Mache ich was falsch?

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YelloBear

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Nabend,

meine Frage ist: Mache ich was falsch beim Planeten lunzen ?

Also ich hatte gerade lust, und habe mein Tele. ausgepackt um, den Mars zu sehen. Das Problem ist, dass trotz vergrößerung mit und ohne 3xBarlow Linse, der mars als kleiner heller punkt dargestellt wurde. Ist das normal?

Es ist sehr frustrierend, gerade habe ich bereut, dass ich mir das Ding zu weinachten gewünscht habe..........owohl ich interessiert bin was vom Sonnensystem zu sehen.

Ich bin gerade total verwirrt, ist das Tele. zu klein, ist die Ausrüstung zu schlecht, oder bin ich Medien-Geblendet?

Ist die 3xBarlow linse schlecht, und warum?
Solte ich lieber ohne Barlow Linse lunzen?
Muss mann die Schärfe immer neu einstellen? Ich hatte mal daran herum gedreht, danach war der Punkt (Mars) größer, aber Details konnte ich nicht sehen.

Und wie macht mann das, das man nicht immer die Höhe und Breite nachstellen muss, da der Planet immer so schnell weg ist.

Solte ich evtl. meine Mum, die mir das geschenkt hat, fragen ob man das umtauschen kann, damit mann von dem Geld noch was bei legt und ein ,,besseres,, bekommen kann?

Und mir ist aufgefallen, dass wenn ich die Schärfe einstellen will, das das Tele. wackelt wie ein Hundeschwanz, ist das Normal?

Mir ist noch aufgefallen, dass der Sucher, mit einem Netten Red Dot ausgestattet ist, ist das gut? Mir persönlich gefallen die beim Zielen mit einer Pistole, da das Anvisierte Objekt Gößer ist als der Punkt, aber beim Sterne suchen irgendwie nutzlos, da der Punkt gößer ist als der Stern selbst. Solte ich mir da was Überlegen?

Tele: 70/900 Bresser Lyra mit 25,9,4mm Okular

Danke für das Lesen.

Mfg YelloBear
 
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Huho

Also Mars ist so ne Sache - da er im Vergleich zum Jupiter oder Saturn wirklich klein ist und beobachten mit Oberflächendetails ist schon für fortgeschrittene.

Die Schärfe musst du NICHT jedesmal neu einstellen - zumindest solange du nicht ein Okular austauschst.

Wenn deine Montierung nicht über Motoren verfügt, dann wirst du IMMER selber nachkurbeln müssen. Ist deine Monti eine "Deutsche" Montierung, also Paralaktisch, dann kannst du mit besserer Asurichtung nach Norden den Fehler in DEC minimieren. musst alsu "nur" über RA nachführen. DAs ist nunmal so, und ohne Motorisierte Montierung nunmal so.

Das der Sucher einen Leuchtpunkt hat, ist sehr schön, und kann sehr hilfreich sein. Der Telrad ist zwar nochmal nen Tacken besser, da viele Karten die Telradkreise schon im Maßstab integriert. Das macht doch das Auffinden über Starhopping einfacher.
Was zum Teufel hast du für eine Waffe das sie mit einem Leuchtpunktsucher ausgestattet ist... fällt das nicht unter das Kriegswaffengesetz? (Beim Ziellaser ist es auf jeden Fall so)

Und was mir grade noch auffällt: Wenn du das Teleskop neben der Heizung lagerst - und es auf den Balkon stellst... dann wirst du einige Zeit schlechtes Bild haben, da die Optischen Flächen sich noch Auskühlen müssen. beim Refraktor ist das zwar was anderes als beim Newton, aber Prinzipiell wird das Glas der Linse auch bei 20°C Differenz sich verändern.

Fang doch erstmal mit den "einfachen" Anfängerobjekten an. M42 - also Orionnebel- ist prächtig für anfänger, leicht zu finden und beobachten. Meiner MEinung nach das Ideale Objekt um die Benutzung deiner Montierung zu üben - also das nachkurbeln und dabei schauen......

Auch kann es hilfreich sein das du das "indirekte" Sehen trainierst, und dich auch aufs beobachten konzentrierst. Einfach die Details aufschreiben und BESCHREIBEn was du siehst. Damit kann man sich wirklich schön schulen.

