Schnippsi
Aktives Mitglied
Liebe Astrokollegen und Freunde der Nacht,
wie versprochen habe ich nun mal einen kleinen Umbaubericht meines LX200 14“ GPS zusammengeschrieben. Vielleicht findet der Ein oder Andere ja Gefallen an meiner Idee.
Grund des Umbaus war einfach die Unhandlichkeit meines Teleskops. Es ist ein Genus mit 14“ zu beobachten und vor allem GoTo und die motorische Nachführung liegt mir am Herz.
Anfangs dachte ich mir, dass ich vielleicht auf einen 16“ Dobson umsteigen sollte aber aus den oben genannten Gründen würde diese Idee gleich wieder verworfen.
Irgendwann kam mir dann die Idee, dass es doch irgendwie möglich sein muss, den Tubus und die Gabel zu trennen und dennoch beides weiter nutzen zu können.
Und schon war die Idee (in einer schlaflosen Nacht) mit den Rohrschellen geboren. Ich dachte mir, es muss doch möglich sein, dort wo anfangs der Tubus saß zwei Rohrschellen zu platzieren.
Der erste Schritt war dann Tubus und Gabel trennen. Nun gab es kein zurück mehr. Beides als eine Einheit wogt genau 56kg. Zu schwer um von einer Person aufgebaut zu werden.
Die Gabel einzeln wiegt nun 27kg und der „nackte Tubus“ 29 kg.
Als erstes mussten die beiden Platten mit denen der Tubus rechts und links befestig war entfernt werden.
Die alten Platten sieht man im ersten Foto. Diese wurde durch zwei Neue ersetzt die dann die Basis für die Rohrschellen sind. Auf dem zweiten Foto sind diese Platten zu sehen. Diese Platten sind selbst gedreht und passend gefräst.
Die beiden Rohrschellen mit 400mm Innendurchmesser und 440mm Aussendruchmesser wurde aus zwei Multiplexplatten ausgefräst.
Anschließend wurden sie geteilt, so das ich 4 Halbkreise hatte.
Die ersten Halbkreise wurden unter die nun schon an die Gabel befestigten neuen Aluplatten geschraubt, so dass ich eine art „Korb“ hatte wo man bequem das Teleskop drauflegen konnte.
Nun stellte ich mir die Frage, wie ich die andere obere Hälfte befestigen sollte um möglichst auch noch einen effektiven Verschluss dran bauen zu können. Auf herkömmliche Art konnte ich ihn nicht anbringen, da zwischen Schellen und Gabel nur etwa 1mm Platz war.
Dann kam ich auf die Idee die Halbringe nochmals zu Teilen und einfach oben mit zwei Schnellspannern zu schließen.
Dies funktioniert wunderbar. Ich kann nun die oberen ¼ Rohrschellen öffnen, den Tubus einlegen und wieder schließen und alles hält wunderbar.
Ich habe nun schon die ersten Beobachtungen mit meinen neuen-alten-Teleskop gemacht und es funktioniert noch alles genau wie vorher.
Ich muss sagen, dass es mehr als eine gute Idee war diesen Umbau durchzuführen, denn nun kann ich das Teleskop auch ohne fremde Hilfe auf und wieder abbauen. Dies war vor dem Umbau nicht möglich. Es hat mich nur drei Tage und etwas nachdenken gekostet.
Ich weiß das dies hier nun kein perfekter Bericht ist aber wollte so gut es ging beschreiben wie ich mir weitergeholfen habe und mir mein Astroleben etwas erleichtert habe.
Ich hoffe mein Umbau gefällt euch und vielleicht hat es ja den ein oder anderen inspiriert.
Für Fragen stehe ich natürlich allzeit zur Verfügung
Viele Grüße und allzeit klare Nächte wünscht euch
Andy
wie versprochen habe ich nun mal einen kleinen Umbaubericht meines LX200 14“ GPS zusammengeschrieben. Vielleicht findet der Ein oder Andere ja Gefallen an meiner Idee.
Grund des Umbaus war einfach die Unhandlichkeit meines Teleskops. Es ist ein Genus mit 14“ zu beobachten und vor allem GoTo und die motorische Nachführung liegt mir am Herz.
Anfangs dachte ich mir, dass ich vielleicht auf einen 16“ Dobson umsteigen sollte aber aus den oben genannten Gründen würde diese Idee gleich wieder verworfen.
Irgendwann kam mir dann die Idee, dass es doch irgendwie möglich sein muss, den Tubus und die Gabel zu trennen und dennoch beides weiter nutzen zu können.
Und schon war die Idee (in einer schlaflosen Nacht) mit den Rohrschellen geboren. Ich dachte mir, es muss doch möglich sein, dort wo anfangs der Tubus saß zwei Rohrschellen zu platzieren.
Der erste Schritt war dann Tubus und Gabel trennen. Nun gab es kein zurück mehr. Beides als eine Einheit wogt genau 56kg. Zu schwer um von einer Person aufgebaut zu werden.
Die Gabel einzeln wiegt nun 27kg und der „nackte Tubus“ 29 kg.
Als erstes mussten die beiden Platten mit denen der Tubus rechts und links befestig war entfernt werden.
Die alten Platten sieht man im ersten Foto. Diese wurde durch zwei Neue ersetzt die dann die Basis für die Rohrschellen sind. Auf dem zweiten Foto sind diese Platten zu sehen. Diese Platten sind selbst gedreht und passend gefräst.
Die beiden Rohrschellen mit 400mm Innendurchmesser und 440mm Aussendruchmesser wurde aus zwei Multiplexplatten ausgefräst.
Anschließend wurden sie geteilt, so das ich 4 Halbkreise hatte.
Die ersten Halbkreise wurden unter die nun schon an die Gabel befestigten neuen Aluplatten geschraubt, so dass ich eine art „Korb“ hatte wo man bequem das Teleskop drauflegen konnte.
Nun stellte ich mir die Frage, wie ich die andere obere Hälfte befestigen sollte um möglichst auch noch einen effektiven Verschluss dran bauen zu können. Auf herkömmliche Art konnte ich ihn nicht anbringen, da zwischen Schellen und Gabel nur etwa 1mm Platz war.
Dann kam ich auf die Idee die Halbringe nochmals zu Teilen und einfach oben mit zwei Schnellspannern zu schließen.
Dies funktioniert wunderbar. Ich kann nun die oberen ¼ Rohrschellen öffnen, den Tubus einlegen und wieder schließen und alles hält wunderbar.
Ich habe nun schon die ersten Beobachtungen mit meinen neuen-alten-Teleskop gemacht und es funktioniert noch alles genau wie vorher.
Ich muss sagen, dass es mehr als eine gute Idee war diesen Umbau durchzuführen, denn nun kann ich das Teleskop auch ohne fremde Hilfe auf und wieder abbauen. Dies war vor dem Umbau nicht möglich. Es hat mich nur drei Tage und etwas nachdenken gekostet.
Ich weiß das dies hier nun kein perfekter Bericht ist aber wollte so gut es ging beschreiben wie ich mir weitergeholfen habe und mir mein Astroleben etwas erleichtert habe.
Ich hoffe mein Umbau gefällt euch und vielleicht hat es ja den ein oder anderen inspiriert.
Für Fragen stehe ich natürlich allzeit zur Verfügung
Viele Grüße und allzeit klare Nächte wünscht euch
Andy