Meine erste Ausrüstung....

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Tungsten74

Mitglied
Zunächst ein paar Bemerkungen vorneweg: Es gehört für einen Anfänger fast etwas Mut dazu, um sich hier im Forum zu seiner Equipment-Wahl zu bekennen. Wehe, man hat dieses Forum nicht gründlich vor der Anschaffung studiert, bei Sternenfreunden in der Nähe durch das Instrument seiner Wahl geblickt oder zumindest mit seinem Händler ein Rückgaberecht vereinbart. Ausserdem sollte man sich schon vorher überlegen, ob man eher Planeten oder Nebel/Galaxien, visuell oder mit Kamera beobachten will...Habe ich alles nicht getan. Aber ich habe mich trotzdem auf verschiedenen Seiten kundig gemacht: die Deep-Sky Brothers (Teleskope zum kleinen Preis...), die Einsteigerecke mit drei konkreten Vorschlägen auf den Seiten von Sven Wienstein und die Seiten von Wolfgang Strickling waren dabei ein grosse Hilfe. Vielen Dank an alle, die sich so viel Mühe geben.
Nun, es ist der Bresser Messier Newton geworden (150/1200) aus der Sonderaktion mit allerlei Zubehör <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />. Bis jetzt hatte ich noch nicht viele klare Nächte, aber den Mond, Saturn und Jupiter sowie einen ersten Blick auf M42 (wow) hatte ich schon. Der Anblick vom Mond war wirklich knackscharf (heisst das in jedem Fall, die Optik ist ok?), die Planeten waren etwas "unscharf" (lag wohl an den Bedingungen).
Als Ergänzung habe ich mir gleich noch den Karkoschka zugelegt.
So, jetzt isses raus...
Gruss und CS (ein bisschen Jargon kann ich auch schon <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />)
Rüdiger
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/huhu.gif" alt="" />
... nur mut! ich glaub nicht, dass dir hier jemand den kopf abreißt!
ich bin froh, dass ich erstmal hier im forum nachgefragt hab, als ich das erste teleskop gesucht hab ( das noch dazu ein geschenk werden sollte). ich hätte sonst sicherlich irgendein "tolles" ebay-angebot genommen ... und so hab ich erstmal ein gebrauchtes lidl-teleskop gekriegt...
obwohl ich davon auch schnell wieder weggekommen bin. ich hab mal den sterntest gemacht, und ich glaube mein lidl ist ne ziemliche gurke - schöne beugungsscheibchen auf der einen und totaler matsch auf der anderen seite... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />). außerdem total schwergängig und ungenau und wackelig ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" />

... psssst: ich hab auch noch nicht erzählt, dass ich mir ein gebrauchtes 200/1000 gekauft hab ...
und das als anfänger ! geht ja gar nicht ! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/schwitz.gif" alt="" />

hab allerdings schon drei wochen nur wolken... es ist zum k......

hast du das teil justiert? ich hab gestern den ganzen nachmittag geschraubt
nach der anleitung hier. (ganz unten das pdf)
kann leider nicht testen, ob´s was geworden ist...

cs
anna
 
Hallo Anna,

an Kopfabreissen habe ich auch nicht gedacht. Aber wer freut sich schon, wenn er erfährt, was er alles hätte besser machen sollen, können, müssen.
Ich habe den Newton noch nicht justiert, allerdings war der HS ziemlich "gekippt". Das ging recht einfach mit den Stellschrauben. Ich möchte mal abwarten, ob unscharfe Bilder von den Planeten vom Seeing herrühren oder ob es am Instrument liegt. Der Sternentest steht noch aus, aber bis jetzt habe ich die Sterne nur sehr scharf und punktförmig gesehen.
Danke fürs Mutmachen, CS! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Rüdiger
 
Hallo ihr beiden Einsteiger,

zunächst einmal wünsche ich Euch viel Freude mit Euren Geräten und...wie ich das so sehe,
habt Ihr schon Mal bei Weitem besser eingekauft, als ich es seinerzeit in Eurer Situation getan habe. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />

Da sind wir schon genau am Punkt. Wenn ich mich zu Fragen von Einsteigern äußere und dazu gehört
zunächst, dass ich versuche offene Fragen zur Erwartungshaltung und den persönlichen
Möglichkeiten zu klären, dann geschieht das in dem Versuch, Einsteiger vor den vielen Möglichkeiten Fehler
zu machen, zu bewahren.
Fehler bedeuten mindestens Geldverlust, wenn nicht gar die Abkehr von unserem schönen Hobby und sie
resultieren häufig genug aus ganz simplen Fehleinschätzung aufgrund mangelnder Information.

