Messier 52, Bubble-Nebel (NGC 7635) und Hummerscheren-Nebel (Sh2-157) im Widefield mit Lichtenknecker Flatfieldkamera

Georg

Aktives Mitglied
Hallo Sternfreunde,

hier ist meine Version dieser abwechslungsreichen Himmelsgegend als RGB mit Beimischung von H-Alpha und OIII. Dank Dual Rig, hoch stehendem Objekt und bereits langen Herbstnächten geht das locker als One-Night-Stand :cool:.

5. Oktober 2026, Lichtenknecker Flatfieldkamera FFC 3.5/500 Dual Rig, 7h Farbe, 5h OIII, 2h H-Alpha, nachgeführt auf einer Losmandy G11T im mobilen Setup unter handelsüblichem niederbayerischen Landhimmel.
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Höhere Auflösung und alle Daten

Viele Grüße,
Georg
 
Hallo Georg,

was für ein Zufall, fast zeitgleich zeigen wir zwei Aufnahmen mit der äußerst seltenen Flatfieldkamera!
Ein beachtliches Ergebnis für nur eine Nacht, leider ist nach meinem Empfinden der Bildausschnitt etwas knapp und hätte rechts noch etwas Platz benötigt.
Leider haben wir keine Zoomobjektive und müssen von daher bei der Wahl der Bildkomposition oft Kompromisse eingehen.

CS Dietmar
 
Fein, dass es noch schöne Aufnahmen mit der kleinen FFC gibt. War ( bzw. ist ) ja doch ein excellentes Gerät.

LG und CS Erich
 
Hi zusammen,

vielen Dank an alle für die vielen Likes zum Bild!

leider ist nach meinem Empfinden der Bildausschnitt etwas knapp und hätte rechts noch etwas Platz benötigt.
Dietmar, da hast Du durchaus einen Punkt. Ich muss gestehen, dass ich das kleine Platzproblem bei der Vorbereitung schon erkannt habe, mich aber bewusst dafür entschieden habe alles (also M52 und den Sh2-157) in das Bildfeld zu nehmen und nicht erneut ein Mosaik aufzunehmen, worauf ich einfach keine Lust hatte _affeaugen: .

Bernhard, Erich und Frank:
freut mich, dass euch das Bild gefällt. Ich habe meine (erste) FFC 3.5/500 schon seit 2001, wo ich noch mit Film fotografiert habe. Über die Jahre hat sie alle technischen Upgrades der Aufnahmekameras (EOS 40D, EOS 6D, und dann die dedizierte CMOS Kamera) problemlos mitgemacht. Im Gegenteil, die volle Abbildungsleistung zeigt das Gerät jetzt erst mit den modernen CMOS Kameras und deren kleinen Pixeln. In vielen Nächten bin ich Seeing-limitiert. Wenn man bedenkt, dass Lichtenknecker das Gerät damals für die Filmemulsion gerechnet hat, dann war die optische Abbildung absolut überdimensioniert. 2024 habe ich dann sogar eine zweite FFC 3.5/500 gekauft...
Einzig verbliebenes Manko ist die fehlende Autofokus-Möglichkeit. Was dazu führt, dass ca. alle 2h der Wecker klingelt, ich aus dem Schlafsack krabble und schnell nachfokussiere.

Viele Grüße,
Georg
 
Einzig verbliebenes Manko ist die fehlende Autofokus-Möglichkeit. Was dazu führt, dass ca. alle 2h der Wecker klingelt, ich aus dem Schlafsack krabble und schnell nachfokussiere.
Hallo Georg,
Das war für mich Grund genug, nach einer Lösung zu suchen. Der Motorfocuser hinter der Hauptspiegelzelle nimmt mir zwar einen beträchtlichen Teil des Backfocus, doch reicht der Platz, bei geschickter Kontruktion, noch für eine moderne OSC mit kleinem Auflagemaß. Damit ist die Flatfieldkamera nun remotefähig und ich fokussiere sie in NINA zyklisch nach einer vorgegebenen Temperaturdifferenz des Instruments.

CS Dietmar
 
Hallo Georg,

ich hatte seinerzeit während meiner aktiven Astrozeit (bis vor 3 Jahren) sowohl die kleine FFC als auch die größere Schwester (1:4 / 760mm). Für mich war die größere FFC das schärfste Teleskop, das ich je hatte. Aber wie das so ist, glaubt man ja immer, etwas besseres zu finden, und so landete ich beim Newton und beim RC. Die waren natürlich auch viel größer, aber deswegen nicht besser, da mit der Öffnung natürlich der Einfluss der Turbulenzen und des Smog steigt. Aber nachher ist man immer gescheiter. Aber schön war es doch!

LG und CS Erich
 
Hallo Dietmar,

ja ich habe Deine Lösung bei mir auch schon mal geprüft. Für die FFC mit der Farbkamera wäre das eine Lösung, für die Monokamera mit Filterschublade jedoch nicht, da geht mir der Backfokus aus. Ich bin konzeptionell an einer Innenfokussierung dran, das ist aber sehr aufwändig.

Viele Grüße,
Georg
 
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