Merkur und Mond (6.5.2008) und Saturn (26.4.2008)

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marioweigand

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Hallo

Hier nun auch von mir ein Beitrag zur Begegnung von Mond un Merkur am Dienstag.

Link zur Grafik: http://www.skytrip.de/konst/merkur-mond2008-05-06b.jpg

Größer: 1046 x 1596 Pixel (369 kB)

Die Aufnahme wurde 16 Sekunden belichtet und mit der Vixen GP nachgeführt. Da die irdischen Objekte durch die Nachführung verwischt waren, habe ich ein Komposit mit einer nicht nachgeführten Aufnahme erstellt.
(21:46 MESZ, 200mm, Blende f/6.3, ISO 400)

Anbei auch noch ein etwas älterer Saturn vom 26. April,
der vor dem Methanband-Bild entstanden ist.

Link zur Grafik: http://www.skytrip.de/saturn/saturn2008-04-26a.jpg


Viele Grüße,

Mario
 
Hallo Mario,

schööön!

Vor allem der Saturn mit den drei Monden ist einfach toll (bis auf den Schärfungs-Überschwingerrand rechts oben/innen) - daß z.B. die Planetenkugel noch so schön durch diese immer schmaler werdende Cassini-Teilung leuchtet, haut mich echt um. Bravissimo!


Die Merkur-Mond-Montage, muß ich leider etwas altmodisch sagen, sieht für mich sehr schön, aber fotografisch irgendwie unnatürlich aus.
Und: Überstrahlt die Mondsichel echt so wenig bei so langer Belichtung in Deiner Aufnahmekombi?
Und ist das ein zweiter Kondensstreifen (?) oben, der sich da nicht zu verbreitern scheint?

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo Dietmar,

danke für dein Feedback!

Der Mond ist unverändert.
Es gibt nur einen Kondensstreifen direkt über dem Mond.
Ganz oben am Bildrand ist eine Wolke, die durch die lange
Belichtungszeit und Nachführung verwischt ist. (oder meinst du das anders?)
Die Kondesnstreifen haben sich an dem Abend kurz hinter
den Flugzeugen aufgelöst.
Da ist nichts großartig manipuliert, lediglich die
Kombination aus nachgeführt und nicht nachgeführt.
Es ist ein simpler horizontaler Schnitt knapp oberhalb der Wolken.

Ansonsten: Tonwerte, Farbbalance, Sättigung, Staub und Hotpixel
entfernen und eine minimale Schärfung nach dem Verkleinern des
Bildes waren die einzigen Arbeitsschritte.

Hier nochmal ein Ausschnitt aus dem Original.
Wie du siehst ist nicht viel passiert.
Link zur Grafik: http://www.skytrip.de/temp/dietmar1.jpg


Viele Grüße,

Mario
 
Hallo Mario,

dankeschön für den 100%-Ausschnitt und die Erläuterungen! Ich meinte den schmalen "Strichstreifen mit Knoten" quer durch den sich verbreiternden Kondensstreifen, von links oben Richtung 10Uhr->4Uhr bis über die Bildausschnittsmitte hin - wahrscheinlich ein zweiter, blinkender Flieger? Ich hatte an dem Abend, etwas früher, auf einen noch schön leuchtend rot angeleuchteten Flieger(kondensstreifen) zwischen Mond und Merkur gehofft, das klappte aber nicht ganz.
Tut mir leid, ich wollte wirklich nicht herummeckern, nur irgendwie "müssen" für mein altmodisches Fotoauge bei einem solchen Bild entweder Mond/Merkur/Sterne oder Landschaft "wandernd strichspurmäßig" unscharf herauskommen - das liegt ja auch "nur" an (noch?) nicht für so etwas ausreichender Lichtempfindlichkeit von Filmen/Chips, zumindest bei f6.3 (ich versuche mit meinem Einfach-Zoom auch sogar möglichst auf f8 zu kommen für optimale Bildschärfe) ...

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo Dietmar,

ich empfinde das nicht als meckern.
Sondern als einen konstruktiven Beitrag.

