Messier N130 - gut für den Einstieg? Zubehör?

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RaGob

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Hallo allerseits,

ich bin neu hier. Dennoch habe ich mich durchaus schon im Forum umgeschaut und verwandte Threads zu diesem gefunden. Dennoch konnte keiner meinen großen Informationsbedarf ausreichend befriedigen (falls ich einen wichtigen übersehen habe, verzeiht mir bitte).
Ich habe bisher absolut keine Erfahrung mit Teleskopen, außer dem äußerst abschreckendem Beispiel eines Supermarkt-Teleskopes (das scheinbar nicht mit dem Lidl Refraktor mithalten konnte). Sehr wackelig, Justage unglaublich schwer, kaum zu fokussieren.
Nun will ich mich aber doch noch einmal an einen Einstieg in das faszinierende Thema der Himmelsbeobachtung wagen und suche deshalb nach einem wirklich brauchbaren Einsteigerteleskop, das mehr Lust als Frust weckt.
Ich habe mich viel im Internet umgeschaut und bin doch bei einem Teleskop hängen geblieben, welches scheinbar viele von Euch nicht mal mit der Kneifzange anfassen würden und mir ist nicht wirklich klar warum. Die Leute die den Reflektor schon einmal in der Hand hatten, sind eigentlich eher angenehm überrascht. Es geht um das Bresser Messier N130. Wie Ihr sicher wisst (vorsichtshalber schreibe ich es aber lieber doch noch einmal), ein Newton mit 130mm Hauptspiegeldurchmesser und 1000mm Brennweite. Es ist auf einer EQ-MON1 montiert, die (nach Infos aus diesem Forum) wohl einer Astro4 Montierung nahekommt. Stimmt das?
Nutzen möchte ich das Teleskop erst einmal und hauptsächlich für die Planetenbeobachtung, insbesondere interessieren mich Saturn, Jupiter, Mars, Venus, Merkur, Mond, vielleicht später (mit ausreichendem Filter) auch die Sonne. Eventuell möchte ich es später auch für erste Deep Sky Beobachtungen nutzen. Des Weiteren will ich irgendwann vielleicht auch einfache Fotos machen können (nichts großartiges, mit Digicam fürs Fotoalbum (9x13-10x15 maximale Abzuggröße)).
Nun zu meinen Fragen:

1. Die Montierung soll gut für diese Teleskopgröße geeignet sein. Stimmt das? Auf der Tabelle der Deepsky Brothers finde ich leider weder Astro4, noch EQ-MON1 noch die Teleskopgröße 130/1000.

2. Das Messier N130 soll nur einen Kugelspiegel haben. Stellt das für Einsteiger wirklich einen deutlich feststellbaren Nachteil dar? Bringt also ein Parabolspiegel in dieser Klasse klar bessere Bilder?

3. Sind die Okulare zunächst ausreichend? (mitgeliefert werden PL 10 mm, PL 12.5 mm, PL 25 mm). Um was würdet Ihr das Sortiment als erstes erweitern?

4. Das Sucherfernrohr (6x30) soll eher schlecht sein. Denkt Ihr das auch? Was würdet Ihr stattdessen anschaffen? Und wo?

5. Macht ein PC-Okular Sinn? Spannend stell ich mir das schon vor...

6. Brauche ich wirklich einen Justage-Laser und einen Polsucher? Warum?

7. Macht ein günstiger 1,25" zu Digicam Adapter (ca. 40 Euro) Sinn?

8. Gibt es anderes sinnvolles Zubehör, das Ihr mir bereits für den Einstieg empfehlen würdet?

9. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Gerät, die er hier mal posten könnte?

10. Hat einer von Euch mit dem Teleskop schon einmal Bilder seiner Beobachtungen gemacht, die er mal posten könnte?

Speziell interessieren würde mich dieses Angebot aufgrund des großen Zubehörs:

http://www.astroshop.de/teleskope/unsere...r-messier-n-130

Ich nehme auch gerne andere Vorschläge bis 250 Euro an (bitte keine Dobson-Teleskope, da ich die Montierung nicht mag). Dann aber bitte auch mit Info, warum Ihr es dem Bresser vorziehen würdet.

Mir ist klar, dass man für das kleine Geld kein Superteleskop bekommt, aber ich hätte gerne den bestmöglichen Kompromiss.

