Mein First Light

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Lucius_Apuleius

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Auch wenn es an sich das "second light" war, da ich vor zwei drei tagen schon mal Polaris anvisert habe, möchte ich von meiner ersten geplanten Beobachtung berichten.

Kaum dass ich zu hause war habe ich das Teleskop im Graten aufgestellt und so genau wie möglich in die Waage gebracht, die Balance beider Achsen so gut wie möglich eingestellt und das Ganze mit dem Kompass auf N ausgerichtet.

Um die zeit bis zum Dunkelwerden uz überbrücken habe ich dann noch ein wenig im Garten gepuzzelt und mit meiner Frau was nettes getruken.

Langsam wurde es dunkel und man konnte im Süden Jupiter sehen, sonst leider nichts. Leicht resigniert, davon ausgehend, dass es wohl wieder keine guten Sichtverhältnisse geben wird bin ich erstmal wieder rein und habe mir Takis Sternenkarten ausgedruckt.

etwas später habe ich dann angefangen Jupiter zu beobachten, den ich auch sofort ins Okular bekommen habe. Ich der 50x Vergrösserung sieht man nicht viel, was mir aufgefallen ist, war dass es mich fast geblendet hat. Die gallileischen Monde waren auch gut zu erkennen. Als belohnung für die Genauigkeit beim Ausrichten konnte ich den Planeten durch Drehen um die Stundenachse gut im Blickfeld halten. Also das kleinere okular drauf und mit 100fach geschaut. Wenn auch immer noch sehr klein, konnte ich dennoch Ansatzweise die schrägen Streifen (wisst Ihr was ich meine?) erkennen, aber auch hier war die Helligkeit für mehr zu groß (oder mein Teleskop/Okular zu schlecht?)

Ermutigt durch diesen Erfolg habe ich versucht weitere Sterne anzuvisieren, einige klappten einige nicht, teils kann ich nichtmal genau sagen ob ich die im Blick hatte, die ich sehen wollte.

Am Ende (ca. 01:00) habe ich dann noch versucht M31 ins Bild zu bekommen, was mir nach mehreren Versuchen der Stern zu Stern Hangelei am Ende auch noch gelungen ist, worauf ich wirklich stolz bin. Leider konnte ich nicht viel erkennen da das ganze einfach zu Lichtschwach war. Liegts an meinem Teleskop? An den Okularen? An der Helligkeit ?

Wie auch immer es war ein ganz topller Start für mich und nun bin ich noch infizierter und kann es kaum erwarten mich wieder ins dunkle zu stellen.


Gruß, Jens
 
Hallo Jens -
das ging ja schnell mit dem First Light. Du hattest doch den Thread "mit den vielen Fragen". Schön, dass du auch schon einige Erfolgserlebnisse gehabt hast! Dein Teleskop ist ein Refraktor 90mm/1000mm mit 1,25" Okularauszug, nicht? Da eignet es sich nicht gut für die Beobachtung von M31, dem Andromedanebel! (oder meintest du M13, den Kugelsternhaufen im Herkules - ich mach doch auch häufig nen Zahlendreher).

Der Andromedanebel ist über 3 Grad lang und etwa ein Grad breit. In deinem Teleskop hast du maximal etwa 1,7 bis 1,8 Grad Blickfeld. Du kannst also maximal den hellen Kern, nicht aber die schwächeren Ausläufer überblicken. Und selbst das funktioniert nur, wenn du ein Okular mit grob gerechnet etwa 35 mm Brennweite und einer Vergrößerung von 30x benutzt. Bei kleinerer Brennweite siehst du sogar noch weniger.

Außerdem ist dein Teleskop recht lichtschwach, Blende F/11. "Eigentlich" bräuchtest du Okulare mit Brennweiten um 5*11=55mm bzw. sogar 7*11 = 77mm um eine möglichst große Austrittspupille und daher ein optimal helles Bild zu bekommen. Diese Brennweiten gibt es aber wohl nicht.

Zusammengefasst: Für den Andromedanebel ist dein Fernrohr recht ungeeignet. Dafür wäre ein sogenannter "Richfielder" mit kurzer Brennweite und einem 2" Okularauszug besser geignet. Oder ein Fernglas (ohne Spaß)!

Thomas
 
Tja....

dann hab ich wohl was anderes gesehen das Teil etwas Links drunter evtl.? Ich schau mal wie es heißt. War aber auch mit 10mm noch nicht ganz im Okular.

Vielleicht schreibt mir mal jemand was ich alles betrachten kann...

Gruß, jens
 
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