Markteinführung Space Instruments Sun Gun

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SpaceInstruments

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Hallo Sternfreunde,

wir freuen uns endlich die Markteinführung unseres neuen Produktes, der Space Instruments Sun Gun, ankündigen zu können.

Die Sun Gun vereint ein großes H-Alpha Sonnenteleskop, ein Weißlicht-Sonnenteleskop und einen klassischen achromatischen Refraktor mit großer Öffnung in Einem.

Wir haben das Sonnenteleskop komplett neu bedacht um so ein vielseitiges und nutzerfreundliches Allzweckteleskop geschaffen. Zu den besonderen Features gehören:

-offener Tubus
-wechselbare Filter
-Energieschutzfilter hinter dem Objektiv
-große Öffnungen von 90-150mm
-passender Weißlicht-Sonnenfilter auf Wunsch
-CNC gefräßte und eloxierte Oberflächen

Die Sun Gun ist in vier verschiedenen Versionen zu folgenden Einführungspreisen lieferbar:
90/900 mm - 2999€
102/1000 mm - 3299€
127/1200 mm - 3699€
150/1200 mm - 3999€

Erstmalig zu besichtigen auf der 2. Astrobörse Berlin am morgigen 01. April

Link zur Grafik: http://space-instruments.org/fotos/sungun-001.jpg

Link zur Grafik: http://space-instruments.org/fotos/sungun-002.jpg

Bei Rückfragen könnt ihr euch gerne jederzeit an uns wenden.
Mit besten Grüßen
Euer Space Instruments Team
 
Hallo!

Darf ich die Geräte für einen richtigen Aprilscherz halten?
Allein der offene Tubus wäre für die putzwütige Astro-Gemeinde eine echte Herausforderung. Objektive und Filter, die von beiden Seiten einstauben können? Wo bleibt eigentlich das dreilinsige Objektiv mit freier Belüftung aller Linsen zur besseren Temperaturanpassung? Turbobelüftet. Achja, nur in der Weißlicht-Ausführung...

Beste Aprilgrüße

*entfernt*
 
ich würde das Ding ja gerne kaufen, aber es steht nirgendwo, dass ein Wolkenbohrer optional lieferbar ist. Würde man aber wohl eh vier Stück brauchen......
Gruß
Heinrich
 
Hallo Sternfreunde,

vielen Dank erstmal für das Interesse, es handelt sich natürlich um keinen Aprilscherz!

Der offene Tubus hat mehrerlei Vorteile, zunächst kann der Energieschutzfilter hinter dem Objektiv angebracht und somit kleiner gewählt werden. Dies bringt einen enormen Preisvorteil, der sich auch im Endpreis bei euch niederschlägt. Außerdem wird so jegliches Tubusseeing komplett vermieden.

Alle optischen Flächen sind selbstverständlich bei der Auslieferung mit Deckeln versehen, sodass keine größeres Staubproblem existiert, wie bei jedem anderen Teleskop auch.

Mit besten Grüßen
Euer Space Instruments Team

 
Oh ja! Hallo!

Und die Objektive?
Abgesehen davon daß sie im "Sun Gun" ohne Streulichtblende daherkommen, wüßte man ja schon gern, was man für ein paar Tausender bekommt.

So schwarz gefasst - für Sonnenbeobachtung? Das ist nicht gut.

Enormer Preisvorteil? Wofür? Für Weißlichtbeobachtung: Energieschutzfilter nicht nötig.
Für H alpha Beobachtung: Preise incl. welchem H alpha Filter?

Nee Leute, da muß schon das Angebot deutlicher daherkommen...

Grüße

*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Dietrich,

vielen Dank für deine Rückfragen.

Hier zunächst einmal der Lieferumfang der einzelnen SunGun Versionen:

- Offener Tubus mit Achromatischem Fraunhofer Objektiv und Crayfordauszug
- Einsetzbarer Energieschutzfilter in Fassung
- Etalonfilter mit Bandbreite < 1 Ångström
- Coronado Blockfilter 10mm (SunGun 90) und 15mm (ab SunGun 102) Wahlweise gegen Aufpreis auch erhältlich Lunt 1200 bzw. Lunt 1800 Blockfilter

Optional erhältlich:
- Einsetzbarer Weißlichtfilter in Fassung
- Taukappe und Blendeneinsätze für Sternbeobachtungen

Die schwarz eloxierten Flächen sind natürlich an den Strahlengang angepasst und stellen keinerlei Problem dar. Das Übrige übernimmt der Energieschutzfilter. Der Preisvorteil Ergibt sich im Vergleich zu anderen H-alpha Komplettlösungen mit entsprechenden Öffnungen, die meistens auch nicht zur Weißlicht- und normalen Sternbeobachtung genutzt werden können.