Zu der Entstehung des Bildes möchte ich noch sagen,
dass dahinter die Motivation stand, einen möglichst
großen Helligkeitsunterschied zwischen Himmel und Mond
abzuwarten, damit der Erdschein möglichst deutlich hervortritt.
Gleichzeitig sollten die Dämmerungsfarben deutlich und hell sein
und wenn möglich sollte auch das eine oder andere Sternchen drauf sein.
Das führt schon mal zu einer längeren Belichtungszeit.

Dazu kommt das Abblenden auf f6,3. Ich hätte auch mit f4,5 arbeiten können,
wollte aber etwas für die Schärfe und gegen die Vignettierung tun.
Denn ich wollte das Bild nicht beschneiden müssen.
Und mehr als ISO 400 sollte es auch nicht sein, wegen dem Rauschen.
Und schon ist man bei 16 Sekunden, wie ich dort festellte...

Bei meinen Merkur-Aufnahmen vom 2.5. habe ich anders gearbeitet,
deshalb war hier auch kein Komposit nötig.
Hier sieht man in den oberen Ecken Vignettierung,
wobei mich das bei diesem Motiv eigentlich gar nicht so stört.
(Durch die nur halb so große Brennweite war es hier natürlich
auch einfacher, punktförmige Sterne zu bekommen...)


für mein altmodisches Fotoauge bei einem solchen Bild
entweder Mond/Merkur/Sterne oder Landschaft "wandernd
strichspurmäßig" unscharf herauskommen

Das war auch so geplant, wäre da nicht dieser nicht eingeplante
Kirchturm gewesen, der mir so einfach viel besser gefällt. ;)

Ich meinte den schmalen "Strichstreifen mit Knoten" quer durch den sich verbreiternden Kondensstreifen, von links oben Richtung 10Uhr->4Uhr bis über die Bildausschnittsmitte hin - wahrscheinlich ein zweiter, blinkender Flieger?

Ja, das ist ein anderes Flugzeug ohne Kondensstreifen.
Flog wahrscheinlich tiefer.


Viele Grüße,

Mario

PS: warum muss die Sonne ausgerechnet jetzt still halten..?
 
Hallo Mario,

die beiden Bilder sind sehr gut gelungen. Für meine Aufnahme von Mond und Saturn hatte ich eigentlich vor die gleiche Technig zu verwenden wie Du sie für dein Bild verwendet hast. Aber wie schon festgestellt hatte es einfach nicht sein sollen, vielleicht beim nächsten Mal.

MfG

Rainmaker
 
Hallo Mario!

Gratulation zu den hervorragenden Bildern! Bei dem Saturnbild zeigt das C14 so richtig, was es kann! Der Planet ist schön durch Cassini zu sehen, und Encke sehr schön scharf abgebildet! Nun habe ich natürlich (sicher auch im Interesse anderer Bewunderer) noch folgende Fragen:

1. Wie viele Bilder hatte das Video, und wie viele davon wurden verwendet?
2. Hast Du die Bilder von Hand selektiert, oder automatisch mit Registax?
3. Falls Registax: Welche Qualitätsprüfung (Gradient, Human, Compress……..) wurde verwendet?
4. Falls Registax: Hast Du Änderungen an den Voreinstellungen der Qualitätsfilter vorgenommen?
5. Hast Du Multialign verwendet, wenn ja, mit welcher Option (Simple…….)?
6. Hast Du mit Registax geschärft?
7. Fanden noch andere Programme Verwendung (Rauschfilter etc……)?

Ein ganz knappe Antwort dauert ja nur wenige Minuten, und würde schon reichen, um vielen von uns bei der „Arbeit“ zu helfen. Bin schon auf Deine Jupiterbilder gespannt…….

Gruß, Peter
 
Hallo,

danke für eure Antworten!

@ Peter:

Bei dem Saturnbild zeigt das C14 so richtig, was es kann!

