Meade SC 8“ UHTC

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max1m4tor

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Hallo, mein Name ist Max und ich komme aus dem schönen Oberbayern und habe in der Näheren Umgebung die Möglichkeit an Orte der Bortleclas 3 zu fahren.
Nun habe ich mich nach langer Recherche dazu entschieden in die Faszination Astronomie einzusteigen :). Erst Visuell und bald Fotografisch. Meine erste Anschaffung war ein gebrauchtes SW 200/1000 PDS mit Upgrades am Tubus (Velours) und dem Hauptspiegel (Blendenring). Auf der Suche nach einer Montierung (EQ6R) bin ich auf ein unschlagbares Angebot auf Kleinanzeigen gestoßen. Ein Komplett-Set von Meade mit unzähligen Okularen, LX75 Montierung und ein SC 8“ UHTC von Meade und diversen Zubehör zum Preis von 1200€. Der Verkäufer hat es aus einem Nachlass erhalten und hatte von der Materie leider nur wenig Ahnung, sodass er mir nicht viel über den Tubus sagen konnte.

Nun meine Frage zu dem SC 8“ UHTC.
Kann mir Anhand der Bilder jemand sagen um Welche Optik es sich genau handelt? Leider steht keine Modellbezeichnung auf dem Tubus, lediglich eine Seriennummer mit der ich nichts anfangen kann. Mich würde interessieren in welches Herstellungsjahr der Tubus ungefähr fällt und ob er ACF ist. Vielleicht hat ja von euch jemand den gleichen Tubus und würde mich über einen Erfahrungsaustausch sehr freuen ?.
Anbei ein Paar Bilder von meinem Fang.

Beste Grüße und immer klare Sicht ?
Max
 

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wenn ACF drin ist, schreibt Meade das auch drauf. Es würde auf dem Ring an der Schmidtplatte stehen. Vom Alter her würde ich die 2000er Jahre vermuten. Ich habe ein 12" aus 1994 das noch mit EMC statt UHTC beworben wurde. Irgendwann haben die dann umgestellt. Die LX75 gab es auch ab Ende der 90er.

CS, Markus
 
Zum Venustransit 2004 gab es die LXD75 meines Wissens gerade neu, als Nachfolger der LXD55, also dürfte sie gegen 2004 neu eingeführt worden sein siehe hier. Die Okular-Serie 5000 wurde gegen 2005 eingeführt siehe hier. Die ACF-Optiken gab es erst nochmals 3 Jahre später gegen 2008.

Gruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die schnellen Antworten :).
Dann lag ich mit meiner persönlichen Einschätzung von ca 20 Jahren nicht so schlecht. Es war nur reine Interesse, da man die UHTC Variante nur noch mit ACF findet. Ich nutze es nur visuell und zum Üben. Bin bisher sehr positiv überrascht, funktioniert alles super und die Okulare sind auch Top. Fotografisch kommt dann der Newton mit der EQ6R zum Einsatz.

CS Max
 
Moin,
der Tubus hat ein Lock-System eingebaut. Das hat mein LX90 nicht.
Du dürftest damit eine Optik vom einem LX200 UHTC haben.
Meine Optik ist von 2009. Kurz danach kam die ACF-Version heraus.

Grüße, Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe einen LX200 EMC 10'' und der ist nachweislich von 1999. Dann ist deiner später hergestellt.

Die Seriennummer war damals sowohl auf dem Tubus (ein Klebe-Etikett mit Filzstift ausgefüllt - ist an meinem Tubus auf der Unterseite mittig noch erhalten) und auf dem unteren Teil der Gabel-Montierung (da wo die Schalter und Leuchtdioden raus kommen und die Kabel eingesteckt werden) aufgebracht. An der Gabel ist bei mir ein etwas wertigeres geprägtes Metallschild aufgeklebt mit diesen Angaben.

Guido
 
Perfekt, danke für die Hilfe. Dann wird die Optik wohl zwischen 2004-2009 liegen. Ich war nur etwas verwundert, da alle vergleichbaren LX200 mit ACF beworben werden. Nun bin ich etwas schlauer und AFC kam etwas später. Konnte das Teil heute das zweite mal ausgiebig testen und bin super zufrieden. Auch die alte Montierung macht ihre Sache wirklich top… zumindest Visuell.

