Mak, C6 oder doch Refraktor?

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Macro

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Hallo liebe Gemeinde, ich bitte mal um einen Ratschlag da ihr mehr Erfahrung habt. Gleich vorweg, einen Dobsen möchte ich nicht, weil mir das Schubsen nicht liegt. Einen Newton auch nicht unbedingt, weil nicht kompakt genug. Später sollen auch mal Fotos hinzukommen. Der visuelle Aspekt soll aber auch nicht zu kurz kommen.

Habe mir folgendes ausgesucht u. würde mal gerne das Für u. Wieder von euch hören.

Ich schwanke zwischen

Skywatcher MAK 150/1800
Celestron C6
u. einem Bresser Messier R-152 S


Montierung:

Celestron AS-GT
Meade LXD 75 GOTO
oder Skywatcher HEQ-5 GOTO

Welche Kombination würdet ihr empfehlen?
Bin auch für andere Vorschläge offen!

 
Hallo Walter,

Willkommen im Forum!

Hmmm, ich nehme mal an, dass Du sowohl Planeten als auch Deep Sky beobachten möchtest?

Also der MAK 150/1800 geht mit F/12 schon ziemlich deutlich in Richtung Planeten beobachten. Auch die Brennweite mit 1800 mm spricht meiner Meinung nach weniger für Deep Sky. Ist zwar nicht unmöglich, aber für Einsteiger schon "etwas heavy". Nicht, weil das Gerät nichts taugt, sondern wegen dem F/12. Das Bild wird ziemlich dunkel sein. Für Planeten ist das gut. Das ist aber nur meine Meinung.

Besser (aber nicht viel) wirds wohl mit einem C6 werden mit F/10. Das haben sich auch einige Einsteiger geholt und haben damit mehr oder weniger beides beobachtet.
Ich selbst benutze ein C8. Das geht an Planeten recht ordentlich, für Deep Sky hole ich mir aber demnächst noch einen 6" F/6 Newton, weil mir die 2000 mm Brennweite zu viel sind.

Zum Messier R-152 mit F/5 und angegebenen 760 mm Brennweite sollten sich andere äußern, da hab ich noch nicht so dolle die Erfahrung. Das Öffnungsverhältnis ist für Einsteiger schon als kritisch zu betrachten, was Justage und nötige Okulare betrifft. Ich denke F/6 wären da eher leichter zu handhaben - wird dann aber noch größer.
Aber mit einem 6" F/5 Newton macht Deep Sky vielleicht mehr Spaß als mit einem 6" F/12 MAK.

Von den von Dir genannten Geräten am ehesten das C6. Aber hier musst Du auch mit einer ordentlichen Auskühlzeit rechnen (wie auch beim MAK - die Tuben sind geschlossen). Bei den derzeitigen Temperaturen von 0 bis -3°C ist mein C8 nach 2 Stunden noch nicht ausgekühlt, wenn ich es aus der Wohnung geholt habe. Deswegen steht meines auch immer draußen (unter ner Haube versteht sich).

Hast Du denn "Favoriten" die Du beobachten willst?

Gruß
Matthias
 
Hallo Walter,

ich habe im wesentlichen die gleiche Meinung wie Matthias.

Den Newton 150/750 einerseits und den anderen 150/900, der ja demnächst kommen soll, beide muss man von Anfang an in deinen Überlegungen berücksichtigen.
Dann stimmt auch das Verhältnis Preis/Leistung. Der Bresser Refraktor ist auch nicht viel kompakter, er ist schwer und hat so einige Tücken.

Gruss, Joachim


PS: Ich habe gerade meinen Zollstock gefunden:
Tubuslänge Newton f5: kleiner als 600mm!
Der Newton f6 wird kaum mehr als 750mm Länge haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
@ matthias und joachim:

der messier r-152 s ist ein refraktor und kein newton! oder hab ich eure antworten irgendwie missverstanden?


grüße
danilo

 
Danke für die Tips. Das mit der Auskühlzeit (im Sommer wohl nicht) habe ich schon gelesen, deshalb habe ich den Refraktor einfach nochmal dazu genommen. Der hat aber sicher wieder mit Farbfehler zu kämpfen. Die SC`s wohl meist mit der langen Brennweite. Die Newtons haben diese Probleme wohl nicht, dafür muß man wohl öfter justieren, was für einen Laien sicher nicht so einfach ist oder?