Eigentlich noch längst nicht ;)


Nun habe ich natürlich (sicher auch im Interesse anderer Bewunderer) noch folgende Fragen:

Für jemand, der mit Infos zu seinen eigenen Bilder sehr zurückhaltend ist,
stellst du viele Fragen
;) . Hier nun eine knappe Antwort:

1. 1000/3500
2. Nein, automatisch (ich bin zwar Student, aber dafür reicht die Zeit auch nicht ;) )
3. Classic (manchmal auch Gradient)
4. Nein
5. Nein
6. Ja
7. Ja, Uranos kam zum Einsatz. Ein älteres Programm, prinzipiell müsste alles auch mit Photoshop gehen.

Viele Grüße,

Mario
 
Hallo Mario!

Vielen Dank für Deine Antwort, sie erspart mir einige Experimente. Ich habe allerdings den Eindruck gewonnen, dass die Qualitätsauswahl von Registax zwar bei Mondbildern einigermaßen funktioniert, aber bei Planten (zumindest bei Saturn) kläglich versagt. Das spielt natürlich um so weniger eine Rolle, je besser die Videos sind.

Für jemand, der mit Infos zu seinen eigenen Bilder sehr zurückhaltend ist,
stellst du viele Fragen

Das versehe ich nun überhaupt nicht! Ich habe bisher jede konkrete Frage zu meinen Bildern ausführlich (auch per PN) beantwortet, aber wer nicht fragt, bekommt natürlich keine Antwort. Da ich die Aufnahmen zum reinen Vergnügen mache, gibt es allerdings keinerlei Aufzeichnungen, einige Fragen (Aufnahmedatum, Belichtungszeiten, usw.) kann ich daher nicht immer beantworten, weil ich die Antwort selber nicht kenne.

Es geht mir auch mehr um generelle Fragen zur Philosophie der Bildbearbeitung („Wie komme ich zu besseren Bildern, wenn es nicht um wissenschaftliche Präzision geht“ etc……). Eigentlich war ich eher enttäuscht, dass nicht mehr gefragt wird. Dafür habe ich durch reinen Zufall festgestellt, das man sich an anderer Stelle im Internet über angebliche Mängel meiner Bilder auslässt, nicht sehr kompetent, voll an dem vorbei, was ich mit den Bildern erreichen will, und ich habe keine Möglichkeit zur Antwort. Es gibt wohl einige Leute, die wegen der vielen "glattgebügelten" Mondbilder gar nicht wissen, dass sich das Bild des Mondes bei Auflösungen ab 0,5 Bogensekunden drastisch ändert, weil schlagartig hunderte von Details in Bild kommen, die schon mit etwas geringerer Auflösung nicht mehr zu erkennen sind. Ich hatte übrigens eher den Eindruck, dass gewisse andere Leute nicht gerne verraten, wie sie ihre schönen Bilder machen…….

Ich überlege also schon, ob ich nicht ein Posting verfasse, in dem ich die gesamte Geschichte zu den Bildern selbst aufschreibe, wenn schon nicht gefragt wird. Das werde ich vermutlich zum Abschluss meiner "grünen Serie" auch so machen, damit der Denkanstoß den ich mit diesen Bildern geben will, nicht ins Leere läuft.....

Also noch mal: Wer Fragen irgendwelcher Art hat, möge sie zu dem jeweils letzten Bild meiner Serie stellen, ich werde sofort antworten, wenn ich die Antwort selbst kenne……

Gruß, Peter




 
Hallo Mario!

Nein, so ernst nehme ich das natürlich nicht. Ich habe schon verstanden, wie das gemeint ist! Aber gerade so Zahlen wie das Datum habe ich mir nie gemerkt, weil sie für "das Bild als solches" relativ unwichtig sind.

Normalerweise habe ich nicht so viel Zeit, ständig das Forum zu verfolgen, und Bilder einzustellen. Ich betreibe Astronomie auch nur punktuell, andere Dinge (Bergsteigen, Fliegen etc.) sind mir fast wichtiger. Anlass für diese Aktion "Mondbilder" war der Test über die TIS-Kameras, der mich vorübergehend wieder mit Astronomie in Kontakt gebracht hatte.