Und zum Trost: die tollen Fotos von Planeten sind in der Regel mit Teleskopen gemacht worden die weit im 4stelligem Bereich liegen. Das heißt nicht das dein Tele zu SCHLECHT oder KLEIN ist. Nur ist der MArs nicht das beste Objekt für dein Teleskop ;)

Dann bis dann und CS

Kai
 
Hallo YelloBear,

aaaalso :) ... wirklich falsch vermutlich nicht, es ist alles eine Frage der Erfahrung.

Ich würde zunächst auf jeden Fall die Barlow-Linse weglassen, da diese bei geringer Öffnung zuviel Licht schlucken und oft einfach nur ein "flaues" Bild zeigen. Das 25er Okular ist für Planetenbeobachtung eher ein Übersichtsokular zum "Mittigstellen", das man nach dem Zentrieren des Objektes dann gegen das 9er austaschen kann, das zur Beobachtung von Planeten für dich optimal sein dürfte - das 4er vergrößert für die vorhandene Öffnung schon zu stark.
Ich selbst kenne die Öffnungs/Brennweitenkombination ganz gut, ich habe mit einem 76/900er Newton angefangen.

Mars ist in "kleinen" Teleskopen zunächst einmal immer ein eher kleines, ziemlich kleines Scheibchen. Strukturen zu sehen ist dabei extrem davon abhängig, wie die Durchsicht und die Luftunruhe (das sog. "Seeing") ist.

Beim Scharfstellen gebe ich immer gern den Rat "wenn's am kleinsten ist, isses scharf" - Soll heissen, ausserhalb des Fokus wird das Objekt (mit steigender Unschärfe) immer größer.

Da du ein motivierter Anfänger - im allerbesten Sinne - bist, würde ich vielleicht am Anfang nicht sofort auf Mars stürzen - derzeit gut lohnendes Objekt, um sich mit Planeten anzufreunden, ist auf jeden Fall Jupiter in den früheren Abendstunden, so zwischen 17:00 bis 18:00 Uhr im Süden zu finden. Bei guter Sicht lassen sich die beiden "Hauptstreifen" auf Jupiter recht leicht sehen, und der "Tanz" der Monde um den Planeten (sieh jeden Tag anders aus) ist schon schön zu beobachten.

Ansonsten vielleicht auch langsam "Einsehen" an Sternhaufen
wie den Pleiaden oder h+chi Persei, den Doppelstern Albireo, den Orionnebel oder oder oder ... es gibt so viel da oben zu entdecken :) Bei Sternhaufen allerdings besser gering vergrößern, also mit dem 25er Okular.

Das Nachführen, also das aktive Nachstellen des Teleskops, lässt sich naturgemäß nicht vermeiden - unsere Erde dreht sich :). Allerdings verfügt das Bresser Lyra soweit ich weiss über eine sogenannte parallaktische Montierung. Eine solche stellt man so auf, dass die eine Achse (einigermaßen genau) zum Himmelsnordpol zeigt, so dass nur die andere Achse nachgeführt bzw. "nachgekurbelt" werden muss. Sven hat das ganz gut auf seiner Montierungsseite dargestellt.

Da der Umgang mit einer solchen Montierung am Anfang etwas komisch anmutet, ist der beste Rat: lass es dir am besten live und in 3D, also von einem der vielzitierten "erfahrenen" zeigen. Bisweilen sind die dem Teleskop beiliegenden Beschreibungen ausreichend, ich selbst hab's aber erst wirklich verstanden, als mir jemand gezeigt hat, wie es funktioniert. Wie ich gelesen habe, kommst du aus Paderborn - ich würde empfehlen, wenn du sonst keinen kennst, mal zur dortigen Volkststernwarte zu gehen, dein Teleskop mitnehmen und zeigen lassen. Nur keine Scheu, dazu werden Volkssternwarten unter anderem betrieben :) Vielleicht vorher anrufen oder per Mail verabreden, damit jemand da ist, der dir den Umgang erklären kann. Ich selbst bin in der Volkssternwarte Bielefeld-Ubbedissen tätig (allerdings beruflich bedingt im letzten Jahr kaum dort gewesen.....).

