mein bester Jupiter trotz tiefer Deklination

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Anette_Aslan

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Liebe Planetenfans,

soweit bin ich nun, mein bisher bestes Jupiterbild, mehr ging nicht, echt nicht. Durch einen 1000m 5" Teleskop ist das Planetenscheibchen trotz mittlerweile 2,25fach Barlow von Baader nicht sonderlich groß. Wie ich da noch mehr rausbekomme, muss ich noch herausfinden. ABer die Transparenz so gegen 22h war enorm gut, an Saturn konnte ich die Cassiniteilung sehr gut sehen, was durch so ein kleines Ding ja selten ist.

Ganz müde und von Mücken und unheimlichen Geraschel überall um mich herum (wir haben Monstermarder) geplagt grüsst Anette
 

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    Jupiter zentriert aus Rx-sehr gut.png
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Hallo Anette,

Glückwunsch sieht doch schon besser aus.

1.
Wird Deine Kamera wie ein Okular in die Barlow gesteckt ?
Dann ist der Abstand zum Sensor kürzer und der Faktor ist kleiner.
Ich habe ja die Asi120mc mit 1,25'' Steckhülse / Adapter.
Der Sensor ist dadurch sogar weiter vom Barlowelement entfernt wodurch der Faktor bei mir auf ca. 2,65 erhöht wird.

Hast Du eine Verlängerungshülse zur Verfügung um den Abstand bei Dir zu erhöhen ?
Ich hatte z.B. bei einer alten sehr schlechten Billig-Barlow die Linse abgeschraubt und die leere Hülse als Verlängerung in die Baader Barlow gesteckt und dann erst die Kamera. Jupiter war dann nochmal deutlich größer aber das brachte dann keinen Qualitätsunterschied mehr, eher im Gegenteil.

Also scheint bei mir die Kombi mit 2,25fach Barlow und Asi120mc optimal zu sein. Durch das etwas höhere Auflagemaß der Kamera komme ich ja auf 2,65 fach was bei meinem 8'' F6 Dobson ca. F16 bedeutet.

2.
Bei guten Bedingungen / Aufnahmen vergrößere ich das Summenbild zuerst in fitswork um den Faktor 1,5. So kann ich den größeren Jupiter feiner schärfen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Anette,

Du bist mir jetzt Astro-fototechnisch um Jahre voraus. Ich muss erst mal sehen, ob / wie ich mit meiner neuen ZWO ASI290MC und 2x Barlow ohne Zenitspiegel bei Refraktor und MAK in den Fokus komme.

Glücklicherweise können wir hier bei Problemchen dann Holger fragen und seine Erfahrungskurve anzapfen. ?) :mauer: :help:
 
Hallo Holger,

ein guter Tipp, das Bild in Fitswork zuerst zu vergrössern....das werd ich mal versuchen.

Gestern hatte ich eine ausgeliehene Baader Barlow 2,25 drauf, die konnte ich direkt an die QHY schrauben, nicht einstecken, da war der Fokus schonmal besser gesichert hatte ich den Eindruck, dann hatte ich dazwischen noch einen Verlängerungsring...den lass ich mal weg, mal schauen, das klingt plausibel mit dem Abstand....aber hier sehe ich deutlich Qualitätsunterschiede zur Billigbarlow die ich sonst immer verwendete...und was mir noch geholfen hat:

wenn das Objekt im Sharp-Cap läuft, zentriere ich es nun immer mit dem Reticle, ich halte den Planeten mit der Steuerung immer so ziemlich mittig...steuere ständig hinterher, korrigiere die Drift, da spinnt dann der Registax und Autostakkert nich so rum, habe ich bemerkt...das hilft ungemein.

Lieber Peter,

das mit dem Fokus ist auch bei mir so eine lange Geburt und klappt nicht jedes mal....ich habe Dank der Hilfe von Sternenfee aber nen tollen Trick und der hilft mir nun immer ...

Stelle das Objekt mittig in ein HOchvergösserungsokular ein, nimm die kleinste Brennweite die Du hast....und nix wie rein mit der Kamera, dabei das Programm bei Gain...also ISO hoch bis geht nicht mehr, Belichtung auch sehr hoch aber nicht zuuuviel....dann bekommst du immerhin eine unscharfe Lichterscheinung rein, die du dann langsam am OAZ scharf stellen kannst und dann halt mit ISO und Belichtung rumprobieren bis es stimmig ist....so mach ich es nun immer und ja wie oben beschrieben...dann im Programm das Objekt auf dem Bildschirm mit Fadenkreuz laufen lassen und immer mittig korrigieren, wenn er abhaut....so fahre ich momentan persönlich ganz gut nach etlichen Fehlern und verzweifelten VErsuchen....

ich bin glaub ich, einen wesentlichen Schritt weiter...das Forum hier ist einfach superspitze!

Peter, wieso ohne Zenitspiegel....ich arbeite immer mit Zenitspiegel..wieso willst den nicht verwenden?

Gruss von Anette
 
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Hallo Anette,

1. ohne Verlängerungsring wird der Abstand zur Barlow ja wieder kleiner und damit auch ihr Faktor.
Je weiter die Kamera von der Linse in der Barlow entfernt ist desto größer der Faktor.
Bei meiner Asi ist das Auflagemaß ca. 12-14mm und das bewirkt schon eine Erhöhung des Barlowfaktor von 2,25 auf ca. 2,65.

2. Bei Planetenaufnahmen ist das Programm castrator zu empfehlen.
Einmal das Avi reinladen und der Jupiter wird zentriert ausgeschnitten. Außerdem wird das Avi durch den Crop kleiner und lässt sich dann schneller stacken.

Gruß,
Holger
 
Hallo Anette,

in meinem Astrobuch wird empfohlen, quasi auf alles im Lichtweg zu verzichten und die Kamera direkt anzuschließen / d. h. am besten anzuschrauben, anstatt nur zu stecken.
Ich werde sehen, ob das alles so klappt.

Hallo Holger,
ich hab eine telezetrische Barlow, da scheint es den Effekt mit der abstandsabhängigen Vergrößerung nicht zu geben, aber erst Versuch macht kluch...

Danke auch für den Tipp mit Castrator. Winjupos muss ich mir auch mal bei Gelegenheit reinziehen.

Nachtrag: Oh Mann/Frau, es gibt soviel auszuprobieren und so wenig Zeit dafür!
 
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Hallo Holger,

ist Castrator ein Button im Stackprogramm oder ein eigenes Programm, welches ich mir wieder runterladen muss? Dumme Frage aber ich habe absolut keine Ahnung, höre das zum Erstenmal...

Peter, ich hab mal ohne Zenitspiegel versucht, da geht gar nix....in manchen Tutorials sehe ich das auch so....aber das klappt bei mir irgendwie nicht, das mit dem Lichtweg sparen klingt ja logisch....aber ohne Zenitspiegel bin ich aufgeschmissen.

Gruss von Anette
 
Hallo Peter,

pipp ist umfangreicher und ich verwende das ab und zu auch mal aber für Planeten ist castrator einfach genial einfach.
Da brauche ich auch keine Weiterentwicklung, es erfüllt diesen Zweck vollkommen.

Gruß,
Holger
 
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