M 1

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gamander

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Hallo,

gestern abend habe ich mal versucht, M1 zu finden. Nach einiger Zeit mithilfe des Telrad-Suchers habe ich tatsächlich M1 als kleinen Nebelfleck deutlich sehen können mit einem 2Zoll UWA Okular 32 mm. Habe dann gewechselt auf Ultra Wide 20 mm war noch besser und dann auf Explore Scientific Okular 82° N2 8,8mm 1,25" , und da habe ich kaum was gesehen auch mit O III und UHC Filter nur ganz schwache Umrisse, ganz unscharf, woran könnte das liegen. Die Hintergrundbeleuchtung war relativ gering. Würde mich über Tips freuen, wie ich eventuell Strukturen erkennen kann, habe ein Dobson GSO 250/1250

Viele Grüße Thomas
 
M1 ist IMHO visuell nur sehr schwach zu sehen. Unter extrem dunklem Himmel mit viel Öffnung und Erfahrung sieht man möglicherweise schwache Strukturen. Aber so weit bin ich auch noch nicht gekommen.

CS.Oli
 
Hallo Thomas,

hier eine Beobachtungsnotiz von mir aus Feb. 2018: Der Nebel wurde sowohl mit, als auch ohne UHC-Filter beobachtet. Er erscheint diffus, oval und ohne klare Form. Bei indirektem Sehen sind teils längliche Verdichtungen wahrnehmbar, aber schwer zu halten.

Ich beobachte ebenfalls mit einem 10" f/5 Dobson. ich hatte eine 125x Vergr., fst ~4,5mag, Stadtrandlage.
Das Auffinden ist m.E. machbar, wenn man weiß wie "klein" er eigentlich ist.

Ich bin da ganz bei Oli, dass die Himmelsqualität entscheident für "mehr" ist,

Viele Grüße
Uwe
 
Lieber Thomas,

ich habe am 21.12.2019 Messier 1 unter Vorstadtbedingungen (Bortle 6, FST ~5mag) mit einem 6-Zoll-Refraktor aus Leipzig heraus beobachtet. Ich habe keine Filter benutzt.

Bei 22x auffällig, aber matt, leicht oval. Bei 69x wirkt der Rand unregelmäßig und das Innere des Nebels nicht gänzlich homogen.

Kleiner Hinweis: Östlich von Messier 1 knapp 0.5° entfernt befindet sich der Doppelstern STF 742 (7.1 / 7.5 mag, 4.1"). Er zeigt direkt auf den Krebsnebel. Bei 69x konnte ich beide zusammen einem Gesichtsfeld wunderschön beobachten.

Liebe Grüße,
Robert
 
Hallo Thomas,

M1 zeigt mir unter guten Bedingungen die Form eines gespiegelten, etwas gescherten und natürlich nicht ganz gleichmäßigen Zs im 12 Zoll Dobson. Bei sehr gutem Seeing und Transparenz vor einigen Jahren sah ich dies und abgesetzt davon ein Diffuseres drumherum. Bei normalem Landhimmel fst bestenfalls 5.5mag (habe ich oft) sehe ich diese Gestalt ansatzweise immer noch, aber schemenhaft, abgerundet und diffus. Nebelfilter (Orion Ultrablock) hat mir hierbei nie merklich geholfen. Für Ansätze der auf Fotos zu sehenden Filamente braucht es wohl guten Himmel plus mehr Öffnung.

VG
Klaus
 
Hallo gamander,
Ja M1 ist allergisch auf aufgehelltem Himmel. Allerdings mit meinem GSO 12"
Dobson,habe ich ihn schon mehrmals vom heimischen Balkon bei Kleinstadthimmel erkennen können. Ohne Filter von zu Hause aus geht bei mir auch nix.
LG, Erwin.
 
Hallo Klaus,

Für Ansätze der auf Fotos zu sehenden Filamente braucht es wohl guten Himmel plus mehr Öffnung.

Vor mehreren Tagen mit 22" bei 5,7 mag Landhimmel zwar die Form schön gesehen, aber keine Filamente zu erkennen. Habe allerdings keinen Filter verwendet und M1 war nur eine Zwischenstation.;)

Ich hatte hier eher planetarische Nebel und Abell Galaxienhaufen auf dem Schirm.

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Thomas!

Bei SQM-L 19,5 (ca. Bortle 5) konnte ich zuletzt mit meinem 18-Zöller egal ob mit oder ohne Filter keine Filamante erkennen.

Bei besserem Himmel (nicht gemessen, schätze aber mal 21,2) konnte ich M1 im 18-Zöller mit OIII als sehr schönen Spaghetti-Knoten sehen.

Würde mich über Tips freuen, wie ich eventuell Strukturen erkennen kann, habe ein Dobson GSO 250/1250

Tipp 1: Unbedingt sehr dunklen Himmel aufsuchen! Das gilt besonders für deinen 10-Zöller. Kannst du noch Angaben zu deiner Himmelsqualität machen?
Tipp 2: OIII oder UHC hilft beträchtlich

Gruß
Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor einigen Tagen konnte ich M1 bei sehr transparenten Vorstadthimmel im Kowa Highlander (82 mm Öffnung) bei 21x deutlich als matten ovalen Fleck erkennen. Beim indirekten Schauen wirkte die ovale Form unregelmäßig. Sehr schöner Anblick im 3,15° großen Gesichtsfeld.
 
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