Alternativ könnte ich noch ein gebrauchtes C8 bekommen, geht das an Deep sky noch als Kompromißlösung?
Hauptsächlich soll es für Mond-Planeten sein, auch wenn zur Zeit damit nicht viel los ist. Hin u. wieder aber auch Deep Sky.
Dann wäre noch die Frage nach der passenden Montierung. Sind die oben genannten ausreichend, u. welche kann man empfehlen.
 
Hallo Walter,

* Justieren?
Das ist nicht so dramatisch. Bei einer Grobjustierung kannst du schon bis zur gemässigten Vergrösserung beobachten. Mit der Zeit bekommst du mehr Routine. Für hohe Vergrösserungen muss man genauer justieren, das stimmt.

* Montierung
Die HQ5 ist schon recht stabil. Sie hat aber Gewicht. Du musst selbst entscheiden, ob sie für dich leicht transportabel ist. Visuelle völlig o.k.

Zu den anderen Fragen, insbesondere Fotos, sage ich vorerst gar nichts, weil andere hier mehr Erfahrung haben.

Mit Gruss, Joachim
 
Hallo,

visuell und fotografieren in einem Gerät zu vereinen ist ne schwierige Sache. Mit nem farbfehler belasteten Refraktor wirst da nicht glücklich werden. Ich persönlich würde da nen Newton nehmen, bei kleinem Öffnungsverhältnis musst aber viel Geld in Okulare stecken, aber wenn du fotografieren willst musst sowieso viel Geld investieren, da kommst nicht drum herum.

C6 sind ja immer ein kompromiss, die fließbandqualität soll ja nicht berauschend sein. F/10 6" in deep sky gefällt mir persönlich garnicht, ich mag ja nichtmal 12" f/10 bei deep sky :) da ist mir das bild viel zu dunkel, im newton kommen die objekte viel heller rüber, das kann schon was(vorsicht persönlicher eindruck!).

zur montierung: würde die HEQ5 und die LXD75 etwa gleichwertig einstufen, 8" f/5 newton vertragen die visuell sicher, fotografisch müsste das teil schon leichtbau sein (orion uk oder selbstbau tubus)

Bei nem kurzbauenden Refraktor siehts ähnlich aus, allerdings is das dann wohl eher ein Farbwerfer der nur für übersichtsvergrößerungen toll ist. zu solchen teleskopen wirst genug diskussionen im forum finden.

Gruß

Daniel
 
Zitat von Macro:
Alternativ könnte ich noch ein gebrauchtes C8 bekommen, geht das an Deep sky noch als Kompromißlösung?
Kenne den C8 nicht aus eigener Anschauung. Aber ein paar einfache theoretische Überlegungen können bei der Beantwortung Deiner Frage schon helfen:

Der mit f/10 sehr langsame C8 bringt ganz allgemein bei gegebener Okularbrennweite eine kleine AP und damit ein vergleichsweise dunkles Bild. Selbst mit einem 2" 35mm-Übersichtsokular kommst Du gerade mal auf eine AP von 3,5mm. Das ist grenzwertig für den Einsatz eines UHC-Filters und kaum möglich für einen OIII-Filter.

Die schönen und meist großflächigen OIII-Objekt wie Cirrus etc. werden damit für den C8 komplett entfallen. Für großflächige Galaxien ist das auch kein Vorteil. Großflächige Sternhaufen wie h u. chi Persei passen nicht ins Bild.

Kleinere und hellere Nebel wie Ringnebel etc. werden wohl gehen, wahrscheinlich sogar sehr gut. Allgemein ist das C8 ein Spezialist für hohe Vergrößerungen.

