Dirksel
Aktives Mitglied
BB Merkurdurchgang/ Kampf den Wolken (7.5.03)
Ort: Fenster (mein größter Fehler, aber ich war faul un zu spät wach) in Neustadt/rbge
Instrumente: Refraktor (60mm, 900mm, aber keine EQ2
)
7*50 Feldstecher, beides mit Baader Sonnenfilterfolie
Um ehrlich zu sein: ich habe mich erst um 9 Uhr an die Gurke gesetzt. Der Sonnenaufgang war für mich einfach zu früh (musste noch zuendeschnarchen)und einige Stunden waren mir dennoch gegönnt.
Zuerst habe ich mit dem Feldstecher geschaut, ein Sonnenfleck in der Sonnenmitte war problemlos zu sehen und Merkur habe ich noch erahnen (eigentlich auch sehen) können.
Dann habe ich endlich meinem Refraktor einen Blick auf die Sonne erlaubt. Ein paar Sonnenflecken waren zu sehen und ein kleiner Kreis
Das sollte also meine erste/zweite Sichtung von Merkur sein (Ich war mir beim ersten mal nicht sicher, was ich gesehen hatte, aber ich wollte Merkur sehen, also hab' ich dies auch getan!!!)
Mit 40-fach konnte man die Sonne ganz gut überblicken, dennoch wollte ich dem Planeten noch ein wenig auf die Pelle rücken; daher habe ich mich für eine 100-fache Vergrößerung entschieden. Dies machte die Röhre eigentlich noch ganz gut mit. Doch sollte ich jetzt noch einige Stunden auf diesen Kreis starren? Nein, ich habe auch noch spontan meine Webcam gezückt. Natürlich bekam ich erst mal gar kein Bild rein, nach dem dritten Neustart kam dann endlich ein Bild in Giotto rein, aber nach diesem kleinn Testbild ist Windoof auch schon wieder abgeschmiert, als nächstes schmierte Giotto ab und zwischendurch wollte er gar nicht mehr booten (häh?!?). Naja ich habe Windoof eXPerminental auch erst vor ein paar Tagen installiert und habe die Webcam während des Merkurtransits installiert; vielleicht (Ok, mit Sicherheit) war dies mein größter Fehler am heutigen Tage. Also habe ich doch auf Fotos verzichtet.
Während meines PC-problemchen, habe ich wieder auf die Sonne gespechtelt und genießen können wie die Sonne von Merkur – nein eher von den kleinen Wolkenfeldern- verfinstert wurde. Naja irgendwann hatte ich wieder freie Sicht, allerdings musste ich inzwischen durch das Fenster hindurchspechteln. ( ist ein Dachfenster, so konnte ich nur die ersten eineinhalb Stunden ohne zusätzliches Glas genießen). Jedenfalls wurde das Bild immer trüber und ich war schon am verzweifeln. Gut, dass ich dann auf die Idee kam, das Fenster so zu kippen, das das Linsenglas und das Fensterglas halbwegs parallel wurde. Daraufhin hatte ich wieder ein ordentliches Bild.
Je mehr sich Merkur dem Sonnenrand näherte, desdo diesiger wurde der Himmel über mir. Jetzt half nur noch hoffen, dass das Bild nicht zu trübe wird, so konnte ich nur noch mit 40-fach beobachten.
Später eilte der Merkur der Sonne davon, in den letzten Minuten konnte ich gerade noch (es war immer noch leicht trüb) 100fach einsetzen, um Merkur beim Betreten des Sonnenrandes ganz genau über die Schulter zu schauen. Daher stieg zugleich auch die Spannung, wie Merkur verschwinden würde und so folgte ein langsamer, genussvoller Abschied.
Fazit:
- Die Webcam wird erst mal in Ruhe installiert.
Ich werde mich beim nächsten mal wohl doch einen anderen Beobachtungsort suchen.
ich brauche endlich nen' neuen Spiegel.
Ich hätte gerne noch diesen Tröpfcheneffekt gesehen
Der Merkurdurchgang war ein fanszinierendes, geiles, ... Highlight.