Logischer Weise muss das, was ich für mich als Fehler sehe, für Andere gar kein Fehler sein und
so bekommt der Beginner häufig zwei oder drei Meinungen/Vorschläge präsentiert und dann
kommt es eben auf den Fragesteller selbst an, welche Argumentation den eigenen Gegebenheiten und
Vorstellungen entspricht, ob er weitere Informationen braucht, wie Argumente und Tatsachen
gewichtet werden. Möglichkeiten zur Entscheidungsfindung ergeben sich in jedem Falle und das ist
letztlich der Sinn und Zweck der Übung, egal wie ernsthaft man das betreibt und ob man nun allen Hinweisen,
Links und Querverweisen folgt.

Selbst wenn dann der Ton zwischen den Beratern etwas rauer wird, kann man fast immer noch Informationen
herausziehen, ok es sollte nicht sein aber es passiert immer wieder einmal.

Ärgerlich für "Berater" ist sicherlich, wenn nach einigem Hin und Her plötzlich der "BigBoss" als
neue Errungenschaft vorgestellt wird. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" />
Dann muss man schon unterstellen, dass jemand absolut nicht gewillt war, seiner eigenen Fragestellung
sinnerfassend nachzugehen.

Normal ist es aber für den Berater, dass nicht immer die eigene Argumentationslinie vom Beginner
weiter verfolgt wird, also das letztlich erworbene Gerät nicht so aussieht wie man es sich (für sich
selbst <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />) vorgestellt hätte.
Damit müssen wir dann schon klar kommen und tun dies auch in aller Regel, denn wir stützen
uns alle nur auf eigenes Wissen und eigene Erfahrungen und da können andere Menschen durchaus zu anderen,
ebenfalls zutreffenden Ergebnissen kommen.
Ich sehe es jedenfalls so, dass jeder Beitrag von mir auch dann hilfreich sein kann, wenn die
Entscheidung teilweise oder ganz in die andere Richtung fällt. Wenn mein Beitrag gelesen wurde,
darüber nachgedacht wurde und dann verworfen wurde, hat er etwas gebracht.

So und nun ran an den Speck und beobaten was immer geht. Weitergehende Fragen, z.b. zum Zubehör
werden sicher auftauchen, dann geht das Spiel von vorne los, diesmal hoffentlich ohne Bedenken. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Rüdiger,

du schreibst
Aber wer freut sich schon, wenn er erfährt, was er alles hätte besser machen sollen, können, müssen.
Man sollte sich aber freuen, denn wenn man das erfährt, hat man für gewöhnlich etwas hinzugelernt. Das ist ein Erfolg und kein Grund, Trübsal zu blasen.
Natürlich kann es auch einen Grund zur Selbstkritik geben, wenn man sich selbst vorwirft, sich vorab zu wenig informiert zu haben - oder vielleicht zu wenig Willen aufgebracht hat, sich in die Materie zu vertiefen.
Du hast Angst, Dein Equipment vorzustellen? Warum?
Angst müsstest Du doch eigentlich nur haben, wenn Du sehr gut begründete Ratschläge und Erfahrungen völlig in den Wind geschlagen hast. Wäre das denn der Fall?

Aber dann sollte man sich eben sagen, dass man vielleicht eigene praktische Erfahrungen braucht, und zu den Erfahrungen gehören Enttäuschungen wie auch Erfolge - nur dass eben die Enttäuschungen oft länger im Gedächtnis bleiben.

Clear Skies
Sven
 
Gratulation! Das erste Teleskop, das man sich kauft, ist immer solange gut, bis man duch ein besseres schaut. Das geht allen Amateuren so und ich glaube kaum, daß es viele gibt, die nach 5 Jahren immernoch das gleiche haben. Sinn macht, wenn man sich daran freut und es oft benutzt. Aber da Du Dir ein schönes Planetengerät - so kann man es wohl nennen bei den Daten - zugelegt hast, wirst Du vielleicht eines Tages "aufsteigen" auf ein größeres Gerät. Aber dann hast Du für die Planeten ein top-Teil, das Du wohl nicht hergeben wirst.
Ergo war die Entscheidung absolut o.k. Nach 25 Jahren Astronomie habe ich meine "Anfängerausrüstung", mit der ich angefangen habe, immernoch. Und sie macht immer wieder Spaß!
Nochmals corgrads und hoffentlich bald wieder bessere Nächte.
Bin gerade am verzweifeln, musste schon zum zweiten mal unsere Saturnnacht absagen. Aber so leben wir halt.
Grüße
Winfried
 
