McNaught CometCatcher

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ThN

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Baader bietet z.Z. o.g. Gerät an. Auf Rob McNaughts Seite Web Seite steht. "A telescope has been marketed in Germany under the name "McNaught Comet Catcher". Rob McNaught was not contacted by the company, does not endorse it and has no knowledge of its quality."

Dicker Hund nicht wahr? Und "wir" kleinen Homepage-Bastler werden teuer abgemahnt, wenn wir ein kleines unauthorisiertes gif verwenden...

Thomas
 
Baader bietet z.Z. o.g. Gerät an. Auf Rob McNaughts Seite Web Seite steht. "A telescope has been marketed in Germany under the name "McNaught Comet Catcher". Rob McNaught was not contacted by the company, does not endorse it and has no knowledge of its quality."

Dicker Hund nicht wahr? Und "wir" kleinen Homepage-Bastler werden teuer abgemahnt, wenn wir ein kleines unauthorisiertes gif verwenden...

Thomas

Naja ein Gif- mag es noch so klein sein - fällt unter das Urheberrecht - Allerwelts-Namen nicht! Du Könntest Dein Teleskop z.B. als
the one and only CCC (=Christian Comet Cather) bewerben und verkaufen und ich hätte keine rechtliche Handhabe - warum auch?
Nur möglich dass dann vielleicht bestimmte religiöse Interessengruppen in USA den Kauf des Scopes wahlweise torpedieren oder in die Höhe treiben würden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Cheers, Christian
 
Hallo Christian -
dann ist es OK wenn ich einen völlig schrottigen Refraktor baue (hab noch ein Paar dicke Pappröhren und ne billige Plastiklupe) und groß unter dem Namen "Losch's Prima Nebelfinder" vermarkte? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Thomas

P.S. - ist doch wohl klar, dass Baader von McNaught's Renomme abschöpfen wollte. Mir ging's auch nicht so sehr darum, ob das rechtlich OK ist, sondern ob's ethisch und moralisch OK ist.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian -
dann ist es OK wenn ich einen völlig schrottigen Refraktor baue (hab noch ein Paar dicke Pappröhren und ne billige Plastiklupe) und groß unter dem Namen "Losch's Prima Nebelfinder" vermarkte?

Hallo Thomas - feel free <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/knuddel.gif" alt="" />

ist doch wohl klar, dass Baader von McNaught's Renomme abschöpfen wollte.

Aber sicher - free enterprise

Mir ging's auch nicht so sehr darum, ob das rechtlich OK ist, sondern ob's ethisch und moralisch OK ist.

Ach ich würde da nicht gleich mit der Moral- oder Ethikkeule ankommen
(so was hebe ich mir für wirklich wichtige Diskussionen wie z.B. Gentechnik
oder Rüstungsfragen auf)
Ist halt ein bischen Marktgeschrei aber was solls - nur weil wir Deutschen das
halt noch nicht so gewohnt sind wie in anderne Ländern (z.B. USA) muss man
sich nicht gleich drüber aufregen!

Lass die Händler doch wie auf dem Fischmarkt schreien und denk Dir selber
Deinen Teil ob der Fisch vom Kopf oder Schwanz her stinkt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Keep Cool <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Christian
 
Es gibt auch Moral und Ethik in "kleinen" Dingen - unser ganzes Zusammenleben gründet sich darauf. Und wenn man jemanden ohne ihn zu fragen für seine eigenen Zwecke einspannt, dann finde ich das ganz einfach mies.

Thomas

P.S. Gerade in USA kommst du übrigens nicht so einfach mit so etwas durch. Die sind da viel "klagefreudiger" und wenn jemand "Schwarzenegger muscle pills" auf den Markt bringt ohne den "Gouvernator" zu fragen gibt's bestimmt Haue <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
 
Hi Zusammen,

naja... dafür wird in den USA auch der Hersteller eines CD-Players verklagt, wenn das Gerät vom Schrank fällt und dem Besitzer eine Beule macht. Deshalb steht in der Anleitung nun drin "stellen sie das Gerät nicht auf einen Schrank, Regal, oder ähnliches, es könnte herunterfallen und ein Kind verletzen."
Immerhin lässt diese Formulierung noch den Rechtsweg offen, wenn das Teil auf ein Haustier fällt.

Oh, hoppla, ich muss gerade mal den Hund aus der Microwelle nehmen. Schnell den Autopilot vom Wohnmobil eingeschaltet, während ich nach hinten gehe. Auf dem Weg trinke ich mir noch einen frischen Kaffee auf ex!

Oder andersherum: Anstatt die Leute vor ihrer eigenen Dummheit zu beschützen, sollte man die Leute lieber bilden. Aber da gibt es ja im Prinzip auch eine Lobby gegen...
Jedenfalls: Wer das US-Rechtssystem für dieses Klagewesen lobt, scheint mir mit Blindheit geschlagen. Jeder Kunde zahlt diesen Unsinn doch mit - wir genauso.