Ansonsten kann ich mich Kai nur anschließen (der während ich das hier tippte auch schon eine Antwort geschrieben hat :) ) - lass dich von den Fotos nicht entmtigen - so wie auf denen habe ich Mars auch in richtig großen Teleskopen noch nicht gesehen....Nimm dir Zeit, den Himmel zu entdecken, und das geht einfacher mit leichteren Objekten wie dem Mars....

 
Vielen Dank, für die ausführlichen Antworten, ich habe mich jetzt erstmal mit den 4 Achsen der Befestigung auseinander gesetzt, solte denke ich mal in den nächsten Tagen klappen.

Ich werde erstmal versuchen den Saturn zu finden und nebeher ist der Mond ja immer da für mich.

Achja das mit der Waffe, es ist nicht verboten eine Waffe mit RED DOT zu haben, verboten ist es, wenn das Objekt angestrahlt wird. Und zur entwarnung, es handelt sich um eine CO2 waffe mit max. 3Joul, bis 12J ist es in Good Germany erlaubt auf Privatem gelände, ist einer meiner nicht genannten Hobbys ;)

Mfg YelloBear
 
Hallo Yellow Bear, Dein Teleskop ist ein Einsteigergerät, da wirst Du mit kleinen Schwächen leben müssen, z.B. mit dem wackligen Stativ. Besser wird es, wenn Du die Beine des Stativs nicht ausziehst, oder das Stativ gegen ein stabileres tauscht, z.B. gegen ein Vermessungsstativ. Die Okulare die Deinem Teleskop beilagen taugen nicht viel. Wenn Du dort schon mal ansetzt kannst Du die Leistung etwas verbessern. Beobachte mal eine Weile das "Biete" Forum. Ein paar gebrauchte Superplössl (oder Gold bzw. Blaukanten) sind preiswert und die Abbildung ist viel besser. Am Planeten wirst Du max. das 9mm Okular einsetzen können, eine stärkere Vergrößerung kann die kleine Optik wahrscheinlich nicht mehr auflösen. Den Leuchtpunktsucher nutze zum peilen, mit einem Auge schaust Du durch den Sucher, mit dem anderen am Sucher vorbei, so kann man das Teleskop ziemlich genau ausrichten. Viel Spaß beim beobachten,

Gruß, Jörg!
 
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Hallo YelloBear,

zur Bedienung der parallaktischen Montierung findest Du hier etwas:

http://forum.astronomie.de/phpapps/.../topics/644886/Bedienung_parallaktische_Monti

Aus eigener Erfahrung (Bresser Skylux 70/700) kann ich Dir als Anfänger den Mond und den Jupiter empfehlen. Beim Jupiter kannst Du schon mit einem Feldstecher vier Monde sehen und mit Deinem Teleskop sollten auch die beiden Bänder drin sein. Du kannst sehr schön die Nachführung Deiner Montierung üben, die verschiedenen Okulare ausprobieren und sehen, wie schnell sich ein Objekt "aus dem Fernrohr" bewegt bei hoher Vergrößerung.
Der schon angesprochene Orion Nebel ist ebenfalls ein lohnendes Objekt.

Grüße,
Marcus
 
Hallo Yello,

ich habe mich in den letzten Wochen ebenfalls mit einem 70/900 mm-Refraktor angefreundet (das ist jetzt keineswegs ironisch gemeint, im Gegenteil). Zu deinen Fragen kann ich aus eigener Erfahrung etwas beisteuern.

Zur Montierung. Du bschreibst, sie wackelt wie ein Hundeschwanz. Ich habe den Skywatcher 70/900 auf EQ-2, die noch kleiner wirkt als die Monti des Lyra auf der Meade-Seite. Sie wackelt zwar beim Fokussieren mit hohen Vergrößerungen, aber "wie ein Hundeschwanz" ist meines Erachtens nach zumindest bei meinem Gerät doch übertrieben, zumal die Fokussierung bei hohen Vergrößerungen gut möglich ist. Ich vermute daher, dass du das Teleskop nicht richtig ausbalanciert hast. Kann das sein?