Hallo Winfried,

vielen Dank für die Glückwünsche! Es macht riesigen Spaß mit dem neuen Teil, sofern die Wolken einmal aufreissen. Jupiter und Saturn waren schon ganz toll, obwohl ich nicht sehr vergrössern konnte, aber auch der Orion-Nebel, die Plejaden... Warum bezeichnet man denn ein 150/1200 mm als Planetengerät? Ich hoffte eigentlich, eine Art Allrounder zu haben.
CS,
Rüdiger
 
Hallo Rüdiger,
die Verwendung ist abhängig vom Öffnungsverhältnis.
Allround ist ungefähr f/6, schneller geht in Richtung Deepsky und langsamer wie in deinem Fall mit f/8 ist besser für Planeten geeignet.

Schnell und langsam bezieht sich auf die Belichtungszeiten, je schneller desto lichtstärker und umgedreht.
Ich vermute mal die Begriffe haben ihren Ursprung bei Kameraobjektiven.

Gruß, Alex
 
richtig. In der Fotografie ist f4 schneller, f:22 z.B. langsam. Natürlich hast Du ein Allround-Gerät erworben, nur mit dem Vorteil, daß der am Planeten besser ist als andere. Für deep sky ist es irrelevant, was für eine "Blende" er hat. Da entscheidet nur Öffnung. - Denke mal darüber nach, Dir die Baader-Sonnenfilterfolie zu holen. Kostet nicht viel und bringt eine Menge Spaß, denn auch die Sonne ist hochinteressant.
Nochmals Gratulation, war die richtige Entscheidung.
Und: laß Dir auf jeden Fall Zeit mit Erweiterungen. Lerne erst mal, das ding am Himmel richtig "rumzuschubsen". Wenn Du`s raus hast, kannst Du über weiteres nachdenken. Nie überstürzen, das machen viele und bereuen es dann. Ein 32mm und ein 9mm reichen am Anfang absolut aus.
Grüße in die Schweiz, und grüße mir mein geliebtes Saint Maurice im Wallis!!!
Winfried
 
Hallo Rüdiger,

ich denke, ein 6" f/8 ist schon noch relativ universal.

So weit ich bisher die Diskussionen verstanden habe heisst universal, dass man einerseits große Gesichtsfelder bei hohen Austrittspupillen und kleiner Vergrößerung realiseren kann andererseits bei hohen Vergrößerungen ein möglichst scharfes und kontrastreiches Bild erhält. Das erstere ist für die Beobachtungen von sehr ausgedehnten und lichtschwachen Objekten wichtig (insbesondere Galxien und manche Nebel), das zweite für Mond, Planeten und kleine planetarische Nebel.

Mit einem 40mm Okular kommst Du immerhin noch auf 5mm Austrittspupille, das ist z.B. für Beobachtungen in der Vorstadt gut. Hast Du einen 2"-Okularauszug? dann kannst Du evtl. ein 2"-Okular mit Brennweiten 40-45mm ins Auge fassen, damit kriegst Du dann auch größere Gesichtsfelder hin.

Ein grosser Vorteil Deines Teleskops ist, dass ein 8"-Newton weniger Ansprüche an Okualare stellt und bei höheren Vergrößerungen wegen des relativ kleinen Fangspiegels das Thema Obstruktion bedeutungslos wird. Weiterhin kannst Du bereits mit nem 6mm-Oku 200-fache Vergrößerung erreichen.
Viele Planetenbeobachter sind der Meinung, dass Planeten erst ab 150-facher Vergrößerung schön zu beobachten sind. Und, für Dich als Anfänger eher vorteilhaft, muss ein f/8 nicht sooo genau justiert werden.

Ich finde Deine Wahl alles in allem gut. Have Fun!

CS

klaus
 
Hallo Rüdiger,

keine Panik, Du hast ein durchaus allroundtaugliches Teleskop, es ist allerdings etwas planetenlastig.

Das bedeutet im Klartext, dass Du mit relativ normalen Okularen von 5-6 mm Brennweite an die
von der Öffnung des Teleskops vorgegebene Maximalvergrößerung kommst und die nutzt man
nur bei der Mond-/Planetenbeobachtung. Du brauchst also keine exotischen und schwer beherrschbaren
Okulare mit ganz kleinen Brennweiten, auch auf Barlow-Linsen kannst Du locker verzichten.