Danke!

Gruß

RaGob
 
Hallo RaGob,

das Gerät kenne ich selbst nicht, daher sage ich mal nichts zu den speziellen Fragen über das Gerät.

Allgemein sind mir aber ein paar Punkte aufgefallen, zu denen ich trotz der Uhrzeit noch meinen Senf dazu geben will.

So wie Du schreibst, bist du ja Anfänger und hast vermutlich bisher wenig Ahnung was so am Himmel abgeht, oder?

(4) Den Begriff Sucher kann man beim 6x30 wörtlich nehmen, man sucht aber findet nichts. Sinnvoller ist ein 8x50 oder für Einsteiger eher geeignet zunächst ein Leuchtpunktsucher a la Telrad.

(5) Mann! Genieße doch erst einmal den Blick durchs Okular. Wenn Du vorm PC sitzen willst, gibt´s im Internet deutlich besseres Material! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

(7) "Des Weiteren will ich irgendwann vielleicht auch
einfache Fotos machen können"
Das war das Stichwort für eine laaange (und teure <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />) Diskussion. Wie wär´s, wenn Du das erst einmal von Deiner Liste streichst und lernst Dich am Himmel zurecht zu finden? (vor allem mit dem Budget von 250 Euronen).
Das ganze Fotozubehör kannst Du ja dann immer noch nachkaufen, wenn es Dich dann packt und Du weißt was Du willst.

(8) Sternkarte, Buch über Sternbilder finden und Karkoschka (sofern noch nicht vorhanden).

So, ich geh jetzt in die Heia!

CS
Volker
 
Hallo RaGob,

zunächst mal wilkommen hier <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Zu 2.): Ich fand bzw. finde den Unterschied eklatant muss aber dazu sagen, dass mein Kugelspiegel f/4,4 hat was die Sache nochmals dramatischer macht und mein Parabolspiegel f/5,5 bei langsameren Instrumenten solls ja nicht mehr so schlimm sein, trotzdem wird ein Parabolspiegel immer mehr leisten können. Einen für dich deutlich feststellbaren Nachteil? Kann mangels Vergleich ja gar nicht sein, aber wenn du dann mal durch ein anderes schaust...

Zu 4.) Da schliesse ich meinem Vorredner an, erst mit einem Leuchtpunktsucher fing das "Finden" an, ob Telrad, Quickfinder oder ein Punktsucher ist Geschmackssache, funktioneren tun sie alle...

Zu 7.) Kommt drauf an, lohnt ja praktisch nur für den Mond, kannst es auch erstmal mit ans Okular halten versuchen oder ein Stativ davorstellen, Planeten sind ja am besten mit einer Webcam aufzunehmen und das dann ohne Okular.

Zur Fotografie: Wenn man das unbedingt mal ausprobieren will, dann einfach mal eine vorhandene Kamera mit längerer Belichtungszeit oder eine bei ebay für 20€ geschossene chemische Spiegelreflex Huckepack draufschnallen (die meisten Rohrschellen bieten dazu die Möglichkeit). Das zeigt dann schonmal was beim Fotografieren so alles schiefgehen kann und kostet aber nix weiter und die Ergebnisse sind mindestens um den Faktor der Brennweite Objektiv<>Teleskop besser (z.B. 50<>900) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />

Zu der Frage nach Alternativen:

Ein Parabolspiegel selber Öffnung wäre der 130/650 der sogar billiger ist, aber schwächer montiert - upgraded man dann auf die stabilere Variante der EQ 3 ist der Preisvorteil wieder dahin aber man hat einen Parabolspiegel. Nachteil: Mit f/5 anspruchsvoller will man ein scharfes Feld bis zum Rand. "Ausstattung" beschränkt sich auf zwei Okulare, also kein Minifernglas, Lämpchen und Präzisionskompass <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Dafür ist der Leuchtpunktsucher gleich mit dabei.

