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Frederik

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erstmal Hallo,

also ich hab mich die letzten Wochen schon viel mit Astronomie und Teleskopen beschäftigt und hab hier mal eine Liste meiner möglichen zukünftigen Ausrüstung zusammengestellt. Es würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Tips geben könntet, was vielleicht noch Verbesserungswürdig ist.


Skywatcher Dobson 8" klick mich

Okulare:
2" Weitwinkel ERFLE - Brennweite 32mm - 70° Feld - FMC
Skywatcher Super Plössl Zoomokular 8-24mm APO 1,25"
Skywatcher Ultra Wide Angle Okular 6mm 1,25"

TS Barlow 2fach - 1,25" - achromatisch - kurze Bauweise

Newton Justierlaser 1,25"

2" Premium O - III Filter von TS Optics

und natürlich eine Sternenkarte


Da ich eigentlich ein Newton auf einer Parallaktischen Montierung haben wollte, aber aus kostengrüden doch zum Dobson greifen werde, habe ich vor mir in ein paar Monaten eine HEQ-5 zu besorgen und den Tubus des Dobson einfach darauf montiere.

Noch eine kleine Frage:
Für schnelles Beobachten werd ich auch ab und zu vom Garten aus beobachten, doch hinter einer Baumreihe in unserem Garten steht eine Straßenlanterne, die zum Teil durchleuchtet. Wie stark beeinflusst dies die Beobachtung??

mfg Frederik
 
Hallo Frederik,

guter Plan, in allen Teilen der günstigste Weg zu viel Seherlebnis und mit dem Dobs als Grundelement sehr ausbaufähig.
Den Tubus habe ich auf der HEQ-5 noch nicht life erlebt, da müssen Andere was zu sagen.
Die Barlow ist eigentlich überflüssig. Ich würde stattdessen einen Peilsucher (red dot) zusätzlich zum optischen Sucher empfehlen.

Jedes Störlicht ist ungünstig, besonders bei DS-Beobachtung, aber im Garten hat Jeder mit diversen Problemen dieser Art zu tun. Eine einzelne Straßenlampe hinter Bäumen ist da noch ganz gut zu ertragen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo,

so einen langen Newton würde ich nicht mehr auf die HEQ5 setzen, meinen 8" f5 trägt sie grade noch so. Auf jedenfall grenzwertig.

Zu nem Dobson gehört unbedingt ein Rigel Quickfinder, gut, günstig und sehr komfortabel.

Zum Spechteln reicht eigentlich ein Dobson immer, wozu dann nochne HEQ5? Das bisschen nachführen schafft man mit der Hand auch noch und geht bis 200x sehr komfortabel.

Viele Grüße

Daniel
 
Hallo Frederik,

ich würde auch auf die Barlow verzichten und in jedem Fall auch auf das angesprochene Zoomokular. Es hat ein geringes Sichtfeld mit dem Du gerade mit dem Dobson nicht froh werden wirst. Bei stärkerer Vergrößerung kommst Du mit dem Nachführen nicht nach.
Spare lieber auf Okus mit viel Feld und Festbrennweite und warte statt dessen mit der Montierung. Gute Tips gibts auf den HPs von Sven Wienstein und den Deepsky-Brothers.
Ein Peilsucher ist auch in jedem Fall Empfehlenswert. Nach meiner Erfahrung ideal für Einsteiger ist die Kombination von Telrad und Deepsky-Reiseatlas.

Gruß und klaren Himmel
Andreas
 
Hallo Frederik,

Deine Okularauswahl klingt logisch. Ich denke, du zielst darauf ab, mit dem 6'er Oku und 2x Barlow an die Grenze zu gehen.
Kann man tun, ist aber nicht unbedingt notwendig, zumal 400x am Dobson mit kaum Gesichtsfeld (ich weiß jetzt nicht wieviel Gesichtsfeld man mit dem SW UWA UND Barlow noch zusammenbekommt) schon spannend wird. Ich persönlich würde, etwas moderater, ein schönes 5mm WW Okular nehmen, das könnte ein Hyperion oder ein gebrauchtes Vixen LVW sein, an f/6 sind gar noch andere günstigere Okulare interessant.

Das Zoom würde ich ebenfalls lassen, das kleine Tunnelblickfeld wird Dir auf Dauer keinen Sapß machen. Wenns aber doch unbedingt sein muss, das Seben Zoom hält da qualitativ durchaus mit und bildet insgesamt sogar etwas heller ab, wir haben das vor Jahren mal in unserer Astrogruppe getestet.

An der niedrigen Vergrößerung könntest Du statt dem 32'er durchaus auch das 36'er nehmen, wenn Du noch jung bist sind sogar 40-42 mm drin.

Der Skywatcher letztlich auf eine HEQ5 zu packen wird mehr als grenzgängig. ein Freund von mir hats probiert und rät davon ab, selbst der f/5er ist hart an der Schmerzgrenze, da darf beim Fotografieren dann aber auch kein Lüftchen wehen, der Hebel ist zu groß für die HEQ5.