Etwas anders sieht es für Deepsky-Beobachtungen aus. Da kommt es oft auf geringe Vergrößerung
und die damit einhergehende große AP an und je größer das erreichbare Gesichtsfeld, um so besser.
Mit Deinem 32er Plössl aus Aufsuchokular erreichst Du 4 mm AP, unter dunklem Himmel kann man aber
bis ca. 7 mm AP gehen. Um da hin zu kommen wäre ein Okular mit 55 mm Brennweite erforderlich.
Auf jeden Fall ist für Deepsky ein Okular mit 5-6 mm AP sehr erstrebenswert.
Solche Okulare gibt es und man kann auch durchaus um 2° Feld damit erreichen (2" OAZ), aber bei diesen
Teleskop-/Okularkombinationen entsteht der so genannte Tunnelblick, das Weitfeldfeeling (Spacewalk)
geht subjektiv verloren.

Ideal, nicht nur für Einsteiger, wäre eigentlich ein 6" F/6 Dobson, leider werden aber nur 6" Newtons
mit F/5 oder eben F/8 angeboten.

Dennoch sehe ich es wie Winfried. Ran an den Himmel, Erfahrungen sammeln und die Möglichkeiten
dieses schönen Teleskops nutzen. Dann, mit zunehmender Erfahrung, nach eigenen erkannten Wünschen,
vorsichtig weiteres Zubehör angehen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
zu Günther: über 40mm gibt es a) keine vernünftigen Okulare
und b) hat man den Tunnelblick, es sei denn, man nummt UWA mit 82 Grad oder WA (wide-angle) mit 65 Grad. Mein liebstes Okular ist derzeit das Meade WA 32mm in 2", das allerdings für Newtons ungeeignet ist (habe es für mein 12" SC). Aber wir sollten Rüdiger nicht verunsichern, sonst stürtz er sich auf die Okularseiten, und dafür ist es noch zu früh!
- Schätze, das wird dann, wenn es mal soweit ist, eine heiße Diskussion geben hier in den Foren...
Das ist dann so wie Dobsons gegen APO`s der Refraktorgilde...
CS Winfried

(12" Meade SC in Sternwarte auf 250kg Stahlsäule, 8" f.6 und 12" f5 von Galaxy als Dobsons, Lichtenknecker AK 127/1300 Refraktor für die Sonne)
 
Hallo Winfried,

bitte entschuldige, aber Du schreibst oben bei Deepsky käme es nur auf die Öffnung an, und das ist wirklich nicht richtig, wie Günther korrigiert hat.
Gerade weil man nicht beliebige Okularbrennweiten zur Verfügung hat, ist es für die Deepsky-Beobachtung wichtig, kein zu langsames Öffnungsverhältnis zu haben.
Ein Teleskop mit 1,25" Auszug kann maximal mit einem 40mm Okular bestückt werden. An einem f/6 Teleskop verfehlt man so knapp den Bereich maximaler Bildhelligkeit mit 7mm AP. Teleskope die langsamer als f/6 sind können also mit 1,25" Okularen nicht mehr auf maximale Bildhelligkeit gebracht werden.
Bei Teleskopen mit 2" Okularauszug können "normal" Okulare bis 55mm gekauft werden. (Es gibt seltene Ausnahmen.) Dann verschiebt sich die Grenze bis fast zu f/8. An einem f/10 Gerät sind 7mm AP ohne weiteres nicht erreichbar. Aber bei einigen Teleskopen kann mit Reducern "getrickst" werden.
Direkt von der Brennweite des Teleskopes und dem jeweiligen Okular-Einsteckdurchmesser ist der maximale mögliche Himmelsausschnitt abhängig. Hier ist eine Optik mit kürzerer Brennweite immer im Vorteil, allerdings muss man bei schnellen Teleskopen auch beachten, dass es sehr schwierig und teuer werden kann, ein Okular zu finden, was diesen maximalen Himmelsausschnitt in guter Qualität abbildet. Bei f/4 hat man da eigentlich schon eine gewisse Grenze überschritten, weil man praktisch kein Okular findet, was ein volles 2" Gesichtsfeld in wirklich guter Qualität abbildet. Außerdem wird bei Okularen mit mehr als 30mm die AP zu groß.

Wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt, dann stellt man fest, dass ein 6" f/8 Newton mit 1,25" Auszug bei der Deepsky-Beobachtung in zwei Punkten Nachteile hat:
1. Der maximale Himmelsausschnitt ist mit 1,2° relativ klein, das sind anschaulich 2x der Vollmond nebeneinander und noch ein halber Vollmond dazu.
2. Die Minimalvergrößerung und damit die Maximale Bildhelligkeit ist mit normal käuflichen Okularen nicht mehr zu erreichen und man bekommt mit einem 40mm Okular den beschriebenen "Tunnelblick", der für Deepsky eher unerwünscht ist.

