Mars vom 05.04.2012 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Mars vom 05.04.2012

Hallo Torsten,

Glückwunsch zu dieser erstklassigen Aufnahme. Wunderbar natürliche Bearbeitung, gefällt mir sehr gut !

Beste Grüße,
Torsten
 

Tribun

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Danke Torsten,
ich bin auch sehr zufrieden mit der Aufnahme. Und im Grunde hast du ja sogar etwas mitgeholfen dadurch das ich jetzt mit Firecapture arbeiten kann. Jetzt muss ich nur noch mal soviel Glück mit Saturn haben. Das wäre klasse.

CS

Torsten
 

Tribun

Mitglied
Hallo Peter,
da es sich ja um ein RGB handelt, wären es dann drei Videos. Ich lade sie auf meinen Server und poste hier die Links. Wenn sich noch jemand daran versuchen will.. nur zu.
Um ca. 23:00 Uhr stehen die Daten bereit. Ich melde mich dann wieder.


Gruß

Torsten
 
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Jan_Fremerey

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Hallo Torsten,

Vielen Dank für die Bereitstellung der Videos! - Habe mal den Rotauszug inspiziert und die Frames 540 bis 870 herausgelöst, weil dort das Seeing offenbar etwas besser war als am Anfang des Clips. Das dann nur noch 320 Frames umfassende Video habe ich in AutoStakkert und Fitswork "entwickelt" und mit einem RGB aus allen drei Farbkomponenten zu einem R-RGB zusammengefügt. Das kam dabei heraus:

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/conv_Mars_R_05_04_2012_224125_vd540-870g3_q613_p80lumi_wD2225_mit_RGBfs200__G095B090_0-48Kg100_PPfs-4MM44GM54BM60.jpg

Wie waren denn bei diesen Aufnahmen die Belichtungszeiten?

Gruß, Jan
 

Tribun

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Hallo Jan,
dein Version gefällt mir auch sehr gut. Von den Farben her sah meine erste Version auch so aus, nur weil dann hier schnell auf zu viel Blau hingewiesen wird, habe ich etwas weniger Blau in meiner Version. Vielleicht sollte ich das lieber lassen. Mit etwas mehr Blau gefällt mir der Mars besser.

Alle Kanäle sind mit 1/30 Sek belichtet, wenn es möglich ist, versuche ich diesen Wert beizubehalten.

Gruß

Torsten
 

Jan_Fremerey

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Zitat von Tribun:
Mit etwas mehr Blau gefällt mir der Mars besser.
Hallo Torsten,

mir kommt das Blau in den Schattenpartien selbst ein wenig zu kräftig vor, obwohl ich es bereits stark reduziert hatte. Andererseits erstrecken sich die ausgeprägten Blautöne nur auf bestimmte, abgegrenzte Regionen, und wir wissen nicht genau, wie der Planet momentan mit seinen Eiswolken in Wirklichkeit aussieht. Vielleicht bevorzugt man hier an manchen Stellen nur "vosichtshalber" die ewas blasseren Ausarbeitungen.

Zitat von Tribun:
Alle Kanäle sind mit 1/30 Sek belichtet, wenn es möglich ist, versuche ich diesen Wert beizubehalten.
Im Hinblick auf die Luftunruhe habe ich meine Marsvideos diesmal alle mit 5 ms aufgenommen. Das geht natürlich nur bei kürzerer Brennweite bzw. offenerer Blende. Bei f/15 könntest Du z.B. viermal kürzer belichten als bei f/30. Ich arbeite z.Z. bei f/11, allerdings mit kleineren Pixeln (3,75 µm) auf dem Kamerachip als bei Deiner DMK (5,6 µm).

Wie man in Deinen Videoclips sieht, verändert sich das Bild des Planeten innerhalb von 1/30 s, d.h. von einem Frame zum nächsten, teilweise ganz erheblich, so dass eine Reduzierung der Belichtungszeit durchaus angesagt erscheint.

Gruß, Jan
 
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Jan_Fremerey

Mitglied
Zitat von Jan_Fremerey:
Wie man in Deinen Videoclips sieht, verändert sich das Bild des Planeten innerhalb von 1/30 s, d.h. von einem Frame zum nächsten, teilweise ganz erheblich, so dass eine Reduzierung der Belichtungszeit durchaus angesagt erscheint.
Hallo Torsten,

zur Demonstration der Auswirkung von längeren Belichtungszeiten habe ich aus dem Rotvideo meiner Marsaufnahme vom 25. März eine kleine Animation zusammengestellt.

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/Mars_R_25_03_2012_225044_0297+0298+sum.gif

Hier sind zwei im Abstand von 30 ms mit einer Belichtungszeit von jeweils 5 ms aufgenommene Frames und das Summenbild der beiden Frames zu sehen. Bei einer "Langzeitbelichtung" von 30 ms wäre das relativ gut durchgezeichnete Bild gar nicht zustandegekommen.

Gruß, Jan
 

Tribun

Mitglied
Hallo Jan,
ich danke dir für deine Mühe, es zeigt doch mal wieder das man nicht immer nur nach Schema F vorgehen sollte. Es lohnt sich manchmal doch etwas mit den Belichtungszeiten zu spielen. In meinem Fall hätte das vielleicht nicht ganz so viel geholfen, das ich von durchziehenden Wolken gepiesackt wurde, und so schnell wie sich die Bedingungen Darmals änderten, hätte man nicht reagieren können. Ich werde es aber im Hinterkopf behalten.

CS

Torsten
 
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