Die Barlow-Linse würde ich tunlichst weglassen, da sie die bereits erwähnten Probleme verursacht. Ich habe sie angesetzt und gleich wieder im Zubehörkoffer verschwinden lassen...

Zu den Vergrößerungen: Am Mond nutze ich am liebsten Vergrößerungen zwischen 90- und 150-fach. 90-fach ist bei hellem, knackig scharfem und kontrastreichem Bild sehr gut fokussierbar (in Bezug auf das Wackeln). 150-fach ist zwar schon übervergrößert, aber mit Fingerspitzengefühl kann man den Mond noch fokussieren, und das Bild war bei mir sehr gut.

Worauf ich hinaus möchte: Ich halte bei 70mm Öffnung Vergrößerungen um 100-fach bis knapp 140-fach für ideal, wenn es um Mond und Planeten geht. Für Vergrößerungen zwischen 90- und 150-fach fehlen mir noch passende Okulare.

Ich kann dir auch dringend raten, qualitativ gute Okulare anzuschaffen. Erst damit wird das Bild richtig scharf. :)

Mit 90-facher Vergrößerung konnte ich bei Jupiter bei gutem Seeing und guter Durchsicht drei Wolkenbänder sowie die dunkleren Polregionen erkennen. Die beiden Hauptbänder zeigten Ausfransungen, jedoch ohne interne Struktur.

Der Mond ist atemberaubend mit einer Fülle von Details. Vergleiche mit dem Mondatlas von Rükl zeigten, dass mein Exemplar das mit 70mm Öffnung theoretisch mögliche Auflösungsvermögen erreicht.

Umtauschen würde ich es nicht, sofern die Optik einwandfrei ist. Auch wenn du später ein größeres Teleskop besitzen wirst, wirst du an dem Gerät zum "Schnellspechteln" nach wie vor Freude haben. Dafür habe ich meins auch angeschafft. ;)

CS und VG Christian
 
Hallo Yello,

Also wenn die Okulare und auch die Barlow die Qualität haben die bei meinem Bresser "Acturus" dabei waren (Plastiklinsen). Dann ist das erste was du machen solltest (wurde hier auch schon erwähnt) die Okus tauschen gegen vernünftige. Ich habe damals mit dem besagten Bresser "Arcturus" angefangen und war vom durchschauen entäuscht, man konnte nie etwas scharf sehen, bis ich mir irgendwann ein Oku aus einem Feldstecher ausbaute und es an einer 1,25er Hülse anpasste. Mit diesem einen Okular sah ich mehr als ich in 100Jahren mit diesen Plastikokularen gesehen hätte.

Viele Grüße,

Christian.
 
Nabend,

also ich werde erstmal die Barlow Linse weg lassen, da ich mich mit der Materie noch nicht so auskenne.

Die Okulare sind mit einem ,,K,, gekenzeichnet, nach plastik sehen die nicht aus.

Naja mal schaun, momentan eh schlecht Wetter, erstmal etwas mehr mit der Theorie befassen und einen Termin bei der Sternenwarte Paderborn ausmachen.

Mfg YelloBear
 
Nabend,

ich habe mal eine Frage, was ist sinnvoller, Orthoskopisches Okulare oder Plössl Okulare?

Ich hatte schon seit einigen Tagen dieses Okular im Auge ,,Omegon Super Plössl Zoomokular 7-21mm APO 1,25",,
Klingt für mich eigentlich sinnvoll, da ich dan die Okulare nich immer wechseln müsste und für den Einstig, ist es in meinem Preissegment.

Und solte man generäll die Finger von Barlow Linsen lassen?

Mfg YelloBear
 
Hallo gelber Bär,

>>ich habe mal eine Frage, was ist sinnvoller, Orthoskopisches Okulare oder Plössl Okulare?

Darüber wurde hier in den Foren und wird nach wie vor öfter diskutiert. Es gibt ein spezielles Forum für Okulare. Man wird schon fündig, wenn man die letzten Monate durchschaut. Vieles läuft unter dem Stichwort "Planetenbeobachtung".