Der Ausschluss eines kompletten Bereichs von DS-Objekten, nämlich von allen Objekten großer Ausdehnung und/oder geringer Flächenhelligkeit/Nebelfilterakzeptanz würde für mich eine zu große Einschränkung bedeuten, weshalb ein Cassegrain für mich allenfalls als Zweitgerät, nicht jedoch als Universalgerät in Frage käme.
 
Nun ja gibts denn überhaupt ein kompaktes Universalgerät? Wenn ich richtig gelesen habe wohl eher nicht. Da müßte ich für deep sky auf den Newton ausweichen u. da wäre der 150/750 zur Zeit am sinnvollsten. Da ich aber doch eher auf Planeten fixiert bin als auf Deep sky wirds wohl doch erstmal der gebrauchte C8 oder neue C6 werden. Ein Newton in 6 ist auch nicht zu teuer, mal sehen vielleicht ist der noch zusäztlich drin.
 
Zitat von Macro:
Nun ja gibts denn überhaupt ein kompaktes Universalgerät?
Das Universalgerät schlechthin gibt es nicht.

Zitat von Macro:
...da wäre der 150/750 zur Zeit am sinnvollsten...
Als kompaktes Universalgerät kein schlechter Ansatz.
Mit meinem kleinen 130/650 geht zwar auch nicht alles, aber doch sehr viel. Und das ist mir wichtiger, als ein zwar feiner, aber sehr enger Ausschnitt aus dem reichhaltigen Angebot des nächtlichen Sternhimmels.

Aber okay, das werden wir hier nicht ausdiskutieren können. Marco, am Ende musst Du Deine eigene Entscheidung fällen, wo Du Deine Schwerpunkte setzen willst.

Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Alle Beiträge können nur leisten, dass Du weist, auf was Du Dich einlässt.

 
Hallo Walter,

ich halte es für sinnvoll, wenn Du zunächst Mal Kontakt zu einem Verein oder einer aktiven Beobachtergruppe suchst und dort mal schaust, was Dich im Umgang mit den verschiedenen Teleskopen (und beim Durchschauen) so erwartet.
such Mal da
http://astronomie.de/gad/
oder geh Mal ins "Kontakte/Treffen-Board"
oder grenze uns Mal (D)eine Region etwas ein.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Stefan,

Dein Posting kann ich bestätigen. Am 8" Meade lohnt allerhöchstens ein UHC-Filter, mit dem O-III sieht man so gut wie nichts mehr.
Im Rest gebe ich Dir auch recht, aber ich hatte trotzdem Freude an diesem Gerät und es fast 20 Jahre als einziges Gerät oft benutzt.

CS
Winfried
 
Zitat von Stefan1960:
Zitat von Berberich:
Hallo Stefan, ... aber ich hatte trotzdem Freude an diesem Gerät und es fast 20 Jahre als einziges Gerät oft benutzt...
:-) :-) :-) Winfried, ich warte immer noch auf die Wetter-Gelegenheit, Deine offene Einladung einzulösen und die genannten Geräte anzutesten :-) :-) :-)

Nebenbei: In Deiner Signatur steht " 12" Meade LX-200 ". Ist das LX-200 nicht ein 8-Zöller?

Hallo stefan,

LX200 ist eine Montierung.

Grüße

Daniel

edit: gibts in verschiedenen ausführungen: http://www.meade.com/lx200-acf/index.html
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
Ich hatte mal einen Skywatcher 150/1800mm, nettes Teil. Sehr scharfe Abbildung, nadelfeine Sterne. Deutlich besser wie ein SC. Für Planeten das richtige Gerät, aber NICHTS für Deep Sky. Die viel angebotene Umrüstung auf 2" ist Unsinn. Das Blendrohr hat einen Durchmesser von 24mm. Das maximale, was ging war das 24mm Panoptic, das wurde auch schon auf ca. 60° degradiert.
Ganz brauchbar verarbeitet, eindeutig ein Spartengerät.

Stefan
 
Das ist doch mal ein Wort. Also wäre das Skywatcher Mak für Planeten mehr als brauchbar. Event. noch für helle Deep sky Objekte wenn ich nicht irre.
 