Mit besten Grüßen
das Space Instruments Team
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo!

Da muß ich nochmal nachfragen:
Der Objektivträger - Warum in schwarz? Bei einem Teleskop, das für die Sonnenbeobachtung vordergründig konstruiert ist, ist schwarz eine nicht sehr günstige Farbe.
Und das Objektiv? Warum ohne Taukappe - die ja auch als Seitenlichtblende funktionieren würde. Denn bei offenem Tubus würde bei entsprechender Ausrichtung des Teleskops ein fast ungebremster Brennglas-Effekt auftreten können. Und ihr stellt doch so geniale Taukappen her!

Zu den Daten der Geräte: Fraunhofer-Objektive chinesischer Herkunft? Welche Brennweiten sind im Spiel? Telezentrik?
Etalons auch mit geringerer Durchlassbreite verfügbat? Beheizbar?
Wer macht die Etalons?

Finde ich die Geräte nur nicht auf der Space Instruments-Website? Ich meine, wer Sonnabends kurz vor 24 Uhr noch arbeitet...

Beste Grüße

*entfernt*

 
Hallo Dietrich,

zu deinen Nachfragen:

da wie schon erwähnt die Objektivträger mit dem Strahlengang nicht in Berührung kommen, ist die Farbe prinzipiell egal, da das Teleskop jedoch auch für Sternbeobachtung geeignet ist sind schwarze Oberflächen zur Vermeidung von Streulichtreflektionen unerlässlich. Ebenso sind Taukappen wie bereits beschrieben optional erhältlich.

Für die Objektive arbeiten wir mit der Firma Bresser zusammen, deren Fraunhofer-Objektive wir verwenden. Bezüglich des Etalon verwenden wir unbeheizte Filter der Firma Coronado, die auch wie üblich in Coronado Qualität mit geringerer Durchlassbreite gegen entsprechenden Aufpreis erhältlich sind.

Da wir gerade dabei sind unsere Website zu überarbeiten, sind die SunGun Geräte noch nicht im Shop verfügbar, allerdings wollten wir euch diese Neuentwicklung nicht vorenthalten und haben sie deshalb hier schon vorgestellt.

Mit besten Grüßen
das Space Instruments Team
 
Hallo,

Die einzigen Ethalons von Coronado mit 1A die ich kenne sind die des PST's. Habt ihr die in den o.g. Geräten verbaut oder grössere?

Viele Grüsse
Matthias
 
Hallo,

gibt es schon Angaben zu dem Gewicht der Telskope? Welche Montierung wäre als Minimalkonfiguration nötig?

Gruß Reinhard
 
Hallo Sternfreunde,

zunächst danke für das Rege Interesse und euer Feedback.

Ja wir verwenden die baugleichen Filter, wie sie auch im PST zu finden sind, allerdings anders gefasst und direkt vor dem Blockfilter. Daher ist deren Durchmesser im Strahlengang eigentlich sogar schon etwas überdimensioniert.

Bilder werden folgen sobald es das Wetter zulässt - versprochen! Wir hatten zwar letzte Woche schon einigen Sonnenschein doch leider immer noch Dunst am Himmel. Der offene Tubus, das können wir jetzt schon sagen hat auf jeden Fall den Vorteil, dass sich kein Tubusseeing oder thermische Blasen entwickeln können. Das macht sich übrigens auch visuell durchaus bemerkbar. Ganz davon abgesehen, dass die Auflösung bei 4 und mehr Zoll schon wirklich viele Details auf der Sonnenoberfläche zeigt.

Hier die Gewichtsangaben zu den einzelnen Geräten:

90/900: 5kg
102/1000: 5,5kg
127/1200: 6kg
150/1200: 7kg

Dementsprechend bist du mit einer EQ5 schon recht komfortabel dabei und die kleineren sollte sogar visuell eine EQ3 tragen können.

Mit besten Grüßen
das Space Instruments Team
 
Hallo Space Instruments Team,

Danke für die schnelle Antwort. Eine Frage hätte ich noch:
Was gehört alles zum Lieferumfang? Ist eine Barlow bzw. ein telezentrisches System dabei? Für Lunt bzw. Coronadofilter benötigt man doch ein Öffnungsverhältnis von f/30.