Zum Schluss noch der Ratschlag, der einzige der sicherstellen kann dass du die für dich optimale Lösung findest: Geh mit einigen Leuten aufs Feld und schau dir die Geräte an und vor allem auch mal selbst Hand anlegen. Sterngucker sind kein Golfclub und auch keine Wellensittichzüchter, da kann man wirklich getrost ohne viel Tamtam einfach mal mitgehen und ist wilkommen. Ich konnte mir zum Beispiel nicht vorstellen a.) einen Dobson zu schubsen und b.) Wie groß Teleskop im Allgemeinen und parallaktisch montierte im Speziellen sind die eine oder zwei Nummern größer als mein Lidl waren... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Grüße und viel Erfolg Benny
 
Hallo RaGob,

das hier http://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher/dobson/dobson-8-zoll
wäre für 50 Euro mehr wirklich eine Alternative mit erheblich mehr Potenzial. Ich habe auch so Einen, in einer Ferienwohnung in Bayer abgestellt um auch dort in Kurzurlauben beobachten zu können.

Damit sind hervorragende Beobachtungen möglich Qualität und gutes Handling stimmen, selbst preiswerte Okulare bilden hiermit sehr gut ab.
Hier kann man sich anschauen welche Okulare bei F6 sehr gute Leistungen bringen. http://www.astro-okulare.de/
Mit dem Balancesystem auch ohne Zusatzgewichte gleicht man jedes Zubehör gut aus.

Der 11 jährige Sohn des Vermieters dort, kam schon am ersten Abend mit dem Dobson besser zurecht als mit seinem 90/500 Refraktor auf einer Motor getriebenen Astro 3 Montierung. Er fand die Objekte M101 und M97 selbständig mit Leuchtpunktsucher und den Karten aus dem Skyscout.
Wir beobachteten noch bis 2 Uhr 30 in dieser Nacht.
Sein Urteil einfach Supergeil, hier sieht man ja auch was man aufsucht.

Also wenn Du noch etwas ansparen kannst, wirst Du es nicht bereuen dich für einen 8" Dobson entschieden zu haben, damit kannst Du Jahrelang Spaß haben.

Gruß Günter
 
Hallo,
auch ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen.
Ich besitze mein Teleskop jetzt seit knapp fünf Monaten und bedauere, dass ich erst jetzt mit 43 Jahren zur Astronomie gekommen bin.
Hallo RaGob,
ich bin mit dem N-130 sehr zufrieden, habe aber bis jetzt auch noch keine Vergleichsmöglichkeiten.
1. Die Montierung ist ausreichend und erlaubt ein wackelfreies gucken.
2. Kein Vergleich
3. Die Okulare reichen für den Anfang, ich habe mir noch ein 32 mm Superplössel gekauft und suche nun noch ein gutes 7 mm Okular.
4. Auch ich werde mir jetzt den Telrad kaufen, da wirklich nur ein Sucher montiert ist.
6. Bis jetzt brauchte ich noch nicht kollimieren. Ich richte mein Teleskop immer nach Polaris aus. Klappt zum visuellen sehen ganz gut.
7. Bei mir war der Adapter dabei. Taugt aber nichts.
8. Kosmos Sternkarte und einen Himmelsatlas.
10. Fotos möchte ich keine machen, wird zu teuer der Spaß.

Ich habe das Teleskop neu für 199 Euro gekauft und ist für mich als Anfänger sicherlich auch die nächsten Jahre ausreichend.
Obwohl ich ja auch mal gerne durch einen 8" oder 12" gucken möchte.
Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

Gruß heipi
 
Hallo RaGob,
ansich gebe ich Günther mehr recht.Ich halte ein 8" f:6 Dobson immernoch für DAS Einsteigergerät. Der Skywatcher ist zwar recht nett, ich würde ihn aber nur bei ausgesprochenem Geldmangel nehmen. Von dem N130 halte ich ehrlich gesagt nicht viel. Himmelsbeobachtung fängt bei 8" erst richtig an. Wer`s mal gemacht hat bekommt bald Lust auf mehr. Aber mit dem Dob siehst du bei 8" so viel, daß es für die kommenden 2-3 Jahre ausreicht.
Mal ganz abgesehen vom Geld würde ich Dir einen ICS Galaxy 8" f:6 empfehlen. Liegt in der Grundausstattung mir 2 Okularen, die mit 9 und 32 mm sehr gut abgestimmt sind und einem Justierokular und Sucher bei 399 Euro. Vielleicht ein wenig viel für Dich (?), aber das 2x gekaufte Teleskop ist noch teurer!
Der Galaxy bietet als Dobson einige Vorteile, die alle anderen nicht haben:
Justiergenauigkeit: der Fachspiegel ist mit seinen Justierschrauben nicht auf Plastik gelagert, sondern auf Metall. Die Zusammenstellung des Einsteigersystems ist sehr gut, die Beratung extrem ehrlich.
Denke einfach mal drüber nach. Wenn alles nicht hilft ist das von Dir vorgeschlagene Gerät doch immerhin ein Anfang und wird Dir die Freude an der Astronomie sicherlich nicht verderben.