Hallo Walter,
das ist korrekt. Kann sich durchaus mit einem 5" Refraktor messen. Es muss auch kein Intes MAK sein, das Exemplar, das ich hatte, war für den Preis sehr gut.
Durch einen Bresser 6" F6 durfte ich mal durchschauen, aber für mich persönlich zu viel Farbe. Refraktor im 6" Bereich kannst Du wohl abschreiben, wenn dann einen APO. ED´s gibts da nur den Nerius, den kenne ich aber nicht. Ach ja, scharf war das Refraktörchen schon.
Ein C6 ist durchaus zu gebrauchen, würde aber eher zu einem ACF von Meade raten. Gibts aber nur ab 8".
Newton, na ja. Ich habe nach langen Jahren wieder mal einen F5 da, und justiere und schraube und justiere... Laser ist hier fast Pflicht. Brauchbare Okus für F5 gibt es wenige, die dann allemal so viel wie das Gerät kosten. Es sei denn, mann will unscharfe Sterne am Rand haben (mal auf die Goldkante hau).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Walter,

grundsätzlich möchte ich mich dem Tipp von Günther anschließen. Am besten bildest Du Dir ein Urteil, wenn Du mal durch Geräte durchgesehen hast.

Noch was zum C8:
Es ist kein schlechtes Gerät. Es bildet an Planeten recht ordentlich ab und kleine Objekte im Deep Sky Bereich lassen sich visuell und auch fotografisch erfassen. Bei großflächigen Objekten sind 2000mm Brennweite und F/10 nicht so dolle.
Es wurden fotografisch schon gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt - sowohl an Planeten als auch an Deep Sky. Aber leider schwankt die Qualität der Abbildungen von Gerät zu Gerät und man weiß nie wirklich, was man bekommt oder hat - erst im direkten Vergleich ist das möglich. Das gleiche gilt sicher auch für das C6, welches an Deep Sky gegenüber dem C8 "etwas" im Vorteil ist (wegen der Brennweite) aber weiterhin bei F/10 durch die geringere Öffnung den Vorteil wieder einbüßt.

Beide Geräte sind aber sehr kompakt und "bequem", zeigen aber unter Umständen nicht das, was mit der jeweiligen Öffnung möglich wäre - für weniger Geld (Newton).
Das liegt daran, dass das SC nicht immer eine saubere Schmittplatte hat (oft zu hohe Rauhigkeit der Oberfläche - ich rede von Celestron). Dadurch geht Kontrast flöten, was sich dann an Planeten besonders bemerkbar macht. Und wie gesagt, es gibt eine Streuung.
Vom manchmal recht unangenehmen Spiegel Shifting will ich erst gar nicht anfangen.

Ich habe Dir von den von Dir genannten 3 Geräten trotzdem eher zum C6 geraten, weil Du einen Newton ausgeschlossen hattest.

Alternativen gibt es natürlich.
Das einzige "universelle" Gerät, das ich mir "vorstellen" kann, wäre ein 6" oder besser 8" F/6 Newton. Farbrein und relativ gut universell einsetzbar. Kompakt ist dann aber eher anders ;) , Obwohl solche Newtons wirklich noch gut zu transportieren sind. Die Okular und Justierschwierigkeiten gehen so ab F/5 los.
Bei 8" F/6 wird der Anspruch an die Monti steigen.

Wenn es doch 2 Geräte werden sollen:
Der MAK mit 150/1800 ist für Planeten doch sehr gut geeignet, für Deep Sky eher fotografisch als visuell an Objekten mit kleinen Flächen. An Planeten ist er vielleicht eine bessere Wahl als ein C6 / C8. Aber es kommt auch aufs Gerät an (meine Erfahrung). Generell aber ist mein Eindruck, dass ein MAK "besser" abbildet (kontrastreicher).

