Hallo Sportsfreunde!
Vor zwei Jahren hab ich ihn mir auch angetan,
den Marathon,
hier der Bericht.
108 von 110 Objekten gesehen,
die Nichtgesehenen waren
abends M74, einfach ums Verrecken nicht gefunden, und
morgens M30, eigene Doofheit, ein Baum im Weg,
und zu spät das Teleskop einige Meter versetzt.
Wichtig finde ich v.a. einen sehr guten Horizont
Richtung Westen, Nordwesten und Südosten.
Meine Reihenfolge am Anfang war etwas anders:
M77, M74, M33, M31, M32, M110, M52, usw.
Eure Schwierigkeiten mit M77 kann ich nicht nachvollziehen,
die ist doch schön (flächen-)hell.
M74 ist da viiiel knackiger.
Ob ich es wieder mache?
Bestimmt! Dieses Jahr wohl nicht, vielleicht näxtes.
Was ich anders machen würde?
Nicht viel, früher im Jahr (wegen M74),
und wohl das Milchstrassenzentrum von Nord nach Süd
(statt umgekehrt) beobachten, so wie's glaub ich
auch allgemein empfohlen wird.
Und am Ende rechtzeitig das Teleskop an die richtige
(baumfreie) Stelle stellen natürlich.
Allen die's dieses Jahr versuchen wünsche
ich jetzt schon viel Erfolg!
Sonnige Grüsse vom frühlingshaften MittelMeerDobservatorio
Thorsten
PS: Ach ja, "GoTo", so ein Messier-Marathon ist ja
kein offizieller Wettkampf mit Schiedsrichter und so,
jeder macht das für sich, und ob Objekt gesehen oder nicht
prüft auch kein anderer nach, man glaubt es sich einfach
gegenseitig und geht davon aus, dass nicht beschummelt
wird. Wer Goto benutzen will soll es tun, sollte es aber
fairerweise dazu sagen und darf dann nicht erwarten,
dass die andern "boah, toll!" rufen. Ist in etwa
so wie den "richtigen" Marathon mit dem Motorroller
zu machen, auch keine soo grosse Kunst...
Und sonstige Regeln, manche sind da sehr streng,
z.B. alle Objekte müssen mit dem selben Instrument
gesehen werden. Ich seh das nicht so eng, wer das
Objekt schon im Sucher sieht wird es ja wohl auch
im Hauptrohr sehen können. Oder M45 mit blossen
Augen reicht eigentlich auch schon...