Noch ein Wort zum Tunnelblick: Heutzutage hat sich bei "uns" Deepskyfreunden schon eine ziemliche Abneigung gegen weniger als 50° scheinbares Gesichtsfeld entwickelt. Wir nennen das Tunnelblick. Ich möchte aber daran erinnern, dass man Ende der 80er Jahre so etwas wie ein Weitwinkel-Okular kaum in die Finger bekommen hat. Da gab es natürlich die ersten Nagler, und auch Erfle Okulare beschaffte man sich ("Panzer-Okular", usw.), aber "Weitwinkel" war wirklich ein Luxus und die meisten Sternfreunde schauten auch auf Deepsky-Objekte mit dem was sie hatten. Orthos und Kellner, wer schüler war hatte Huygens und Ramsden. Wir haben den Tunnelblick überlebt, nicht? Jedenfalls war damals mein erstes 20mm Kellner (von Vixen, 24,5mm Einsteckdurchmesser) für mich die absolute Weitwinkel-Offenbarung. Damit auf H&Chi...

Daraus erwachsen dem Gerät aber Vorteile bei der Beobachtung mit hohen Vergrößerungen:
1. Man kann die Maximalvergrößerung eines solchen Gerätes mit einer längeren Okularbrennweite erreichen Bei diesem Gerät wäre für Jupiter ein Okular zwischen 5mm und 6mm ideal. Ein f/6 Teleskop bräuchte ein 4mm Okular und das wäre entweder ein spezielles (ggf. teures) Okular mit vielen Linsen oder es hat einen sehr knappen Augenabstand, der wirklich sehr unangenehm ist (4mm Ortho).
2. Je schneller die Optik ist, desto schwieriger wird es, sie ideal zu justieren. Bei einer relativ langsamen Optik kann man sich mit etwas Sorgfalt bei der Justage sehr sicher sein, nichts an Bildqualität durch schlechte Justage zu verschenken. Das fällt natürlich gerade bei hoher Vergrößerung ins Gewicht.

Wenn man sich das auf diese Weise klar macht, wird sicherlich niemand schockiert aufschreien "Mein Teleskop kann überhaupt kein Deepsky", sondern ich denke man Gewinnt an Erkenntnis, welche Vor- und Nachteile am selben Strang ziehen. Mit Verunsicherung hat das nichts zu tun, aber es erklärt doch anschaulich, warum viele Sternfreunde ein f/8 Teleskop nicht "Deepsky-Gerät" nennen, obwohl man mit so einem Teleskop sehr schön Deepsky beobachten kann. Es ist eben nur so, dass ein Deepsky-Freund sich normalerweise ein Gerät kauft, mit dem er die maximale Bildhelligkeit erzielen kann, um auch schwächste Objekte wahrnehmen zu können.
Dazu noch die Bemerkung: Um diese Fähigkeit eines Teleskopes nutzen zu können, braucht man auch einen sehr guten Himmel, weshalb ein Deepsky-Beobachter entweder in der absoluten Wallachei wohnt, oder dauernd mit Auto oder Flugzeug die gottverlassendsten Gegenden aufsucht!

Clear Skies
Sven
 
Ja Sven, ich gebe Dir in Deinen Berichtigungen recht. Deshalb habe ich neben dem 8" f6 für die Planeten noch den 12" f5 für deep sky. - Und da ich in der Wallachei wohne (!) - hast Du schon mal den Ortsnamen Gerchsheim hehört? - siehst Du! - habe ich hier keine Probleme. Himmel mag 6.5 (sollte es mal wieder aufklaren). Der Ort liegt zwischen Würzburg und Tauberbischofsheim, leicht bergig und daher von den Städten schön abgeschirmt. Ansonsten hätte ich mir keine so große Sternwarte hingestellt.
Okulare habe ich schon brauchbare, die stammen aber nahezu alle vom Meade, serie 4000 und sind für SC`s gerechnet. Ergo braucht man wieder neue...Aber wir reden hier ja eigentlich von jemandem, der gerade eingestiegen ist in unser wunderschönes Hobby, und ihn sollte man nicht verunsichern. Übrigens, ich hab mir mal Deine Seite angesehen. - Danke, auch wenn man das schon 25 Jahre macht, man lernt daraus. - Eine sehr gute Hilfe für Einsteiger, mach die Seite bekannter! _ T`schuldigung, das geht an die Deep sky-brothers!
Gruß
Winfried
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
ich dachte zuerst, die Internetseite wäre von Sven, dabei ist die von Euch. Gratulation, diese Seite gefällt mir ausgesprochen gut und sie ist eine ganz große Hilfe für Einsteiger. Macht weiter so!
Da ich jedes Jahr auf dem ITV bin, sollte man sich vielleicht einmal überlegen, eine Anlaufadresse zu starten, damit die, die dorthin kommen, sich auch mal persönlich kennenlernen können. - Zudem ist ein solches Treffen für Anfänger meiner Meinung nach unabdingbar, man kann sich alles in Ruhe ansehen.