Für Deep Sky kann man immer wieder nur sagen: Öffnung ist alles. Und die bekommst Du nun mal am preiswertesten mit einem Newton.
Für Deep Sky Objekte sollte man soviel Licht wie möglich sammeln und das bei möglichst nicht zu großer Brennweite.
Ich kann hier aber keine ausgesprochene Empfehlung abliefern ohne das ich mir was aus den Fingern saugen würde. Da haben andere mehr Erfahrungen. Aber F/5 kann teuer werden.

Viele Grüße
Matthias


 
Gibt es qualitative Unterschiede zu Celestron u. Meade in Größe 8?

Letzte Frage, soll ein Mak 150/1800 tatsächlich besser am Planeten abbilden als ein C8 oder Meade 8 mit größerer Öffnung?
 
Hallo Walter,
Du kannst ein C8 nur mit den alten Meade SC vergleichen. Einen optischen Vergleich des C8 gegen die neuen ACF´s hält das C8 nicht oder nur auf der Achse stand.
Ein gutes Meade 8" ACF sollte etwas mehr als ein 6" MAK zeigen, muss aber nicht. Insbesondere bei einem z.B. Intes wirds schwierig. Mit 8" kannst Du halt noch Deep Sky machen. Mein Rat an Dich wäre ein 8" ACF. Wenn´s etwas mehr sein soll, ein C9, das optisch anders als die herkömmlichen SC´s gerechnet sind.

Stefan
 
Hallo Walter,

Letzte Frage, soll ein Mak 150/1800 tatsächlich besser am Planeten abbilden als ein C8 oder Meade 8 mit größerer Öffnung?

ich verwende seit etlichen Jahren ein 6" f12 Mak von Intes. Ich habe noch kein 8" SC getroffen das am Planeten mehr gezeigt hätte. Mein 8" Selbstbau-Newton zeigt an Planeten aber ganz eindeutig mehr Details als der Mak.

Unter den von dir genannten Geräten würde ich das C8 nehmen, wenn Qualität und Preis ok sind. Obwohl ich wirklich kein SC Fan bin würde ich dieses Gerät der 6" China-Ware vorziehen.

Man kann übrigens sehr schöne DS-Beobachtungen mit 8" f10 machen.

cs
Martin
 
hallo beinand,

na gut, mein Senf auch noch dazu:

Ein SCT hat sehr weiche Sternabbildung, auch wenn es gut in Schuss ist, dazu kommt Auskühlzeit (Thermosflasche). Bei geringer Vergrösserung gehts noch, aber beim Einzoomen auf Kugelsternhaufen zeigen sich deutliche Unterschiede zu Newton oder Mak. Für kleinere Galaxien und PNs aber gut genug. Genau justiert muss auch ein SCT werden!

Ein Mak hat eine wesentlich bessere Sternabbildung (kleinere Obstruktion), aber sein längeres Öffnungsverhältnis ist für grössere Objekte ungeeignet. Am Kugelsternhaufen wird man eine bessere Auflösung haben als mit SCT. Für Planeten sowieso das beste in der gegebenen Auswahl.

Der Newton hat Grossfeld und hohe Vergrösserung als Möglichkeit. Das Justieren ist wohl Gewohnheitssache, wie ich das sehe geht man soweit wie die Luftunruhe erlaubt (ich justiere liebr am Stern). Er ist genauso kompakt wie ein Refraktor selbiger Brennweite, aber leichter. Hat Koma statt Farbfehler, da gibts aber einen funktionierenden Korrektor. Okularmässig genauso anspruchsvoll wie ein Refraktor selbiger Baulänge. Hat bessere Sternabbildung als ein SCT, aber schlechter als der Mak.

Fazit: Der Newton ist der universellste, das SCT der mittigste Kompromiss für kurze Baulänge.

lg Tommy
 
Zitat von Macro:
Gibt es qualitative Unterschiede zu Celestron u. Meade in Größe 8?

Letzte Frage, soll ein Mak 150/1800 tatsächlich besser am Planeten abbilden als ein C8 oder Meade 8 mit größerer Öffnung?