CS Max
 
Ich halte bei so alten Teleskopen von Meade die Frage nach EMC, ACF oder AFC für sekundär... viel wichtiger ist der Zustand der Optik bzw. der Vergütung. Meine z.B. ist absolut top. Was ich so als Gebrauchtangebote sehe ist manchmal schon etwas mitgenommen oder verstaubt oder angegriffen... Und dazu kommt noch, das offenbar die Produktqualität im Laufe der Jahre immer weiter abgenommen hat. Es gab in einem amerikanischen Forum einen Thread, wo einer ein 16'' neu kaufen will und den Rat bekommt, das Teleskop niemals bei einem Meade-Händler auf Versand zu bestellen sondern lieber 500 Meilen zu einem der ganz wenigen Händler fahren soll, der so ein Monster vor Ort in der Ausstellung hat und genau dieses Teleskop zu kaufen - wenn es akzeptabel ist... Die Chance, dass er unbesehen ein intaktes Gerät bekommt ist gering und der Aufwand für die Rücksendung des Monsters ist riesig...
Guido
 
Ich halte bei so alten Teleskopen von Meade die Frage nach EMC, ACF oder AFC für sekundär... viel wichtiger ist der Zustand der Optik bzw. der Vergütung. Meine z.B. ist absolut top.
EMC beschreibt ja gerade die Vergütung, so wie UHTC auch.
ACF ist die optische Auslegung, AFC ist ein Tippfehler.
Mir wäre schon wichtig, ob ich ein Komafreies Feld bekomme oder nicht.
Bei Refraktoren schreit ja auch die ganze Welt nach Flattener.

Im Grunde wie ganz am Anfang schon gesagt, wenn ACF drin ist, steht das auch dran.
Beim Durchgucken sieht man das aber sowieso sofort. Hat er auffällige Koma im Feld oder nicht, so einfach ist das.

LG
Olli
 
EMC beschreibt ja gerade die Vergütung, so wie UHTC auch.
ACF ist die optische Auslegung, AFC ist ein Tippfehler.
Mir wäre schon wichtig, ob ich ein Komafreies Feld bekomme oder nicht.
Bei Refraktoren schreit ja auch die ganze Welt nach Flattener.

Im Grunde wie ganz am Anfang schon gesagt, wenn ACF drin ist, steht das auch dran.
Beim Durchgucken sieht man das aber sowieso sofort. Hat er auffällige Koma im Feld oder nicht, so einfach ist das.

LG
Olli
Genau deshalb die Frage um es später auch fotografisch zu nutzen. Aber ich denke, ich werde es nur für Planetenvideos nutzen. Gestern bei top Seeing mit nen Explore Scientefic 14mm 100° den Jupiter in der Linse gehabt… ich war sprachlos. Leider habe ich noch keine Planetenkamera. Auf jedenfall besten Dank für die Infos. Eigentlich wollte ich so ein Teleskop wegen der großen Blende f10 nicht kaufen, aber mit dem ganzen Zubehör musste ich einfach zuschlagen ?
Lg Max
 
Halloo Max, ob ACF-Optiken wichtig sind, hängt davon ab, wie Sie das Teleskop verwenden. Wenn Sie eine Kamera mit hoher Auflösung und größerer Matrix verwenden – wie zum Beispiel ASI 183 – kann es sein, dass sich die Koma bei einem regulären SCT-Design in Form eines leichten Schärfeverlusts in bestimmten Bereichen des Fotos zeigt – Meistens ist es eine der Ecken. Ich bemerke diesen Effekt, wenn ich eine solche Kamera mit einer gewöhnlichen Celestron Nexstar 8SE verwende, und das Gleiche habe ich auch bei einer gewöhnlichen Newton Celestron C8-N beobachtet. In solchen Situationen hilft zweifellos eine bessere Feldkorrektur.

ACF-Optiken werden wahrscheinlich nicht immer auf Teleskopelementen beworben. Bei GPS-Modellen war es vermutlich schon vorhanden, allerdings war es nirgendwo vermerkt – weder auf dem Tubus noch auf dem Korrekturring.
LG
Lukas
 
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