Meine visuelle Zukunft

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catweazle

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Hallo Astro-Kollegen.

Ich habe so ein paar Gedanken im Kopf und kann die Antworten nicht so richtig finden. Mal sehen ob ich alles richtig ausgedrückt bekomme ;)

Ich bin seit ca 4 Wochen endlich Besitzer eines Telekops. Ca. 30 Jahre habe ich das vor mir her geschoben. Nun kam der Einstieg mit einem oft empfohlenen 114/900 vom Teleskop-Service aka Wolfi.

Soweit so gut. Ich bin, wenn das Wetter und meine Zeit es zulässt in meinem Garten und übe.
Mond, Jupiter und per Zufall 1 x M57 waren meine grössen Sichtungen bisher.
Bei nächster Gelegenheit kommen die ersten Gehversuche mit meiner Toucam 740Pro dazu. Ich habe also noch viel zu tun.


Ich bin nun leider ein Mensch, der schnell nach grösserem strebt. So verfolge ich nun seit anbeginn die Threads hier, um zu sehen wo es mich hinführen könnte in der Zukunft.



Momentane Ideen:

Astrofotographie ist sehr interessant, aber ausser der Webcam und einer Digiknipse von Fuji( s5600) ist nichts wirklich vorhanden.
Da man jede Menge Geld in die Montierung stecken muss kommt nun der Gedanke an ein Dobson auf.
Ich weiss, dass Dobsons in erster Linie nicht für die Astrofotografie herangezogen werden, wegen der Nachführung, man aber durchaus einige Fotos erhalten kann.

Nun mal die Frage: Wenn ich mir z.B. ein GSO Dobson 300/1500 zulegen würde, was und WIE sieht man da. Klingt seltsam, aber ich versuch es mal zu erklären:

Um einen Eindrück zu bekommen, was man im Teleskop sieht wird oft M13 herangezogen, oder Andromeda. Aber was ist z.B. mit Nebeln?

Wie ist die Wahrnehmung von Objekten in so einem grossen Telekop . Ich weiss, dass man die Farben der Hochglanzbilder oder der gestackten Bilder nicht so sieht, aber wie ist die Wahrnehmung dann? Gibt es Bilder im Netz die so etwas darstellen?

Und: Was kann man an so einem Teil mit der Webcam erreichen? Planeten müssten doch ne Menge Details zeigen? Sind helle Objekte, die nicht eine stundenlange Belichtung benötigen zu fotografieren, wenn man ein solches Gerät hat? (GSO Dobson 300/1500). Ob nun per Webcam oder durchs Okular geknipst.


Ich weiss, dass diese Überlegungen z.Z. noch zu früh sind und ich sicherlich bei irgendeinem Astrotreff mal durch so ein Dobson durchsehen kann, aber es beschäftigt mich jetzt ;)

Danke fürs lesen. Ich hoffe ihr könnt meine Gedanken nachvollziehen.

Grüsse und CS
Armin


 
Hallo Armin,

völlig normaler Verlauf von Öffnungsfieber musst du dir keine großen Gedanken machen (auch wenn der Verlauf erschreckend schnel bei dir ist) :/

Schau doch mal in meine Zeichengalerie, dasind nun auch schon einige Zeichnungen mit dem 12"er drin, das sollte dir einen Anhalspunkt geben was man damit sieht, wobei die Erfahrung mit der Zeit noch mehr Details offenbart.

http://www.taunus-astronomie.de/zeichnungen.html

Viele Grüße Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Danke Benny.
Deine Seite kannte ich schon, aber die Zeichnungen habe ich irgendwie übergangen.
Liegt wohl daran, dass man immer irgendwie auf "bunt" fixiert ist.

Bei mir ist es bei allen Hobbys so, dass ich mich meist extrem einarbeiten will. Halbwissen ist nichts, was mich auf Dauer befriedigt. Auch wenn es Sachen betrifft, die ich evtl nie erreichen kann. ( Meist wegen der Kosten).

Mich würde auch interessieren, wo andere, die ähnliche Gedanken hatten, inzwischen gelandet sind.

Gruss
Armin
 
Hallo Armin,
Mich würde auch interessieren, wo andere, die ähnliche Gedanken hatten, inzwischen gelandet sind.
nun...viele,auch ich, sind bei einem 12" Dobson angekommen.Gerade noch transportabel und für visuell schon "ausreichend groß".Auch wenn ab und zu der Wunsch nach mehr Öffnung hochkommt ,speziell bei Teleskoptreffen... :Trost: :augenrubbel:
Allerdings habe ich mehr Geld in Okulare Investiert,als mich der 12"er gekostet hat.
Gründe und Möglichkeiten sein Geld loszuwerden gibt es auch ohne Fotografie zur genüge ;)

Grüße Rainer
 
Hi Armin,

ich habe mit einem 70mm Refraktor angefangen und dann damit jahrelang beobachtet, bis ich das erste Teleskoptreffen aufsuchte (das war 2007 das BTM). Da stellte ich fest, dass mein Teleskop so ziemlich das kleinste auf dem Platz war und dass ein großes irgendwie mehr zeigt.
Ein Jahr später (BTM 2008) nahm ich dann meinen 10"er in Empfang. Seit dem investiere ich eher in Zubehör und ein kleines Richfiled. Und ich wüsste noch das ein oder andere, das ich mir gerne zulegen würde, aber alles zu seiner Zeit.

