Hartwig
Aktives Mitglied
Hallo Astrogemeinde,
da hat man mal 1 A Seeing - und nur das Notgerät zur Verfügung. Immerhin, dann kann die kleine Röhre mal zeigen, was sie kann. Ich habe meinen locker 30 Jahre alten 60/910 Refraktor für alle Fälle bei meinen Eltern stationiert. Da war ich nun gerade zu Besuch und erwischte eine etwas dunstige Nacht, aber praktisch ohne wahrnehmbare Szintillation: Mars stand vollkommen ruhig am Himmel. Auch im Fernrohr-Gesichtsfeld war nur ein ganz leichtes Schwanken zu sehen, das auch noch zum größten Teil auf das Konto der biegsamen Wellen ging.
Mein uralter Refraktor hat schon eine Menge mitgemacht icl. unzähliger Umzüge und einiger Stürze im Studium. Der OAZ geht recht schwer und ist etwas zu eng für das Zenitprisma. Irgend etwas klappert im Rohr herum. Und die Montierung hat so viel Spiel, dass Mars immer mal aus dem Gesichtsfeld rutschte. Die Optik ist so alt, dass sie noch nicht mal vergütet ist.
Ha, und trotzdem: Polkappe ohne weiteres zu erkennen, außerdem der "weiße Rand" (Staubstürme, soweit ich weiß). Die Dunkelgebiete sahen auf den ersten Blick wie ein dicker Streifen von links oben nach rechts unten aus. Beim genaueren Hinsehen im 12,5er kellner und sym. 9er scheint sich das DUnkelgebiet rechts zu verdichten, eine dunkle zone liegt um die Polkappe, ein Teilgebiet etwas unterhalb und ein links etwas höher. Außerdem waren links unten zwei etwas blassere Dunkelflächen zu sehen.
Und alles das noch mit schlafverklebten Augen, ohne Dunkeladaption und etwas aus der Übung. Schade, dass der Umbau meines Sechszöllers zum Dobson immer noch nicht fertig ist, das hätte sich gelohnt. Aber auch so war es eine absolut tolle Beobachtung.
Zeit: ca. 4.00 bis 4.30 MESZ, Ort: Kellinghuse, S-H, direkt an der Stör, Okulare: 40er Kellner, 22er und 12,5er Kellner sowie sym. 9er, alles 24,5er Steckmaß.
Immer ran an die kleinen Röhren!
Grüße von Hartwig
Hartwig.Janus@t-online.de
da hat man mal 1 A Seeing - und nur das Notgerät zur Verfügung. Immerhin, dann kann die kleine Röhre mal zeigen, was sie kann. Ich habe meinen locker 30 Jahre alten 60/910 Refraktor für alle Fälle bei meinen Eltern stationiert. Da war ich nun gerade zu Besuch und erwischte eine etwas dunstige Nacht, aber praktisch ohne wahrnehmbare Szintillation: Mars stand vollkommen ruhig am Himmel. Auch im Fernrohr-Gesichtsfeld war nur ein ganz leichtes Schwanken zu sehen, das auch noch zum größten Teil auf das Konto der biegsamen Wellen ging.
Mein uralter Refraktor hat schon eine Menge mitgemacht icl. unzähliger Umzüge und einiger Stürze im Studium. Der OAZ geht recht schwer und ist etwas zu eng für das Zenitprisma. Irgend etwas klappert im Rohr herum. Und die Montierung hat so viel Spiel, dass Mars immer mal aus dem Gesichtsfeld rutschte. Die Optik ist so alt, dass sie noch nicht mal vergütet ist.
Ha, und trotzdem: Polkappe ohne weiteres zu erkennen, außerdem der "weiße Rand" (Staubstürme, soweit ich weiß). Die Dunkelgebiete sahen auf den ersten Blick wie ein dicker Streifen von links oben nach rechts unten aus. Beim genaueren Hinsehen im 12,5er kellner und sym. 9er scheint sich das DUnkelgebiet rechts zu verdichten, eine dunkle zone liegt um die Polkappe, ein Teilgebiet etwas unterhalb und ein links etwas höher. Außerdem waren links unten zwei etwas blassere Dunkelflächen zu sehen.
Und alles das noch mit schlafverklebten Augen, ohne Dunkeladaption und etwas aus der Übung. Schade, dass der Umbau meines Sechszöllers zum Dobson immer noch nicht fertig ist, das hätte sich gelohnt. Aber auch so war es eine absolut tolle Beobachtung.
Zeit: ca. 4.00 bis 4.30 MESZ, Ort: Kellinghuse, S-H, direkt an der Stör, Okulare: 40er Kellner, 22er und 12,5er Kellner sowie sym. 9er, alles 24,5er Steckmaß.
Immer ran an die kleinen Röhren!
Grüße von Hartwig
Hartwig.Janus@t-online.de