Ehemaliger Benutzer (6068)
Ich schrieb einmal, dass mein altes „Quelle“ seine besten Zeiten hinter sich habe und etwas Neues sein müsse.
Nun, die 100 € Preisfrage war somit gestellt und als für mich nutzbar erwiesen sich Markengläser 8 x 40 und 8 x 42. Gute Empfehlungen und Hinweise auf einfache, praktische Testmöglichkeiten gab es reichlich und ich ging die Sache so nach und nach an. Hier ein Glas bei einem Optiker, dort eines im Fotoladen, im Kaufhaus auch Mal deren 2.
Zwischendurch im Forum und auf Händlerseiten querlesen und immer wieder Mal mein altes 7 x 42 Revue in die Hand nehmen. „Vergütete Optik“ und „130m auf 1000m“. Keine schlechten Daten, von daher immer noch konkurrenzfähig. Nun ja, schöne, gleichmäßig dunkle Blauvergütung, aber kleine Kratzer auf den Frontlinsen, klappernde Prismendeckel, ein abgeschabtes Gehäuse und eine gut erkennbare, dicke Staubschicht auch auf den inneren Optischen Flächen. Da helfen auch kreisrunde Austrittspupillen und einstellbare Augenauflagen nicht mehr, zumal beim „Zwinkern“ ein deutlich versetztes Bild der beiden Objektive auffiel. Und überhaupt, die Abbildungsleistung war schwach.
Die Kaufentscheidung war gefallen. Was sprach also noch dagegen, die Scheu abzulegen und das alte Ding Mal auseinander zu nehmen. Das taten Andere aus dem Forum auch, Ehrfurcht war demnach nicht angesagt, eher schon Respekt und Konzentration.
Nun, die sichtbar werdenden, winzigen Madenschrauben hatten augenscheinlich schon Mal Werkzeugkontakt und auch sonst. Ein Prisma war offensichtlich verkippt eingebaut. Auseinanderbauen, Reinigen, Zusammenbauen, nichts verwechseln, nichts verdrehen.
Im Ergebnis habe ich ein Fernglas, bei dem die Abbildung beider Objektive fast auf einer Ebene liegt, das respektable Sehfeld keine Wölbung zeigt und bei Konzentration auf den Bildfeldrand keine nennenswerte Unschärfe auffällt. Die Kratzer auf den Frontlinsen sind natürlich geblieben, einige Pünktchen, Fleckchen
und Stäubchen auf den Prismen und Linsen im Inneren auch. Dies ist beim Einblick durch die Frontlinsen in Richtung Okulare sichtbar, stört die Beobachtung aber nicht. Bei dieser Art des Einblicks sind auch Reflexe heller Lichtquellen an inneren Bauteilen sichtbar, dies war aber bei den geprüften neuen Gläsern der angedachten Preisklasse nicht anders. Ein Zeiss war da schon deutlich besser, aber eben ein Zeiss mit Preis.
Habe eben Wolkenlücken nutzend die Hyaden, die Plejaden und Orion im Visier gehabt und bin erstaunt. Auch eine bewusst an den Sehfeldrand gestellte Straßenlampe macht keinen großen Ärger, Tagesbeobachtung war ohnehin prima.
Ich stelle fest, ein neues 8 x 40 brauch ich nicht. Eher später Mal ein Großfernglas mit Stativ.
Die Beträge im Forum haben mir und meinem Fernglas sehr geholfen.
Danke und CS, *entfernt*
Nun, die 100 € Preisfrage war somit gestellt und als für mich nutzbar erwiesen sich Markengläser 8 x 40 und 8 x 42. Gute Empfehlungen und Hinweise auf einfache, praktische Testmöglichkeiten gab es reichlich und ich ging die Sache so nach und nach an. Hier ein Glas bei einem Optiker, dort eines im Fotoladen, im Kaufhaus auch Mal deren 2.
Zwischendurch im Forum und auf Händlerseiten querlesen und immer wieder Mal mein altes 7 x 42 Revue in die Hand nehmen. „Vergütete Optik“ und „130m auf 1000m“. Keine schlechten Daten, von daher immer noch konkurrenzfähig. Nun ja, schöne, gleichmäßig dunkle Blauvergütung, aber kleine Kratzer auf den Frontlinsen, klappernde Prismendeckel, ein abgeschabtes Gehäuse und eine gut erkennbare, dicke Staubschicht auch auf den inneren Optischen Flächen. Da helfen auch kreisrunde Austrittspupillen und einstellbare Augenauflagen nicht mehr, zumal beim „Zwinkern“ ein deutlich versetztes Bild der beiden Objektive auffiel. Und überhaupt, die Abbildungsleistung war schwach.
Die Kaufentscheidung war gefallen. Was sprach also noch dagegen, die Scheu abzulegen und das alte Ding Mal auseinander zu nehmen. Das taten Andere aus dem Forum auch, Ehrfurcht war demnach nicht angesagt, eher schon Respekt und Konzentration.
Nun, die sichtbar werdenden, winzigen Madenschrauben hatten augenscheinlich schon Mal Werkzeugkontakt und auch sonst. Ein Prisma war offensichtlich verkippt eingebaut. Auseinanderbauen, Reinigen, Zusammenbauen, nichts verwechseln, nichts verdrehen.
Im Ergebnis habe ich ein Fernglas, bei dem die Abbildung beider Objektive fast auf einer Ebene liegt, das respektable Sehfeld keine Wölbung zeigt und bei Konzentration auf den Bildfeldrand keine nennenswerte Unschärfe auffällt. Die Kratzer auf den Frontlinsen sind natürlich geblieben, einige Pünktchen, Fleckchen
und Stäubchen auf den Prismen und Linsen im Inneren auch. Dies ist beim Einblick durch die Frontlinsen in Richtung Okulare sichtbar, stört die Beobachtung aber nicht. Bei dieser Art des Einblicks sind auch Reflexe heller Lichtquellen an inneren Bauteilen sichtbar, dies war aber bei den geprüften neuen Gläsern der angedachten Preisklasse nicht anders. Ein Zeiss war da schon deutlich besser, aber eben ein Zeiss mit Preis.
Habe eben Wolkenlücken nutzend die Hyaden, die Plejaden und Orion im Visier gehabt und bin erstaunt. Auch eine bewusst an den Sehfeldrand gestellte Straßenlampe macht keinen großen Ärger, Tagesbeobachtung war ohnehin prima.
Ich stelle fest, ein neues 8 x 40 brauch ich nicht. Eher später Mal ein Großfernglas mit Stativ.
Die Beträge im Forum haben mir und meinem Fernglas sehr geholfen.
Danke und CS, *entfernt*