Aber ich habe die Bilder nicht ohne Grund eingestellt, ich wollte mit einer kurzen Aktion (daher die Bezeichnung "grüne Serie") schon einige Anstöße zur Bildverarbeitung geben, und danach das Feld wieder Denen überlassen, die das mit besseren Geräten und mehr Erfahrung besser können als ich. Trotzdem würde ich mich über mehr Diskussion schon freuen.....

Gruß, Peter
 
Hallo zusammen,

die weiteren Antworten zu diesem Thread habe ich glatt übersehen. Da Peter (wie ich finde vollkommen zu Recht) mehr Austausch über die Bildbearbeitung wünscht, möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal nachhaken und dich, Mario, noch etwas zur Weiterverarbeitung fragen:

Du schriebst, dass du mit Registax geschärft hast. Veränderst du die Grundparameter der Wavelets (irgendwo kann man einstellen, welche Gewichtung die Pixel zueinander haben sollen) oder hast du alles auf "Werkseinstellungen" gelassen? Wie gehst du bei der Glättung vor, was genau hast du in Uranos erledigt?

Wäre nett und sicher auch für andere interessant, wenn du hier einen Hinweis geben könntest. Ich empfinde das stets als hilfreich, um davon ausgehend seine eigene Technik zu entwickeln.

Peter, deine Erfahrung mit der Selektion von Bildern teile ich. Mein Eindruck ist, dass Registax nach der Selektion durchaus nicht die besten Bilder am Anfang der Serie eingeordnet hat. Bei grobem Überblick stimmt das zwar, doch tauchen auch weiter hinten oftmals noch sehr scharfe Bilder auf, während zu Beginn auch das ein oder andere unscharfe dabei ist. Gibt es wohl einen Weg, das zu vermeiden? Wie geht ihr hier vor, wählt ihr zunächst einen Referenzframe, lasst daraufhin optimieren und nutzt das Ergebnis dann als neuen Referenzframe für einen weiteren Durchgang?

Kommunikative Grüße
Stefan
 
Hallo Stefan und alle Interessierten!

Stefan, du sprichst vielen Andern und mir aus der Seele! Mario ist unbestritten ein absoluter Meister die Bildbearbeitung. Es wäre für uns Alle sehr interessant, wenn er einmal am Beispiel einer seiner unübertroffenen Planetenaufnahmen (und eventuell einer der Mondaufnahmen) ganz detailliert und nachvollziehbar jeden Schritt der Bearbeitung darstellt. Wenn man sieht, wie viel Arbeit in Marios super Homepage steckt, wäre das relativ gesehen nur ein kleiner Zeitaufwand aber mit riesen Nutzen für uns Alle!

Ich habe begonnen, meine sehr begrenzten Erfahrungen mit der Verarbeitung der Mondbilder in einer Art von Tutorial an die Bilder anzuhängen, eventuell können Andere davon profitieren. Dabei werde ich keine Information zurückhalten, was ich beitragen kann, werde ich beitragen.

Also noch mal die Bitte an Mario und die anderen Spitzenprofis: Gebt uns konkrete Beispiele für eure super Bearbeitungen, wir werden das sehr dankbar aufnehmen!!!

@ Stefan:

Das Problem mit Registax würde mich auch interessieren. Beim Mond funktioniert die Qualitätsprüfung ja so einigermaßen, aber bei Planeten??? Ich nutze erst ein gutes Bild als Vergleich (sorgfältig aussuchen), und erzeuge dann ein neues Referenzbild aus den angeblich schärfsten 30 Bildern, das ich nur wenig schärfe. Das geht sehr schnell, aber einen durchschlagenden Erfolg habe ich nicht beobachtet.

Besonders ärgerlich ist die Feststellung, dass die sehr zeitaufwändige Methode wo bei MP jeder einzele Punkt getrennt schärfegetestet und aligned wird, keinen Vorteil gegenüber der schnellen Methode bringt, bei der der Qualitätstest nur an dem ersten MP gemacht, und dann sofort optimiert wird. Das dürfte nicht sein!