Viele Grüße
Winfried
(8" und 12" Galaxy Dobsond, 12" SC in der Sternwarte)
 
Hallo nochmal,

tja, nun bin ich immernoch nicht sicher, was ich nun nehmen soll.
Ihr ratet alle eher von dem Teleskop (Messier N130) ab. Ich sehe ja ein, dass ein 8" Dobson durch das deutlich größere Lichtsammelvermögen auch tollere Beobachtungen erlaubt. Allerdings sind diejenigen die das N130 (oder ein anderes günstiges Messier) mal getestet haben, doch von der Preis-/Leistung ganz angetan. Händler raten gerne zu dem Messier (ich weiß auch, dass Händler Ware verkaufen wollen und dass die Beratung mit Vorsicht zu genießen ist. Deswegen poste ich ja auch diesen Thread). Ein Händler schrieb mir Folgendes:
Sicher ist das Messier 130 in dieser Preisklasse zu empfehlen. Wir können ihnen in der Tat kein vergleichbares Produkt in dieser Qualität zu diesem Preis anbieten. Die Optik ist schon ok, aber ab ca. 150 x Vergr. wird das
Bild leicht flau und läßt mit zunehmender Vergr. nach. Ein Parabolspiegel zeigt hier schon bessere Vergr. Möglichkeiten. Die Montierung ist für den 130er eben noch brauchbar, bei Windstille kein Problem.
Ein anderer Folgendes:
Das Bresser Messier N-130 ist ein, gerade für den Einstieg, sehr ordentliches Gerät. Der Zubehöranteil ist riesig. Die MON-1 Montierung ist so stabil, dass es dieses Teleskop mühelos trägt. Die Optik ist ebenfalls in Ordnung.

Des Weiteren gilt es zu bedenken, dass ich derzeit Student bin, was quasi gleichbedeutend damit ist, dass ich wenig bis kein Geld zur Verfügung habe. Das Studium geht aber nicht ewig und sollte mich dieses Hobby wirklich langfristig fesseln, kann ich mir im Anschluss wahrscheinlich auch ein richtig ordentliches Teleskop leisten, dass dann preislich wohl auch deutlich im vierstelligen Bereich liegen kann.
Dazu kommt, dass ich mir ein Teleskop zum Geburtstag wünschen will. Deswegen muss ich auf die Budgetgrenze Rücksicht nehmen, die die schenkende Person festgesetzt hat. Diese Grenze liegt fest bei 250 Euro.
Außerdem stört mich beim Dobson weiterhin die Montierung. Wie kommt Ihr damit klar? Immer im Sitzen mit Ablage (Tisch) für die Montierung...
Von der Fotografie habe ich mich verabschiedet. Nicht gänzlich allerdings vom PC-Okular, denn es geht mir dabei vor allem darum, dass man einfach mit mehreren gemeinsam beobachten kann.
Die Argumente den Sucher betreffend kann ich verstehen, allerdings wäre ein Leuchtpunktsucher auch kein unbezahlbares Upgrade.
Ich bin wieterhin für Alternativen bis 250 Euro zu haben. Ich freue mich, dass Ihr kritisch antwortet, da es mir hilft, meine Entscheidung fundierter zu treffen.

Danke!