CS, wie man hier sagt..
Winfried
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure zahlreichen Kommentare. Die sind wirklich hilfreich und abschreckend sind sie keineswegs. Vielmehr finde ich die Erläuterungen der optischen Parameter sehr aufschluss- und lehrreich. Vielleicht zur Ergänzung der Angaben noch folgendes: im Lieferumfang waren 3 Plössl-Okulare 10, 15 und 25 mm inbegriffen, alle 1.25". Dazu noch eine Barlow 2-fach. Beim OAZ ist aber 2" möglich, d.h. es war eine Reduzierung auf 1.25" aufgeschraubt. Wenn ich Euch richtig verstanden habe, dann bestünden sinnvolle Erweiterungen a) in einem 5-6 mm Okular 1,25". Damit könnte ich schon nahe an die maximal sinnvolle Vergrößerung von 225-fach kommen (1.5 x 150...). Diese Aufstellung ist vor allem für die Planetenbeobachtung sinnvoll. Mit einem 5 mm-Okular wäre die AP 6.25 mm. b) ein langbrennweitiges Okular 40 oder 55 mm. Letzteres wäre dann wahrscheinlich ein Okular für den 2"-Auszug. Hier müsste ich die Reduzierung auf 1.25" abschrauben und eine 2"-Halterung für das 2"-Steckokulare aufschrauben. Mit dem 55 mm-Okular hätte ich eine tolle AP von rund 6.9 mm (das ist gemeint, wenn Sven schreibt: "Dann verschiebt sich die Grenze bis fast zu f/8." Diese Aufstellung wäre für Deep-sky geeignet. c) die mitgelieferte Barlow 2-fach kann ich, ersatzweise für ein 5 mm-Okular, am besten mit meinem 10 mm-Okular einsetzen. Dann hätte auch die maximal sinnvolle Vergrößerung. Zusammenfassend: für meinen (Planeten-) Newton 6" f/8 ist also der 2" OAZ wirklich sinnnvoll, weil dieser OAZ für eine Optimierung Richtung Deep-Sky nützlich ist. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> Stimmt's?
CS,
Rüdiger
 
das müssen die Spezialisten beantworten....
Ich schmeiß mich hier jetzt raus, meine Frau sitzt noch im Büro und hat Hunger. - Da muß der Chefkoch ran...
Bin kommende Woche wieder zugegen, viel Spaß noch beim "Vermehren der gewonnenen Einsichten",
Winfried (Observatus Gerchsheimicus)
 
Hallo Rüdiger,

wenn das mit dem 5 mm Okular und der 6,25 mm AP wie ich vermute, ein Schreibfehler (die 0 fehlt)
ist, hast Du das schon Mal in den technischen Grundzügen drin. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Sven Wienstein und Antares haben auf ihren Homepages sehr viele nützliche Beiträge, nicht nur
für Einsteiger, um solche Dinge zu vertiefen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Wenn Dein Newton über einen 2" OAZ verfügt, ist das in nicht nur Richtung Deepsky sehr in Ordnung.

Du erreichst mit Deinem 25er Okular etwa 1° Feld und 3 mm AP bei 48facher Vergrößerung.
Das sind gute Werte für viele DS-Objekte, da kann man oft auch noch mit mehr Vergrößerung ran,
aber diese Objekte muss man erst Mal finden und es gibt ja noch andere oder schwächere Objekte.

Zur Aufsuche oder um einfach nur über den Himmel spazieren zu gehen, Sternfelder und große
Sternhaufen oder Nebel zu betrachten, ist ein möglichst großes Gesichtsfeld bei geringer
Vergößerung immer sinnvoll.
2" Okulare lassen einen größeren Lichtkegel durch, wenn sie für die Feldblende möglichst viel des
größeren Durchmessers nutzen. Daher gibt es eine recht gute Auswahl an weitwinkligen 2" Okularen mit
Gesichtsfeldern bis 80°, aber damit ist irgendwo zw. 30 und 35 mm Brennweite Schluss, weil dann die
Feldblende auch bei 2" das Gesichtsfeld auf kleinere Werte begrenzt. Tritzdem sind etwa 2° Feld locker
drin, weil die Vergrößerung immer geringer ausfällt. Wenn Du so willst, hat der "Tunnelblick" nichts
mit weniger tatsächlich sichtbarem Feld zu tun.

