Mein Nikon StabilEyes 12x32

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Caliban

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Hallo Allerseits,

vor langer Zeit hatte ich die Absicht mir ein Fernglas mit Bildstabilisator zuzulegen.
Hier im Forum fand ich die beste Informationsquelle und hab ein paar wenige Beiträge geschrieben.

Zur Auswahl standen für mich damals ein Canon 15x50 IS oder das Nikon StabilEyes 14x40.

Hauptsächlich aus Kostengründen hab ich die Anschaffung aber immer wieder aufgeschoben und so ging viel Zeit ins Land.

Eigentlich, wenn ich ehrlich bin... wirklich brauchen tue ich ein Fernglas nicht.
Ab und an mal bei einem Spaziergang, am Strand, auf einem Boot, den Mond angucken oder einfach mal in der Stadt ausm Fenster schauen... das wären so die Haupt-Einsatzgebiete...

Eine Bildstabilisierung fand ich toll weil man dann doch recht gute, wackelfreie Bilder aus der Hand sehen kann trotz höherer Vergrösserung.

Tja, lange Rede, kurzer Sinn... ich hab mir vor einiger Zeit nun doch eins zugelegt.
Gekauft habe ich ein super-günstiges Angebot aus einer Firmen-Auflösung in England.
Und es ist ein Nikon StabilEyes 12x32 geworden.

So sieht es aus:

Link zur Grafik: http://s2.directupload.net/images/080704/temp/9c62fm6z.jpg

Link zur Grafik: http://s3.directupload.net/images/080704/temp/2ra826hg.jpg

Link zur Grafik: http://s5.directupload.net/images/080704/temp/64exlcbw.jpg

Einen wirklichen Testbericht kann ich hier nicht abgeben, dazu kenne ich mich mit der Materie nicht gut genug aus.
Aber ich bin mit dem Fernglas wirklich zufrieden.

Es ist nicht so schwer und klobig wie das Canon 15x50 bzw. das Nikon 14x40. Die Vergrösserung ist genau richtig.
Gross genug um auch weiter entfernte Dinge gut zu erkennen, aber nicht zu gross so dass man z.B. ein Flugzeug am Himmel noch recht schnell mit dem Glas finden kann.

Die Augenmuscheln finde ich ebenfalls gut und passend für mich (war das KO-Kriterium beim Canon).

Der Blickwinkel ist für mich ebenfalls okay, kann aber sicher mit "guten" Gläsern nicht mithalten.

Die Bildqualität finde ich bei gutem bis mittlerem Licht ausgezeichnet ohne direkten Vergleich zu haben.
Bei schwachem Licht fehlt es etwas an Lichtstärke und bei seitlichem Störlicht (Strassenlaterne nachts) kommt es zu leichten Reflexionen.

Zur Stromversorgung sind 2 AA-Batterien notwendig die sich links in dem kleinen Kasten an der Handschlaufe befinden.
Während der Benutzung stört der Kasten nicht und er soll wasserdicht sein, was ich aber noch nicht ausprobieren musste.

Der Satz Batterien ist jetzt schon einige Monate in Gebrauch und noch läuft alles einwandfrei. Die gesamte Nutzungsdauer mit eingeschalteter Stabilisierung lässt sich schwer schätzen, aber ich würde sagen es dürften so um die 5 Stunden sein.

Zum Einschalten der Stabilisierung drückt man den Knopf rechts unten auf der Okularseite und die Stabilisierung wird aktiviert. Solange blinkt die Power-LED gelb (ca. 4 Sekunden) und leuchtet dann dauerhaft.
Nun kann man mit dem Hebel rechts unten die Stabilisierung einschalten.
Das Aktivieren geschieht irgendwie elektronisch... zu hören ist jedenfalls absolut nichts (hochdrehender Kreisel oder so...).
Das Zuschalten mit dem Hebel ist dann rein mechanisch, die LED wechselt dabei auf grün.

Die Stabilisierung lässt das Bild kurz "einschwenken", je nach Lage der Optik wird diese wohl zentriert.
Die Zitterbewegungen beim freien Halten des Glases sind dann sofort auf ein Minimum reduziert.
Es ist noch ein leichtes Zittern feststellbar, aber das ist kaum störend.
Beim Bewegen des Glases folgt das Bild immer sanft mit einer kurzen Verzögerung. Dies ist jedoch (für mich) kein Problem.
Beim Nikon 14x40 das ich mal getestet hatte war der Effekt deutlich stärker und bei schnellen Schwenks störend.
Beim 12x32 kann man mit einer Taste links auf der Oberseite die Stabilisierung kurz unterbrechen um das Nachschwenken zu verhindern, die Funktion habe ich aber noch nie wirklich benutzt.

Generell muss ich sagen dass das Bild beim Einschalten der Stabilisierung wirklich deutlich klarer, detailreicher und viel plastischer erscheint als ohne.
Im Vergleich zu einem 7x40 ist das Bild sogar noch einen Tick ruhiger finde ich und durch die höhere Vergrösserung sieht man wirklich viel.

Einen Test habe ich mal mit einer Zeitung gemacht.
Der Text war ca. 3 mm hoch (Grossbuchstaben) und mit meinen sicher nicht so tollen Augen und nicht ganz zitterfreien Händen war ich in der Lage den Text mit etwas Mühe flüssig aus einer Entfernung von ca. 6 m zu lesen.
Nach Einschalten der Stabilisierung konnte ich den Text mit ähnlicher Mühe aus ca. 10 m noch lesen.

So, das wars eigentlich schon von meiner Seite...

Obwohl es keins der von mir damals angefragten Gläser geworden ist möchte ich mich auf jeden Fall nochmal für die vielen Infos und Tipps hier aus dem Forum bedanken!

Gruß,

Caliban
 
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