000m entfernter Sendemast, diverse Hochspannungsleitungen sowie Ziegeldächer, Kamine und Backsteinwände - was man halt so mit einem Fernglas anschaut :-)

Der Augenabstand von 16mm ist für mich ideal, ich kann das grosse Gesichtsfeld komplett überschauen.
Die Gummimuscheln lassen sich aber für Brillenträger auch umklappen.
Die für ein Astroglas übliche Einzelfokussierung lässt sich gut einstellen und geht weder zu leicht noch zu fest.
Sehr praktisch ist die extrem lange Skala auf den Okularen, meine Augen sind absolut identisch und wenn ich eine Seite scharfgestellt hatte musste ich auf der anderen Seite einfach nur genau den selben Wert einstellen und es hat perfekt gepasst.

Die Abstufung der Vergrösserungen meiner Testgläser von 10x, 15x und 20x passt wie erwartet sehr gut, die Detailerkennung mit 20x am Sendemast ist erkennbar am Höchsten.
Verzeichnungen an senkrechten oder waagerechten Objekten konnte ich keine feststellen, auch die Randunschärfe ist minimal, man muss sie wirklich explizit suchen um sie zu sehen, aber hier wird sich genaueres bei Nacht zeigen...

Auch die CA an hellen Kanten im Randbereich gestaltet sich wie erwartet, beim 10x42 ist sie nicht vorhanden, beim 15x50 sieht man leichte purpurne und grüne Ränder, beim Lunt sind diese etwas stärker und intensiver.
Aber auch das muss gar nichts bedeuten, denn ich will keine Wäscheleinen sondern Sterne betrachten.
In der Bildmitte konnte ich auch an hellen Kanten keine CA feststellen.

Die generelle Schärfe des Glases ist sehr gut und kann sich durchaus mit den Canons messen.

Nun hoffe ich auf gutes Wetter.
Ich habe vor das Glas bis zum nächsten Neumond zu behalten, so kann ich sämtliche Beobachtungsszenarien vom Vollmond bis zu Deepsky ausprobieren, auch werde ich versuchen Saturn noch zu erhaschen.

Grüsse Jochen
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jochen,

danke für die Bilder Deines Aufbaus!
Das sieht ja sehr gut aus.
Ich habe übrigens das Lunt 7x50 gerade neu hier liegen... ;-)

Kannst du eine Bezugsquelle für Deinen "Zero Gravitiy Chair" nennen. Allein der Name ist ja schon sehr spannend. :respekt: ;)

Beste Grüße,
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

ich habe den Stuhl aus Ebay, allerdings gibt es keine Anbieter aus Deutschland.
Meiner kam für kleines Geld incl. Versand aus England, was völlig unproblematisch war.

Allerdings ist er für die Benutzung mit dem 20x70 nicht mehr wirklich geeignet, die 20fache Vergrösserung braucht doch ein richtiges Stativ.
Da ich ein solches nicht besitze, musste ich mir erst eines besorgen, was nächste Woche ankommen sollte.

Deshalb habe ich vom Lunt bisher nur sehr wacklige Eindrücke, aber die sind wirklich sehr gut!
Die Schärfe und Randschärfe sind sehr gut und die CA am Vollmond geringer als beim Canon 15x50 IS

Spannend wird es dann aber mit Stativ im Vergleich zum Fujinon 16x70, ich hoffe am nächsten Wochenende

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

danke für Hinweis.
Ich bin schon sehr gespannt auf Deinen Vergleich. Das Fujinon 16x70 ist mein größtes Glas, welches ich sehr schätze. CA ist bei Tagbeobachtung allerdings nicht unbedingt die Stärke des Fuji 16x70 (dafür nutze ich es allerdings auch selten). Das Fuji betreibe ich mit Stativ und einer Parallelogrammmontierung. Das ist stabil und recht bequem bis ca. 80° azimutaler Höhe.

Beste Grüße,
Jürgen

 
Ich konnte nun 3 Tage beobachten und vergleichen.
Die Bedingungen waren nicht besonders gut, Vollmond und immer wieder durchziehende Schleierwolken.
Dennoch kann ich schon einige Aussagen zum Lunt machen, auch im vergleich zu den beiden Canons, auf das 16x70 Fujinon werde ich erst am kommenden Wochenende Zugriff haben, so das Wetter mitspielt.