Ein zweiter, wichtiger Punkt ist die AP und nicht immer ist das Maximum von 7 mm auch das Optimum.
Bietet Dir Dein bevorzugter Standort eine visuelle Sterngrenzgröße von 5 Mag. rate ich zu
einem Okular, welches etwa 5 mm AP liefert, bei 6 Mag. eben 6 mm AP. Diese kleine "Milchmädchenrechnung"
hat sich in meiner Beobachtungspraxis bestens bewährt.
Weicht man zu weit nach oben ab ersaufen manche Objeke im grauen Himmel, liegt man zu weit drunter
sind sie zu dunkel, in beiden Fällen scheitert die schon die Aufsuche, weil man drüber weg sieht.

Eine große Ausnahme gibt es und die betrifft die Nutzung von speziellen Nebelfiltern für
Emmisionsnebeln. Bei den teilweise schwachen und sehr großflächigen Nebelregionen kann die mit
Filter genutzte AP gerade für die Aufsuche und Übersicht am Newton unabhängig von den äußeren
Bedingungen durchaus bis 7 mm betragen, man muß nur auch durch Streulichtabschirmung und
Dunkeladaption dafür sorgen, dass die Augen-AP 7 mm aufgeht.
Diese "Spezialität" sollte man sich aber, auch aufgrund der nicht ganz unerheblichen Kosten, noch
ein wenig aufSPAREN und erst mal Erfahrung sammeln. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Für Dich würde das konkret bedeuten, daß Du zunächst die Sterngrenzgröße an Deinem Standort bestimmst
und dann nach einem Okular entsprechender AP und Brennweite suchst.
An Deinem f/8 Newton fällt die Designwahl recht leicht, von den extremen 50-55 mm Okularen habe ich
keine Ahnung, aber in Frage kommende Okulare wie das 50er oder 42 TSWA, eventuell auch das 38er
gleicher Serie oder oft baugleiche Produkte mit anderem Namen/Vertrieb sind preiswert und
funktionieren an dem Teleskop gut. Natürlich haben die Händler auch Teureres und Besseres im Programm.

Egel was, ein Okular in diesem Bereich wäre eine sinnvolle Anschaffung für Deinen Dobson mit Zielrichtung
Aufsuche und Beobachtung im Deep-Sky.

Zwischengrößen, auch den Hochvergrößerungsbereich, würde ich erst nach einigen eigenen Erfahrungen besetzen.
Dir stellt sich die Frage, ob Du auch dort in Richtung großer Gesichtsfelder willst,
weil das am Dobson vielfach angenehmer empfunden wird, ob Du auf angenehmen Augenabstand angewiesen bist,
ob Du mit wenigen guten Linsen im Strahlengang das absolut mögliche maximum an Schärfe und Transmission
willst und dafür auch bereit bist, in das Okular zu kriechen und letztlich stellt sich auch die
Preisfrage, wobei man häufig schon erlebte, dass zunächst gespartes Geld dann doch doppelt ausgegeben wurde. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

logisch, es muss natürlich 0.625 mm sein... Hätte mir auffallen müssen, wenn das andere Okular mit 55 mm etwa 6.9 liefert. Der berühmte Faktor 10...
Danke für Deine Hinweise. Werde mich an Deine Ratschläge halten und vor allem: nichts überstürzen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
CS (langsam wird zynisch... heute regnet es bei uns schon wieder).
Rüdiger
 
Hallo Rüdiger und Anna,
viele Fehler zu machen heißt auch sowas wie Lehrgeld zahlen. Es gibt Typen, die schaffen das gleich ohne große Verluste und solche (ich z.B.)die müssen durch Fehler lernen. Man hat mir schon vorgeworfen ich sei beratungsresistent....keinesfalls, ich speicher alles ab und krabbel erstmal mühsam herum bevor ich laufen kann...dann aber in die richtige Richtung, weil ich dann nämlich von den tollen Tipps weis, die ich hier bekommen habe......ich freu mich immer riesig über Anfänger, weil ich mit denen immer wieder aufs Neue mitfühle....das ist toll....also viel, viel Spaß hier und ich bin auf eure Beobachtungen so richtig neugierig.....Grüß Euch Anette
 
