Hallo Robert,
in Südfrankreich begegnete mir bei einem Ausflug in einem kleinen Ort nahe Volensole ( Houte Provence), ein Wanderer mit einem 12" Meade LX200 auf dem Rücken, verpackt in einen modifiziertem Bergsteiger Rucksack - Rack.
Tubus und Gabel waren drauf mit einem Riemengitter und Schnellspannern leicht herunternehmbar montiert.
Er war auf dem Weg zum Touristen - Ausguck über dem Busparkplatz nahe der Stadt, der Abends immer frei ist recht dunkel sei.
Auf Nachfrage antwortete er mir, so trägt sich der "dicke Pott" besser und mir bleiben die Hände frei, für die Okularkoffer! Zuvor wurde das kurze klappbare Selbstbaustativ aus Buchenholz und der Falthocker transportiert.
So schaffe ich alles in zwei Gängen erzählte er mir und hier hätte in diesem Urlaub er schon 12 tollen Beobachtungsnächte gehabt, mehr wie zu Hause in Falkenberg im ganzen Jahr.
Das aufgebaute Stativ wurde mit einer Spannkette und einer Erdschraube gegen den Boden gezogen, so kann ich die Gabel mit Teleskop bequem alleine aufsetzen ohne das es mir wegrutscht, war sein Hinweis dazu.
Da Tubus und Gabel auseinander gebaut ja 2 fasst gleich große Teile sind, ist die Idee des Niederländischen Sternfreundes beide eingeklappt zu transportieren gar nicht so verkehrt. Den Umbauaufwand hat Er in ein 65 cm hohes Holzstativ gesteckt damit er im sitzen gut und bequem beobachten kann.
Gruß Günter