Mehr Vergrößerung fürs Uralt-Bino

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Felix42

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Hallo Fernglasfans!

Ich denke seit einiger Zeit darüber nach,wie sich die Vergrößerung meines alten Flakglases am wirkungsvollsten etwas anheben läßt bzw. ob das überhaupt Sinn macht.
Erstmal ein paar Daten des Gerätes die ich mir im Laufe der Zeit im Internet zusammengesucht habe:
Objektivdurchmesser:80mm
Objektivbrennweite:350mm
Okularbrennweite:35mm
Scheinbares Gesichtsfeld:75 Grad
Reales Gesichtsfeld:7,5 Grad
Bauart Okulare:je nach Quelle Plössl/Erfle
Ich bin nach einer dringend nötigen Restauration/Reinigung mit der Optischen Leistung des Oldies zufrieden,die Frage ist halt ob eine Erhöhung der Vergrößerung einen deutlich sichtbaren Gewinn bringt.Hintergrund ist daß mein Himmel alles andere als dunkel ist,wohne am Stadtrand von Wuppertal und unser fast immer diesiger Himmel wird schön erhellt,so spar ich mir wenigstens ne Rotlichtlampe....
Ich denke daß das Glas eher Alpengeeignet ist,und hoffe mit einer Erhöhung der Vergrößerung die Erkennbarkeit relativ dunkler Objekte zu verbessern und der Mond würde bei ca. 15x auch mehr Spaß machen.
Die Frage ist jetzt ob entweder die Verwendung anderer Okulare oder der Einsatz von Barlowlinsen von Vorteil ist.Sehr schön währe es das scheinbare Gesichtsfeld zu erhalten da das ein sensationelles "Weltraumfeeling" bringt,Tuunelblick hab ich schon im 10x50 Japanfeldstecher.Da ich eine Drehmaschine habe könnte ich mir zwei Adapter drehen ohne Veränderungen am Fernglas vorzunehmen,die nicht rückgängig zu machen sind(ist halt ein Sammlerstück).
Eine Alternative währe zwar auch auf ein anderes Glas umzusteigen,aber eigentlich möchte ich das D.F.10x80 behalten und wenn möglich/sinnvoll etwas "pimpen".
Für Ratschläge währe ich sehr dankbar,vielleicht hat ja jemand das gleiche Glas und kann mal sagen wie es im Vergleich zu modernen Gläsern so abschneidet.

Grüße aus dem Regen +CS Felix


P.S.
Was ich am Dino-Bino am meisten schätze ist der absolut geniale Einblick,man kann irgndwie in die Okulare schauen ,ist immer super...
 
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Hallo zusammen!

Mittlerweile bin ich schon etwas schlauer und möchte meine Frage etwas eingrenzen:aufgrund der relativ kurzen Objektivbrennweite von f4,375 wird es wahrscheinlich recht schwierig (oder teuer) Okulare zu finden die vernünftig abbilden,dazu kommt das Problem des Fokussierens,was bei Weiterverwendung der originalen Okularen in Verbindung mit Barlowlinsen wegfällt,da die verbauten Okulare eine Einzelfokussierung haben(halt im Okular).
Ob die originalen Okulare mit Barlows funktionieren werde ich wohl ausprobieren müssen.
Die immer noch bestehende Frage ist welche Vergrößerung bei einem Objektivdurchmesser von 80mm Sinnvoll ist.Gibt es vom Farbfehler der sich irgendwann einstellt abgesehen überhaupt eine "Obergrenze"??? Was gibt es da an Erfahrungswerten???Würde mich über Tipps sehr freuen.


Gruß+CS Felix

Falls die Frage bei Selbstbau/Reparatur besser aufgehoben ist bitte verschieben...
 
Ich denke, dass man bis ca. 20x aus 80 mm Fraunhofern rausholen kann. Der Farbfehler wird dann wahrnehmbar, aber noch nicht deutlich sein.

Das Problem kann sein, dass die dann nötigen kürzerbrennweitigen Okulare auch kürzer fokussieren und das baulich Probleme macht. Barlowlinsen wären eine Möglichkeit, aber dann rückt der Augenabstand weiter nach außen (bei den bestehenden Okularen). Dann kann wieder der Einblick unbequem sein.
 
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