Gruß Reinhard
 
Hallo Reinhard,

es gibt prinzipiell zwei unterschiedliche Arten von H-Alpha Systemen. Zum einen gibt es Geräte, wie von SolarSpectrum oder Daystar, die tatsächlich mit Telezentrik und f/30 arbeiten aber hauptsächlich einen hochaufgelösten Sonnenausschnitt zeigen.
Zum anderen gibt es Filtersysteme wie von Lunt oder Coronado, die eher zum Ziel haben die gesamte Sonne in H-alpha abzubilden, bei höheren Vergrößerungen aber auch Ausschnitte zeigen können. Unsere SunGun ist mit letzteren H-alpha Systemen zu vergleichen, daher arbeiten unsere Geräte mit Öffnungsverhältnissen zwischen f/8 und f/10.

Mit besten Grüßen
das Space Instruments Team
 
Hallo Space Instruments,

es gibt prinzipiell zwei unterschiedliche Arten von H-Alpha Systemen. Zum einen gibt es Geräte, wie von SolarSpectrum oder Daystar, die tatsächlich mit Telezentrik und f/30 arbeiten aber hauptsächlich einen hochaufgelösten Sonnenausschnitt zeigen.
Zum anderen gibt es Filtersysteme wie von Lunt oder Coronado, die eher zum Ziel haben die gesamte Sonne in H-alpha abzubilden, bei höheren Vergrößerungen aber auch Ausschnitte zeigen können. Unsere SunGun ist mit letzteren H-alpha Systemen zu vergleichen, daher arbeiten unsere Geräte mit Öffnungsverhältnissen zwischen f/8 und f/10.

meines Wissens reagiert ein Etalon grundsätzlich empfindlich auf schräg einfallende Strahlen.
Es ändert sich dann nämlich der Durchlassbereich.
Die spezifizierten Parameter gelten nur für senkrecht auftreffendes Licht!
Daher sollte der auf das Etalon auftreffende Lichtkegel f/30 oder langsamer sein bzw. im Idealfall sollte der Strahlengang parallel verlaufen .
Es gibt daher bei H Alpha Sonnen Teleskopen prinzipiell 3 Bauweisen.

Bei Variante 1 befindet sich das Etalon vor dem Objektiv.
Hier treffen die von der Sonne kommenden Strahlen nahezu senkrecht auf das Etalon, bzw. maximal in einem Winkel von 0,25° wenn wir die volle Sonnenscheibe beobachten.
Der große Nachteil ist hier natürlich das die nutzbare Öffnung auf die Größe des Etalons beschränkt ist, und dessen Preis ja sehr stark mit dem Durchmesser steigt.

Bei Variante 2 befindet sich das Etalon im mittleren Teil eines Telezentrik ähnlichen Systems.
Hier haben wir einen parallelen Strahlenverlauf so das das Etalon optimal arbeiten kann.
Zu dieser Variante gehören zb die Lunt.
Hier der Strahlenverlauf dieser Optiken.

http://www.webastro.net/upload/images/6623-1294579856.jpg

Das Öffnungsverhältnis solcher Systeme kann natürlich dann auch wesentlich schneller als f/30 sein.

Bei Variante 3 befindet sich das Etalon dann hinter einer telezentrischen Barlow die das Öffnungsverhältnis auf f/30 oder langsamer bringt.

Man kann das Etalon aber nicht einfach so hinter einer f/8 Optik platzieren.
Dann würde es aufgrund der schräg einfallenden Strahlen nicht ordentlich arbeiten.

Variante 2 hat der Gerhard Rausch im Selbstbau verwirklicht.
Übrigens in elegantem Weiß wie es für ein Sonnenteleskop optimal ist.
Schwarze Flächen heizen sich nun mal in der Sonne wesentlich stärker auf als Weiße und aufgeheizte Flächen in der Nähe des Strahlengangs sind immer Quelle für Seeing, auch bei einem offenen Tubus.

http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=107344

Das hatte ich damals auch in Oslo für ihn mal durchgerechnet.


Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Space Instruments,

und danke Gerd, dafür, daß du meine Bedenken bestätigst, die mich zu dem wohl irrtümlichen Schluß kommen ließen, daß es sich bei den "Sun Guns" um einen April-Scherz handeln würde.

Da dies nicht der Fall ist, möchte ich nochmals meine Bedenken zu der offenen Tubuskonstuktion vorbringen. Gerade weil keine Taukappe im Lieferumfang vorgesehen ist, besteht die große Gefahr, daß bei nicht auf die Sonne ausgerichtetem Teleskop, gebündeltes Sonnenlicht gefährlich großen Schaden anrichtet!
Wenn das Teleskop so wie auf dem ersten Vorstellungsfoto gezeigt, auf die Sonne zeigt, kann dieser Schaden auftreten.

