Markenfrage 10x50

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Buckaroo

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Hallo Astronomiegemeinde!
Seit einiger Zeit lese ich hier schon fleissig mit, und Ihr habt mir schon in so einigen Dingen ordentlich weitergeholfen - auch wenn ich selbst die Fragen nicht gestellt hatte. ;o)
Ich habe ein 150/1200 Dobson erst zu Weihnachten geschenkt bekommen und versuche mich noch im beobachten - falls mal das Wetter mitspielt. Ausser Mond und Jupiter hab ich noch nix gesehen, liegt aber eher auch an meiner mangelnden Zeit.
Naja um auf den Punkt zu kommen:
Ich werde bald gen Norden verreisen. Kreuzfahrt. Da böte (bäte? - naja, bietet) es sich halt an, ein Fernglas mitzunehmen.
Auf die Größe hab ich mich ja schon eingeschossen - es soll ein 10x50 werden.
Habe jetzt den Bericht hier im Forum von dem bei Teleskop-Service angebotenen spritzwassergeschütztem Gerät für 99 euro gesehen...
War auch eigentlich schon so weit es mir zulegen zu wollen.
Nu gibt es das aber wohl nicht mehr, sondern nur noch eine "LE" variante für 49 euro...
Also ich sags mal so: Es MUSS nicht sooo günstig sein.
Meine "erlesene -bzw gelesene" Alternative: Carl Zeiss Deakrem- gebraucht natürlich.
Frage: Merkt man einen deutlichen Unterschied? Vor allem: Rechtfertigt der einen Preisaufschlag von ca 250 euro?
Mir gehts halt hauptsächlich um die Himmelsbeobachtung.
Ich gebs gern aus für die Qualität- aber wenn ich als Vollblutlaie durch das eine die Objekte der Begierde genau so gut sehen kann wie durch das andere, dann würd ich wohl eher das günstige nehmen. Interessant finde ich da die Stickstofffüllung und die Tatsache, dass es eben nicht gebraucht ist. Da ist der Zustand ja immer so eine Sache.
Grüße
Holger
 
Hallo Holger!

Wäre das TS 10x50 WP keine Alternative? Ich kenne es und finde es gut für den Preis.

Zwischen dem 49€-10x50LE und einem Dekarem liegen in puncto Schärfe und Kontrast Welten, die auch einen deutlichen Preisunterschied rechtfertigen! Man bekommt Dekarems in gutem Zustand schon mal für 150 - 200 €. Im Biete-Forum wird gerade eines angeboten, allerdings ohne Preisangabe.

CS
Michael
 
Ach da ist es ja noch. Muss wohl Tomaten auf den Augen gehabt haben- habs nicht gesehen.
Ja. Das oder das Dekarem sind meine Finalisten. Also meinst das Dekarem wäre schon die bessere Wahl?
 
Hallo Holger,

bist du Brillenträger?
Das CZJ Glas hat meines Wissens einen AP Abstand von ~10mm,
gilt vll. zu berücksichtigen, da vll. recht knapp.

Öhm, generell, dass angedachte 10x50 ist rein für die Landgänge?
Für auf dem Schiff selbst ist das n.m.M. nichts!
 
nö.keine Brille :o)

Ich kann ja aus der Hängematte beobachten... das könnte etwas helfen. Aber von Land aus wäre teilweise auch möglich.
 
Holger,
deine spaßige Antwort ;) in Ehren, ich lasse sie mal unkommentiert,
dann also viel Erholung im Urlaub.

Deine Frage der Beratung selbst bezieht sich anscheinend nur auf die Hersteller, nicht auf das Glas selbst.
 
