randomdobson
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Luxus: Krebs, Zigarre und (fast) in den Whirlpool
Hallo allesamt,
bevor ich meinen kleinen Bericht erwähne kurze technische Details: War heute in den letzten Stunden draußen, und hab mich bisschen an Zeichnungen gewagt, dabei benutzte ich ausschließlich ein 2'' Weitwinkelokular mit etwa 50x Vergrößerung. (10'' Skywatcher auf Eigenbau-Dobson)
Es war gegen neun Uhr, als ich meine Ausrüstung aus dem ersten Stock runterschleppte, um Diese auf der Terrasse aufbauen zu können. Ein herrlicher Anblick von zig Sternen bei klarem Himmel machte sich über meinen Kopf breit. Das Teleskop zum Auskühlen bereitgestellt, widmete ich mich zu Hause erst einmal der Ausrüstung, Okular, dicke Klamotten (etwa -5°C), Reiseatlas, ach und das Telrad. Leider zog sich aber irgendwie alles zu, so dass ich erst gegen 22Uhr richtig starten konnte.
M42 war die erste Anlaufstelle. Ich wollte mich heute mal ein bisschen ans Zeichnen probieren und versuchte in der etwa halben bis dreiviertel Stunde möglichst detailgetreu zu zeichnen. Das Seeing war dabei so gut, dass ich alle Trapezsterne gut erkennen und auseinander halten konnte (bei der Zeichnung sind Diese aber etwas zu fett aufgetragen aber naja für den ersten Versuch... man lernt ja noch schließlich).
Der nächste Abstecher führte mich zu M1, dem Krebsnebel, den ich als diffuse Wolke und "Wölkchen" wahrnehmen konnte... Dabei war es besonders hilfsreich, dass der Nachbar gegenüber seinen Garten durch seine Innenbeleuchtung aufhellen ließ, als wären 2 Vollmonde am Himmel... Kurz gestärkt und leicht sauer auf mein taubeschlagenes Okular, sowie das schon ziemlich eingefrorene Telradschrägfenster (war wohl etwas Luftfeuchtigkeit in der Luft), widmete ich mich nach dem Krebs dem nächsten Luxus, der Zigarren(-Galaxie) M82 mit seinem im Okular nebenstehenden Nachbar M81. Ein schöner Anblick, zumal ich beide Galaxie schon etwas länger nicht mehr im Auge hatte. Von der Zigarre in den Whirlpool (M51) war leider das Hausdach im Weg, aber dennoch, auch wenn ich nicht alle "Luxusartikel" aufnehmen konnte, war es dennoch mal interessant zu erfahren, wie stark man sich auf Details fixiert, wenn man anfängt das Beobachtete zu zeichnen!
Gute Nacht
Hallo allesamt,
bevor ich meinen kleinen Bericht erwähne kurze technische Details: War heute in den letzten Stunden draußen, und hab mich bisschen an Zeichnungen gewagt, dabei benutzte ich ausschließlich ein 2'' Weitwinkelokular mit etwa 50x Vergrößerung. (10'' Skywatcher auf Eigenbau-Dobson)
Es war gegen neun Uhr, als ich meine Ausrüstung aus dem ersten Stock runterschleppte, um Diese auf der Terrasse aufbauen zu können. Ein herrlicher Anblick von zig Sternen bei klarem Himmel machte sich über meinen Kopf breit. Das Teleskop zum Auskühlen bereitgestellt, widmete ich mich zu Hause erst einmal der Ausrüstung, Okular, dicke Klamotten (etwa -5°C), Reiseatlas, ach und das Telrad. Leider zog sich aber irgendwie alles zu, so dass ich erst gegen 22Uhr richtig starten konnte.
M42 war die erste Anlaufstelle. Ich wollte mich heute mal ein bisschen ans Zeichnen probieren und versuchte in der etwa halben bis dreiviertel Stunde möglichst detailgetreu zu zeichnen. Das Seeing war dabei so gut, dass ich alle Trapezsterne gut erkennen und auseinander halten konnte (bei der Zeichnung sind Diese aber etwas zu fett aufgetragen aber naja für den ersten Versuch... man lernt ja noch schließlich).
Der nächste Abstecher führte mich zu M1, dem Krebsnebel, den ich als diffuse Wolke und "Wölkchen" wahrnehmen konnte... Dabei war es besonders hilfsreich, dass der Nachbar gegenüber seinen Garten durch seine Innenbeleuchtung aufhellen ließ, als wären 2 Vollmonde am Himmel... Kurz gestärkt und leicht sauer auf mein taubeschlagenes Okular, sowie das schon ziemlich eingefrorene Telradschrägfenster (war wohl etwas Luftfeuchtigkeit in der Luft), widmete ich mich nach dem Krebs dem nächsten Luxus, der Zigarren(-Galaxie) M82 mit seinem im Okular nebenstehenden Nachbar M81. Ein schöner Anblick, zumal ich beide Galaxie schon etwas länger nicht mehr im Auge hatte. Von der Zigarre in den Whirlpool (M51) war leider das Hausdach im Weg, aber dennoch, auch wenn ich nicht alle "Luxusartikel" aufnehmen konnte, war es dennoch mal interessant zu erfahren, wie stark man sich auf Details fixiert, wenn man anfängt das Beobachtete zu zeichnen!
Gute Nacht
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