In groben Stichworten kann man es so formulieren:

** orthoskopische
Bringen bei sehr guter Optik (!) Vorteile an Schärfe und Kontrast auf der Achse.
Orthos sind keine Weitwinkel!
Einblickverhalten ist gewöhnungsbedürftig. Man muss sehr nahe an das Oku heran gehen, fast reinkriechen. Die Frontlinse verschmiert schnell von den Augenwimpern.
Bei guten Orthos muss man 70 Euro oder mehr investieren. Plössl gibt es auch preiswerter.

** Plössl
Hat zwei Linsengruppen, einfach herzustellen.
Einblickverhalten: Bei 20mm Brennweite noch gut (Augenabstand vielleicht 1,5mm), Einblickverhalten bei 10mm Brennweite und weniger schon unbequem.
Eigengesichtsfeld ca. 52 Grad, also moderat.
Es gibt sehr gute (Televue, 100 Euro aufwärts) und weniger gute Plössl.

Was sinnvoller ist, hängt von der konkreten Situation ab. Kann man alles nicht mit zwei Worten beschreiben. Bei allem Verständnis für deine augenblickliche Begeisterung. Bei den Fragen muss man auch etwas System hineinbringen, und nicht mit der Giesskanne Fragen ausstreuen.

>>,,Omegon Super Plössl Zoomokular 7-21mm APO 1,25",,
Aber das hatten wir doch schon angesprochen, liebes gelbes Tier! Die Seite von Sven hast du, dort gibt es etwas:
http://www.svenwienstein.de/HTML/seben_zoom.html
Wie bereits gesagt, gibt es von diesem Okulartyp von verschiedenen Herstellern baugleiche Okulare. Das Seben ist deinem vergleichbar.

>>Und solte man generäll die Finger von Barlow Linsen lassen?#
Nein, das braucht man nicht. Gerade Plössl und Orthos können mit Barlows sehr gut funktionieren. Darüber wurde in den letzten Wochen im Okularforum diskutiert. Das kannst du nicht wissen, es ist aber so. Barlows gibt es für 20 Euro, und es gibt welche für 200 Euro.

Es geht aber doch immer noch um dein konkretes Scope. oder? Oder willst du jetzt etwas kaufen, was auch zukunftssicher ist? Das macht einen Unterschied.

Denn von der Qualität her könnte man für Planeten und Mond für dein Scope auch eine sogenannte "Blaukante" nehmen (siehe z.B. die Seite von Sven) und jetzt oder später ein Zoom-Set kaufen, das es seit einigen Wochen gibt. Das wäre qualitativ besser.

Mit Grüssen,
Joachim

 
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Hi YelloBear,

Und solte man generäll die Finger von Barlow Linsen lassen?

Generell kann man das sicherlich nicht sagen. Aber von den "Biligteilen" unter 50€ auf jeden Fall!

Eine Barlow bringt halt mehr Linsen ins Spiel und quadriert die Abbildingsfehler! Ist die Optik schlecht und / oder die Barlowlinsen und /oder die Okulare dann verschlimmert die Barlowlinse das Bild nur. Bei einer sauberen Obptik, guten Okularen (z.B. Plössl Okularen mit Fully Multi Coating) und eine sehr guten Barlow-Linse kann diese als Gewinn eingesetzt werden.

Gruß
Lots
 
Hallo Yello,

ein Bekannter hatte mal an seinem Teleskop bei einer Mondbeobachtung ein Plössl durch ein Ortho ersetzt, und ich hatte den Eindruck, durch ein völlig neues Fernrohr zu schauen, so extrem war der Schärfe- und Kontrastgewinn, obwohl mit dem Ortho im Gegensatz zum Plössl bereits übervergrößert wurde.

Ich warte sehnlich auf meine Ortho-Lieferung. :)

CS, VG und einen guten Rutsch,
Christian
 
Hi Christian,

also wenn die Brennweiten des Orthos mit dem des Plössl nicht übereingestimmt hat, dann hast du gewissermaßen "Birnen mit Äpfel" verglichen.

Gruß
Lots
 
Zitat von YelloBear:
Naja mal schaun, momentan eh schlecht Wetter, erstmal etwas mehr mit der Theorie befassen und einen Termin bei der Sternenwarte Paderborn ausmachen.