Erstaunlich ist, dass das Lunt am Vollmond deutlich weniger CA zeigt als das Canon 15x50 IS, allerdings auch mehr als das 10x42 IS, was aber zu erwarten war.
Das ist ein anderes Verhalten als bei Tag, da zeigte das Lunt mehr CA als das 15x50.

Der Mond bei 20x ist schon eine tolle Sache, die nur 5x mehr Vergrösserung zum grossen Canon sieht man deutlich.

Bei Saturn konnte ich den Ring klar sehen, mit deutlicher, schwarzer Lücke links und rechts zum Planeten, der hier sehr tief nur knapp über dem Waldrand stand.
Hier eindeutig klar die Vergrösserung, mit den 15x des Canon sah ich nur noch "Ohren"

Die Schärfe in der Mitte des Lunt ist sehr gut, ich würde sie mit dem Canon auf eine Ebene stellen.

Die Randschärfe ist so eine Sache, denn sie ist nicht überall gleich, zum einen unterscheiden sich die beiden Tuben, zum anderen ist es z.B. in rechten Tubus oben zu 75% scharf, rechts unten zu 85%. Links und Rechts sind es gleichmässig etwa 80%
Die Canons würde ich mit 90 bis 95% angeben.
Ich bin ein Randschärfefetischist und könnte diesbezüglich mit dem Lunt sehr gut leben, da man sie eigentlich nur sieht wenn man die Augen verrenkt und explizit danach sucht.

Bei M13 gibt es eine lineare Steigerung vom 10x42 über das 15x50 zum 20x70.
Das Wattebällchen wird grösser und heller :-)

Ganz anders bei Hi/Chi Perseus.
Klar sieht man die auch in den Canons, aber erst im Lunt springen sie einem regelrecht ins Auge und entlocken einem ein "Wow"
Das ging mir aber auch schon mit dem 125mm Borg Doppelrefraktor so, da war ich dermassen begeistert, dass ich den Blick kaum noch lösen konnte, das Lunt ist das erste Fernglas, bei dem das im Ansatz ähnlich ist.

Mehr ist zu den aktuellen Bedingungen nicht möglich, klar sieht man beim Stöbern durch die Milchstrasse mit 70mm mehr Sterne als mit 50mm, alles Andere wäre aber auch eine Überraschung gewesen.

Aufgefallen ist mir noch, dass die Streulichtempfindlichkeit beim Lunt etwas höher ist als bei den Canons.
Der Vollmond ausserhalb des Gesichtsfeldes kann Reflexionen verursachen, Strassenlaternen ebenfalls.
Aber da gibt es ja Möglichkeiten das zu vermeiden :-)

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

vielen Dank für Deinen vorläufigen Bericht!

Erstaunlich ist, dass das Lunt am Vollmond deutlich weniger CA zeigt als das Canon 15x50 IS, allerdings auch mehr als das 10x42 IS, was aber zu erwarten war.
Das ist ein anderes Verhalten als bei Tag, da zeigte das Lunt mehr CA als das 15x50.

Je kleiner die Austrittspupille ist, desto genauer muß man den Augenabstand einstellen. Liegen die Pupillen nicht genau mittig erscheint mehr CA. Du bist ja ein alter Hase und weisst das sicher auch, aber ich würde noch mal versuchen durch verändern der Knickbrücke den Abstand hinsichtlich CA zu optimieren.

Beste Grüße
Jürgen
 
Hallo Jürgen,

danke für den Tip, das war mir so nicht bewusst.
Ich werde aber mal darauf achten.

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

wie kommst du den mit dem Lunt-Glas im Zusammenspiel mit dem Manfrotto Magic Arm klar. Ich beobachte mit dem Magic Arm und einem Fujinon 10x50, mich würde aber ein 15/16x70 Glas auch reizen, will mir aber kein extra Stativ dazu kaufen, sondern den Magic Arm weiter verwenden.

Danke und viele Grüße

Matthias
 
Hallo Matthias,

der Magic Arm kann das 20x70 gewichtsmässig zwar noch halten, aber die hohe Vergrösserung bringt dann bei der Montage an dem Liegestuhl doch zu viele viele Vibrationen ins Bild.
Deshalb kann ich die Kombination nicht empfehlen.

