aro
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
gestern Abend bot sich ENDLICH die Chance, meinen unverhofften HATT-Kauf auszuprobieren: Einen gebrauchten 10-Zoll Martini Classic Gitterrohr-Dobson. Für diesen Test bot sich der Mond an.
Nach den "Trockenübungen" mit Spiegelreinigung, Aufbau und Justage ging es ENDLICH los!
Teleskope: Martini 10" Dobson, Celestron Nexstar 127 SLT
Okulare: 5mm Skywatcher Planetary, 7mm TS HR Planetary, Scopos 18mm/65°
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 10.12.2013, 2030-2200 MEZ
Um das neue Instrument besser einschätzen zu können, habe ich zum Vergleich meinen 127/1500er MAK auf der Goto-Montierung daneben gestellt.
Der erste Blick durchs 5er Planetary: Wow! Im Vergleich zum MAK waren bei 250x viel feinere Strukturen zu sehen. Ich wanderte am Terminator entlang und blieb bei Archimedes hängen.
Die Schatten des Kraterrandes waren wie Bergspitzen auf dem Kraterboden und westlich des Kraters zu sehen. In unmittelbarer Nähe des Terminators hoben sich die Hügel der Montes Spitzbergen von der umgebenden Ebene ab. Auch die Montes Archimedes waren sehr plastisch zu beobachten.
Der Versuch einer Zeichnung am Dob machte allerdings keine große Freude und offenbarte die Vorteile der automatischen Nachführung bei meinem 5" MAK. Zu schnell wandert das Bild aus und zumindest bei mir gehen da nur zwei Dinge: Beobachten und nachführen. Für's Zeichnen brauche ich mehr Ruhe.
Das habe ich dann am MAK "nachgeholt" (mit 7er Planetary) - s. unten.
Zum Abschluss hab ich noch mal den Halbmond im Vollbild genossen und das 18er Scopos in den Martini gesteckt. Auch hier hatte ich den Eindruck, dass die höhere Auflösung ein detailreicheres Bild brachte als am MAK.
Fazit:
Der Gelegenheitskauf hat sich gelohnt - aber zum Zeichnen am Mond wird der MAK nicht ausgemustert.
Ich freue mich schon auf die ersten Deepsky-Exkursionen. Mal sehen, wie ich mit Martini-geschubst-nicht-nachgeführt nach 8 Jahren automatisch nachgeführter Astronomie so klar komme.
Beste Grüße,
Achim
gestern Abend bot sich ENDLICH die Chance, meinen unverhofften HATT-Kauf auszuprobieren: Einen gebrauchten 10-Zoll Martini Classic Gitterrohr-Dobson. Für diesen Test bot sich der Mond an.
Nach den "Trockenübungen" mit Spiegelreinigung, Aufbau und Justage ging es ENDLICH los!
Teleskope: Martini 10" Dobson, Celestron Nexstar 127 SLT
Okulare: 5mm Skywatcher Planetary, 7mm TS HR Planetary, Scopos 18mm/65°
Ort: heim. Terrasse, Region D'dorf
Zeit: 10.12.2013, 2030-2200 MEZ
Um das neue Instrument besser einschätzen zu können, habe ich zum Vergleich meinen 127/1500er MAK auf der Goto-Montierung daneben gestellt.
Der erste Blick durchs 5er Planetary: Wow! Im Vergleich zum MAK waren bei 250x viel feinere Strukturen zu sehen. Ich wanderte am Terminator entlang und blieb bei Archimedes hängen.
Die Schatten des Kraterrandes waren wie Bergspitzen auf dem Kraterboden und westlich des Kraters zu sehen. In unmittelbarer Nähe des Terminators hoben sich die Hügel der Montes Spitzbergen von der umgebenden Ebene ab. Auch die Montes Archimedes waren sehr plastisch zu beobachten.
Der Versuch einer Zeichnung am Dob machte allerdings keine große Freude und offenbarte die Vorteile der automatischen Nachführung bei meinem 5" MAK. Zu schnell wandert das Bild aus und zumindest bei mir gehen da nur zwei Dinge: Beobachten und nachführen. Für's Zeichnen brauche ich mehr Ruhe.
Das habe ich dann am MAK "nachgeholt" (mit 7er Planetary) - s. unten.
Zum Abschluss hab ich noch mal den Halbmond im Vollbild genossen und das 18er Scopos in den Martini gesteckt. Auch hier hatte ich den Eindruck, dass die höhere Auflösung ein detailreicheres Bild brachte als am MAK.
Fazit:
Der Gelegenheitskauf hat sich gelohnt - aber zum Zeichnen am Mond wird der MAK nicht ausgemustert.
Ich freue mich schon auf die ersten Deepsky-Exkursionen. Mal sehen, wie ich mit Martini-geschubst-nicht-nachgeführt nach 8 Jahren automatisch nachgeführter Astronomie so klar komme.
Beste Grüße,
Achim