Hier sollte unbedingt verhindert werden, daß gebündeltes Sonnenlicht die Umgebung des Teleskops trifft.

Zu den schwarzen Tubusteilen, besonders denen der Linsenfassung, von denen bestimmt keine Streulichtgefahr ausgeht und den allgemeinen Bauprinzipien habe ich schon meine Bedenken geäußert.



Grüße

*entfernt*
 
Hallo Dietrich,

also erst einmal stehe ich dem Projekt durchaus aufgeschlossen und positiv gegenüber.
Ich will es nicht schlecht machen nur weil mit die Farbe nicht passt.
Auch mit dem offenen Tubus habe ich kein grundsätzliches Problem, das kann man so machen.

Auch wenn es im Detail den ein oder anderen Punkt gibt den man hätte anders machen können oder müssen.
Das von dir erwählte Problem mit dem prinzipiell möglichen seitlich austretenden fokussiertem Sonnenlicht wenn das Teleskop ungünstig zur Sonne steht ist natürlich prinzipiell erst mal nicht von der Hand zu weisen.
Normalerweise sitzt allerdings auch der Energieschutzfilter VOR dem Objektiv.
Das würde die Problematik natürlich automatisch drastisch entschärfen.
Nun hat man sich hier aber aus Kostengründen für eine Position hinter dem Objektiv entschieden.
Ich weiß nun nicht welche Filter verbaut werden und ob die für eine Position hinter dem Objektiv geeignet sind.
Daher will ich mich nicht zu weit aus dem, Fenster lehnen und das vorschnell kritisieren.
Nur so viel, Baader schreibt zu seinen Energieschutzfiltern ausdrücklich das diese IMMER VOR dem Objektiv zu verwenden sind.

http://www.baader-planetarium.com/d.../d-erf-energieschutzfilter-(75---180-mm).html


Grüße Gerd
 
hallo Space Instruments Team,

das ist normaler Entwickler Alltag: Kaum entwickelt man was, kommen alle und sagen wie's besser geht.

Also mein Vorschlag: Warum macht ihr nicht alle Tubusringe vorne weiss und hinten schwarz?
Dann heizt sich vorne nix auf, keine Warmluft geistert durch den Strahlengang, und es reflektiert auch nix Richtung Okular.

lg Tommy
 
Hallo Sternfreunde,

zunächst einmal freuen wir uns über das rege Interesse unserer neuen Entwicklung und die konstruktiven und bereichernden Beiträge zur Diskussion.

Wir haben die Beschreibung der versch. Herangehensweisen an H-Alpha Systemen der Einfachheit halber etwas verkürzt dargestellt. Natürlich gibt es auch noch die Variante den Etalon vor dem Objektiv zu platzieren, jedoch haben wir diese Alternative hier nicht aufgeführt, da wir Konstruktionsweisen mit großen Objektivdurchmessern angestrebt haben. Die sonst benötigten Etalons sind andernfalls sehr teuer und damit nicht kundenfreundlich.

Selbstredend haben wir bei der Sun Gun nicht einfach nur einen Etalon hinter das Teleskopobjektiv geworfen. Um unsere Etalons sind selbstverständlich Korrekturelemente verbaut, die zunächst den Strahlengang parallel richten und erneut fokussieren, wie schon oben beschrieben.

Wie bereits erwähnt ist die Erwärmung an den relativ kleinen schwarzen Fläche zu vernachlässigen und ermöglichen gleichzeitig die Verwendung des Teleskops als normalen Refraktor. Letztendlich wollten wir ein kostengünstigen H-Alpha Teleskop mit Anwendungsmöglichkeiten für normale Himmelsbeobachtungen auf den Markt bringen. Dazu sind schwarze Flächen leider unerlässlich.

Wie bereits erwähnt stehen Taukappen optional zur Verfügung.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Energieschutzfilter an den von uns errechneten Positionen problemlos und effizient zum Einsatz kommen können.

Mit freundlichen Grüßen,
Das Space Instruments Team
 
Hallo Space Instruments,

Wir haben die Beschreibung der versch. Herangehensweisen an H-Alpha Systemen der Einfachheit halber etwas verkürzt dargestellt.

ich denke es ist schon wichtig die genaue Bauart anzugeben.
Und damit meine ich auch wirklich die Bauart und keine wenig sagenden allgemeinen Hinweise zu erreichbaren Gesichtsfeldern.
Das hängt ja schließlich auch von der Auslegung ab und nicht einfach nur von der Bauart.
Man könnte bei entsprechender Filtergröße und Okularen selbstverständlich auch bei einem System mit einer telezentrischen Barlow die komplette Sonnenscheibe abbilden.
Bei 100mm f/30 wäre dafür zb. ein freier Durchlass der Filter von mindestens 26mm erforderlich sowie ein Okular mit dieser Feldblende.