Wenn ich so etwas lese oder auch selbst Vergleichsbeobachtnungen mache, dann beschleicht mich seit einiger zeit das Gefühl, das nach der falschen Ursache gesucht wird. Ein ordentliches 8"-SCT muss eigentlich mehr zeigen als ein 6er. Obwohl mein Intes oft sehr gut abgeschnitten hat. Mittlerweile mache ich nicht mehr die optische Konstruktion dafür verantwortlich. Ich vermute eher, dass die Kombination aus wackeliger Hauptspiegelfokussierung und ungenügender Streulichtunterdrückung diese Unterschiede hervorrufen. Das sind beides behebbare Dinge.
 
Hallo Uwe, Hallo Martin,
Zitat von Martin_Raabe:
Ich denke es sind die schlechter polierten Flächen der üblichen SCs.
Muss ich leider so bestätigen. Und eine wackelige Monti ist es bei mir nicht - garantiert nicht.
Das C8 "müsste" besser abbilden als ein 6" MAK. Ja, aber beim C8 ist wohl die Qualität der Oberfläche der Schmidtplatte entscheidend. Und da ist halt die Qualität der Oberfläche manchmal (oder öfter?) nicht so dolle und das geht in Richtung Kontrast (im negativen Sinne).

Uwe, klick Dich doch mal bei Wolfgang Rohr oder bei Wolfgang Grzybowski durch. Die hatten diverse C8 auf ihrer optischen Bank.

Viele Grüße
Matthias
 
Hallo Marco,

mir faellt auf, dass viele pauschale Antworten gegeben worden sind. z.B. ein c8 ist mit F10 nicht so toll fuer Deep Sky. Super, dass es Reducer auf F6.3 gibt oder 55mm-Okulare in 2" wird nicht erwaehnt. Ein Problem beim C8 ist das eingeschraenkte Gesichtsfeld durch das Blendrohr. Dass man deswegen aber maximal ein 24er Panoptik verwenden kann, oh mann ... Man kann natuerlich auch ein 55mm Televue Ploessl nehmen, dann muss man halt mit dem Gesichtsfeld leben.

Ich wuerde Dir folgendes raten:
1) Informiere Dich ueber sie Suche nochmal gezielter ueber alle Geraete
2) Ueberleg nochmal was Du beobachten willst und ob auch andere Geraete in Frage kommen.
3) Folge Guenthers Tipp und sieh Dir die Teile in der Realitaet an

CS

Klaus
 
Hallo Klaus,

ich kann Deinen Unmut über unsere pauschalen Antworten verstehen. Nicht aber, dass Du Dich mit Deinen besseren Erfahrungen erst dann meldest, wenn diese zwangsläufigen pauschalen Antworten bereits gegeben worden sind und dann sozusagen "von hinten" kommst. Sorry, empfinde ich aber so.
Ich habe keinen Reducer F/6,3 und Marco auch nicht.

Und wenn Du näher hinsiehst merkst Du auch, dass Marco uns hier mehr als unentschlossen erscheint.

Deswegen kann ich Deinem Rat nur zustimmen:
Zitat von KlausTietzel:
Ich wuerde Dir folgendes raten:
1) Informiere Dich ueber sie Suche nochmal gezielter ueber alle Geraete
2) Ueberleg nochmal was Du beobachten willst und ob auch andere Geraete in Frage kommen.
3) Folge Guenthers Tipp und sieh Dir die Teile in der Realitaet an
Yes!, das wird wohl das beste sein.

Viele Grüße
Matthias
 
Hi bin ich mit Marco gemeint? Also der Nick ist Macro oder halt einfach Walter. ;)
Ich bin wirklich noch unentschlossen, aber ich denke ich werde mir ein Mak für Planeten u. später ein Newton für Deep sky holen. Ich denke das ist die beste Lösung, da das C8 ja offensichtlich nicht viel mehr an Deep sky bringt wie das Mak. Hinzu kommt noch das daß C8 noch ne Ecke teurer ist. Sollte ich aber das neue Meade 8 AFC günstig irgendwo gebraucht bekommen werde dieses nehmen.
Ach übrigens erstmal ansehen wird wohl nicht gehen, das soll auch was für Weihnachten für die Kinder sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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