MikeWölle
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Karte des Jupitermondes Ganymed
Ganymed, mit einem Durchmesser von 5262 km der größte der vier galileischen Monde, erscheint bei ruhiger Luft als winziges Scheibchen von ca. 1.8 Bogensekunden Durchmesser. Das ist genug um mit großer Optik bei günstigen Bedingungen vage Oberflächenschatierungen wahrnehmen zu können. Um aber eine detailreichere Karte darzustellen verwendete ich das Lucky Imaging Verfahren mittels hochauflösender
Videokamera.
Zum Einsatz kamen ein 18" Dobson Teleskop auf einer äquatorialen Plattform in Kombination mit Komakorrektor, Barlowlinse, Infrarot/UV cut Filter, Atmospärischem Dispersionskompensator, sowie eine Farbvideokamera mit kleinen Pixeln.
Videos mit hoher Anzahl an Einzelbildern und kleinem Bildausschnitt wurden mittels verschiedenen frei erhältlichen Programmen gestapelt und geschärft. Ohne die extrem ruhigen und zahlreichen Nächte mit exzellentem Seeing über Mitteleuropa besonders im Sommer 2023 wäre diese hohe Auflösung nicht möglich gewesen.
Auf den Fotos sind die großen dunklen Regionen und die hellen Gräben ohne weiteres zu erkennen. Dreht man die Helligkeit nach oben werden zahlreiche helle Flecken sichtbar, die oft den Kratern Ganymeds auf Raumsonden aufnahmen zugeordnet werden können.
Zahlreiche Aufnahmen waren notwendig um alle Bereiche rund um den Mond zu fotografieren.
Die Karte zeichnete ich von Hand mittels frei erhältlichen Software, wobei ich offensichtliche Artefakte der Fotos meist ignorierte, aber möglichst alle tatsächlichen Details dokumentierte.
Diese Karte widme ich all den aktiven Planetenbeobachtern und Fotografen. Sie ist zwar nicht so detailliert wie die Karten der NASA, zeigt aber was heute für den engagierten Amateurastronomen erreichbar ist.
Clear Skies Mike Wölle
Ganymed, mit einem Durchmesser von 5262 km der größte der vier galileischen Monde, erscheint bei ruhiger Luft als winziges Scheibchen von ca. 1.8 Bogensekunden Durchmesser. Das ist genug um mit großer Optik bei günstigen Bedingungen vage Oberflächenschatierungen wahrnehmen zu können. Um aber eine detailreichere Karte darzustellen verwendete ich das Lucky Imaging Verfahren mittels hochauflösender
Zum Einsatz kamen ein 18" Dobson Teleskop auf einer äquatorialen Plattform in Kombination mit Komakorrektor, Barlowlinse, Infrarot/UV cut Filter, Atmospärischem Dispersionskompensator, sowie eine Farbvideokamera mit kleinen Pixeln.
Videos mit hoher Anzahl an Einzelbildern und kleinem Bildausschnitt wurden mittels verschiedenen frei erhältlichen Programmen gestapelt und geschärft. Ohne die extrem ruhigen und zahlreichen Nächte mit exzellentem Seeing über Mitteleuropa besonders im Sommer 2023 wäre diese hohe Auflösung nicht möglich gewesen.
Auf den Fotos sind die großen dunklen Regionen und die hellen Gräben ohne weiteres zu erkennen. Dreht man die Helligkeit nach oben werden zahlreiche helle Flecken sichtbar, die oft den Kratern Ganymeds auf Raumsonden aufnahmen zugeordnet werden können.
Zahlreiche Aufnahmen waren notwendig um alle Bereiche rund um den Mond zu fotografieren.
Die Karte zeichnete ich von Hand mittels frei erhältlichen Software, wobei ich offensichtliche Artefakte der Fotos meist ignorierte, aber möglichst alle tatsächlichen Details dokumentierte.
Diese Karte widme ich all den aktiven Planetenbeobachtern und Fotografen. Sie ist zwar nicht so detailliert wie die Karten der NASA, zeigt aber was heute für den engagierten Amateurastronomen erreichbar ist.
Clear Skies Mike Wölle