Selbstredend haben wir bei der Sun Gun nicht einfach nur einen Etalon hinter das Teleskopobjektiv geworfen. Um unsere Etalons sind selbstverständlich Korrekturelemente verbaut, die zunächst den Strahlengang parallel richten und erneut fokussieren, wie schon oben beschrieben.

Ja und warum schreibt ihr das dann nicht auch gleich so?
Das wäre doch eine vernünftige und vor allem klare Antwort auf die Frage von Reinhard gewesen.
Mit dem Rumgeeier was da von euch kam kann man leider Garnichts anfangen.
Ihr dürft dem Kunden durchaus ein Verständnis grundlegender Zusammenhänge zutrauen.

Wie bereits erwähnt ist die Erwärmung an den relativ kleinen schwarzen Fläche zu vernachlässigen und ermöglichen gleichzeitig die Verwendung des Teleskops als normalen Refraktor. Letztendlich wollten wir ein kostengünstigen H-Alpha Teleskop mit Anwendungsmöglichkeiten für normale Himmelsbeobachtungen auf den Markt bringen. Dazu sind schwarze Flächen leider unerlässlich.

Na ja was relativ ist ist Ansichtssache, so klein finde ich die schwarzen Flächen nicht und vor allem sie befinden sich unmittelbar neben dem Strahlengang und da reichen auch schon kleine aufgeheizte Flächen aus um Seeing zu provozieren.
Man denke nur mal an die berühmte Hand im Strahlengang mit der sich das eindrucksvollen im Foucault Test zeigen lässt.

https://www.youtube.com/watch?v=UdA5A7s37uU

Wobei so ein Test die Sache recht dramatisch darstellt aber dafür hat die Menschliche Hand maximal 37°C.
Schwarze Flächen bei voller Sonneneinstrahlung können durchaus wesentlich höhere Temperaturen erreichen.
Das flirren über aufgeheizten Asphalt ist ja schon mit bloßem Auge sichtbar.

Wie bereits erwähnt stehen Taukappen optional zur Verfügung.

Wie bereits erwähnt sollte man die prinzipielle Möglichkeit von seitlich austretendem fokussiertem Sonnenlicht und dessen mögliche Gefahren nicht unterschätzen.
Als Hersteller habt ihr hier ja auch eine Produkthaftung.
Eine Taukappe könnte seitlich austretendes fokussiertes Sonnenlicht unter allen erdenklichen Umständen zuverlässig verhindern und sollte darum standartmäßig verbaut werden.


Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Energieschutzfilter an den von uns errechneten Positionen problemlos und effizient zum Einsatz kommen können.

Von Euch errechnet ?????
Könntest du mal die Grundlage auf der ihr die Position des Energieschutzfilters errechnet habt hier genauere erläutern.
Auch hier geht es ja um Produkthaftung.
Darum geht zb. Baader hier keinerlei Risiko ein und schreibt den Einsatz ihrer Energieschutzfilter grundsätzlich vor dem Objektiv vor.
Natürlich funktionieren sie dennoch prinzipiell auch dahinter.

Ach ja ich würde es besser finden meinen Diskussionspartner mit Namen anzusprechen.
Das ist hier ja eigentlich auch so üblich.
Auch bei Firmen.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo an Alle,
ist es denn optisch günstig den Wärmeschutzfilter hinter das Objektiv zu verlegen? Gut, es wird billiger weil es im Durchmesser kleiner sein kann. Vor dem Objektiv bekommt es ja paralleles Sonnenlicht ab, welches dann auch parallel wieder reflektiert wird (die Wärmestrahlung natürlich nur), also optimal. Hinter dem Objektiv ist der Strahlengang ja konvergent (war hoffentl. das richtige Wort) und wird dementsprechend auch so reflektiert, was dann ja zu einem "Brennpunkt" der Wärmestrahlung knapp vor dem Objektiv führt, also zu einem Infrarotbild der Sonne. Das könnte dann Turbulenzen verursachen. Auch sollte ja die Schutzleistung des Filter mit vollem Durchmesser größer sein als im Strahlengang.
War nur mal so eine Überlegung von mir.
Viele Grüße Olaf.
 
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