Gruß und CS

Stefanie
 
Huhu

@Rainer:

12" sind "ausreichend" gross? Was stehen denn da für Geschütze auf den Treffen?


@Stefanie:

Dein Werdegang sieht ähnlich aus, wie ich mir meinen vorstelle. Naja, ich denke, dass die Grenze nur durch das liebe Geld bestimmt wird


@Christian:

Die Zeichnungnen sind beeindruckend. Wie bei den Zeichnungen von Benny bekommt man einen guten Eindruck was möglich ist. Danke dafür.

Frage an die Besitzer eines 12" Dobson:

Bekommt man jemals das ausreichend grosse Teleskop zu fassen? Oder beleibt der Wunsch nach mehr auch bei so einem Geschütz?

Danke und Gruss
Armin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Armin,

Frage an die Besitzer eines 12" Dobson:

Bekommt man jemals das ausreichend grosse Teleskop zu fassen? Oder beleibt der Wunsch nach mehr auch bei so einem Geschütz?

Das lässt sich sicher nicht allgemeingültig beantworten aber um ehrlich zu sein... Ich selbst bin zufrieden nun nach 3" 4" und 8" auf 12" upgegradet zu haben - im Hintergrund werden aber ehrlicherweise schon Pläne für das nächstgrössere Gerät geschmiedet :D Traurig aber Öffnungsfieber ist nicht heilbar, aber man kann es wenn man auf dem Boden des machbaren/transportierbaren/finanzierbaren bleiben will unterdrücken, am besten wenn man im Mitbeobachterkreis grössere Geräte hat ;)

Grüße Benny
 
Hi Armin,

ich habe zwar immer noch "nur" nen 10"er, aber wenn ich könnte, dann hätte ich schon lange sowas im Bereich 16" Gitterrohr. Aber eben alles zu seiner Zeit, im Moment ist das einfach zu teuer.
Und auf Teleskoptreffen läuft eigentlich alles rum, was irgendwie transportabel ist. Ich glaube auf dem letzen BTM war das größte ein 20"er, also 0,5m Spiegel (oh was für ein Anblick und M31 mit dem Teil *lechz*).

Gruß und CS

Stefanie
 
Hallo Armin,

ich bin vor vielen Jahren vom 114er auf den 8" F/6 gekommen und da stehe ich immernoch, weil mir ein aufgesattelter 4" F/6 Richfielder wichtiger war als auf 10" oder 12" zu springen.
Langfristiges Ziel ist ein 14-16" Dobson mit F/5, also wenn es irgendwie geht, nicht F/4,5 oder größer, aber wieder gemeinsam mit Richfieldteleskop (~5" Öffnung)auf einer Dobsonmontierung.
Je größer die Spiegel werden, um so länger die Brennweite und um so mehr stört mich das kleine erreichbare Feld.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi ihr

Da kommt ja noch einiges auf mich zu...

Naja, ich hab mich ja noch nicht entschieden, was ich mache. Eine grosse Öffnung auf Parallaktischer Montierung gefällt mir auch, aber da kommen die Kosten wieder ins Spiel. Wenn ich mir vorstelle, was ich in so ein Gerät in 8" oder so reinstecken muss kommt bestimmt vorher ein Dobson.

Vielleicht wirds ja auch nur 6" auf Montierung und trotzdem mal ein Lichtfänger zum visuellen rumgesuche.( heisst das Spechteln? )

Naja, ich hoffe, dass ich im Süden Hamburgs demnächst mal ein Treffen finde, wo ich selbst mal was grosses sehen kann.

Ich lass auf jedenfall wieder von mir hören.

Gruss
Armin
 
Zitat von catweazle:
12" sind "ausreichend" gross? Was stehen denn da für Geschütze auf den Treffen?

Das beste Fernrohr ist das, was benutzt wird. 12 Zoll sind schon ganz schon groß, auch ein 10er ist schon ein Klopper. Das muss man auf Dauer auch hin und herschleppen wollen. Wenn das Ding neu sit, kein Thema. Aber 5 Jahre später kommen manche Instrumente nur noch 2x im Jahr an die Luft.
 
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