Wellmann
Aktives Mitglied
Hallo!
Ende und aus! In den kommenden Jahren werden wir wohl weitgehend auf Mars verzichten müssen, die Daten für die Oppositionen sind schlecht (kleiner Durchmesser und/oder geringe Deklination). Diese Bilder sollen zeigen, dass es auch ohne super Optik, RGB, IRGB, Qualitätsauswahl, kompliziertes Filtern und Nachbearbeiten möglich ist, Mars zu fotografieren, auch bei nicht optimalem Seeing. Wer genau hinschaut, erkennt auf den Bildern vom 19.12.07 oben rechts sogar die hellen Flecken der Vukankegel Elysium Mons und Hecates Tholus, und auch das schlechte Seeing vom 04.01.08 reicht noch, um den Olympus Mons (links oben am Planetenrand) zu zeigen........
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/Mars_be3.jpg
Meade 12“ R-Optik, apochromatische Celestron 2fach Barlow, Farbkamera DBK 21 (Firewire, ohne Filter), ohne jede Auswahl 5000 Frames addiert und geschärft mit Giotto, Nachbearbeitung mit Photoshop. Dabei zeigte sich (zumindest bei meinen begrenzten Fähigkeiten) eine erkennbare Überlegenheit des kombinierten Schärfungs/Rauschfilters von Giotto gegenüber dem Filter von Registax. Es zeigte sich auch, dass eine Qualitätsauswahl beim Addieren der Bilder kaum Vorteile bietet: Das Summenbild wird bei schlechten Videos zwar erkennbar besser, kann aber wegen erhöhtem Rauschen in Folge deutlich weniger geschärft werden. Auch eine aufwändigere Arbeit mit einer s/w-Kamera und Filtern bringt für mich als „Normalverbraucher“ wenig Vorteile: Meine DMK 21 s/w-Kamera liefert zwar etwas schärfere Bilder als die mit Farbmaske versehene DBK 21, bei dem üblichen nicht optimalen Seeing kommt das aber nicht zum Tragen, erst recht nicht, wenn das Bild auf dem Chip in Relation zu Pixelgröße und Auflösungsvermögen der Optik genügend groß ist. Für die Pixelgröße der DMK/DBK 21 entspricht das in der Praxis einem Öffnungsverhältnis von f20 bis maximal f30. Und wie gesagt, das war`s dann wohl für ein Jahrzehnt……..
Gruß, Peter
Ende und aus! In den kommenden Jahren werden wir wohl weitgehend auf Mars verzichten müssen, die Daten für die Oppositionen sind schlecht (kleiner Durchmesser und/oder geringe Deklination). Diese Bilder sollen zeigen, dass es auch ohne super Optik, RGB, IRGB, Qualitätsauswahl, kompliziertes Filtern und Nachbearbeiten möglich ist, Mars zu fotografieren, auch bei nicht optimalem Seeing. Wer genau hinschaut, erkennt auf den Bildern vom 19.12.07 oben rechts sogar die hellen Flecken der Vukankegel Elysium Mons und Hecates Tholus, und auch das schlechte Seeing vom 04.01.08 reicht noch, um den Olympus Mons (links oben am Planetenrand) zu zeigen........
Link zur Grafik: http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/galerie/Bilder/Mars_be3.jpg
Meade 12“ R-Optik, apochromatische Celestron 2fach Barlow, Farbkamera DBK 21 (Firewire, ohne Filter), ohne jede Auswahl 5000 Frames addiert und geschärft mit Giotto, Nachbearbeitung mit Photoshop. Dabei zeigte sich (zumindest bei meinen begrenzten Fähigkeiten) eine erkennbare Überlegenheit des kombinierten Schärfungs/Rauschfilters von Giotto gegenüber dem Filter von Registax. Es zeigte sich auch, dass eine Qualitätsauswahl beim Addieren der Bilder kaum Vorteile bietet: Das Summenbild wird bei schlechten Videos zwar erkennbar besser, kann aber wegen erhöhtem Rauschen in Folge deutlich weniger geschärft werden. Auch eine aufwändigere Arbeit mit einer s/w-Kamera und Filtern bringt für mich als „Normalverbraucher“ wenig Vorteile: Meine DMK 21 s/w-Kamera liefert zwar etwas schärfere Bilder als die mit Farbmaske versehene DBK 21, bei dem üblichen nicht optimalen Seeing kommt das aber nicht zum Tragen, erst recht nicht, wenn das Bild auf dem Chip in Relation zu Pixelgröße und Auflösungsvermögen der Optik genügend groß ist. Für die Pixelgröße der DMK/DBK 21 entspricht das in der Praxis einem Öffnungsverhältnis von f20 bis maximal f30. Und wie gesagt, das war`s dann wohl für ein Jahrzehnt……..
Gruß, Peter