Mein Einstand - Beta Lyrae mit SA100

frasax

Aktives Mitglied
Hallo,

Einstand insofern, dass ich hier noch nie was gepostet habe. Spektren habe ich schon aufgenommen, wenn auch nicht von Sternen.
Ich habe mir den SA100 gekauft und gleich meine ersten Versuche gemacht. Gemäß der Empfehlung habe ich erstmal Wega aufgenommen und daran etwas geübt. Philipp hat mir geduldig geholfen bei der Bedienung von Rspec, auch die Lehrvideos haben mir geholfen.

Hier nun mein erstes , selbst ausgewertetes Spektrum. Beta Lyrae, aufgenommen mit einem Takahashi FSQ106 und einer Touptek 678M
- Es waren ein paar Dutzend Einzelaufnahmen mit 500ms in Siril gestackt
- Instrumentenresponse an Hand der Wega erstellt
- Kalibrierung an Hand der Ha, H-beta und He Linie.
- Instrumentenresponse angewendet

Ich bin noch etwas unsicher bei den Linien, ich denke da sind noch zwei bis drei He Linien sichtbar!? 5013, das grüne Gewusel sieht sehr breit aus!? 5676 ist schon irgendwie ein deutlicher Peak, genau wie 6683.
Ich bin sehr dankbar für sämtliche Tipps. habe etwas das Gefühl, als würden die Spektren im Blauen "abhauen", also da wird es nicht mehr so richtig linear. Fokus habe ich so gut es ging eingestellt, vielleicht finde ich da noch einen besseren Weg.

Genug der Worte

BetaLyrae.png


CS Frank
 
Hey Frank,

ein schöner Einstand ;)

Ich bin sehr dankbar für sämtliche Tipps. habe etwas das Gefühl, als würden die Spektren im Blauen "abhauen", also da wird es nicht mehr so richtig linear. Fokus habe ich so gut es ging eingestellt, vielleicht finde ich da noch einen besseren Weg.

Ich kenne mich mit dem beta lyrae System nicht aus (und kann nur wenig beitragen), aber hast Du eventuell die 0. Ordnung mit auf dem Chip, dann könntest Du zumindest dort testen, wo Du mit der Kalibration landest. Kann es sein, dass die Linien vom System nicht nur nicht bei ihrer Ruhenwellenlänge liegen, sondern auch je nach Entstehungsregion unterschiedliche Radialgeschwindigkeiten aufweisen? (Wäre dies bei gegebener Auflösung überhaupt relevant?)

Viele Grüße
Christoph
 
aber hast Du eventuell die 0. Ordnung mit auf dem Chip, dann könntest Du zumindest dort testen, wo Du mit der Kalibration landest

Hallo Christoph,

danke dir. Ja, die 0. Ordnung ist immer mit drauf. Man kann also entweder über zwei Referenzen kalibrieren, Nullte Ordnung plus eine Linie (angenommen linearer Zusammenhang), oder über mehrere Linien und nichtlinear (hier mit einem zusätzlichen fitting über splines). Ich habe das Verhalten auch bei Wega beobachten, glaube also nicht, dass es ein Problem des Objekts selber ist.
Aber ich kann das am wenigsten beurteilen.
CS Frank
 
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