Es ist aber wohl so: Die beste Lösung ist ein gutes Video, dann ist der ganze Käse beim Alignment völlig egal, es funktioniert immer sehr gut! Ich werde also in Zukunft nur gute Videos bearbeiten, der Rest geht in die Tonne!

Gruß, Peter

 
Hallo Stefan,

Du schriebst, dass du mit Registax geschärft hast. Veränderst du die Grundparameter der Wavelets (irgendwo kann man einstellen, welche Gewichtung die Pixel zueinander haben sollen) oder hast du alles auf "Werkseinstellungen" gelassen?

Das war mir gar nicht so bewusst. :)
Bisher habe ich immer mit der Standard-Konfiguration gearbeitet.

Bei Mondaufnahmen verwende ich in Uranos meist den selektiven Weichzeichner,
den es bei Photoshop ja auch gibt. (3 Pixel Radius)
Aber mit einem Unterschied. Der sel. WZ produziert ja gleichfarbige
Flächen mit scharfer Begrenzung. Bei Uranos gibt es noch einen Parameter,
mit dem sich diese Kanten wiederum in gewünschtem Maße weichzeichnen lassen.
Man kann die Flächen also ineinander übergehen lassen.
In Photoshop gibt es nur den Schwellenwert.


Mein Eindruck ist, dass Registax nach der Selektion durchaus nicht die besten Bilder am Anfang der Serie eingeordnet hat. Bei grobem Überblick stimmt das zwar, doch tauchen auch weiter hinten oftmals noch sehr scharfe Bilder auf, während zu Beginn auch das ein oder andere unscharfe dabei ist. Gibt es wohl einen Weg, das zu vermeiden?

Das Problem kenne ich. In dem Fall sind der "Quality estimator"
und/oder die "Alignment box size" schlecht gewählt.
Am Mond funktioniert bei mir die Classic-Methode meist besser als Gradient.
An Mars hat Classic wiederum eine sehr schlechte Bildauswahl produziert.
Meistens funktioniert die 256er-Box am besten.


Wie geht ihr hier vor, wählt ihr zunächst einen Referenzframe, lasst daraufhin optimieren und nutzt das Ergebnis dann als neuen Referenzframe für einen weiteren Durchgang?

Dafür war ich bisher zu faul ;)

Beim Thema Wavelets möchte ich nochmal ein
vielleicht nicht ganz unwichtiges Argument einbringen,
warum leichtes Oversampling bei der Aufnahme ein besseres Ergebnis liefert.

Wichtig ist nämlich auch das Größenverhältnis der kleinsten
aufgelösten Strukturen zum Rausch. Die durch Rauschen
erzeugten Strukturen sind nämlich immer gleich groß,
egal welche Brennweite man hat. Wenn nun die kleinsten
Details ähnlich groß sind, wie das Rauschen, dann fällt es
natürlich schwer die "echten" Strukturen mit den Waveletts
gezielt anzusprechen.
Geht man mit höherer Vergrößerung ran, kann man das Rauschen
mit dem kleinsten Wavelett unterdrücken und gleichzeitig die
gewünschten Strukturen mit den größeren Waveletts schärfen.


Viele Grüße,

Mario

PS: Bist du beim ATT? Da könnte man sich ja mal unterhalten...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Mario,

vielen Dank für die längere Antwort! Zum Thema Rauschen/leichtes Oversampling stimme ich dir vollkommen zu.

In Registax nutze ich auch zumeist die Classic-Einstellung. FFT stelle ich auf ca. 4-6 ein, die übrigen Parameter so, dass ich am Anfang der Kurve etwas abschneide und den zweiten Strich dorthin setze, wo die Kurve beginnt, unregelmäßig zu werden. Gradient muss ich mal ausprobieren.

Der selektive Weichzeichner sagt mir nichts, gibt es den bei PS CS (nicht CSII) auch schon?

Viele Grüße
Stefan
 
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