Marsanimation mit Wolken 9.3.2012

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HerbertHeimel

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Hallo!

Anbei eine Animation über 4 Stunden, welche ich gestern aufgenommen habe. Leider war das Seeing eher mäßig und nach
Mitternacht unbrauchbar. 5 RGBs habe ich dabei im Stundentakt
aufgenommen.
Immerhin kann man die Wolken über Olympus Mons und den Tharsisvulkanen gut erkennen.
Die Wolken scheinen zum Sonnenuntergang hin deutlich dichter
zu werden. Das könnte aber auch auf die zunehmende Schrägsicht
zurückzuführen sein.

Link zur Grafik: ftp://ausdemleben_herbert:09zfxn2@ftp78.world4you.com/maran1203.gif

8"Newton, Okularprojektion mit f40, DMK21

Grüße: Herbert

 
Hallo Herbert,

toll gemacht. Wirkt sehr räumlich und es wir schön sichtbar, wie die Rotationsachse liegt. Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast und Du uns hier das Ergebnis zeigst.

Viele Grüße
Martin
 
Ganz großes Kino, Herbert.
Das muss man sich minutenlang immer wieder anschauen, um sich an den Veränderungen dieses oder jenen Details zu erfreuen. So lässt sich zum Beispiel ausgezeichnet die Auflösung des Morgenranddunstes erkennen, während die orographischen Wolken sich als sehr stabil erweisen.
Mit welchem Programm hast Du gemorpht?
Sehr schön weich und vor allem sind auch kaum die Unterschiede in der Detailschärfe wahrzunehmen, die sich durch das Seeing sicher zwangsläufig ergeben haben.
Einfach wunderschön!
LG
Rudolf
 
Hallo Herbert,

super Ergebnis. Das sieht wirklich beeindruckend aus. Ich glaube auch, dass die scheinbare Verdichtung der Wolken auf die Schrägsicht am Rand der Planetenscheibe zurück zu führen ist.

cs

Werner
 
Hallo Herbert,

das ist ja wieder eine sehr eindrucksvolle Animation! Die gleitende Bewegung finde ich immer attraktiv und ich habe jedesmal den Eindruck, dass sie einem hilft, Bilddetails genauer wahrzunehmen. Wie waren denn diesmal die Belichtungszeiten?

Zitat von HerbertHeimel:
Die Wolken scheinen zum Sonnenuntergang hin deutlich dichter zu werden. Das könnte aber auch auf die zunehmende Schrägsicht zurückzuführen sein.
Ich habe sogar den Eindruck, dass die Wolken sich dort gegen Abend sichtbar ausbreiten. Das scheint mir kein perspektivischer Effekt zu sein, der könnte ja allenfalls zu einer Verengung in Rotationsrichtung führen.

Vielleicht haben wir ja bald auch nochmal Glück mit der anderen Seite des Planeten bei entsprechenden Sichtbedingungen. Das hast Du jetzt jedenfalls wieder sehr schön hinbekommen!

Dank und Gruß, Jan
 
Hallo!

Vielen Dank für die Rückmeldungen.

Rudolf: Meist morphe ich mit PaintStar(freeware), aber auch
mit FantaMorph 5.

Jan: Also aufgenommen habe ich mit 1/38s bei gain 900
und 2000 Frames pro Kanal.
Nach deinem Hinweis fällt mir jetzt auch eine
Verstärkung am späteren Nachmittag auf, welche nur zum
Teil mit der Schrägsicht zu erklären ist.
Hoffentlich habe ich noch einmal Gelegenheit für
Aufnahmen bei besserem Seeing.

Viele Grüße: Herbert
 
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