Hallo Jochen,
das sieht ja mal echt klasse aus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Wie du schon bemerkt haben wirst, funktioniert das fokusieren über das Verschieben des Objektives. Wenn du fokussierst und dabei einen kleinen Tick übers Ziel hinausschiesst, dann wirst du auch merken, dass du ein paar Umdrehungen am FlexFokus brauchst, bis das Objektiv reagiert und wieder zurück läuft. Die ganze Fokussierung braucht dadurch mehr Zeit, bis du endlich den Fokus getroffen hast.
Es gibt eine einfache Möglichkeit dieses teils nervenaufreibende Spiel von zwei ganzen Umdrehungen(oder vielleicht mehr) auf etwas 1/3 Umdrehung zu reduzieren.
Schraube den Objektivdeckel drauf und stelle das ETX auf den Kopf, also auf den Objektivdeckel. Vorsicht, damit das Teil nicht einfach umfällt. Jetzt löst du wieder die Schraube am Teleskopende des FlexFokus und schiebst ihn mit sanfter Kraft auf die Fokuswelle des ETX bis dieser am Gehäuse anstößt. Dort sollte sich im Originalzustand eine kleine Kunstoffunterlegscheibe befinden. Berührt die Klemme den Tubus, die Schraube wieder anziehen. Fertig.
Es kann sein, dass sich die Welle jetzt ein bischen schwerer drehen läßt(eigentlich nicht wenn die U-Scheibe vorhanden ist), aber das Spiel ist auf das mögliche Minimum reduziert.
Kurz zur Erklärung. In inneren befindet sich ein kleiner Gewindestab mit einem durchmesser von 3,6mm(Zollmaß?), der das Objektiv durch die Drehung vor und zurück schiebt. Das Gegenlager dieses Gewindestabes ist der Fokusknopf bzw. jetzt dein FlexFokus. Je mehr Abstand jetzt zwischen Tubus und FlexFokus ist(in deinem Bild sind das schon ein paar Millimeter), um so mehr Umdrehungen braucht die Welle bis das Widerlager erreicht wird und das Objektiv sich bewegt. Du kannst das selbst überprüfen, in dem du leicht das Objektiv vor und zurück schiebst und dabei deinen FlexFokus beobachtest.
Viel Spaß mit deinem ETX!
CS
Matthias