Clusterboy
Aktives Mitglied
Hallo,
dennoch bin ich der Auffassung, wenn ein z.B. nicht professionell ausgebildeter Optiktester ein Honorar für ein solche Leistung nimmt (die von ihm auch noch als professionell, methodisch einwandfrei und fachlich fundiert angekündigt wird), dass der Auftraggeber auch eine solide und angemessene Erfüllung erwarten kann.
Sollte sich dann aber herausstellen, dass diese Arbeit durch Fudelei, einer mit Fehlern behafteten oder stümperhaften Vorgehensweise, durch eine sich nachträglich erweisende mangelnde Professionalität des Testers getrübt oder falsch ist, gibt es nach meinem Rechtsempfinden doch auch eine Gewährleistung, da ein Vertragsverhältnis begründet liegt. Da eine Nachbesserung in diesem Fall eigentlich nicht möglich ist, bleibt doch nur die Rückerstattung des gezahlten Honorars.
Anders sieht es natürlich aus, wenn der Auftraggeber das von ihm erwartete oder sogar abgesprochene Ergebnis bestätigt bekommt - richtig oder falsch. Dann sollte er sich allerdings auch über Kritik nicht wundern, wenn er seine erworbenen Ergebnisse einem interessierten Publikum mitteilt und mögliche Fehler sowie Unzügänglichkeiten erkannt werden.
Gibt es überhaupt professionelle (d. h. entsprechend ausgebildete), unabhängige Optiktester für astronomische Instrumente bzw. die Möglichkeit, eine Optik in einem professionellen, von finanzieller Gewinnerwirtschaftung unabhängigen Labor testen zu lassen? Anscheinend sind die angewandten Verfahren und die Methodik wohl doch nicht so einfach zu beherrschen, dass sich Hobby-Tester seriös und fundiert, vor allem aber gewerbsmäßíg damit beschäftigen können.
Dann aber drängt sich die Frage auf, warum man nicht gleich zu einem professionell ausgebildeten Optik-Tester geht. Um Geld zu sparen? Was und wem nützt das, wenn das Ergebnis zweifelhaft und mit Fehlern behaftet sein könnte?
clear skies
Ralf
dennoch bin ich der Auffassung, wenn ein z.B. nicht professionell ausgebildeter Optiktester ein Honorar für ein solche Leistung nimmt (die von ihm auch noch als professionell, methodisch einwandfrei und fachlich fundiert angekündigt wird), dass der Auftraggeber auch eine solide und angemessene Erfüllung erwarten kann.
Sollte sich dann aber herausstellen, dass diese Arbeit durch Fudelei, einer mit Fehlern behafteten oder stümperhaften Vorgehensweise, durch eine sich nachträglich erweisende mangelnde Professionalität des Testers getrübt oder falsch ist, gibt es nach meinem Rechtsempfinden doch auch eine Gewährleistung, da ein Vertragsverhältnis begründet liegt. Da eine Nachbesserung in diesem Fall eigentlich nicht möglich ist, bleibt doch nur die Rückerstattung des gezahlten Honorars.
Anders sieht es natürlich aus, wenn der Auftraggeber das von ihm erwartete oder sogar abgesprochene Ergebnis bestätigt bekommt - richtig oder falsch. Dann sollte er sich allerdings auch über Kritik nicht wundern, wenn er seine erworbenen Ergebnisse einem interessierten Publikum mitteilt und mögliche Fehler sowie Unzügänglichkeiten erkannt werden.
Gibt es überhaupt professionelle (d. h. entsprechend ausgebildete), unabhängige Optiktester für astronomische Instrumente bzw. die Möglichkeit, eine Optik in einem professionellen, von finanzieller Gewinnerwirtschaftung unabhängigen Labor testen zu lassen? Anscheinend sind die angewandten Verfahren und die Methodik wohl doch nicht so einfach zu beherrschen, dass sich Hobby-Tester seriös und fundiert, vor allem aber gewerbsmäßíg damit beschäftigen können.
Dann aber drängt sich die Frage auf, warum man nicht gleich zu einem professionell ausgebildeten Optik-Tester geht. Um Geld zu sparen? Was und wem nützt das, wenn das Ergebnis zweifelhaft und mit Fehlern behaftet sein könnte?
clear skies
Ralf