Hallo Holger,

ich teile Dominiques Bedenken und werfe daher drei andere Gläser ins Rennen: TS Wildlife 8x40
Delta Titanium 8x42 WP
Delta Titanium 7x50 WP
Begründung: 8-fache, oder 7-fache Vergrößerung dürfte sich auf See besser machen, die Gläser sind stickstoffgefüllt und wasserdicht, damit zumindest gegen die gröbsten Einflüsse der See geschützt.
Das 7x50 wäre das Marineformat schlechthin, es bleibt bei der 50er-Öffnung, wäre astronomisch für deine weitere Verwendung aber nur sinnvoll, wenn du dunklen Himmel hast (nach der Seereise). Daher alternativ meine Empfehlung der 40-/42er-Gläser, wobei alle Gläser z.T. deutlich unter 1kg Gewicht bleiben, was ich für längeres Beobachten notwendig finde. 8x40/42 ist neben 10x50 das zweite, kleinere universelle Astro-Standardformat für Freihandgläser. Es zeigt (beinahe) so viel wie 10x50 wenn es freihändig genutzt wird, wobei 10x50 (etwas) mehr zeigt, wenn es ruhiggehalten werden kann (im Liegesessel z.B.). Auf See wird das eher nicht gelingen. Insoferne ist 8x40/42 universeller einsetzbar, auch was späteren Tages-/Dämmerungseinsatz anbelangt (Gewicht, Volumen). Auch weil du geschrieben hast, du hättest mit deinem Dobson noch nicht viel gefunden, stehst also am Anfang, empfehle ich die kleineren, ruhigeren Formate mit z.T. größerem Sehfeld.
Die Delta Optical-Gläser sind bei allbinos.com - Delta Optical als gut besprochen worden, das 8x42 ist besonders leicht, hat dafür aber ein etwas engeres Sehfeld. Das TS-Glas ist deutlich schwerer (grenzwertig), dafür weitwinkeliger.

LG
Herbert
 
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Ich darf ergänzen:

Der Hauptgrund liegt bei der gewählten V im angedachten Einsatzzweck, besser ausgehend der örtlichen Rahmenbedingungen, in der Schärfentiefe des Fernglases.
Das auch zu berücksichtigende größere GF lasse ich nun mal außen vor)

Selbst bei fixierter Beobachtung, was ja angesichts der Basis (wankendes Schiff) sich selbst im Weg steht, sollte ein ständiges Nachfokussieren aus eben aufgeführten Gründen entfallen. Dies geschieht im Allgemeinen nur über den im GF erweiterten Bereich der Schäfenzone. Nicht genug der Umstand, dass Objekt im GF auf Grund der "schwankenden" Bedingungen zu verfolgen, zudem gesellt sich noch jener, das Objekt in der Schärfenzone zu bändigen, je nach Entfernung.

Dieser Doppelbehinderung würde ich optional mit einem Glas der Größe 7x42 entgegen treten, da diese händelbare FG Größe auch an Land nicht zu dick aufträgt und auch am Himmel eine zufrieden stellende Leistung aufweist.
 
Hallo Dominique,

an sich sehr gute Hinweise, finde ich.
Fällt dir allerdings ein 7x42 in der Preisklasse bis ca. 300 Euro ein, die mir Holger hier implizit zu Grunde zu legen scheint?
Ich habe mich vor längerer Zeit auch mal für dieses Format interessiert, ebenso in der günstigeren Preisklasse und bin nicht (sinnvoll) fündig geworden. (So bin ich, was 7-fach anbelangt, bei einem günstigen 7x30 und einem 7x50 gelandet).
Ich sehe hier allenfalls den Gebrauchtmarkt, wobei Holger nicht sehr viel Zeit bleiben wird zu suchen (bis zur Reise) und 7x42 kein "Allerweltsformat" ist.

Grüße
Herbert
 
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Hm, ich tue mich immer schwer mit Empfehlungen, da ich zumeist nur höherpreisige FG kenne. Doch ich kenne die Optolyth, aber zu kleines GF.

Eine gute Wahl ist immer noch das Swarovski Fernglas Habicht 7x42, (auch etwas eng im GF bemessen) welches ab und an gebraucht angeboten wird.

Das Minox Fernglas BD 7x42 BR soll lt. Meinung vieler ein sehr gutes sein. Ausschau auf den Gebrauchtmarkt halten. Das Vixen recht gute Gläser macht ist bekannt. Vll. im Glück des Tüchtigen das Meopta B1 Meostar 7x42. Von neuzeitlich angebotenen Dachkanten unter 400€ Nikon etc. würde ich gefühlt abraten. Auf der letzen Birdmesse hier in NRW fiel mir die Fa., dass Fernglas Kite Puffin 7x42 auf. Preis-Leistung stimmt hier wohl. Nicht zu vernachlässigen sind die Gläser von Eschenbach, vll. entgegen meiner Empfehlung das Trophy® AS/D 7 x 42 B probieren.

Generell: IMMER selber testen.
 
Erstmal Danke für die Hinweise.
Ich werde dann eure Ratschläge befolgen und die Größenorientierung ändern.
Ja es sollte möglichst unter der 300 Euro-Grenze bleiben.
Ich kann mir ja später immer noch ein günstiges 10x50 kaufen, wenn ich meine ich brauch noch was Mobiles mit mehr als 8x.
Also ich habe noch etwas Zeit und werde dann wohl nochmal in der Bucht nach den vorgeschlagenen Derivaten schauen.
 
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