Messier in DataGrid

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circushund

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hi,

Ich bastel grade an einem Flash, was den Messierkatalog auflistet.
Dabei kann man sich je nach Ortsangabe eine Liste der Messier Objekte ausgeben lassen, um mal schnell zu sehn, welches Objekt grad hoch oben steht.
Link zur Grafik: http://www.dwienand.de/Expo/liste.png
Dazu wollte ich je nach höhe der Objekte ein eigenes Symbol geben, also zB. bei 80-90° am Besten beobachtbar usw.
Meine Frage an euch ist, ab welcher Höhe so Pi mal Daumen, ist es absolut nicht mehr Möglich, ein Objekt noch zu sehen bzw. ab wann (evtl. 5° über Horizont) wird es vom Dunst verschluckt.
Kriterein, die in meine gestellte Frage schon enthalten sind
Refraktion, aufgehellter Himmel(Mond,Dämmerung,Stadt) und Seeing, visuelle Helligkeit.
Auf der anderen Seite stell ich mir die Frage, ob es überhaupt Sinnvoll ist, die Sternhöhe, nochmal in Bereiche aufzuteilen ? Der Vorteil wäre, das man den Ganzen Satz sichtbarer Objekte nochmal unterteilt hat.
Skala soll im Groben so ausehen:
sehr gut sichtbar(90-60), gut sichtbar(60-30), schon schwierig(30-10) und fast nicht mehr sichtbar(<10).
 
Hi Don,

das hängt einerseits von der Stärke der Extinktion (der Dunstwirkung) ab, andererseits von der Helligkeit des Himmels und der Flächenhelligkeit des Objekts. Man kann dafür numerische Modelle bauen, aber es wäre ja auch eine Möglichkeit, die Skalengrenzen dem Anwender zu überlassen, sprich einstellbar zu machen. Manchmal versuppt alles unter 20° gnadenlos, ein anderes Mal kannst Du sehen, dass die Milchstraße fast bis zum Horizont runter zu verfolgen ist. Ich habe immerhin hier auf knapp 51° Nord M6 und M7 sehen können, der Tubus des Scopes stand fast waagerecht! Aber sowas geht natürlich nur selten, meistens plane ich keine Objekte unter 20°, es sei denn sie stehen so südlich dass sie eh nicht so hoch kommen.

Formeln für die Dämpfung des Lichts durch die Extinktion findest Du z.B. im "Handbuch für Sternfreunde", im Kapitel von Prof. Schmeidler über die Erdatmosphäre und ihre Wirkung. Dabei ist zu beachten, dass die Extinktion wellenlängenabhängig ist, bei E&T habe ich die Schmeidlerschen Angaben für 550 nm genommen (und die Berechnung der Extinktion kürzlich nochmal überarbeitet, weil es da noch Inkonsistenzen gab -> kommt mit dem nächsten Update).

Ich habe übrigens mal einen dunkelblauen Kartenhintergrund ausprobiert und will demnächst für die Sterne einen passenden Grauwert nehmen, das sieht viel besser aus; danke nochmal für Deinen Beitrag!!

Gruß,
Tom
 
hi Thomas,
danke für deine Tips, stimmt, die Extinktion hab ich da nicht beachtet. Ich hab grad mal im Netz geschaut doch gibt es da auch nicht wirklich was passendes. Les gerad mal in der Hilfe in E&T, die Himmelshelligkeit und Grenzgrösse daraus ermitteln ist auch interessant...

Und ja natürlich, experimentieren ist immer gut <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />. Ich hab grad heut ne nette Mail von Mr. Chevalley (der der grade an CdC arbeitet) bekommen und er fand meine Tips recht nützlich. Wieviel von den Tips wirklich auch sinnvoll bzw. anwenderfreundlich/nützlich sind, das muss man ja noch an den Usern testen. Vieles kommt ja auch erst über den Gebrauch und die Zeit.
Manchmal denke ich, wie würd es aussehen, wenn manche Buttons Verbrauchserscheinungen Zeigen würden, so in etwa die einzelnen Bünde einer Gitarre. Da ist nemlich zwischen dem 5. und 7. Bund meistens alles abgekratzt, wärend in den oberen Bünden noch alles wie fast ungebraucht aussieht.
Dann könnte man gut sehen, welche Buttons der User am meisten Benutzt und welche nicht so wichtig sind. Buttons bzw. Einstellungen, die nicht häufig oder gar selten benutzt werden, kann man dann ja an Stellen bringen, wo man nicht so hinschaut oder gar hinter "Erweiterte Einstellungen"-Button verbergen. Ich denke einfach, es ist für den User wichtig, ein klares Bild zu haben und nicht mit "speziellen Einstellungen" genötigt zu werden.
Aber trotzdem danke für deine Tips, ich komm wieder vom Thema ab,- ups.
 
Hallo Don,

ich glaube, dass die "Abnutzungsmessungen" bei professionellen Usabilitystudien tatsächlich gemacht werden. Vergleichbar ist das dann aber nur, wenn die Anwender auch die gleiche Aufgabe lösen sollen. Wir hatten mal ein Projekt, wo Usability-Experten genau das gemacht haben: den Testanwendern die gleichen Aufgaben gegeben, Zeit genommen, beobachtet wie sie rumeiern oder auch nicht und daraus dann Verbesserungsvorschläge abgeleitet. So einen Aufwand kann man sich privat kaum leisten, aber ich versuche wenigstens nach dem "Prinzip der kurzen Wege" zu gestalten. Kontextmenü mit rechts aufklappen ist fast immer kürzer als der Weg nach oben in die Leiste. Shortcuts oder F-Tasten sind noch schneller, aber nur wenn man die Tastatur auch benutzen will (Handschuhe!!). Alles nicht so einfach...

Mir hat mal jemand von einem Konzertbesuch bei der Metalband DAD erzählt, der Bassist hatte irgendein Instrument mit nur zwei Saiten drauf. Konsequent D und G wegrationalisiert (oder A und D, kommt drauf an ob man vom Vier- oder Fünfsaiter ausgeht). Auf meinem Fretless sind die Riefen übrigens so ziemlich überall auf dem Griffbrett, wer mag schon Flatwounds? Aber das wird jetzt OT...

Schönes Wochenende,
Tom
 
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