Clear Skies
Sven
 
Hi Sven -
du lenkst jetzt aber gewaltig vom Thema ab. Nimm doch lieber zum eigentlichen Thema Stellung.

Thomas
 
Hi Thomas,

ich dachte das hätte ich getan. Aber ich kann es gerne auch für den Letzten klarifizieren:
Blöd, wer denkt, dass dieser "McNaught Catcher" dem Gerät entspricht, das der Entdecker verwendet hat. Ich glaube sogar dass es eine Unterstellung sein könnte, zu behaupten, der Händler/Importeur habe diese Bezeichnung für das Teleskop gewählt, um dies zu suggerieren.
Vielmehr denke ich es sollte zum Ausdruck kommen, dass sich Kometen wie der aktuelle McNaught gut beobachten lassen mit f/6 und 400mm Brennweite, weil sich damit eine Minimalvergrößerung von ca 10x nutzen lässt und dabei ein Gesichtsfeld von beinah 7° zu überblicken ist.
Das Gerät erfüllt eben sehr gut die Anforderungen an einen Comet Catcher.
Das von mir kritisierte Rechtssystem (welches man in Deutschland bereits in einigen Show-Prozessen zu etablieren suchte) belohnt aber die Gedankenlosigkeit auf Kosten des Kunden, der die Klagesumme Cent für Cent zusammenträgt.

Ob das Gerät allerdings wirklich die kritiklos beste Wahl für den angedachten Zweck ist - darüber könnte man eine wirkliche Diskussion führen. Meiner Meinung nach wäre ein Achromat völlig ausreichend, und die klassischen Comet-Catcher waren ja auch üblicherweise mit achromatischen Objektiven ausgestattet.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Thomas,

auf den ersten Blick wollte ich deiner Sichtweise zustimmen...
aber!!

Der Komet wurde nach seinem Entdecker benannt - schön für ihn, ich glaube - jeder Amateurastronom wäre überglücklich einmal im Leben usw.

Wenn ich jetzt ein Teleskop nach dem Kometen benenne (so fasse ich die Baader Werbekampagne nämlich auf), muß ich dann den Entdecker fragen, ob ich den Namen verwenden darf?

Mein Rechtsempfinden sagt mir, dass der Name dann frei verwendet werden darf. Aber auf bestimmte Gene gibt es ja auch Patentrechte, obwohl diese ja in Millionen Lebewesen funktionieren - also Allgemeingut sind.

Nachdenkliche Grüße

CS Stefan
 
ich dachte das hätte ich getan. Aber ich kann es gerne auch für den Letzten klarifizieren:

Ne, hast du nicht - du hast dich nur mit dem amerik. Rechtssystem und ihren Auswüchsen beschäftigt. Beliebtes Stammtischthema. Aber egal <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Blöd, wer denkt, dass dieser "McNaught Catcher" dem Gerät entspricht, das der Entdecker verwendet hat.

Ich glaube nicht, dass die meisten so naiv sind. Was dabei suggeriert werden könnte (OK - drücke ich mich mal vorsichtig aus) ist, dass dieses Gerät von der entspr. Person (hier also dem berühmten Comet Catcher Rob McNaught) für den Amateur empfohlen wird.

Ich glaube sogar dass es eine Unterstellung sein könnte, zu behaupten, der Händler/Importeur habe diese Bezeichnung für das Teleskop gewählt, um dies zu suggerieren.

Klar, wer hierzulande "vom McNaught" redet, denkt wahrscheinlich zu 90% an den Komet - der gute Rob McNaught ist hier nur den Eingeweihten bekannt. Werde ich also diesmal - in dubio pro reo - den Baader-Leuten keine miesen Hintergedanken unterstellen - obwohl ich sicher bin, dass deren Rechtsabteilung sich mit den Fragen beschäftigt haben.

Thomas
 
Hallo Stefan - meine Ansischten habe ich ja schon beim Reply auf Sven Wienstein kund getan. Du bringst aber einen interessanten Aspekt rein. Der Amateur wird durch die Benennung "seines" Kometen quasi bezahlt. Würde der Komet weiterhin nur C2006 P1 heißen, hätten wir ein ganz andres Thema...

Thomas
 
Hallo zusammen,

ich glaube mit einem späktakulären Kometen wie McNaught hofft man bei Baader den kleinen 66mm ED besser zu vermarkten. Was mich daran etwas stört ist, diesen kleinen 66mm ED als "CometCatcher" zu bezeichnen. Für einen Kometen wie McNaught ist das vielleicht zutreffend, aber etwas mehr Öffnung sollte ein Kometensucher schon haben. Ein klassischer schneller Achromat mit größerer Öffnung bzw. ein entsprechendes Fernglas sind für diesen Zweck sicher besser geeignet.

Übrigens, die Bezeichnung eines Teleskopes nach einem aktuellen Kometen scheint so ungewöhnlich nicht zu sein. Ende der 80er Jahren gab es den Vixen FH 80/400 unter der Bezeichnung "Multi-80S" auch als "Halley Multi-80S". Dieser war mein erster Kometensucher.
 
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