Gruß

RaGob
 
Hi,
warum guckst Du Dir das denn nicht mal live an? Dann weißt Du ob es Dir reicht.
Mit gleichen Daten gibts ja auch Teleskope unter anderem Label. Ggf. sind die baulich identisch. Dann wäre dazu folgendes anzumerken:
Die Mechanik ist optimierungsbedürftig. Ist der FS Halter aus Plastik wie beim mir bekannten - ich sag mal indestens ähnlichem Gerät - so ist es quasi ohne Tuning nicht möglich das Gerät zu justieren, weil die Justierschrauben Kerben im Plastik verursachen. Aber grade die Justage ist wichtig. Sehr wichtig. Ein Kugelspiegel mit f/7.7 ist ohnehin gradeso an der Beugungsbegrenztheit. Dejustiert mit Sicherheit weit davon entfernt.
Ein Justierhilfe ist also quasi Pflicht.
Die Sucherfrage ist wichtig, weil damit alles anfängt. Wer nichts findet sieht auch nichts. Wäge da nochmal ab.
PC Okular - Dein Begründung dafür ist letztlich nicht wirklich schlüssig, weil in der Praxis das alles anders aussieht. Ein Bildschirm schadet der Adaption selbst abgedunkelt in gewissem Rahmen. Die Adaption brauchst aber zum gucken. Live im Okular geht auch mit mehreren, erst recht bei parallaktisch montiertem Scope. Spar das Geld und inverstiere in sinnvollere Dinge.

Unterm Strich würde ich lieber zu einem 130/650 Newton greifen, wenn es ein Newton sein soll, und den auf EQ3 oder ähnlich montieren. Dürfte im Preis nicht viel machen und mit parabolem Spiegel eher mehr bringen.
Oder aber Du guckst nach nem 6" ( prabol ) und machst ein Dobson draus. Dann bleibt auch noch etwas Geld für sinnvolle Okulare.
CS
 
Hallo RaGob,

ich sehe die Sache ganz einfach, du hast wenn ich das richtig verstanden habe noch nie durch ein Teleskop geschaut ausser ein Aldiröhrle, daher wirst du keinerlei Vergleich haben was auch immer du dir kaufst. Solange das so bleibt wirst du mit nahezu jedem Teleskop das sich einigermaßen bedienen lässt zufrieden sein (das kann ich aus Erfahrung sagen). Stimmt aber irgendein Detail nicht (sei es die Justierung oder die Stabilität) dann kommt Frust auf.

stört mich beim Dobson weiterhin die Montierung. Wie kommt Ihr damit klar? Immer im Sitzen mit Ablage (Tisch) für die Montierung...

Das habe ich nicht ganz verstanden, ja bei kleineren Dobsons (8") beobachtet man vorzugsweise im Sitzen was grundsätzlich schon mal sehr entspannt ist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Auf einem Tisch steht das Gerät aber natürlich nicht, das wäre wohl auch etwas zu wackelig. Aber genau das zeigt doch, dass du wirklich versuchen solltest dir mal das ein oder andere Teleskop im Live-Einsatz anzuschauen, ich bin nahezu 100%ig sicher dass es Leute bei dir um die Ecke gibt die diverse Geräte haben, dann kannst du eigentlich erst eine Entscheidung treffen die für dich die richtige ist.

Klar kannst du jetzt auch einfach mal ein Teleskop kaufen, aber wenn du dann in einigen Monaten oder nächstes Jahr mal Anschluss an eine Beobachtungsgruppe findest kommt vieleicht die Ernüchterung wenn du mit anderen Geräten Vergleiche ziehen kannst.

Viele Grüße Benny
 
Hallo RaGob,
hier ist eine Entscheidung für Dich sicherlich recht schwer, zumal Du die verschiedenen Geräte noch nicht kennst.
Mein Tip "vorab":
- Hast Du eine Sternwarte oder einen Verein in der Nähe?
- Gehe hin und schaue Dir die Geräte, die die Leute dort haben, an.
- irgend einer von denen fährt mit Sicherheit auf`s ITV (Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg, bei Fulda)
- schließe Dich an. Dort hast Du alle Teleskope und eine Menge Händler und Du kannst alles Testen. JEDER Hobbyastronom freut sich, wenn sich jemand für sein Gerät interessiert und läßt Dich durchschauen.

Damit weißt Du, was welches Gerät kann und kannst besser entscheiden.

Und: das zweimal gekaufte Teleskop ist IMMER das teuerste.

Jeder wird Dich dort in Deinem Ansinnen unterstützen. Etwas besseres gibt es wohl kaum. Und dieses Treffen findet am 14-19. Mai statt, also recht zeitnah.

