Hinterfragen ist immer besser als einfach nachmachen.
Rumprobieren ist so ganz meins, wie im Falle der Nutzung extrem langer Brennweiten, bei denen die Auflösungstheoretiker jedesmal einen Kollaps kriegen

Oder mit Filtern, die andere so gar nicht auf dem Plan haben. Natrium-Engband bei Venus zum Beispiel.
Livebild und Ergebnis sind ganz klar zwei paar Schuhe. Das fängt schon beim verwendeten Monitor bei der Aufnahme an...
RGB in FC bei Aufnahme anlassen: Was soll das bringen, außer größeren Files? Beim Einstellen ja, da macht es absolut Sinn. Aufnehmen kannst Du aber genausogut bei abgeschalteter Bayer-Darstellung, das spart Speicherplatz.
Gamma ist bei mir immer an und findet auch unterschiedlich Anwendung. Bei Mars weniger, da liege ich immer um die 50 herum, drunter allenfalls, wenn der Kontrast zum Beispiel durch hellen Taghimmel oder hohe Wolken mal etwas leiden sollte.
Scharfstellung erledigt inzwischen ein Motofocus (was nicht immer von Vorteil ist...)
Die Präferenz für Newtons ist nachvollziehbar (schließlich nutz Du einen). Die pauschale Ablehnung von SCTs hingegen widerspricht dem großen Trend, dass die Mehrzahl von Beobachtern offenbar genau solche erfolgreich nutzen. Das muss man sicher deutlich differenzierter betrachten.
CS
Rudolf