Mfg YelloBear

Ausgezeichnete Idee, bin selbst Mitglied beim e.V. der Volkssternwarte und kann das nur empfehlen. Falls Du für Dein neues Hobby noch größere Anschaffungen planst solltest Du ohnehin überlegen ob Du nicht Mitglied bei einem solchen Verein werden willst: die zwei größten Online Astronomie-Bedarf-Händler gewähren für die meisten Artikel einen Rabatt von bis zu 10% bei einer solchen Mitgliedschaft. Da hat man den Mitgliedsbeitrag schnell wieder "reingeholt".

CS
Bikeman
 
Die Barlow kann ein Gewinn sein!

Hallo Lots,

Eine Barlow bringt halt mehr Linsen ins Spiel und quadriert die Abbildingsfehler!

wie kommst du darauf daß eine Barlow die Abbildungsfehler qzadriert?

Kannst dz irgendeine seriöse Quelle nennen aus der man selbiges entnehmen kann?

Tut mir leid wenn ich das so deutlich sage:
Die Auusage ist völlig unzutreffend, falsch, unhaltba.

Ganz im Gegenteil: Eine Barlow kann Abbildungsfehler der Primäroptik sogar kompensieren.

Beispiel:
Komakompensation eines Newton durch eine U.O. Klee Barlow.

Des weiteren kann sie durch ihre Einschaltung zwischen Teleskopoptik und Okular
Abbildungsfehler des Okulares an dieser Teleskopoptik verhindern.

Beispiel:
Verhinderung von Okularastigmatismus den einfache Okulare wie etwa Orthos
an lichtstarken Teleskopen wie etwa einem f/5 Refraktor zeigen.

CS,Karsten
 
Hallo Joachim,
** orthoskopische
Bringen bei sehr guter Optik (!) Vorteile an Schärfe und Kontrast auf der Achse.
Orthos sind keine Weitwinkel!
Einblickverhalten ist gewöhnungsbedürftig. Man muss sehr nahe an das Oku heran gehen, fast reinkriechen. Die Frontlinse verschmiert schnell von den Augenwimpern.

Der Augenabstand ist abhängig von der Okularbrennweite (etwa 2/3)
Folglich ist die Wahl des Okulars (Brennweite),und der damit verbundene Augenabstand,eben auch von der Brennweite des Teleskops und der daraus resultierenden (bzw erwünschten) Vergrößerung abhängig.
Nicht ohne Grund sind "Planetenteleskope" recht langbrennweitig.
Man kommt gut mit Orthos längerer Brennweite aus.
Das gleiche gilt für Plössls.

Nachtrag:
Ich erwähne das nur,damit keine Mißverständnisse aufkommen.Mittlerweile braucht man ja recht kleine Okularbrennweiten,um ohne Barlow eine ordentliche Vergrößerung für Planeten zu erreichen.Den schnellen Offnungsverhältnissen sei Dank ;)
Nur könnte bei deinem Post der Eindruck entstehen,daß Orthos grundsätzlich und immer einen knappen Augenabstand haben.Dem ist eben nicht so :)

** Plössl
Hat zwei Linsengruppen, einfach herzustellen.
Einblickverhalten: Bei 20mm Brennweite noch gut (Augenabstand vielleicht 1,5mm)
Das ist sicher ein Tippfehler?Und sollte 1,5cm heißen? ;)

Grüße Rainer
 
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Hallo Rainer,

>>** Plössl Einblickverhalten: Bei 20mm Brennweite noch gut (Augenabstand vielleicht 1,5mm)
>>Das ist sicher ein Tippfehler?Und sollte 1,5cm heißen?

Yepp, ein Tippfehler! Auch sonst richtig, was du sagst.

Das Zoom-Okular vom gelben Bären hat einen pädagogischen Wert. Man sieht, wie sein Scope die verschieden Vergrösserungen schafft. Auch wenn man die Austrittpupille variiert, lernt man etwas. Aber mit guten Plössls oder gar Orthos nicht zu vergleichen.

Mit Grüssen,
Joachim


 
Naja das mit der Barlow Linse, hat sich erledigt, ist mir vorhin Putt gegangen........

Habe mir das Omegon Super Plössl Zoomokular 7-21mm APO 1,25" Bestellt mit Omegon Variabler Polfilter 1,25".

Das Passt momentan in meine Preisvorstellung.

Mfg YelloBear
 
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