Mein erster digitaler Jupiter (4.8.07)

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mettling

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Nach fast 10 Jahren Abstinenz von der Astrofotografie habe ich mich mal wieder an Jupiter versucht. Damals natürlich noch analog, habe ich es jetzt zum ersten Mal digital probiert.
Jupiter stand etwa 10° über dem Horizont und 2° über einem warmen Häuserdach. Das waren natürlich keine Wunder zu erwarten.

C8, 40mm Okular, Canon DV Camcorder MV300, ca.10x optischer Zoom, keine weiteren Filter.
6900 Frames, mit Giotto addiert, 4% verwendet.
Mit Giotto nachbearbeitet, auch das erste Mal dass ich so etwas gemacht habe.

Hier ist das Ergebnis:
Link zur Grafik: http://img528.imageshack.us/img528/9316/jupiter4807eg8.jpg
Ist natürlich kein Vergleich mit den gefilterten und professionell bearbeiteten Bildern aus anderen Threads. Aber in Anbetracht der Umstände bin ich ganz zufrieden. :)

Was haltet Ihr davon? Ich bitte um konstruktive Kritik.

Neugierig:
Marcus
 
Ich will auch sowas können :)
 
Ich bin wie gesagt auch sehr zufrieden, vor allem in Anbetracht der durch das warme Häuserdach wirklich katastrophalen Luftunruhe.
Bilderaddition ist schon was feines. :) Auf jeden Fall ist dieser erste Versuch besser gelungen als jedes analoge Jupiterbild das ich jemals produziert habe. Jetzt muss ich nur noch die EBV besser hinbekommen.

Bevor ich mir eine Webcam zulege, will ich erst einmal versuchen den Digital-Camcorder auszureizen. Ist einfach sehr praktisch: kein Kabelsalat, ein kleiner schwenkbarer Monitor zun fokussieren, alle Rohbilder auf Kassette sicher archiviert. Und ich habe eine feste und stabile Verbindung durch einen selbstgebastelten T2-Adapter.

Macht es eigentlich Sinn ein IR-Filter vor einen handelsüblichem Camcorder zu setzen? Oder ist der eingebaute Sperrfilter "im Weg"? Könnte man eine Luminanzaufnahme auch mit einem dunklen Rotfilter machen?

In Experimentierlaune:
Marcus


 
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