Grüsse Jochen
 
Hallo Jochen,

Danke Dir. Der Magic Arm ist also okay, nur die Kombi mit dem Stuhl ist nicht vibrationsfrei... Ich verwende den Füssener Astrostuhl, welcher aus Birke Multiplex besteht und somit steifer als dein Zero Gravity Chair ist. Sollte also funktionieren...

viele Grüße

Matthias
 
Gestern war hier eine recht gute Nacht mit SQM 20.70 und gut sichtbarer Milchstrasse.
Ich war mit dem Canon 15x50 IS, dem Lunt 20x70 - dieses mal auf Stativ, und dem Borg Doppelrefraktor mit den 32mm Kasai, welche 25x bei 3,4° Feld und 5,0mm AP liefern.

Die 20mm Unterschied Canon zu Lunt sind sehr deutlich zu sehen und der Sprung von 15x zu 20x ist auch nicht zu verachten.
Insbesondere profitieren natürlich kleine, schwache Objekte von der zusätzlichen Vergrösserung, so kann man z.B. bei M13 schon sehr gut erkennen, dass es ein Kugelsternhaufen sein soll :-)

Hi/chi Perseus sind im Lunt deutlich beeindruckender als im Canon, man sieht viel "tiefer" und dadurch natürlich viel mehr Sterne, es funkelt an allen Ecken und Enden.

Gegen das Doppelborg hat das Lunt natürlich nicht den Hauch einer Chance.
War der Sprung von Canon zum Lunt einfach etwas mehr und besser tut sich im Borg eine völlig neue Welt auf.
In hi/chi kann man regelrecht eintauchen und hat einen sehr starken virtuellen 3D Effekt.
Beim Surfen in der Milchstrasse sind so viele Sterne zu sehen, dass die Orientierung schwer fällt, man muss sich an diese Art zu sehen erst mal gewöhnen.

Für mich ist durch den gestrigen Test klar geworden, dass ich zwischen Canon und Borg kein weiteres Gerät benötige.
Beobachten mit einem geradesichtigen und nicht stabilisierten Glas auf dem Stativ ist auch ganz klar nicht meine Sache, dafür kann aber das Lunt ja nichts :-)

Dennoch kann ich das Lunt ganz klar empfehlen, wenn etwas geradesichtiges in dieser Grössenordnung gesucht wird.
Ich hatte in der Vergangenheit einige Gläser zwischen 70 und 100mm getestet, auch das "berühmte" 22x80 Tordalk, was - allerdings aus meiner Erinnerung - in keinster Weise mit dem Lunt mithalten kann, ich hatte das Tordalk damals nach nur einer Beobachtungsnacht wieder verkauft.
Was Randschärfe angeht bin ich sehr empfindlich, beim Lunt hatte ich diesbezüglich aber nie ein unangenehmes Gefühl.
Klar sieht man sie, wenn man explizit danach schaut, durch das grosse Eigengesichtsfeld kommt man aber nicht in Versuchung dies zu tun.

Auch das Gewicht des Lunt ist sehr angenehm, natürlich kann es seine Leistung nur auf dem Stativ ausspielen, aber kurzzeitig kann man es auch mit der Hand halten, insbesondere wenn man sich anlehnen oder aufstützen kann.

Wegen Terminproblemen habe ich es bisher nicht geschafft einen direkten Vergleich Lunt 20x70 mit dem Fujinon 16x70 zu machen, wir wollen es jetzt am Samstag probieren, aber die Wetteraussichten sind nicht die besten :-(

Wenn es nicht klappt werde ich das Lunt nächste Woche an Markus zurückschicken, ich blockiere das seltene Stück jetzt schon lange genug...

Grüsse Jochen
 
Leider hat es mit dem 16x70 Fujinon Vergleich nicht mehr geklappt.
Nun ist das Wetter auf absehbare Zeit schlecht und der zunehmende Mond macht auch jeden ernsthaften versuch zunichte.

Nochmals vielen Dank an Markus, dass er mir seinen Prototypen zum Test zur Verfügung gestellt hat.
Ich hoffe wirklich, dass dieses tolle Glas in Produktion geht.
Wäre ich auf der Suche nach einem Glas der 70er und 80er Grösse wäre dieses Lunt ganz klar meine Wahl
Das geringe Gewicht, die Weitfeldokulare und die extra Vergrösserung sind einfach nett, ich habe noch nie so einen schönen Saturn in einem Fernglas gesehen.
Wie toll Jupiter damit sein muss kann ich mir sehr gut vorstellen...

Grüsse Jochen
 
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