Strassenlaternen stören schon immens die Beobachtung. Ich weiß aber auch wie es ist, wenn man mal schnell kucken will und die Ausrüstung eben nicht meilenweil tragen möchte. Vielleicht kannst Du Dir da zumindest gegen direkte Blendung was basteln, nen Sonnenschirm aufstellen oder dergleichen.
Ich habe das gleiche Dilämma mit einer Strassenlaterne auch von meinem Hof aus. Da dort auch ein Pavillon stand hab ich mir einfach die Seitenwände dazu gekauft und rangehängt, später habe ich meinen Wohnwagen so auf dem Parkplatz davor positioniert, daß ich mich dahinter in den Schatten stellen kann, das geht zur Not und für die Schnelle auch mal.
 
Hallo Frederik,
ich besitze eine ähnliche Optik (Meade Starfinder 200/1200 Pyrex), die wegen des Papptubus nur ca. 10,5 kg wiegt. Auf einer Celestron ADM mit stabilem Holzstativ (Alu wackelt zu stark) geht das optisch gerade noch so mit 12kg Gegengewichten. Der Hebel ist aber schon sehr grenzwertig.
Zu den Okularen: an diesem Rohr benutze ich hauptsächlich ein 2" 30mm mit 68°, ein SWAN 15mm (72°), HR Planetaries (wie die SW UWA) in 4, 6 und 9mm.
Mein relativ teures William SPL 3mm liegt dagegen 99% der Zeit ungenutzt im Koffer.
Barlow hab ich außer für die Webcam noch nie gebraucht. Stattdessen besser eine weitere Festbrennweite (gibt's oft gebraucht).
Das Zoom ist zwar am Anfang ganz lustig, macht aber auf Dauer wegen des Tunnelblicks in der ersten Hälfte keinen Spaß. Mein Seben Zomm liegt nach sehr wenigen Einsätzen ebenfalls nur noch in der Kiste rum.

Gruß

Walter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Frederik,

mit dem Zoom wirst du wohl nicht viel Freude haben, ich besitze es selber (ein ähnliches Modell) und es hat einen tierischen Tunnelblick sowie den Graufilter serienmäßig verbaut, die Transmission ist eine Katastrophe und die Schärfeleistung mit einem Plössl nicht vergleichbar. Nimm lieber ein Festbrennweite um die 12 mm (zum Beispiel Planetary) für die mittleren Vergrößerungen.

Die Barlow kannst du erstmal weglassen, wenn, dann sollte man da etwas mehr investieren um die Abbildungsqualität nicht komplett zu ruinieren. Skywatcher UWA sollen recht akzeptabel abbilden. Besser wäre aber vielleicht noch ein TS WA, das durchweg als "gut" eingestuft wird. 6 mm sind hier ausreichend, speziell auch, da in den meisten Nächten 200-fach eh die Maximalgrenze darstellt.

Justierlaser ist eine feine Sache, schlag ruhig zu. Der O-III-Filter hilft bei vielen Deep-Sky-Objekten enorm. Alleridngs macht dir hier dein Beobachtungsplatz einen Strich durch die Rechnung: Wenn du ständig durch Streulicht beläsigt wirst, erkennst du zum einen fast nichts im Okular, zum anderen können sich deine Augen dann nicht an die Dunkelheit anpassen. So lieber nicht...Mond und Planeten sind dann noch gut möglich, solange du nicht direkt geblendet wirst, für Deep-Sky solltest du aber einen vernünftigen Beobachtungsplatz suchen.

Was die HEQ5 angeht, sollte alles im grünen Bereich liegen.

Gruß und CS,
Marcel
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi

Der Dob ist ok, kann man nehmen.
Peilsucher ist schon angesprochen worden.

Okulare - da sparst Du zu viel am falschen Ende.
Das Zoom würde vergessen, ebenso die Barlow.
Das 6er kann man nehmen, es ist für den Preis gut.
Das Erfle, naja. Ich weiß nicht ob es sie noch gibt
die Orion Expanse mit 35mm und um die 70 Grad. Das wäre besser.
insgesamt würde ich da noch mal nachdenken und ggf mehr vom Budget in die Okus stecken. Obs die HEQ5 bringt, wage ich zu bezweifeln. Wenn der Dob Spaß macht wirst sie vllt nicht vermissen. Davon abgesehen wird das ne grenzwertigere Sache.
Und schwer, weil Du 15 besser 20 Kilo Gegengewicht brauchst.
Dann darfst schleppen.
CS
 
Hi!
Zuerst mal ein riesen DANKE an alle!!

Zuerst mal zur HEQ5: Wenn es mal soweit sein sollte werd ich mich noch weiter erkundigen ob die jetzt ausreicht oder nicht, sonst nehm ich lieber die EQ6.
Hatte wegen -> x <- an die HEQ 5 gedacht...