Gruß
Winfried
(und nenne doch bitte auch Deinen Namen)
 
Hallo RaGob

>Nicht gänzlich allerdings vom PC-Okular, denn es geht mir >dabei vor allem darum, dass man einfach mit mehreren >gemeinsam beobachten kann.

Und warum sollte das ohne PC Okular nicht gehen?
Du brauchst ja nicht immer Dein gesamtes Semester mitnehmen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Ich bleibe dabei. Genieße doch den Live Blick durchs Okular bzw. lass Deine Kumpels daran teilhaben. Und die Bildqualität ist bestimmt auch besser beim direkten Blick durchs Okular.

Anderenfalls kannst ja auch ein Laptop mit WLAN in den Garten mitnehmen und Dich bei so einem Robo-Teleskop anmelden! Das liefert bestimmt bessere Bilder und ist billiger.

Und falls Du das PC Okular trotzdem als unverzichtbar erachtest, kannst Du es ja jederzeit noch nachkaufen. Aber ich würde das Geld zunächst in deutlich sinnvolleres Zubehör wie den Leuchtpunktsucher investieren. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gutefrage.gif" alt="" />

CS
Volker
 
Hallo mal wieder,

danke für die neuen Antworten. Klar wäre es gut für mich, mal durch die verschiedenen Teleskoparten zu schauen. Aber Fulda ist dafür ziemlich weit weg, ich komme nämlich aus Hamburg.
Wenn man das Teleskop bestellt, hat man ja ein gewisses Rückgaberecht, für den Fall, dass es nicht hält, was ich mir davon versprochen habe. Dennoch habe ich dann noch keine Vergleichsmöglichkeiten.
Ich habe leider auch im Treffpunkt-Forum nichts zu Hamburg gefunden. Wisst Ihr, wie ich mal an ein paar Vergleichsmöglichkeiten kommen kann?
Sowohl Dobson, als auch Newton, als auch Schmidt Cassegrain, als auch ... habe ich bisher nur auf Bilder gesehen. Das ist ja scheinbar auch das Problem. Deswegen das Unwissen über die Nutzung eines Dobson.
PC Okular ist zumindest vorläufig gestrichen, OK? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
Wenn Ihr Alternativen für mich habt, wäre es super, wenn Ihr Links zu diesen Teleskopen posten könntet.

Danke und Gruß

Volker aka RaGob
 
Moin Volker,


dann wäre wohl die GvA deine erste Adresse, am 10.05. findet dort der nächste Einsteiger Workshop statt, da werden dir sicher einige Fragen beantwortet...

Wenn man das Teleskop bestellt, hat man ja ein gewisses Rückgaberecht, für den Fall, dass es nicht hält, was ich mir davon versprochen habe.

Das deutsche Wetter macht sich leider meist nichts aus der Umtauschfrist <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" />

Viele Grüße Benny
 
Hi Volker
und die Umtauschfrist sagt Dir nicht ob es nicht vllt ein anders Teleskop eher wäre. Malö abgesehen davon das Dein Händler spätestens nach der 2. Rückgabe mit Recht langsam bockig wird.
Brich nichts vom Zaun, sondern investiere ruhig etwas Zeit in die Vorbereitung. Es lohnt sich.
Hamburg - nun da wimmelt es doch nur so von Sternfreunden. Inseriere mal hier.
Ich hab mal die Geosuche im anderen Forum bemüht:
http://www.astrotreff.de/astromap-search.asp?Koord.x=341&Koord.y=194
Es wird sich sicher mehr wie einer finden... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
CS
 
Die Mechanik ist optimierungsbedürftig. Ist der FS Halter aus Plastik wie beim mir bekannten - ich sag mal mindestens ähnlichem Gerät - so ist es quasi ohne Tuning nicht möglich das Gerät zu justieren, weil die Justierschrauben Kerben im Plastik verursachen. Aber grade die Justage ist wichtig. Sehr wichtig. Ein Kugelspiegel mit f/7.7 ist ohnehin gradeso an der Beugungsbegrenztheit. Dejustiert mit Sicherheit weit davon entfernt.
Ein Justierhilfe ist also quasi Pflicht.
Jemand, der das Teleskop tatsächlich besitzt hat mir geschrieben, die einzigen Teile aus Plastik wären die Halterung des Suchers und das Mittelstück (Okularablage) der Montierung. Was ist mit Beugungsbegrenztheit gemeint?

