Mewlon 300 mit Reducer

Eike

Aktives Mitglied
Hallo nochmal,

ich will für ein universelles dauerhaftes Setup den Mewlon mit dem Reducer ausstatten. Dabei würde die Brennweite reduziert, und für die Planeten Aufnahmen müsste ich mit einer Barlow wieder verlängern. Dafür hätte ich aber ein nahezu komafreies Bildfeld und könnte mit einem Setup gleichzeitig auch Galaxien und Nebel aufnehmen.

Gibt es bei diesem Ansatz irgendwelche Nachteile?

CS
Eike
 
Gibt es bei diesem Ansatz irgendwelche Nachteile?
Dir ist aber klar, dass das Mewlon selbst mit Reducer bei f/7 für deep-sky Aufnahmen eine recht langsame Optik ist? Dazu kommen die erhöhten Anforderungen an die Nachführung bei Langzeitbelichtungen mit einer Brennweite von 2,1 m. Und größere deep-sky Objekte wie M31 passen nicht annähernd in das maximale Feld von knapp 1°, das der Reducer ausleuchtet.

Mit einer nativen Öffnungszahl von f/10 ist das Mewlon halt in erster Linie für Planeten konzipiert.

Gruß, Peter
 
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Hallo Eike.

Um das erzielbare Bildfeld zu vergleichen ist es Sinnvoll in die Spezifikation des Mewlon zu schauen.
Ohne Reducer wird beim 300er CRS 40mm korrigierter Bildkreis angegeben, mit Reducer beträgt er 35mm.
Mit einer APSC Kamera (ASI 2600) und mit Reducer kommt man auf ein Feld von 0,62°x0,64° am Himmel.
Mit einer ASI 2400er wären es 0,96°x0,64°, die aber nur bis 35mm Bildkreis gut korrigiert wären.

Mit dieser Feld Größe einfach mal die gewünschten Objekte anschauen, dann kann man abschätzen ob man den beabsichtigten Zweck erfüllen kann.

VG Hermann
 
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