R_Andreas
Aktives Mitglied
N'abend,
ich war schon im Bett, aber Machholz hat mir keine Ruhe gelassen! Seit zwei Monaten ist hier am Niederrhein keine Beobachtung mehr möglich gewesen, außer zwei Nächte um die letzte Vollmondphase, wo ich keine Lust hatte.
Also bin ich aufgestanden (die Frau murmelt was von "ich weck Dich morgen nicht"), ziehe meine Klamotten über den Schlafanzug und schleppe den 10" Dob raus auf die Terrasse. Okay, ich habe durchgesetzt, dass der Dob im Wohnzimmer stehen darf und so sind es nur drei Meter Luftlinie. Natürlich sieht man erst mal gar nix, klar, den Apo konnte ich mir ja nicht leisten. Von der Koma wollen wir lieber nicht reden, Newtons sind in dieser Hinsicht furchtbar.
Also Lüfter an, Fernglas raus!
Im 8x42 südöstlich vom Orion unter leicht orangenem Himmel (ich hasse die A52) gesucht und sofort fündig geworden. Direkt neben einem etwa 6mag hellen Stern war der fast runde Komet leicht auszumachen. Kometen faszinieren, jeder sieht irgendwie anders aus, keiner gleicht seinem Vorgänger. Dieser wirkt sehr harmonisch, ruhig und symmetrisch.
15 Minuten später im Dobson bei verschiedenen Vergrößerungen (42 - 167-fach) ändert sich der Eindruck nicht. Kein Erkenntnisgewinn, der Komet ist immer noch schön.
Testweise schaue ich Richtung Saturn, aber das Streulicht ist trotz ausgekleidetem Tubus enorm; man sieht nur mühevoll die Cassiniteilung. Wer mal einen Tak FS 102 hatte, wird mit einem getunten Billigdobson in Sachen Planeten nie zufrieden sein. Andrerseits bin ich, nach kurzem Schwenk zum Orionnebel, von der DS-Leistung eines 10-zöllers wieder restlos begeistert, so dass ich zufrieden mit einem positiven Erlebnis den Abend beende, um morgen früh einigermaßen fit auf der Arbeit erscheinen zu können.
Viele Grüße
Andreas
ich war schon im Bett, aber Machholz hat mir keine Ruhe gelassen! Seit zwei Monaten ist hier am Niederrhein keine Beobachtung mehr möglich gewesen, außer zwei Nächte um die letzte Vollmondphase, wo ich keine Lust hatte.
Also bin ich aufgestanden (die Frau murmelt was von "ich weck Dich morgen nicht"), ziehe meine Klamotten über den Schlafanzug und schleppe den 10" Dob raus auf die Terrasse. Okay, ich habe durchgesetzt, dass der Dob im Wohnzimmer stehen darf und so sind es nur drei Meter Luftlinie. Natürlich sieht man erst mal gar nix, klar, den Apo konnte ich mir ja nicht leisten. Von der Koma wollen wir lieber nicht reden, Newtons sind in dieser Hinsicht furchtbar.
Also Lüfter an, Fernglas raus!
Im 8x42 südöstlich vom Orion unter leicht orangenem Himmel (ich hasse die A52) gesucht und sofort fündig geworden. Direkt neben einem etwa 6mag hellen Stern war der fast runde Komet leicht auszumachen. Kometen faszinieren, jeder sieht irgendwie anders aus, keiner gleicht seinem Vorgänger. Dieser wirkt sehr harmonisch, ruhig und symmetrisch.
15 Minuten später im Dobson bei verschiedenen Vergrößerungen (42 - 167-fach) ändert sich der Eindruck nicht. Kein Erkenntnisgewinn, der Komet ist immer noch schön.
Testweise schaue ich Richtung Saturn, aber das Streulicht ist trotz ausgekleidetem Tubus enorm; man sieht nur mühevoll die Cassiniteilung. Wer mal einen Tak FS 102 hatte, wird mit einem getunten Billigdobson in Sachen Planeten nie zufrieden sein. Andrerseits bin ich, nach kurzem Schwenk zum Orionnebel, von der DS-Leistung eines 10-zöllers wieder restlos begeistert, so dass ich zufrieden mit einem positiven Erlebnis den Abend beende, um morgen früh einigermaßen fit auf der Arbeit erscheinen zu können.
Viele Grüße
Andreas