Merkurtransit unter besten Bedingungen

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mevo

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Hallo zusammen,

ich komme gerade von meiner Beobachtung des Merkurtransits von einem Acker nahe Holzkirchen zurück.
Die Bedingungen waren sehr gut, nur anfangs zeitweise Durchzug dünner Wolken, ab ca. 10:30h wolkenlos und ziemlich warm.
Folgende Kontaktzeiten habe ich ermittelt:
I. Kontakt: 7:12:20h, da war ich mit Sicherheit etwas zu spät, bis ich die Eindellung am Sonnenrand entdeckt hatte.
II. Kontakt: 7:16:05h
III. Kontakt: 12:28:05h
IV. Kontakt: 12:32:25h

Die genauen Koordinaten meines Beobachtungsplatzes muß ich erst noch ermitteln und reiche sie dann nach.

Soviel fürs erste, war wieder ein Klasse-Spektakel. Ich freue mich mit allen, die das Ereignis ebenfalls verfolgen konnten.
Jetzt muß ich noch ein wenig in die Arbeit, der Chef wartet schon <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Re: Flugzeugtransit vor Merkur

Eridanus meldet pflichtgemäß die Sichtung von der Meerkuh, mit Celescope (FH 150/1200), im Morgenmantel, auf der Wiese und einem Haferl frischen Kaffee von 7.40 - 9.00 h dazu 2 bis 3 Schwarze Krauser, gleich zu Beginn um 7.45, als ich gerade 50 fache Vergrösserung drin hatte, ist ein riesen Flugzeug (schon im Landeanflug auf München) genau über die Sonne und die Meerkuh geflogen, wieder mal Eridanus im Glück, wunderbar, danach Vergrößerung aller Arten von 40 - 300 fach, am schönsten bei 66-fach, hab ihn auch mit chemischem Film fotofiert.

Schöne Grüße
 
ebenfalls Beobachtung und Photographie

Hallo,

Habe heute auch den Transit gesehen und das bei bestem Wetter auch hier im Saarland. Kleine Entschädigung für das Wetter bei der Sonnenfinsternis 99. Naja, Merkur halt zwar nicht ganz so viel verdeckt, aber es war echt toll.
Ich hoffe meine Bilder werden was (chemisch mit OM-1). Bin noch blutiger Anfänger in Sachen Astrophotographie, aber mal sehen. Ich hätte mir vielleicht nicht vorher die tollen Ergebnisse hier ansehen sollen, bevor ich meine sehe...

Clear skies

Steve
 
Hallo Transiter,

auch ich habe unter besten Bedingungen den kompletten Transit miterleben dürfen,
denn über ein paar Zirren regt man sich hier in Nordhessen als Sonnen- und Sternanbeter
nicht auf. Beobachtet wurde mit einem Intes Mk66 und der Baaderfolie bei Vergrösserungen
von 64x bis 150x binokular. Der Beobachtungsort am Rande eines Auwaldes gelegen, bot nebenbei
die Möglichkeit, in den neben den Merkureintritten und -austritten nicht sooo spannenden
5 Stunden des Transites, sich noch der ornithologischen Kartierung zu widmen: so leisteten
mir während meiner Beobachtung in wenigen Meter Entfernung und unter besten Sichtbedingungen
ein Feldschwirl Gesellschaft, ein Neuntöterpärchen beobachtete interessiert den Menschen mit
seinem seltsamen, aber völlig harmlosen Gerät von allen Seiten und der erste Pirol des Jahres
leuchtete strahlend gelb in der Sonne, welche gerade Besuch von einem ihrer Trabanten bekommen
hatte. Das (leider) schon obligatorische Flugzeug vor der Sonnenscheibe war bei diesen Highlights
schon fast nicht mehr so aufregend.
Umso aufgeregter war da ein Mensch vom Vermessungsamt, der nach der lapidaren Frage, wieviel Sonnenflecken
es denn heute gäbe, bei Bekanntgabe des Merkurtransites ungleich fixer aus seinem Bus kam, und sich als
Amateurastronom zu erkennen gab, der "da wohl was verpasst habe". So leicht kann man Menschen glücklich
machen...
Glücklich auch ich, der diesen Schauspielen am Himmel & auf Erden beiwohnen durfte.

cs manne

P.S. Auf den Tropfen habe zwar auch geachtet, konnte ihn aber nicht mit Sicherheit erkennen.
War die Vergrösserung (150x) noch zu gering, oder die Luft gegen Mittag
einfach schon zu schlecht?
 
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