Die Sucherfrage ist wichtig, weil damit alles anfängt. Wer nichts findet sieht auch nichts. Wäge da nochmal ab.
Habe ich gemacht. Ich werde mir wahrscheinlich gleich einen Leuchtpuntksucher dazu besorgen. Alle einverstanden?

Unterm Strich würde ich lieber zu einem 130/650 Newton greifen, wenn es ein Newton sein soll, und den auf EQ3 oder ähnlich montieren. Dürfte im Preis nicht viel machen und mit parabolem Spiegel eher mehr bringen.
Hast Du da vielleicht mal einen Link zu einem Teleskop, dass Du dir vorstellst? Ist nicht die EQ-MON1 Montierung besser als eine EQ3?

Oder aber Du guckst nach nem 6" ( prabol ) und machst ein Dobson draus. Dann bleibt auch noch etwas Geld für sinnvolle Okulare.
Auch hier wäre ein Link zu einem Teleskop, dass Du Dir vorstellst nicht schlecht. Ich habe nur einen Celestron 6" Dobson gefunden und der kostet 100 Euro mehr, also ca. 350 Euro.

Danke und Gruß

Volker
 
Hallo,

ich schon wieder <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Was haltet Ihr (unabhängig von Ihrer Verfügbarkeit) von diesen Beiden? Welches findet Ihr besser und warum? Wie seht Ihr sie (für einen Einsteiger) im Vergleich zum Messier und warum?

http://www.astroshop.de/produkte-nicht-im-programm/skywatcher-150-750-eq-3-2-komplettpaket

http://www.astroshop.de/teleskope/celestron/astromaster/celestron-astromaster-130-eq

Sagt Euch die CG3-Montierung etwas? Die Vorteile des Celestron wären der Sucher (wenn ich es richtig verstehe, gleich ein Leuchtpunktsucher) und der Preis.

Ich bin schon gespannt auf Eure Antworten. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Gruß

Volker
 
Hi,
--
Jemand, der das Teleskop tatsächlich besitzt hat mir geschrieben, die einzigen Teile aus Plastik wären die Halterung des Suchers und das Mittelstück (Okularablage) der Montierung.
--
dann wären die Geräte tatsächlich anders gebaut, als die der Mitbewerber mit identischen Optikdaten. Überrascht mich, aber seis drum.

Die Mon1 kann ich mit der EQ3 nicht vergleichen. Ich meine die Mon2 wäre mit Astro 5 vergleichbar und damit eine Nummer größer.
Besser ist immer schwer zu sagen. Da spielt auch Serienstreuung mit, die man von hier aus ja gar nicht abschätzen kann.
Hinzu komm tja acuh Deine Budgetvorgabe, die ich berücksichtigen muß.

Am Ende ist wichtig, das Scope und MOnti eine stabile Einheit bilden und es nicht zu wild wackelt.

Die kleinen Parabolnewton gibts bei jedem Händler der Skywatcher /Celestron führt. Das gilt auch für die 150/1200 Newtons. Nur den gibts leider als normalen Dob neu wohl nicht mehr. Man muß ne Rockerbox bauen oder gebraucht kaufen. Wäre ob des Budgets vllt eh ne Idee.

Die Alternative 150/750 auf EQ3 geht grade noch, so lange man das Stativ nicht auszieht. Richtig stabil ist das aber nicht.
Die CG 3 Monti sieht vom Montierungkreuz her aus wie ne EQ2. Dafür spräche auch die bisherige Syntapolitik, die Montis unter Celestron öfter mal mit ner höheren Nummer in der Bezeichnung zu versehen. Überraschend ist das Stativ. In der Konbi habe ich das noch nie gesehen.
AUf der herkömmlichen EQ2 wäre mir des Gerät zu schwach montiert. In dieser Veriante kann ich nichts dazu sagen. Unterstelle ich dass das Achskreuz der EQ2 identisch ist und das Ganze nur optisch etwas überarbeitet wurde, bleibe ich bei EQ3 als Montiempfehlung für einen 130/650iger. Alternativen wären Skyview oder gebraucht Vixen NP.

CS
 
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