Bis zum Venusdurchgang habe ich nen' grooooßen (Is' Definitionssache) Spiegelund meine Webcam läuft auch
Schade, dass es schon vorbei ist
Die Sonne sieht mich am 31. und v.a. beim Venustransit wieder
Gruß,
Dirksel.
Ort: Fenster (mein größter Fehler, aber ich war faul un zu spät wach) in Neustadt/rbge
Instrumente: Refraktor (60mm, 900mm, aber keine EQ2
7*50 Feldstecher, beides mit Baader Sonnenfilterfolie
Um ehrlich zu sein: ich habe mich erst um 9 Uhr an die Gurke gesetzt. Der Sonnenaufgang war für mich einfach zu früh (musste noch zuendeschnarchen)und einige Stunden waren mir dennoch gegönnt.
Zuerst habe ich mit dem Feldstecher geschaut, ein Sonnenfleck in der Sonnenmitte war problemlos zu sehen und Merkur habe ich noch erahnen (eigentlich auch sehen) können.
Dann habe ich endlich meinem Refraktor einen Blick auf die Sonne erlaubt. Ein paar Sonnenflecken waren zu sehen und ein kleiner Kreis
Mit 40-fach konnte man die Sonne ganz gut überblicken, dennoch wollte ich dem Planeten noch ein wenig auf die Pelle rücken; daher habe ich mich für eine 100-fache Vergrößerung entschieden. Dies machte die Röhre eigentlich noch ganz gut mit. Doch sollte ich jetzt noch einige Stunden auf diesen Kreis starren? Nein, ich habe auch noch spontan meine Webcam gezückt. Natürlich bekam ich erst mal gar kein Bild rein, nach dem dritten Neustart kam dann endlich ein Bild in Giotto rein, aber nach diesem kleinn Testbild ist Windoof auch schon wieder abgeschmiert, als nächstes schmierte Giotto ab und zwischendurch wollte er gar nicht mehr booten (häh?!?). Naja ich habe Windoof eXPerminental auch erst vor ein paar Tagen installiert und habe die Webcam während des Merkurtransits installiert; vielleicht (Ok, mit Sicherheit) war dies mein größter Fehler am heutigen Tage. Also habe ich doch auf Fotos verzichtet.
Während meines PC-problemchen, habe ich wieder auf die Sonne gespechtelt und genießen können wie die Sonne von Merkur – nein eher von den kleinen Wolkenfeldern- verfinstert wurde. Naja irgendwann hatte ich wieder freie Sicht, allerdings musste ich inzwischen durch das Fenster hindurchspechteln. ( ist ein Dachfenster, so konnte ich nur die ersten eineinhalb Stunden ohne zusätzliches Glas genießen). Jedenfalls wurde das Bild immer trüber und ich war schon am verzweifeln. Gut, dass ich dann auf die Idee kam, das Fenster so zu kippen, das das Linsenglas und das Fensterglas halbwegs parallel wurde. Daraufhin hatte ich wieder ein ordentliches Bild.
Je mehr sich Merkur dem Sonnenrand näherte, desdo diesiger wurde der Himmel über mir. Jetzt half nur noch hoffen, dass das Bild nicht zu trübe wird, so konnte ich nur noch mit 40-fach beobachten.
Später eilte der Merkur der Sonne davon, in den letzten Minuten konnte ich gerade noch (es war immer noch leicht trüb) 100fach einsetzen, um Merkur beim Betreten des Sonnenrandes ganz genau über die Schulter zu schauen. Daher stieg zugleich auch die Spannung, wie Merkur verschwinden würde und so folgte ein langsamer, genussvoller Abschied.
Fazit:
- Die Webcam wird erst mal in Ruhe installiert.
Ich werde mich beim nächsten mal wohl doch einen anderen Beobachtungsort suchen.
ich brauche endlich nen' neuen Spiegel.
Ich hätte gerne noch diesen Tröpfcheneffekt gesehen
Der Merkurdurchgang war ein fanszinierendes, geiles, ... Highlight.
Bis zum Venusdurchgang habe ich nen' grooooßen (Is' Definitionssache) Spiegelund meine Webcam läuft auch
Schade, dass es schon vorbei ist
Die Sonne sieht mich am 31. und v.a. beim Venustransit wieder
Gruß,
Dirksel.