Das Zoom-Okular werd ich jetzt weglassen, denn auf Tunnelblick hab ich keine Lust, ebenfalls die Barlow...

Hingegen werd ich mir einen Leuchtpunktsucher/Telrad zulegen (Riegel Quickfinder konnt ich bis jetzt niergens finden..??).

Bei den Okularen werd ich Okulare mit Festbrennweiten in der Größenordnung 35mm, 20mm, 15mm, 6mm nehmen (25mm und 10mm super Plössel sind dabei) . Welche jetzt genau, weiß ich noch nicht, da muss ich mich noch weiter umschauen und auf den Händler kommts auch an..

mfg Frederik
 
Hallo Frederik,

25 mm und 10 mm sind dabei! Wofür waren dann das Zoom und die Barlow gedacht? Als Low-Budget Lösung wäre dann die 2fach-Barlow und das 32er Übersichtsokular ideal gewesen. Die Reihe hätte 32, 25, 12.5, 10, 5 mm Okularbrennweite ergeben.
Nun gut.
Entweder man lässt die Beipackokulare weg, wobei man da beim Händler kaum einen Preisvorteil erzielen kann, denn diese Massenware ist nun Mal tatsächlich in MASSE vorhanden.
Oder man nimmt diese Okulare erst Mal so hin, denn man kann da durchaus was sehen und wird nicht blind davon. Dann baut man drumherum so nach und nach eine Okularausstattung auf, die zu den eigenen Ansprüchen passt.
Sven hat da eine gute Entscheidungshilfe auf seiner Seite:
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html
Hersteller und Labels der dort genannten Okulare, zumindest bei den sehr preisgünstigen Vorschlägen abseits von Nagler, LVW, Speers, sind als Beispiele zu verstehen.

Eine Reihe 35, 25, 20, 15, 10, 6 mm wie Du sie dann hättest, ist zumindest am Anfang, reichlich eng besetzt und kostet ja auch Geld.
Eventuell lieber auf
~35, ~20, ~14, ~9, ~6mm gehen, oder 32, 17, 10, 8-5 und das zugunsten von Qualität lieber etwas langsamer aufbauen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi Frederick
HEQ5 ja ich kenne die Tabelle ;-)
Visuell geht das wenn man genug Gewicht hat und le lange Prismenschiene verwenden kann durchaus gut - vor allem windgeschützt. Fotografisch gehts zur Not im Rahmen sogar auch.
Aber ne EQ6 wäre besser.
Doch zunächst erst mal den Dob warm gucken
CS
 
Hallo an alle!

Das dieser Thread nicht ins leere endet meld ich mich abschließend noch mal.

Letztendlich habe ich mir den oben genannten Dobson bestellt und auch gleich zwei Tage später bekommen.
Bis jetzt bereue ich es nicht, bin auch heilfroh, dass ich mich für einen Dobson entschieden habe, denn es ist als anfänger schon nicht leicht sich am Himmel zu orientieren und wenn dann noch die parallaktische Montierung hinzukommen würde wär ich wahrscheinlich überfordert.

Angefangen hab ich mal mit (Voll)mond und Jupiter, was auch gut ging, sind ja beide nicht wirklich zu übersehen. Vorgestern hab ich mich dann erstmal an Deepsky Objekte gewagt, wobei ich noch in meinem Lichtverschmutzen Örtchen beobachte (warte bis der Mond wegbleibt, dann werd ich mal ins Dunkle fahren). Bis ich mich mal im Sternbild Leier durchs Teleskop orientiert hatte, dauerte schon ein weilchen und dann hab ich auch schon den Ringnebel gefunden und begutachtet.

mfg Frederik

PS: Telrad und Deepsky-Atlas!! ganz wichtig, ohne Telrad wär ich wahrscheinlich auch aufgeschmissen ;)
 
Hallo Frederik,

danke für diese Rückmeldung.
Na warte mal ab, so ein 8" F/6 Dobson kann über Jahre hinweg begeistern, bei mir tut er es zumindestens.

GAAAAANZ LANGSAM kannst Du, nachdem Du Dich mit dem Gerät vertraut gemacht hast, dann Mal über Tuningmaßnahmen und weiteres Zubehör nachdenken, sinnvoll ist es, das nach eigenem erkanntem Bedarf zu tun.
Bei Armin
http://www.deepsky-brothers.de/index.htm
findest Du zum Tuning reichlich Anregungen, gerade bezüglich des Skywatcher 8" F/6, z.B. hier
http://www.deepsky-brothers.de/Skywatcher-Guenther.htm
zur Rockerbox. Z.B., schon der simple, billige, kleine Tipp, die Höhenenräder mit Teflonpads oder Easyglidern unter Ausnutzung ihres vollen Durchmesseres zu belegen und den kleinen roten Pappring zu entfernen, bewirkt ganz erstaunlich bessere Nachführeigenschaften in der Höhe.

Gruß und CS
*entfernt*
 
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