Meade ETX 70

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Demokrates

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Hi Leute..
Ich hatte überlegt mir sowas anzuschaffen(gibts ja gebraucht für unter 150 eus) hab gelesen das es einen eq modus hat, also mit polhöhenwiege müsste doch etwas deep sky drin sein, hat jmd. Erfahrungen? Es soll wirklich nur für ds genutzt werden und nicht für planeten... Ich weiß ein Apo wär besser, ist mir aber zu teuer... Ist über Computer und leichten leitrohr autoguiding möglich?
Fragen über Fragen..
Gruss, Ben
 
Hi Ben,
auch wenn der Preis lockt, aber ein ETX 70 wäre wirklich das letzte, an das ich denken würde, wenn es um DS-Fotografie geht.

Einen Guider-Eingang gibts nicht, die Getriebe haben sehr viel Spiel, am Ende des Tubus ist wenig Platz für eine Kamera, die vordere Tubushälfte neigt zum verkippen beim fokussieren, die Optik ist nicht besonders und hat einen ausgeprägten Farbfehler bei 70/350, ...

Da würde ich lieber eine motorisierte EQ-3 z.B. kaufen (gebraucht) und die Kamera mit einem normalen Fotoobjektiv draufsetzen.
 
Hallo Ben,

hiermit würdest Du aber mehr Freude haben!

http://www.teleskop-express.de/shop...-Newton-Teleskop-mit-Montierung---Stativ.html
Der kann Motorisiert werden, dann sind Mond, Planeten und auch DeeSky, Nebel und Kugelsternhaufen locker erreichbar.
Auch für den schnellen Außeneinsatz braucbar, wenn man sich dafür eine Dobson Rockerbox selbst herstellt.

Wenn noch ein Hunderter mehr drin ist dann sowas!
http://www.teleskop-express.de/shop...Skyliner-150P---Parabol-Dobson-150-1200mm.htm

oder direkt einen gebrauchten 200/1200 Dobson auch ca. für den selben Preis
Damit hast Du dann aber wirklich für Jahre genug zu tun um Den wirklich auszureizen!
Zu meiner Anfangszeit kosteten ein 150/1200 ohne Montierung ca. 1.800 - 2.500,- DM

Fotografie verbraucht ein Vielfaches von deinem angegebenen Preis und Zeit bis man Ergebnisse hat und ist dennoch nicht mehr ganz live dabei, wie die Beobachtungen mit dem Auge es sind!


Gruß Günter
 
Hallo Ben,

den beiden vorhergehenden Antworten kann ich mich nur anschliessen. Vor einigen Jahren habe ich mir das ETX 70 gekauft, um eigene Erfahrungen mit der GoTo-Funktion zu sammeln. Da die Montierung nicht sehr stabil ist, wackelt eigentlich immer irgendwas an dem Teil. Deshalb nur visuell einigermassen nutzbar, fotografisch bestenfalls den Mond mit einer DSLR aufnehmen, die ja kurze Belichtungszeiten ermöglicht. In Interstellarum Nr. 75 + 78 wurden übrigens mal einige Verbesserungsvorschläge zur ETX 70 vorgestellt.

Am 15.06.2011 habe ich die damalige Mondfinsternis bei katastrophal schlechten Bedingungen (starke Bewölkung und 6 sek. belichtet) aufgenommen. Das Bild habe ich hier eingehängt. Ob es auch angezeigt wird weiss ich nicht, da dies mein erster "Gehversuch" in diesem Forum ist.

 

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Ich weiß nicht, ob's noch relevant ist, aber für mich ist der größte Schmarrn beim ETZC-70, daß das Ding völlig ausm Gleichgewicht ist. Will sagen, daß der Kopf immer herunter sackt. Die GoTo-Montierung wurde ohne Modifikationen von den ETC-*Spiegel*teleskopen übernommen, für die das OK ist. Für einen Refraktor mit den schweren vorderren Linseen wäre vielleicht ein One Armed Bandit die eine Lösung gewesen.
Zum Spechteln ist der Apo soweit ok, wenn man ein vernünftiges Okular benutzt - die mitgelieferten Plössels sind der letzte Schrott. Problematisch bleibt die gut versteckte Rändelschraube zum Fokussieren. Ab etwa Alt 40° kommen da nur noch Kinderfingerchen dran.
Denke auch daran, daß kein Sucher dabei ist, und das Sehfeld bei einem langen Okular nicht über etwa 2° hinaus geht. Für Star Hopping also ungeeignet :-(
Naja, ich könnte noch eine Weile weiterschimpfen, aber dies muß erst mal reichen.
 
Zitat von Bradyon:
Ich weiß nicht, ob's noch relevant ist, aber für mich ist der größte Schmarrn beim ETZC-70, daß das Ding völlig ausm Gleichgewicht ist. Will sagen, daß der Kopf immer herunter sackt.
Klingt nach einem schweren Okular als Ausgleich. Bei meinen beiden Reiseteleskopen (90/1250er Mak und 80/400er AC) habe ich übrigens fast das gegenteilige Problem. Sobald ein nicht sehr leichtes Okular verwendet wird, sind sie zu hecklastig.

Grüße

fquadrat
 
Schau mql, wo die Achse sitzt und vergleiche die Hebelarme. Da würde man schom ein Gegengewicht brauchen, unter dem das ffimschige Stativ zusammenbrechen würde.
 
Ist wirklich etwas knapp. Zumindest würde ein schweres Okular die Kopflastigkeit vermindern. Irgendein modernes Weitwinkel wird schon >= 300 g mitbringen. Ich wäre froh, wenn meine beiden Reiseteleskope etwas kopflastig wären, damit das Hyperion-Zoom keine zu große Verstärkung der Hecklastigkeit bewirken würde.

Das Stativ würde zwar vermutlich nicht zusammenbrechen, aber das Teleskop stärker wackeln.
 
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