coltrane
Aktives Mitglied
Ich dreh' langsam durch.
Schon seit Wochen ist das Wetter genau so wie man es sich
als Planetenbeobachter wünscht. Ruhiges Hochdruckwetter
mit Tendenz zu Nebelbildung. Bestimmt 20-mal war ich in dieser
Zeit draußen nur um Mars zu beobachten, doch gerade mal bei
2 Gelegenheiten war das Seeing gut genug das es sich gelohnt
hatte. Aber meistens ist es immer dasselbe. Erwartungsvoll trage
ich das ganze Equipment raus (meistens 10 Zoll, selten den 20er),
nur um festzustellen daß das Seeing nicht nur schlecht, sondern
so schlecht wie nur irgendwie möglich ist. Mehr als ein oranger
Fleck mit ein, zwei grauen Streifen ist nicht zu sehen. Am unscharf
gestellten Stern hat man den Eindruck ein Orkan bläst durchs Bild.
Diese Opposition scheint genauso aussichtslos zu sein wie die
letzte. Damals hatte ich doch glatt nur eine einzige Nacht mit wirklich
gutem Seeing. Der hohe Planetenstand hilft anscheinend auch
nicht weiter. Gestern war ich bis Mitternacht draußen. Die Mars-
beobachtung war nicht nur sinnlos, sondern eine regelrechte Qual
für die Augen. Wenigstens konnte ich noch ein bißchen Saturn
beobachten. Der sah zwar noch erschreckender aus, aber nach
einem halben Jahr Pause besser als nichts.
Mich würde mal interessieren wie es bei euch so aussieht.
Wer leidet mit mir? Oder ist es wirklich so, das ich das
schlechteste nur mögliche Seeing an meinem Standort
gepachtet habe?
Für mich sieht es so aus, als daß wir beim Venustransit unser
Wetterglück für mehrere Jahre hinweg verbraucht haben.
Leidgeprüfte Grüße
Schon seit Wochen ist das Wetter genau so wie man es sich
als Planetenbeobachter wünscht. Ruhiges Hochdruckwetter
mit Tendenz zu Nebelbildung. Bestimmt 20-mal war ich in dieser
Zeit draußen nur um Mars zu beobachten, doch gerade mal bei
2 Gelegenheiten war das Seeing gut genug das es sich gelohnt
hatte. Aber meistens ist es immer dasselbe. Erwartungsvoll trage
ich das ganze Equipment raus (meistens 10 Zoll, selten den 20er),
nur um festzustellen daß das Seeing nicht nur schlecht, sondern
so schlecht wie nur irgendwie möglich ist. Mehr als ein oranger
Fleck mit ein, zwei grauen Streifen ist nicht zu sehen. Am unscharf
gestellten Stern hat man den Eindruck ein Orkan bläst durchs Bild.
Diese Opposition scheint genauso aussichtslos zu sein wie die
letzte. Damals hatte ich doch glatt nur eine einzige Nacht mit wirklich
gutem Seeing. Der hohe Planetenstand hilft anscheinend auch
nicht weiter. Gestern war ich bis Mitternacht draußen. Die Mars-
beobachtung war nicht nur sinnlos, sondern eine regelrechte Qual
für die Augen. Wenigstens konnte ich noch ein bißchen Saturn
beobachten. Der sah zwar noch erschreckender aus, aber nach
einem halben Jahr Pause besser als nichts.
Mich würde mal interessieren wie es bei euch so aussieht.
Wer leidet mit mir? Oder ist es wirklich so, das ich das
schlechteste nur mögliche Seeing an meinem Standort
gepachtet habe?
Für mich sieht es so aus, als daß wir beim Venustransit unser
Wetterglück für mehrere Jahre hinweg verbraucht haben.
Leidgeprüfte Grüße