Liebe Anette,

vielen Dank für Deine Sympathie und Dein "Mitgefühl". Eigentlich bin ich gar nicht so der Typ, der sich von solchen Herausforderungen einschüchtern läßt. Aber die Fachkenntnis von manchen Teilnehmern im Forum ist wirklich respekteinflössend. Aber meine Erfahrungen sind ja bis jetzt eigentlich durchweg positiv und die Antworten auf konkrete Fragen sind sehr sehr hilfeich.
Ich gehöre inzwischen übrigens auch zu Deiner kleinen Fangemeinde hier im Forum und lese Deine lebendigen Beobachtungsberichte mit großem Vergnügen - sie helfen mir über diese Schlechtwetterzeit hinweg! Wenn ich dann lese, dass die Lücke zwischen einem Stratolumpus und einem Nimbocirrus wegen des seitwärts abfallenden Blauwindes besonders schlierenfreie Sicht gibt, dann denke ich nur: gosh, über Meteorologie weisst ich ja auch nichts.... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/confused.gif" alt="" />
Liebe Grüsse,
Rüdiger
 
... das kann sich ändern...
Hallo und guten Abend. Höchstwahrscheinlich auf dem ITV im Mai werde ich unser neues Buch (dort) vorstellen: "Der Wolkenatlas". Wird ein dicker Wälzer über alle Wolkenformationen, die es gibt - weltweit. Ich arbeite hier mit Bernhard Mühr zusammen, vielen bekannt für seine Internetseite www. wolkenatlas.de er ist der Wetterfrosch von SWF III und Hessen III.
Wir machen nun ein Buch (Lexikon könnte man auch sagen) daraus, das neben der Meteorologie auch einen kleinen Ausflug in die Astronomie wagt. Er scheibt den meteorologischen Teil , ich den der Astronomie. Vielleicht schaut ihr dann mal vorbei. Werde das Buch in den Foren präsentieren.
Da ich selbst erst Neuling in den Foren hier bin, freue ich mich gewaltig, was alles man hier lernen kann. Bin zwar kein Neuling in der Astronomie (25 Jahre "gucken"), aber die Foren helfen mir ganz schön weiter. Bei Interesse schaut mal auf meine Internetseite. Ist derzeit zwar schon recht alt (seit 1999 nie verändert), wird aber in den kommenden Wochen extrem im Bereich Astronomie und Meteorologie erweitert werden.
Viel Spaß im Forum
Winfried
 
Hallo Antares,
Du hattest mal zu einer Frage von mir geschrieben:
Ist der Fs groß genug um Okus mit voller 2" Feldblende wirklich auszuleuchten?
.
Ich hatte das so getestet (Methode Greenhorn). Wenn ich von vorne in das Teleskop hineinsehe, kann ich im Fangspiegel-Spiegelbild im Hauptspiegel deutlich den Rand/die Kante des Okluaradapters 2"->1.25" erkennen. Wenn ich denn Okluaradapter abschraube, dann scheint die öffnung des 2" OAZ den Fangspiegel genau "auszufüllen". Daraus habe ich geschlossen, dass der Fangspiegel gross genug ist, um ein 2" Okular auszuleuchten.
Ist das so richtig gedacht? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Gruss,
Rüdiger
 
Hallo Rüdiger,

jetzt muss ich mich auch als Lurker mal zu Wort melden. Ich habe schon länger ein Lidlscope rumstehen, habe aber nie den richtigen Zugang dazu gefunden, da ich meist eher unmotiviert auf dem Himmel rumgebrowst bin und dies wenig erfüllend fand. Nachdem ich neulich bei Jokers von G.North das Buch "Mond beobachten" für wenig Geld erworben habe und nun quasi unter Anleitung spechtele, geht jeden Abend beim Hundespaziergang der Blick gen Himmel, und ich bin total heiss, abends das Guckrohr aus der Gartenhütte zu holen und einen Blick auf den Himmel zu werfen.
Was ich sagen will, man braucht einfach einen Tutor, der einem als Anfänger zeigt, was man mit seinem Guckrohr anfangen kann.
Mittlerweile habe sogar ich meinen dreijährigen Sohn infiziert, der neulich den Mond im Teleskop anschauen durfte und nun regelmässig fordert: "Mond angucken, wenn dunkel ist" <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Viele Grüsse,
Dirk
 
hallo,
also das buch "mond beobachten" habe ich mir jetzt auch mal schnelle bestellt. zurzeit gibt es noch zwei stück bei amazon, sonderpreis 9,95 euro. da kann man nix falsch machen denke ich, danke für den buchtipp

gruss
markus
 
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